Jahn J Kassl: Ich bin nicht "Charlie"

Startbeitrag von Gerry am 17.01.2015 19:00

»Werden wir richtig informiert? Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass von der Antwort auf diese Frage die Zukunft der menschlichen Gesellschaft abhängt.«
Arnold J. Toynbee, (1889-1975)

Und in dieser Zukunft sind wir heute angekommen und wir werden nicht richtig informiert, sondern dreist belogen, wo immer es nur geht! Medienlügen türmen sich auf, wie es unerträglicher nicht sein könnte. Neuerdings bei Europas 9/11 – »Charlie Hébdo«!

Das Pariser Massaker in der Satireredaktion »Charlie Hébdo«, bei dem 12 Menschen umgebracht wurden, erschüttert die Welt. Zu Recht, denn Mord und Totschlag sind niemals Antworten, gleich worauf und gleich wofür! Dieser terroristische Akt folgt jedoch den altbekannten Drehbüchern von Boston und 9/11. Ungereimtheiten wohin man blickt.

Boston 2013
Die beiden Operationen von Mitte April 2013 in Boston und Anfang Januar 2015 in Paris gleichen sich wie ein Ei dem anderen:
- Anschlag als globales Medienereignis
- verdächtig sind zwei »Islamisten«
- die beiden sind Brüder
- mindestens einer der beiden hatte vorher Kontakt zu Sicherheitsbehörden und war den Sicherheitsbehörden seit Jahren bekannt
- tagelange medienwirksame Verfolgungsjagd durch die Polizei
- Schießerei während der Flucht
- Geiselnahme
- zielgerichtete Zuspitzung auf den Showdown, bei dem der Tod der Verdächtigen quasi in der Luft liegt. (und neuerdings sogar angekündigt
wird; siehe oben)
- globaler Rummel um »islamistische Attentäter«
- Statements von Präsidenten und Staatspräsidenten
- psychologische Einigung der Welt gegen den (radikalen) Islam.


Kopp Verlag, Gerhard Wisnewski, (9.1.2015)
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/anschlag-auf-charlie-hebdo-boston-2-.html

9/11
Wie in Boston werden zwei »islamische Brüder« von der Polizei verfolgt und nehmen eine Geisel.
Und wie bei 9/11, standen die Täter sofort fest.
Praktischerweise hinterließen, die ansonsten durch nichts und niemanden aufzuhaltenden Killerkommandos ihre Ausweise in der Nähe des Tatortes. Der Pass von einem der angeblichen Haupttäter auf das WTC, Mohammed Atta, wurde während die Stahlkonstruktion des WTC dahin schmolz und alles auflöste was Substanz hatte, völlig intakt einige Straßenblocks vom WTC entfernt vom FBI aufgefunden, oder wie in Paris gleich im Auto »vergessen«.

Frankreichs Innenminister Berndard Cazeneuve, wusste also sofort wer zu »neutralisieren« war:
»Es läuft ein Einsatz, um die Verantwortlichen des feigen Attentats vor zwei Tagen zu neutralisieren.«
(tagesschau.de, 9.1.2015) heißt: Nur ein toter Verdächtiger ist ein nützlicher Verdächtiger.

Lynchjustiz des Staates
Der Umstand, dass heute Verdächtige einfach umgebracht werden anstatt ihnen, wie es einem Rechtstaat entspräche, einen ordentlichen Prozess zu machen zeigt, dass wir in einem totalitären System angekommen sind. Der Staat selbst greift zur Lynchjustiz anstatt das Recht, indem einem jeden Bürger einordentliches und faires Verfahren zugesprochen wird, zu bewahren, es zu schützen und auszuüben. Fakten und Hintergründe dieser Verbrechen bleiben im Dunklen und es ist deutlich, dies ist genauso auch gewollt. Das war schon bei der angeblichen Ermordung Osama bin Ladens im Mai 2011 durch ein Killerkommando der US-Regierung so. Dessen Leiche wurde im Arabischen Ozean kurzerhand versenkt. Wo kein Kläger da kein Richter und - Punkt.

Der Staat als Terrorist, der auf Verdacht hin und ohne ein Verfahren das Todesurteil nicht nur zustellt sondern es auch gleich selbst vollstreckt.

Ganz nach dem Drehbuch im Fall der Ermordung John F. Kennedys 1963. Der vermeintliche Täter Lee Harvey Oswald wird zwei Tage nach dem Anschlag
erschossen. Heißt: Zeugen, vermutliche Terroristen oder Verdächtige werden beseitigt noch ehe sie aussagen können.
Auch die, die solche Fälle untersuchen und dabei auf eine ganz andere Wahrheit stoßen, Kommissare oder Polizisten, kommen meist nicht mit dem Leben davon.
Die Liste der »ermordeten Selbstmörder«, die bereit waren, gegen die offizielle Version des Kennedy-Attentats oder der von 9/11 auszusagen, ist endlos.
Und auch dieser Aspekt findet sich in Paris. Der ermittelnde Kommissar Helric Fredou (45) soll sich kurz nach dem Attentat mit seiner Dienstwaffe erschossen haben.

Währenddessen spielen unsere Politiker und Medien, die widerliche Manipulationsorgel weiter. Auch der Ruf nach schärferen Gesetzen, wie in den USA, wird laut. Paris ist folglich der Auftakt zu weitreichenden Bürger-Überwachungsmaßnahmen in Europa.

Dieses Verbrechen, begangen von wem auch immer, wird von Medien und Politik dafür ausgeweidet, um die Ängste in der Bevölkerung zu verstärken, um ein Bedrohungsszenario ( »Es ist Aufgabe der Politik, das Bedrohungsgefühl in der Bevölkerung zu verstärken.« Angela Merkel, 3.02.2003 im Präsidium der CDU) aufrecht zu erhalten, bis unsere Gegenwehr zu noch schärferen Überwachungsmaßnahmen als »Schutz vor dem Terror« schwindet. Wenn ich mir die Gespräche der Menschen auf der Straße in diesen Tagen anhöre, dann ist das durchaus auch gelungen.

Die politische und mediale Heuchelei, der Zynismus mit dem unsere Eliten hier zu Werke gehen, ist jedoch grenzenlos. Und immer wenn ich glaube, die Verschlagenheit unserer Eliten ist nicht mehr zu toppen, folgt ein neues Gustostückerl derer Niedertracht, so auch diesmal, denn heute sind sie alle »Charlie«!


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