Island: Erst die Bankster hinter Gittern, jetzt Bankengeld für das Volk

Startbeitrag von Gerry am 08.11.2015 09:21

Island ging 2008 ganz anders mit der Bankenkrise um, als die anderen "westlichen" Ländern. Statt Bankenrettung auf Kosten der Steuerzahler ließ man nicht nur die Bank pleite gehen, sondern steckte die betrügerischen Bank-Manager nach einem aufsehenerregenden Prozeß ins Gefängnis. Die Isländer selber sind sehr direkt und wirklich demokratisch an der Politik ihres Landes beteiligt, nahmen die Verluste durch die Bankencrashs ungerührt in Kauf, krempelten die Ärmel hoch und kamen erstaunlich schnell wieder aus der roten Zone heraus.

Erst vor kurzem wurde der sechsundzwanzigste Banker, der damals am chaotischen Bankenzusammenbruch Islands beteiligt war, zu Gefangnisstrafe verurteilt. Insgesamt wurden 74 Jahre Gefängnis verhängt. Während die Bankster auf Island ihre Strafen ohne jedes Pardon und Luxus bis zum letzten Tag absitzen müssen, wurden in den USA die Bankster für ihre gewissenlose Zockerei und Marktmanipulation mit gigantischen Bailoutsummen auf Kosten des Steuerzahlers belohnt. Mehr noch, das hart erarbeitete Geld und die neuen Staatsschulden, für die die Bürger bürgen müssen, spendierten den Verursachern der Finanz- und Bankenkrise die Abzockparty ihres Lebens im globalen Finanzcasino.

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