KARWOCHE 2017: SCHLUSS MIT DEM THEATER!

Startbeitrag von Gerry am 11.04.2017 09:32

Von Jahn J Kassl

Verneigt euch nicht vorm Kreuz, entfernt es!


Rund 1,7 Milliarden katholische und evangelische Christen in aller Welt begannen am Palmsonntag die „Heilige Woche“, den Höhepunkt des Kirchenjahres.

Auf diese Weise wird alljährlich in der Karwoche vor Ostern die Angstenergie einer nie stattgefundenen Kreuzigung von mehr als einem Viertel der Menschheit hochgeladen. Süchtig nach diesem erfundenen Drama, gibt sich die Christenheit der Illusion hin, dass durch Leid irgendetwas erlöst werden könnte.

Jahr für Jahr, und das seit nunmehr 1600 Jahren, wird diese Lüge aufrechterhalten und von den meisten Menschen geglaubt. Ausgehend vom ersten Konzil von Nizäa im Jahre 325 wurde eine Glaubenslehre kreiert, deren zentraler Bestandteil das Leiden Christi und die Leugnung der Reinkarnation (Wiedergeburt des Menschen) ist. Das Leiden Christi für unsere Sünden, soll uns Menschen in einer dauerhaften Schuldhaftigkeit halten und uns zugleich dazu verleiten, das Leid zu idealisieren.

Eigenes Leid wird solcher Art als Schicksal für manche sogar als Gnade empfunden und Institutionen wie Saat und Kirche schlagen Kapital daraus. In solch einer Doktrin hat natürlich auch die Reinkarnation keinen Platz. Denn die „Einmaligkeit unseres Lebens“ und die Verschiebung der Glückseligkeit ins Jenseits, lässt die „Gläubigen“ jede Zumutung über sich ergehen und jedes Unrecht gefügig ertragen. Allein an diesen zwei Beispielen ist zu sehen, wie tiefgreifend sich die römische Kirche in die menschliche Psychologie eingemengt hat und wie sehr die Menschen immer noch davon bestimmt werden.

>>> Seit 1600 Jahren hängt Jesus am Kreuz und es wird uns eine falsche Legende aufgetischt. Und die Kirche – warum sollte sie auch – macht keine Anstalten dies zu ändern. Für mich wäre das Osterfest, mit der konstruierten Auferstehung des Heilands erträglich, ginge diesem nicht diese leidverherrlichende Woche voraus. Auch die römische Kirche wäre annehmbar, lägen ihr nicht satanische Rituale und dunkle Einweihungen zugrunde oder würde sie ihr durch Blut erworbenes Vermögen, anstatt es unter den Menschen zu verteilen, nicht weiter horten und auf Kosten neuen Unrechts mehren.

Vor allem in der Karwoche ist die Heuchelei der Kirche, allen voran die der Päpste, kaum zu ertragen. So gefällt sich der Bischof von Rom darin, am Gründonnerstag den Armen die Füße zu waschen und am Karfreitag das Kreuz Christi durch das Kolosseum zu tragen. Freilich symbolisch. Jedoch die Menschen sind beeindruckt. So wird auch ihre eigene Last leichter und ihre eigener Schmerz erträglicher.

Die unheiligen Sakramente

Anlässlich des heurigen Osterfestes und die Vorbereitungen darauf möchte ich an dieser Stelle gerne auf die „dunklen Einweihungen“, die die römischen Kirche zuerst an den Neugeborenen (Taufe) vollzieht und später an Kindern (Erstkommunion) und Jugendlichen (Firmung) wie Erwachsenen (Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte, Krankensalbung, Priesterweihe, Ehe) fortsetzt, hinweisen.

Das Kreuzzeichen, das die Priester bei der Taufe den Babys auf Stirn, Mund und Brust malen, soll deren Chakren verschließen. Somit muss die direkte Anbindung an die Quelle und es muss die unmittelbare Gotteserkenntnis ausbleiben. Und genau da möchte diese Kirche uns Menschen haben.

Denn nur dadurch kann sie ihre eigene Existenz, als „Hüterin der Glaubenslehre“ und als „Vermittlerin zwischen Himmel und Erde“, absichern. Und so sind die sogenannten „Heiligen Sakramente“ nichts anders als Eingriffe in unsere Aura und Übergriffe auf unsere Unversehrtheit als spirituelles und universelles Wesen.

Die Gnostiker wussten, dass jedem Menschen die direkte und unmittelbare Gotteserkenntnis gegeben ist – gerade deshalb wurden und werden sie so bekämpft. Wahrhaftige Yogis, die großen Meister dieser Zeit und selbst Philosophen haben darauf hingewiesen. Die römische Kirche jedoch geht einen anderen Weg und weiß um die Gefahr, die von einem selbstbewussten Menschen ausgeht.

Ihr liegt nichts daran, dass wir Erleuchtung erlangen und den Himmel auf Erden errichten. Denn dies würde sie nutzlos machen. Deshalb tut die Kirche alles dafür, um uns in der Leidspirale zu halten. Das ist ihr Geschäft und darauf versteht sie sich, zugegeben, sehr gut. In diesem Sinne gilt es sich heute von den erhaltenen Einweihungen der römischen Kirche frei zu machen. Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte, Krankensalbung, Priesterweihe, Ehe. Diese „Sakramente“ werden in schwarzmagischen Ritualen den Menschen übertragen und haben allein den Sinn, die Menschen unten und die Kirche oben zu halten.

Schluss mit dem Theater

Damit können sie jetzt, da sich ein Großteil der Christenheit vor dem Kreuz verneigt, das Kreuz aus ihrem Leben entfernen. Lassen sie sich nicht länger von der weihrauchgeschwängerten Luft in den Kirchen beeindrucken oder vom Purpur der Kardinäle blenden. Das ist großes Kino, großes Theater. Und darauf versteht sich die Kirche seit Jahrhunderten.

Ein höherer Würdenträger der Kirche Österreichs sagte mir einmal: „Man kann von der Kirche halten was man möchte, auf Zeremonien verstehen wir uns.“ Inszenierungen die beeindrucken, gewiss. Jedoch wir müssen die Fabel des Gekreuzigten durchschauen und den Blick auf das Dahinter richten: „Wieviel die Fabel von Christus Uns und den Unsern genützt hat, ist bekannt.“ Papst Leo X. (1475.1521), geboren als Giovanni de’ Medici.

Heute geht es darum, dass wir uns für das Goldene Zeitalter fit machen. Und dafür ist eine von allen Einweihungen, Schwüren oder Versprechungen befreite Seele essenziell. Und die Karwoche ist ein idealer Zeitpunkt dafür zu sorgen, da in diesem Tagen bestimmte Themen ins Bewusstsein rücken.

Die Wahrheit ist: Erlösung erlangen Sie in ihrem Inneren und die Verbindung zu Gott bedarf keines Mittlers, sondern kann von Ihnen selbst direkt hergestellt werden. Die Kirche lebt von unserem Unwissen und sie lebt nur, weil wir die Verantwortung für unser Seelenheil und unser Leben an sie delegiert haben. Und dies kann jetzt korrigiert werden. Selbstermächtigung und Freiheit sind das Resultat.

In diesem Sinne wünsche ich allen unseren Lesern, Weggefährten und Freunden eine leidbefreite und lichtvolle Karwoche 2017.

In Liebe

Jahn J Kassl

Vollständiger Artikel hier: http://lichtweltverlag.at/2017/04/11/karwoche-2017-schluss-mit-dem-theater-jjk/

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