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Abraham
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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Gerry

Pflanzen haben ein meßbares Gefühlsleben und lesen sogar Gedanken

Startbeitrag von Gerry am 30.08.2015 16:53

In den frühen Morgenstunden des 2. Februar 1966 schloß Cleve Backster, der Leiter der Lügendetektor-Schule des amerikanischen Geheimdienstes, seinen Büro-Drachenbaum an einen Detektor an. Aus Jux. Lügendetektoren messen Feuchtigkeitsströme, und Backster wollte wissen, wie lange es dauerte, bis das Wasser der nassen Erde die Blätter an der Spitze erreichte.

Backster erfuhr jedoch etwas völlig anderes. Als er die Pflanze goß, zeigte der Detektorschreiber die typische Kurve eines Menschen, der sich freut. Backster war erstaunt und dachte sich einen anderen Versuch aus. Er wollte die Pflanze ein wenig anbrennen, um sie zu bedrohen, das sollte einen heftigen Ausschlag geben. Der Schreiber reagierte kräftig, allerdings schon, als Backster erst daran gedacht hatte, die Pflanze zu versengen. Baxter schloß daraus: Pflanzen haben nicht nur ein meßbares Gefühlsleben, sie können auch Gedanken lesen. Nun war Baxter neugierig geworden. Er fand heraus, daß Hühnereier Schmerz empfinden, wenn sie gekocht werden, und daß sein Baum Mitleid mit den Eiern hatte. Ein Joghurt zuckte zusammen, wenn neben ihm ein anderer Joghurt durch Antibiotika umgebracht wurde. Salatblätter fielen in Ohnmacht, bevor man sie aß. Es gehörte zu Baxters besten Scherzen, wenn er im Flugzeug seinen Nebenmann mitgucken ließ, wie sein kleiner transportabler Detektorschreiber in Panik ausschlug, sobald Salat serviert wurde.

Wir können uns vorstellen, daß der Geheimdienst CIA die neuen Versuche seines Experten gar nicht gerne sah. Backster wurde gekündigt; er mußte sich als Nachtwächter durchschlagen, um künftige Pflanzen-, Eier- und Joghurt-Experimente finanzieren zu können. Mittlerweile ist Cleve Backster achtzig geworden, fliegt noch immer in der Welt herum und präsentiert den Leuten die Todesschreie des Salats. Er hat herausgefunden, daß die Wissenschaftler der westlichen Welt davon nichts hören wollen; Sie versuchen, ihn als lächerlich abzutun oder totzuschweigen.

Die Wissenschaftler aber, denen er in Indien oder in buddhistischen Ländern begegnet, die lachen nicht. Sie fragen ihn vielmehr, wieso er denn bloß so lange gebraucht habe, so eine Selbstverständlichkeit herauszufinden. Was Xaver Frühbeis hier am 2. Februar 2004 seinen Zuhörern beim Bayerischen Rundfunk als Kalenderblatt präsentierte, hat längst Geschichte gemacht. Peter Tompkins und Christopher Bird haben es in ihrem einmaligen Buch Das geheime Leben der Pflanzen ausführlich und packend beschrieben.

Ganzer Artikel HIER beim Honigmann

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