Genschers Vermächtnis: Ohne Russland gibt es keine Stabilität in Europa

Startbeitrag von Gerry am 05.04.2016 20:04

Von Jahn J Kassl

„Es lohnt sich, wenn man Politik mit diesem großen Land macht. Es gibt in Europa keine Stabilität ohne Russland, und erst recht nicht gegen Russland.“
(Hans-Dietrich Genscher, von 1974 bis 1992 fast ununterbrochen Bundesminister des Auswärtigen und Vizekanzler; verstorben am 31. März 2016)

Diese Maxime ließ nach dem Mauerfall 1989 viele hoffen. Abrüstung und Frieden schienen nah wie nie. Doch es kam anders. Ganz anders. Die USA und die NATO brachen ihre Gorbatschow gegebenen Versprechen. Eine beispiellos einseitige Aufrüstung und Expansionspolitik war die Folge und immer mehr
Geschütze wurden gegen Russland in Stellung gebracht. Das wiedererstarkte Russland unter Präsident Putin ist gewillt dieser Hegemonialpolitik eine Absage, und wenn es sein muss, eine Lektion zu erteilen. Der unter Jelzin schlafende russische Bär ist unter Putin erwacht. Die Folge: Sanktionen.

In solche einer Situation fehlen Politiker wie Genscher.Es fehlen politische Kaliber, die sich zumindest ein wenig aus der Deckung wagen und die nicht nur Stur die Befehle aus Washington entgegennehmen und ausführen.
Heute, fast 26 Jahre nach dem Berliner Mauerfall ist es so weit gekommen, dass die ganze deutsche Bundesregierung gewillt ist, das Volk auszutauschen. Eine seltsame Willkommenskultur wurde von Medien und Politik aufs Schild gehoben und hoffähig gemacht. Willkommen sind vor allem die „anderen“; Menschen aus allen Herren Ländern, nur die Deutschen nicht. Im eigenen Land.
Die eigenen Bürger sind für Merkel und die "Liga der außergewöhnlich guten Menschen" (©Peter Bartels, „Bild“, Kopp-Verlag) der Störfall und diese gehören beseitigt. Erinnerungen werden wach.

Willkommenskultur Marke Merkel bedeutet die Kriegserklärung an das eigene Volk.
Und die Regierung folgt ihr. Die Austauscher von Amts wegen haben Hochsaison.

Was für ein Kontrast zu der Zeit, als Politiker wie Hans-Dietrich Genscher noch etwas zu sagen hatten: Im Koalitionsabkommen zwischen CDU/CSU und FDP 1982, beispielsweise hieß es:
„Die Bundesrepublik Deutschland ist kein Einwanderungsland. Es sind daher alle humanitär vertretbaren Maßnahmen zu ergreifen, um den Zuzug von Ausländern zu unterbinden.“
Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU und FDP, 1982

„Kein Einwanderungsland!“ Eine Botschaft, die die „arabische Invasion“ (© Papst Franzikus I.) augenblicklich beenden würde. Aber die gebürtige Polin Merkel denkt nicht daran! Sie hat eine andere Agenda. Deutschland zersiedeln, Deutschland zersetzen, Deutschland zerstören.

Was hilft? Weiter die Tatsachen öffentlich machen, Dinge beim Namen nennen. Merkels Agenda aufdeckenund vor allem, die Augen vor dem Offensichtlichem nicht verschließen.

„Ohne Wahrheit gibt es keine Sicherheit und keinen Bestand. (…) Nichts auf dieser Welt wird so gehasst und gefürchtet wie die Wahrheit. Letzten Endes wird jeder Widerstand gegen sie zusammenbrechen wie die Nacht vor dem Tag.“
Theodor Fontane, Schriftsteller (1819-1898)

Unsere Liebe zur Wahrheit kann die Wende bringen und vielem, was unausweichlich scheint, ein Ende bereiten. Die gestaltwandelnden Eliten haben nur solange Macht über uns, wie wir glauben ohnmächtig zu sein!

Die Zukunft der Welt liegt bei Russland, sagte der „schlafenden Prophet“ Edgar Cayce:
„Mit Russland kommt die Hoffnung der Welt. Nicht in Bezug auf das, was manchmal als Kommunismus oder Bolschewismus bezeichnet wird – nein! Aber die Freiheit – die Freiheit! Dass jeder Mensch für seinen Mitmenschen leben wird. Das Prinzip ist dort geboren. Es wird Jahre dauern, bis sich das heraus
kristallisiert, doch aus Russland kommt die Hoffnung der Welt wieder.“
~ Edgar Cayce 1944, No. 3976-29 (1877-1945) US-amerikanisches Medium

Auch in diesem Kontext ist Genschers politisches Vermächtnis, „ohne Russland gibt es keine Stabilität in Europa“, aktueller denn je.

Jahn J Kassl

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