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Abraham
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vor 10 Monaten, 3 Wochen
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Gerry

Wer in Syrien wirklich kämpft - und wer das zahlt und unterstützt

Startbeitrag von Gerry am 05.01.2017 13:43

NATO- und Geheimdienst-Offiziere in Aleppo verhaftet

In Syrien kämpfen vor allem Söldner-Trupps, die vom Westen und seinen Verbündeten finanziert werden. Ohne sie hätte es in Syrien keinen Krieg gegeben.
Nach der Eroberung einer IS-Stellung in Ost-Aleppo stießen syrische Regierungstruppen in einem Bunker auf Offiziere der NATO und Geheimdienste, die zuvor gemeinsam mit dem IS gegen die syrische Armee gekämpft hatten. Die Die bisher veröffentlichten Nato Offiziere stammen aus den USA, Saudi-Arabien, Israel, Katar, Jordanien und Türkei.
Der UN-Botschafter Baschar al-Dschafari legte dem UN-Sicherheitsrat Fakten und Namen der Offiziere auf den Tisch. https://www.youtube.com/watch?v=VwrYIuAvMPE

weiters:

Ost-Aleppo: Offiziere der US-Koalition von syrischen Spezialeinheiten festgenommen

Offiziere der US-Koalition in Aleppo festgenommen - Syrischer UN-Botschafter verlas Namensliste im Sicherheitsrat

Syrien legt Liste mit ausländischen Militärs und Agenten in Aleppo vor
Der syrische UN-Botschafter hat am Montag die Namen von ausländischen Geheimdienstmitarbeitern in Ost-Aleppo genannt. Diese stecken dort fest und sollen von der UN evakuiert werden. Al-Jaafari wörtlich:
„Diese Individuen der syrischen moderaten Opposition haben ausländische Staatsbürgerschaften und versuchen, aus dem Osten von Aleppo zu flüchten – gemeinsam mit den Terroristen. Und deshalb haben sie in den vergangenen drei Tagen diesen hysterischen Schritt im Sicherheitsrat beobachten können. Denn das Hauptanliegen besteht darin, wie man diese terroristischen Ausländer und Geheimdienstoffiziere, die aus denselben Staaten kommen, die diese Resolution verabschiedet haben, rettet.“

Wer in Syrien wirklich kämpft: Die schwarze Liste der Schande des Westens

In Syrien kämpfen vor allem Söldner-Trupps, die vom Westen und seinen Verbündeten finanziert werden. Ohne sie hätte es in Syrien keinen Krieg gegeben.

Southern Front:
Die Gruppe wird vom Militärischen Operations Zentrum (MOC) in Amman, welches den USA untersteht, finanziert und dirigiert, berichtet die Heinrich-Böll-Stiftung. Die BBC berichtet, dass es sich bei der Southern Front um einen Zusammenschluss diverser Gruppen mit einer Kämpferstärke von 38.000 handelt, die von der CIA unterstützt wird. Von westlichen Vertretern wird sie als die am besten organisierte „Rebellengruppe“ umschrieben, so Reuters. ....

Die Levante Front (Dschabat al-Schamiyah):
Die Gruppe wird sowohl von westlichen Staaten als auch von Saudi-Arabien unterstützt, berichtet Reuters. Sie hatte im Verlauf des Syrien-Kriegs US-Panzerabwehrwaffen erhalten

Nura al-Din al-Zinki:
Die Gruppe wird finanziell und mit Waffen von den USA ausgestattet. Das Militärische Operations Zentrum (MOC) der USA spielt hier eine Schlüsselrolle, wobei die CIA den Einsatz von Geld und Material kontrollieren soll. Die Gruppe soll auch US-Panzerabwehrwaffen von der CIA und Saudi-Arabien erhalten haben, berichten der Guardian und NOW.

Mountain Hawks Brigade:
Die Gruppe wird von den der CIA finanziell unterstützt und mit Waffen ausgestattet.

Die 13. Division:
Sie wird von Katar und Saudi-Arabien finanziert, berichtet Al Jazeera. Nach Informationen der New York Times soll die CIA die Gruppe mit US-Panzerabwehrwaffen ausgestattet haben.

Dschaisch al-Nasr:
Nach Angaben des Middle East Eye wird Dschaisch al-Nasr von der CIA bewaffnet und unterstützt.

Northern Division:
Die Northern Division gehört zu den Söldner-Truppen, die von der CIA bewaffnet und unterstützt werden. Die CIA hatte die Gruppe unter anderem mit Panzerabwehrwaffen beliefert, berichtet The Daily Mail.

First Coastal Division:
Die Gruppe gehört ebenfalls zu den von der CIA unterstützten Söldner-Truppen, berichtet das Wall Street Journal. Sie hatte zuvor US-Panzerabwehrwaffen erhalten, so Stratfor.

The Sham Legion/Faylaq al-Sham:
Die Sham Legion wird von den USA unterstützt, berichtet das russische Militärportal South Front.

Ahrar al-Scham:
Die Söldner-Truppe Ahrar al-Scham gehört zu den Söldner-Gruppen, die von der CIA unterstützt werden, berichtet The International Reporter.

Al-Nusra-Front (Fatah al-Scham):
Nach Recherchen des britischen Journalisten Peter Oborne unterstützen die USA und Großbritannien die Al-Nusra-Front – ein syrischer Al-Qaida-Ableger – und zahlreiche andere Söldner-Truppen in Syrien. Das geht aus der Dokumentation „The Report“ des BBC Radio hervor.

Spezialfall MI6 im Syrien-Krieg:
Nach dem Sturz Gaddafis richteten der MI6 und die CIA eine „Rat Line“ von Libyen nach Syrien ein. Es wurden Waffen und Kämpfer nach Syrien verschoben, um Assad zu stürzen. Briten und Franzosen trainierten Rebellen der Freien Syrischen Armee und waren auf einem türkischen Stützpunkt stationiert. Hinzu kommt, dass der MI6 gemeinsam mit dem CIA und französischen Ausbildern, Rebellen gegen Syrien in Jordanien trainiert und bewaffnet, so der Guardian.

Martyrs of Islam Brigade/ Liwa’ Shuhada al-Islam:
Zwischen 2012 und 2016 hatte die Gruppe US-Panzerabwehrwaffen von der CIA erhalten, berichtet die Webseite Democratic Revolution, Syrian Style. Die Nutzung von US-Panzerabwehrwaffen geht auch aus Videos der Truppe hervor.

Sultan Murat Brigade:
Die Gruppe wird von der Türkei unterstützt und wirkt bei der Operation Euphrates Shield mit.

Turkmenische Armee Syrien (STO):
Sie ist in Latakia, Aleppo, Idlib, Homs und Hama aktiv, berichtet Turkomania.org. Die STO wird von der Türkei unterstützt.

Quelle und gesamter Artikel: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/18/wer-in-syrien-wirklich-kaempft-die-schwarze-liste-der-schande-des-westens/

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