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Pfauenforum
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
PfauenCharly, Bjoern, nick007, Helga_, ichnu, Angelika, Pfauenfreund

... und mal wieder was unerfreuliches!

Startbeitrag von PfauenCharly am 10.04.2009 19:52

leider so unerfreulich, daß mir die Freude auf das Osterfest vergangen ist.
Heute Morgen habe ich noch gesunde, prachtvolle Pfauen in meiner Voliere gehabt - zur Zeit Voliere, weil es bei uns schon grünt und blüht und alles angefressen wird, was natürlich für unsere Gäste nicht zumutbar ist,nach Pfingsten gibt es wieder freien Auslauf und nur schlafen in der Voliere - jetzt liegen vor meinen Füßen zerstochene und zerschundene Pfauen und eine Pfauenleiche!

Das Drama hat sich am Nachmittag abgespielt, Killerbienen wie im Horrorfilm! Am Kopf und Halsansatz aller Pfauen bis zu 30 ersichtliche Einstiche (steckengebliebene Stachel), die Augen zerstochen, ich weiß nicht ob die je wieder sehen können.

Ich habe in Panik evakuiert und die Bienen abgewehrt, 100m weiter alle im z.Zt. unbewohnten Hünerstall untergebracht, sie konnten nicht mehr stehen. Dann mit Tierärzten in Deutschland telefoniert und mit Tempo zum hiesigen Tierarzt gefahren Spritzen geholt und diese in die Oberschenkel gespritzt, eine Henne war schon tot. Jetzt werde ich die Nacht zittern ob die anderen geschädigt überleben. Alle liegen wie leblos am Boden nur der Jüngste steht noch aber bewegt sich kaum.
Den Bienenschwarm (Fußball groß) konnte ich gegen Abend in einem 3m entfernten Stechwacholder orten, wo er sich niedergelassen hat.

Für morgen in der Frühe kommt ein Imker der mir helfen will die Lage zu klären. Es dreht sich um 15mm große, relativ schlanke, fast schwarze Biester mit dreieckigem Kopf, am Flügelansatz leicht dunkelbräunlich.

Macht,s gut, Euch bessere Ostertage und drückt meinen Pfauen und mir bitte die Daumen!
Charly

Antworten:

Hi Charly,

das ist ja richtig gruselig. Ich weiss nicht, was ich täte, wenn ich wüsste wo sich der Bienenschwarm befindet. Aber zornig wie ich bin, käm mir schon der Gedanke an 2 Liter Benzin und ein Streichholz ...

Die armen Tiere tun mir wirklich leid, wahrscheinlich wussten die nicht mehr, wohin sie flüchten sollten.

So ein Mist, aber wer kann schon so etwas ahnen.
Ich halt die Daumen, dass sich wenigstens die Überlebenden schnell wieder erholen!

Traurige Grüsse,
Bjoern


von Bjoern - am 10.04.2009 21:00
Ich habe gerade um Mitternacht nochmal nach meinen geschundenen Pfauen gesehen und der 2. lag verendet im Hühnerstall, es war mein Blauer in den besten Jahren, den ich mit Helgas helfendem Rat vor kurzer Zeit mühsam wieder gesund gepflegt hatte, jetzt liegt er einem vor den Füßen, elendig verreckt durch Bienenstiche!

Er hatte die meisten Stiche abbekommen, auch die Augen waren ganz blutig zerstochen. Ich hätte ihn vielleicht gleich töten sollen dann hätte er weniger Qualen gehabt aber ich habe es nicht fertig gebracht. Ich werde heute Nacht nicht schlafen können, habe mir für 6 Uhr den Wecker gestellt und werde dann selber diesen verdammten Biestern (Bienenart) mit Chemie zu Leibe rücken, wenn sie hoffentlich noch klamm sind.

Brennen kann ich nicht ist zu gefährlich hier, zu viele Büsche und Bäume und Stechwacholder brennt wie Zunder.
Ich weiß absolut nicht, was das für eine Bienenart sein könnte.

Gruß Charly



von PfauenCharly - am 10.04.2009 22:07
Oh mein Gott, es tut mir so leid. Hoffe der Rest deiner Süßen erholt sich von diesem Angriff und das sowas nie wieder passiert.

Aber bitte, bitte, bitte geh nicht selber ans Vernichten, weder mit Chemie noch mit Feuer oder sonstwas. Das ist viel zu gefährlich!!! Ist hier schon etwas sehr schlimmes passiert mit sowas. Bitte warte auf den Imker oder wende dich an die Gemeinde.

Versuch die Ruhe der Feiertage zu nutzen um wieder Frieden zu finden.
Alles Gute
Britta

von ichnu - am 11.04.2009 10:38
traurig, wirklich taurig.

Bitte halt uns auf dem Laufenden, wir fühlen mit Dir!

Und wenn Du nicht zündeln kannst, hilft auch ein grosser Industriestaubsauger.

Bjoern


von Bjoern - am 11.04.2009 11:12
Heute gegen 6 Uhr früh habe ich die Monsterbienen zum größten Teil eliminieren können. Einer Henne mit zerstochenen Augen habe ich den ganzen Nachmittag mit Kamilleaufguß den Kopf, die geschlossenen Augen und den Halsansatz abgepinselt, sie hat alles über sich ergehen lassen weil sie erblindet ist. Dann habe ich mit Lupe und Pinzetteaus aus diesem Bereich die Bienenstacheln entfernt, es waren mehr als 30! Stück.
Nun hoffe ich, morgen habe ich die gleich Prozedur noch mit einem Hahn zu machen, der auf einem Auge erblindet ist, das wird bedeutend schwieriger.
Eine "Bienenprobe" wird untersucht, weil selbst der Imker hier diese Bienenart nicht einordnen konnte. Alles scheint ein großes Rätsel zu sein.









Die kleinen braunen Punkte auf weißem Grund (unteres Foto) sind Stacheln,
die Henne lebt noch. Die Bienen sind ca. 1/3 kleiner als auf dem Foto und die Stacheln sind deutlich erkennbar.

Beste Grüße und danke für Euere Anteilnahme Charly




von PfauenCharly - am 11.04.2009 21:41
Ich hab das Bienenbild mal weitergeschickt, vielleicht bekommen wir ja raus was es war.
Lebendig werden sie davon leider auch nicht mehr.

Mach die Kamille nicht direkt ins Auge (oder filtere sie sehr fein). Da sind mikroskopisch feine Teile drin, die das Auge reizen können.
Für den Rest ist es wahrscheinlich sehr gut.


von Bjoern - am 11.04.2009 21:58
Hallo Berthold,

mir läuft grad ein Gänseschauer nach dem anderen über den Rücken - bin völlig fassungslos.

Staatenbildende Insekten - wie die Honigbienen - greifen an, wenn man in ihre Flugbahn gerät. Aggressiv werden sie dann z.B. durch Schlagen, was Deine Pfaue durch Flügel- oder Radschlagen ausgelöst haben könnten. Nach dem Stich sterben die Bienen, aber der Stachel sondert einen Duft (Bananenähnlich) ab, der den Schwarm animiert, den vermeintlichen Feind weiter zu stechen. Ich hab zu wenig Ahnung von Insekten, aber Honigbienen sind vom Grundkörper her braun.

Kühlen solltest Du die Stichwunden, versuche Fenistil-Tropfen oder auch etwas kortisonhaltiges zu bekommen - wie etwa Volon A Tinktur, ist verschreibungspflichtig, aber erzähl Deinen Arzt, dass Du fürchterliche Ohrenschmerzen hast! Um die Augen vorsichtig Tyrosur-Gel einreiben und Globoli Apis D 6 oral geben. Was hat Du gespritzt? Adrenalin?

Ich ruf Dich morgen an, fühl' Dich bis dahin fest umarmt,

Helga

von Helga_ - am 11.04.2009 23:56
Hallo Helga,

danke, danke, aber ich habe wirklich alles getan und seit gestern Mittag war kein Tierarzt mehr zu erreichen aber der konnte auch nicht mehr helfen außer mit Kortisonspritzen, die ich gleich nach dem Überfall geholt und gegeben habe.
Meine letzten 2 Blauen röcheln nur zähen Schleim, einer kann auf einem Auge noch sehen, das andere Auge total zu und verklebt, den Kopf voller Stacheln, das sehende Auge erschwert mir sehr ihn zu nehmen und die Stacheln zu entfernen und die Henne liegt nur, sieht nichts mehr.
Heute Nachmittag bin ich wieder im Stall.
Ich bin nun wirklich kein Weichei aber ich habe Tränen vor Wut.

LG Charly

von PfauenCharly - am 12.04.2009 10:22
Hallo Charly,

die Bilder sehen schrecklich aus. Ich habe selber schon Bienen gehabt, aber so etwas ist mir noch nicht vorgekommen.

Die Bienen auf dem Bild sehen aus wie ganz normale Honigbienen. Es gibt natürlich auch unter diesen, ruhiger und etwas aggressivere Züchtungen.

Ich gehe von einer Verkettung unglücklicher Umstände aus. Ein Bienenschwarm um diese Jahreszeit ist total ungewöhnlich. Schwärmen tun die Bienen im Normalfall erst nach der Frühjahrsblüte wenn das Volk wieder gross und stark ist und ausreichend Futter vorhanden ist.

Bevor der Schwarm auszieht saugen sich die Bienen komplett voll mit Futter, damit sie auf dem ersten Weg eine Reserve dabei haben. In diesem Zustand sind sie dann sehr träge und haben keinen Hang aggressiv zu werden.

Ist dies nicht möglich oder ist das Futter nach drei Tagen aufgebraucht spricht man von einem Hungerschwarm. So ein Schwarm kann dann auf eine Störung sehr aggressiv reagieren.
Ich gehe davon aus, dass deine Pfauen einem solchen Hungerschwarm zum Opfer gefallen sind.

Ich hoffe, dass die noch lebenden Tiere wieder vollends genesen werden.

Gruss
Reinhold


von Pfauenfreund - am 12.04.2009 14:51
folgende Mail hab ich auf meine Anfrage bei der Spezialistin erhalten:

Hallo Björn,

in diesem Forum erklärt jemand den Hungerschwarm. Darauf habe ich auch
getippt.
Für Schwärme ist es eigentlich noch zu früh. Nun weiß ich nicht, wie
weit der Frühling in Mallorca fortgeschritten ist.
Die natürliche Vermehrung der Honigbiene geschieht durch Schwärmen. Das
Volk zieht eine neue Jungkönigin, die alte Königin zieht mit einem
Schwarm aus und sucht sich einen neuen Platz. Ein Schwarm trägt jede
Menge Futter mit sich und ist sehr friedlich. Hängt er allerdings schon
länger an einem Platz und findet keine neue Niststelle, verbraucht er
die Futtervorräte und wird aggressiv. Haben die Pfauen durch irgendetwas
die Bienen gereizt und eine oder einige stechen, so werden durch den
Stich Alarmpheromone freigegeben. Das animiert immer mehr Bienen dazu
gegen den vermeintlichen Feind zu kämpfen.
Hier werden die Bienen auf Sanftmut selektiert. Wie das auf Mallorca
aussieht, weiß ich nicht.
Eine Anfrage im Imkerforum bei www.landlive.de wäre vielleicht nicht
schlecht.
Dazu gibt es verschiedene Bienenrassen, hier gibt es meist die braue
Carnica und die Buckfast mit gelben Ringeln, dazu die selten gewordene
früher hier heimische dunkle Biene.
Auf dem Bild ist die Farbe nicht so gut erkennbar. Ich würde die Bienen
an ein Bieneninstitut zur genaueren Untersuchung schicken.
Traurig, das Ganze.

Freundl. Grüße
Angelika


von Bjoern - am 14.04.2009 11:42
Hallo ihr guten

ich bin vollkommen geschockt!

Das tut mir sehr sehr leid!

Johannes ist Imker und ich fragte ihn bezüglich dieses Phänomens... es ist vermutlich wie Reinhold schrieb... ein hunghernder Schwarm der sich vermutlich in der Voliere niederlassen wollte ... vielleicht an einem geschützten Ort dort ....
die Pfauen haben sicher versucht in ihrer Euphorie endlich nach dem langen Winter wieder Insekten zu bekommen diese zu picken und haben sich den Schwarm vorgenommen... das hat die Arbeiterinnen bewegt agressiv zu werden um die Königin zu schützen.... das ist eine ganz natürliche Reaktion... leider konnten die Pfauen halt nicht ausweichen weil sie in der Voliere waren und so ist der "Schutzschild" direkt über sie her gefallen und sie hatten auch keine möglichkeit zu flüchten... schrecklich ...
aber wie soll man vor sowas auch gewappnet sein :-((

ich hoffe das sich die noch lebenden erholen!!

Den Bienenschwarm solltest du nur von einem Imker entfernen lassen .. es sind Nützlinge und die Verkettung unglücklicher Umstände ließen dieses schreckliche Ereigniss wahr werden...

schade :-((

dann wollte ich euch aber noch was schönes berichten... ich habe auf www.wer-kennt-wen.de unter meinem Namen sehr schöne Bilder von heute hochgeladen auch welchen man sehen kann das auch einige Hähne zusammen einigermaßen schön zusammen leben können weil das ja immer wieder eine Frage ist ...

mein Name dort "Philipp" und dann unter Alben schauen

lieben Gruß
P



von nick007 - am 14.04.2009 16:56
Das Neuste in Folge:

Ich hoffe und meine alles für meine Lieben getan zu haben was mir möglich war, leider leider ist Erfolg nicht immer gegeben.

Meine letzte Henne kann offensichtlich auf beiden Augen nicht mehr sehen (Stiche in den Augapfel in den Liedsaum) und hat Schluckverletzungen, vielleicht Stiche innerhalb des Schnabels oder der Kehle.
Ein ständiges, ruckartiges schütteln des Schnabels sowie dicker Schleimausfluß lassen das vermuten. Sie steht oder liegt nur im Stall und reagiert auf Geräusche. Seit der Bienenattacke vom Karfreitag hat sie weder gefressen noch getrunken.
Mein letzter Blauer sieht noch mit einem Auge, das zweite Auge ist geschlossen (blind), weniger aber gleiches schütteln und er trinkt etwas
wie ich beobachten konnte.

Die "Bienen" habe ich am darauffolgenden Morgen in aller Frühe selber größtenteils vernichten können nachdem einem benachbarten Imker diese Killer unbekannt waren. Er hat von mir zur weiteren Überprüfung der "Bienen" eine Auswahlmenge erhalten und wird mir das Urteil mitteilen.
Der Schwarm hatte sich übrigens nicht in der Voliere niedergelassen sondern in einer außerhalb der Voliere benachbarten Zweiggabel eines Baumes ca. 3m entfernt, in einer Form wie 3 dicke Topfdeckel, sternförmig zusammenhängend in der Astgabel. Also kein Fußball!

Morgen werde ich den Arzt fragen, ob es nicht besser ist meine Henne von den Schmerzen zu erlösen.
Übrigens, das ist in der Provence passiert.

LG Charly








von PfauenCharly - am 16.04.2009 20:10
Hallo Charly,

bitte sei doch so gut, wenn Du die Henne nicht erlösen willst, dann führ ihr wenigstens Nahrung und vor Allem schnellstens Flüssigkeit zu! Das arme Tier muss ja schon völlig dehydriert sein, ein Wunder, dass es noch lebt!
Gib ihr Wasser, evtl. Vitamine und auch Babybrei mit dem Schlauch in den Kropf. Anleitung wenn nötig hier.

Viel Glück,
Bjoern


von Bjoern - am 16.04.2009 21:30
Das ist alles so traurig... wenn die Henne nur noch Schmerzen hat und blind ist, würde ich so handeln wie Du und das Tier von seinen Qualen erlösen.

Ich hoffe trotzdem, dass der TA vielleicht doch noch helfen kann!

Ich wünsch Dir viel Kraft für morgen,

Helga

von Helga_ - am 16.04.2009 21:34
Wünsche dir und deinen Lieben auch viel Kraft und das so etwas nie wieder passiert.

Britta

von ichnu - am 17.04.2009 06:59
"Imker in der Nachbarschaft"

Das gibt mir zu denken. Frage ihn doch einmal, ob ihm ein Schwarm abgegangen ist? Und wie er seine Bienen zum Winter hin eingefüttert hat?
Einen Hungerschwarm kann es auch gehen, wenn die Bienen zu wenig Winterfutter haben und sie ihre Beute aus Not verlassen.

fg Angelika

von Angelika - am 17.04.2009 08:43
Meine Henne ist gestern vom Tierarzt eingeschläfert worden, die 3 km dorthin waren sehr, sehr lang. Es war besser so.
Meinem einäugigen Hahn geht es einigermaßen, er frisst Grünes im Freiland unter Beobachtung. Da er nur mit einem Auge sieht (das andere Auge ist noch total zu) ist er sehr schreckhaft und orientiert sich auch an meinen Lockpfiffen. Ich hoffe ja doch, daß das 2. Auge wenigstens noch etwas besser wird. Fliegen kann er auch noch, ist aber etwas unbeholfen bei der Landung, jetzt muß ich abwarten was wird.
Von einem Freund habe ich "Hydrocortisonsalbe 1/2 % nicht in die Bindehaut reiben,ansonsten dick auf die Lider und drumherum" empfohlen bekommen, ich muß sehen, ob ich die hier auch bekomme.

Danke für alle Ratschläge und möge Euch ähnliches niemals passieren!
Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
Charly



von PfauenCharly - am 18.04.2009 12:52
Hallo lieber Charly,

das ließt sich alles wirklich wie ein Horrorfilm...schrecklich ...wie auch immer es zu solchen Situationen kommen kann wir sollten hoffen und beten das niemandem sowas widerfährt...

Ich bin froh zu lesen das der Hahn auf einem Auge sieht und sich orientiert.....sicher wird er esschaffen ....Bekannte von mir hatten mal eine Henne die einen Augapfel durch einen Unfall verlor.... nach einiger Zeit konnte sie jedoch einäugig gut leben...
ich drücke die däumchen

lieben gruß philipp

von nick007 - am 19.04.2009 08:13
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