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Abraham
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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Gerry

Köln: Experte berichtet von Zensur-Versuchen vor TV-Interviews

Startbeitrag von Gerry am 08.01.2016 13:29

Nach den Kölner Gewalt-Exzessen haben Fernsehsender einen Experten aufgefordert, „nicht über Flüchtlinge“ zu reden. Er weigerte sich, der Aufforderung Folge zu leisten – und konnte schließlich sagen, was er für richtig hielt. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, würde man meinen.

Fernsehsender haben offenbar Interview-Partnern verboten, im Zusammenhang mit den Kölner Ereignissen über Flüchtlinge zu sprechen, wie der frühere Justizminister von Niedersachsen und Kriminologe Christian Pfeiffer in der „Phoenix-Runde“ zum Thema: „Der Silvesterskandal – wer schützt und noch?“ freimütig berichtet (ab ca. Minute 25:00, Video am Anfang des Artikels). Bemerkenswert ist, dass Pfeiffer nicht von einem Einzelfall spricht, sondern davon, dass dies bei zwei Interviews geschehen sei. Die betroffenen Sender nennt er nicht,

Pfeiffer sagte wörtlich:

„Die ersten beiden Interviews, die ich dem Fernsehen über Köln geben durfte, da fragten mich die Journalisten: ,Bitte, reden Sie nicht über Flüchtlinge.‘ Dann habe ich gesagt, dann brauche ich gar nicht erst anzufangen. Dann ist das Ende des Interviews. Dann haben sie sich besonnen und das wieder aufgelöst. Wo kommen wir hin, wenn wir die Wahrheit nicht mehr benennen – die, die sich andeutete? Es war noch völlig unsicher, das habe ich auch gesagt, ob es Flüchtlinge sind. Aber es von vornherein auszuschließen, wie es der Kölner Polizeipräsident gemacht hat, das ist unerträglich, wenn die verantwortlichen Behörden die Wahrheit nicht mehr benennen.“

Quelle und weiter: Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten

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