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Abraham
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vor 2 Jahren, 9 Monaten
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ein Bürger, wie Du

Papst - mächtige Leute wollen keinen Frieden

Startbeitrag von ein Bürger, wie Du am 14.05.2015 16:36

Hier haben wir jetzt ein Beispiel, wie die Medien die Aussage von wichtigen Persönlichkeiten völlig unterschiedlich wiedergeben. Papst Franziskus hat am Montag 7'000 italienischen Schülern spontan Rede und Antwort gestanden. Für die Westmedien besteht seine Hauptaussage bei dieser Veranstaltung aus den Worten, er würde sich gerne mehr ausruhen. "Oft hätte ich gern ein bisschen mehr Ruhe", lautet die Schlagzeile zum Beispiel in der Blöd-Zeitung und anderen täuschen Medien. Für die Ostmedien sind ganz andere Worte wichtig. Es gibt eine "Industrie des Todes" auf dieser Welt und viele Leute an der Macht leben vom Krieg. "Viele mächtige Leute wollen keinen Frieden, weil sie vom Krieg leben", sagte der Pontifex den Schülern der Primarschulen von Rom, die sich in der Nervi-Audienzhalle versammelt hatten. Also für mich ist das die Hammeraussage, die eine Schlagzeile wert ist und nicht, er wäre schon alt mit 78 und würde sich gerne mehr ausruhen. Ein eklatantes Beispiel, wie die Westmedien wichtige Aussagen verschweigen und banales weitergeben.

Er erklärte den Kindern in der Audienz, die von der Peace Factory Foundation organisiert wurde, hinter jedem Krieg steckt die Waffenindustrie. "Das ist sehr ernst. Einige mächtige Leute verdienen ihr Geld mit der Produktion von Waffen und verkaufen diese an Länder, um sie gegen ein anderes Land einzusetzen", sagte der Papst.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche bezeichnete den Waffenhandel als "die Industrie des Todes, die Gier die uns alle schadet, das Begehren mehr Geld zu haben."

"Das Wirtschaftssystem dreht sich ums Geld und es geht nicht um Männer und Frauen", sagte er den 7'000 Kindern.

Trotz der Tatsache, Kriege "zerstören Leben, Gesundheit und Ausbildung", werden sie geführt, "um das Geld zu verteidigen und um mehr Profit zu machen", sagte der Papst.

"Der Teufel kommt durch die Gier rein und deshalb wollen sie keinen Frieden", sagte Franziskus.

"Es kann keinen Frieden ohne Gerechtigkeit geben", und der Papst bat die Kinder diese Worte drei Mal zu wiederholen.

"Frieden muss Tag für Tag erbaut werden, und sogar eines Tages in der Zukunft, wenn wir sagen können, es gibt endlich keine Kriege mehr, dann muss auch der Frieden Tag für Tag erbaut werden, weil Frieden ist kein Industrieprodukt, es ist ein Handwerk: es wird Tag für Tag durch gegenseitige Liebe, unsere Verbundenheit gebaut", sagte er.

Bei seiner Osteransprache hatte der Pontifex bereits dazu aufgefordert, die "absurde" Gewalt, das Blutvergiessen und die Verfolgung in den Krisengebieten der Welt zu beenden.

"Wir verlangen Frieden, am meisten für Syrien und Irak, dass das Donnern der Waffen aufhört und friedliche Beziehungen zwischen den verschiedenen Gruppen wiederhergestellt werden, welche diese geliebten Länder ausmachen", sprach er zu den zehntausenden Pilgern, die sich auf dem St. Petersplatz versammelt hatten.




...hier bitte weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Papst - mächtige Leute wollen keinen Frieden

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