Hypobank Untersuchungsbericht: Wie Politiker Milliarden verludern. Ein Unternehmer säße für so ein Vorgehen viele Jahre im Gefängnis.

Startbeitrag von Gerry am 03.12.2014 14:45

Unter der Leitung der ehemaligen Höchstrichterin Irmgard Griss hat eine internationale Kommission die Vorgänge beim Skandal um die Hypo Alpe Adria untersucht. Der Bericht ist ein nüchternes Sittenbild des politischen Versagens. Für die fast 20 Milliarden Euro, die der Skandal die österreichischen Steuerzahler kosten kann, ist bis heute niemand politisch zur Verantwortung gezogen. Die DWN dokumentieren die Kurzfassung, die sich liest wie ein Krimi aus einem morschen politischen System.

Die Untersuchungskommission kommt zum Ergebnis, dass die verantwortlichen Entscheidungsträger des Bundes nach der Verstaatlichung Entscheidungen getroffen haben, ohne über eine ausreichende Informationsgrundlage zu verfügen und ohne das erforderliche Fachwissen beschafft zu haben: Das Beihilfeverfahren wurde nicht mit dem notwendigen fachlichen und politischen Einsatz betrieben; die Entscheidung über eine Abbaulösung wurde aus sachfremden Motiven hinausgeschoben; die Aufarbeitung der Vergangenheit wurde zum Selbstzweck. Damit konnte das Vorgehen des Bundes als des nunmehrigen Alleineigentümers der HBInt dazu führen, dass die Kosten für die Allgemeinheit weiter stiegen.

Eine übersichtliche Zusammenfassung der Geschehnisse lesen Sie im Bericht über dieses politische Versagen HIER bei den Deutschen Wirtschafts Nachrichten
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