Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Pfauenforum
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Natal, Traude, Pfauenauge, Helga_

Wie lange werden Pfauenküken von der Henne gewärmt?

Startbeitrag von Traude am 27.08.2012 03:59

Hallo,

meine beiden Pfauenküken sind nun etwa zwei Monate alt und haben schon eine passable Größe. Die Henne kümmert sich nach wie vor so rührend um die Küken, das ist einfach wunderbar anzusehen. Immer noch füttert sie sie mit Grünzeug aus dem Schnabel und nach dem Aufbaumen wärmt sie sie mit ihren Flügeln. Derzeit sind die drei noch in einem überdachten kleinen Freigehege, ich spiele aber mit dem Gedanken sie bald freizulassen, damit die Henne ihrem Nachwuchs das gesamte Areal zeigen kann und sie sich gut eingewöhnen können.Wie lange werden die Küken noch so gewärmt beim Schlafen?.
Besteht eigentlich die Gefahr, dass der Hahn (selbst erst knapp über ein Jahr alt) die Küken attackiert?
Es scheinen junge Hennen zu sein, ich bin mir alledings nicht ganz sicher. Sie haben durchwegs graubraune Federn bekommen mit einem helleren Saum, dadurch wirkt das ganze doch noch ein bisschen gestreift, allerdings haben sie in der letzten Woche im Halsbereich gün schillernde Federn bekommen. Sie sehen optisch eher wie die Henne aus. Kann man das in dem Alter schon sicher sagen, was sie für ein Gechlecht haben?
Wenn sie Hennen sind, werde ich sie natürlich behalten, denn sie sind auch blutsfremd zum Hahn, es waren Eier einer fremden Brut, die ich der Henne untergelegt habe.

wie ist eure Meinung dazu, würde mich über eure Kommentare sehr freuen.

Liebe Grüße,

Traude

Antworten:

Hallo Traude,

ja - Pfauenmamas sind klasse!

Momentan ist das Wetter super für den ersten Freigang - Dauerregen ist nicht angesagt und ein kurzer Schauer macht nix.

Du wirst sehen, dass Mama Pfau mit ihren Kleinen am Tag unglaubliche Strecken zurücklegt, zwischendurch läuft ein wahres Trainingsprogramm ab - bei uns z. B. auf den Rosenbogen und wieder runter, auf den Tisch, auf die Stühle, auf den Brunnenrand, etc. ;)

Da wird den Kleinen schon was abverlangt - und die Muskeln und Organe gestärkt. :spos:
Natürlich wird zwischendurch viel gefüttert und auch Ruhepausen (vorzugsweise schön in der Sonne) kommen nicht zu kurz.

Und das Wichtigste: den Kleinen wird erst mal beigebracht, wo die Leckereien zu holen sind. Unsere Hennen schauen mit ihren Küken regelmäßig bei mir an der Küche vorbei, um Rosinen, Sonnenblumenkerne, Milchbrötchen etc. abzuholen. Die Kleinen haben das schon voll drauf - zack, auf den Tisch vorm Küchenfenster und neugierig schauen, wo ich denn wohl bin. :D

Um den Hahn brauchst Du dich nicht zu sorgen. Unsere Hähne ignorieren die Hennen mit Küken und wenn mal jemand zu nahe kommt, passt die Henne auf wie eine Löwin. Ausserdem wirst Du beobachten können, dass die Küken ganz, ganz nah bei Mama bleiben (wehe, Mama geht mal mehr als zwei Meter weg). Dazu kommt noch, dass Dein Hahn ja schon aus der Vergangenheit Respekt vor Deiner Henne hat.

Stell zur Geschlechtsbestimmung doch mal ein Foto ein. Ich bin auch nicht unbedingt die Schnellste in der Bestimmung, aber hier im Forum gibt es wahre Meister (ich denke gerade an Helga ...), die bereits das Geschlecht klar definieren können, wenn unsereins noch gar nichts sieht ;). Aber nach 2 Monaten bekomme ich das auch schon hin ......

Liebe Grüße
Claudia

von Natal - am 27.08.2012 12:25
Vielen Dank Claudia,

ja dann freue ich mich schon sehr drauf die beiden Kleinen an diesem Wochenende freizulassen, voerst werde ich noch den Wetterbericht anschauen. Ich hoffe, es gibt keine Probleme beim Aufbaumen, falls die Henne nicht zurück geht in das Gehege. An sich leben meine Pfauen völlig frei im Garten, sie sind auch bei schlechtestem Wetter nicht in den Stall zum Schlafen gegangen.
Gestern war ich bei einem Bekannten zu Besuch, der auch gerade junge Pfauen hat (die sind allerdings noch etwas jünger als meine) und man konnte deutlich sehen, dass meine beiden Küken offenbar kleine Hennen sind, worüber ich mich sehr freue, denn Hähne hätte ich irgendwann hergeben müssen und einen Pfau, der mal frei lebt, wieder einzufangen, erscheint mir praktisch unmöglich. Da das Gehege nicht groß ist, hätte ich die Kleinen in nächster Zeit ja auf jeden Fall freilassen müssen, egal ob Hahn oder Henne, zum Weggeben sind sie ja jetzt noch viel zu jung, das hätte ich ja auch ohnehin auf keinen Fall geschafft, der Pfauenmama ihre Kinder wegzunehmen.
Wieviele Hähne hast du auf einem Areal welcher Größe?

Liebe Grüße, Traude

von Traude - am 31.08.2012 03:44
Hallo Traude,

ja, lass sie in den Freigang - momentan regnet es bei uns zwar ergiebig, aber das soll ja ab morgen viel besser werden - ich hoffe, bei Dir auch.

Wenn Du Deine Henne, die Volierenhaltung nicht gewohnt ist, allzu lange einsperrst, findet sie es irgendwann gar nicht mehr so toll und hat dann (wenn sich die Möglichkeit ergibt) nur noch einen Gedanken: nichts wie weg aus der Gefängnishaltung - also das Gegenteil von dem, was Du erreichen möchtest.

Du wirst staunen, was Deine zwei Monate alten "Küken" so leisten müssen und leisten können - da ist Mama Pfau nicht zimperlich (aber trotzdem rührend besorgt).

Das Aufbaumen wird so ablaufen, dass Mama Pfau in luftige Höhe entschwindet und die zunächst verwirrten Kleinchen von oben lockt. Und auch wenn Du in dem Moment denkst "das schaffen die doch nie" rafft der rufende Nachwuchs sich irgendwann auf und folgt der Mama. Dann geht's unters schützende Gefieder und Ruhe ist angesagt.

Übrigens: Auch Pfauen, die immer frei gelebt haben, lassen sich durchaus einfangen - auch schonend!!! (sonst wäre es für uns ja unmöglich, Nachzucht abzugeben). Dazu gebe ich gerne mehr Tipps, wenn es mal soweit ist - vorerst darf Dein Nachwuchs ja bei Dir bleiben.

Wir haben in diesem Jahr vier geschlechtsreife Hähne. Zur Verfügung stehen ihnen ca. 10 ha Garten- und Weideland plus angrenzende Waldflächen plus angrenzende Ackerflächen. Genutzt wird der weitläufige Platz von ihnen jedoch nicht, all unsere Pfauen halten sich rund ums Haus und die Ställe auf. Vorteilhaft ist bei uns die Anordnung der Gebäude, wenn Pfau will, kann er sich prima zurückziehen, so dass er von den anderen nicht gesehen wird.


Stressig ist für uns nur die Balzzeit - da geht es "manchmal" etwas lauter zu .....

aber da wären wir schon wieder beim nächsten Thema ......
persönliches Empfinden/ persönliche Empfindsamkeit .... und das lässt sich endlos diskutieren.

Ich bin schon ganz gespannt auf Deinen Bericht zum ersten Freigang Deiner kleinen Familie und wünsche Dir ein tolles, beobachtungsreiches Wochenende!

Liebe Grüße
Claudia

von Natal - am 31.08.2012 16:36
Hallo Claudia,

gerne hätte ich gewußt, wie man einen freilebenden Pfau "schonend" einfängt. Auf meinem eigenen Grundstück habe ich ja schon mehrmals einen eingefangen - auch sehr schonend. Nur leider ist diese Methode nur hier bei mir zu praktizieren.

Nun habe ich noch einen "Einjährigen" bei einem Bauern hier in der Umgebung erstanden. Der Bauer meinte, es sei nicht leicht, ihn einzufangen, da er nie in einen Stall, Voliere o.ä. gehe und man ihn auch mit Futter nicht locken könne. Er sagte etwas von einer Art Lasso (o.ä. mit dem er ihn einfangen wolle), was ich mir nicht vorstellen kann und was mir sehr abenteuerlich vorkommt.

Da ich meine Methode des Einfangens nur auf meinem eigenen Grundstück praktizieren kann, kam es mir in den Sinn, Dich nach Deiner Methode zu fragen, da Du dieses Thema hier angesprochen hast. Ich würde mich sehr freuen, Deine "Methode" zu erfahren. Herzlichen Dank für Deine Hilfe.

Liebe Grüße

Alfredo

von Pfauenauge - am 31.08.2012 18:46
Hallo, Claudia!

Sorry für die späte Antwort, ich habe leider nicht oft die Möglichkeit im Forum zu schreiben.

Am Sonntag hab ich, nachdem es Freitag und Samstag ganz arg geregnet hatte, endlich die Tür vom Pfauengehege aufgemacht, weil der Tag dann doch sehr sonnig wurde.
Das war eine Freude zuzusehen, wie die beiden Kleinen ihre neue Welt erkundeten! Wie du angekündigt hast, sind sie der Mama kaum von der Seite gewichen. Den Hahn, der sich den dreien gleich angeschlossen hat, hat die Henne öfter mal ein bisschen gejagt, aber meist hielt sich das sehr in Grenzen, zwischendurch saß sie auch mal auf der Sitzstange und ließ den Hahn mit den Kleinen für eine Zeitlang allein, wenn auch in der Nähe.
Am Abend ging es ans Aufbaumen und nachdem wir ja die Pfauen frei halten wollen, haben wir sie auch nicht versucht wieder ins Gehege zu treiben. Die Henne flog gleich mal aufs Dach unseres Hauses (ist eingeschossig), eines der Küken schaffte es auch tatsächlich ihr zu folgen und kroch gleich unter den Flügel, das andere hat es fünfmal probiert und war dann schon zu schwach, obwohl wir Leiter und Gartenmöbel aufgetürmt hatten, um ihm einen besseren "Aufstieg" zu ermöglichen. außerdem war es dann schon dunkel und die Henne lockte das Kleine auch nicht mehr, darauf haben wir es gegriffen und es der Henne direkt vor die Nase aufs Dach gesetzt. Gottseidank sind unsere Pfauen sehr zahm.
Am nächsten Abend ist die Henne gleich freiwillig ins Gehege gegangen und wir haben die Tür zugemacht. Es ist natürlich der sicherste Ort, weil es ja überdacht und trocken ist.
Es ist wirklich erstaunlich, die kleinen sehen nicht nur aus wie Miniaturausgaben der Mama, sie verhalten sich auch genauso wie erwachsene Pfauen, schreiten auch schon so "würdevoll", machen den Hals dick und flauschig und sie fallen genauso wie die Henne über alles her, was in den letzten Monaten nicht zugänglich war: Die Weintrauben, die kleinen Tomaten, die Brombeeren, etc.....Wir hatten jetzt drei Monate nur den Hahn frei herumlaufen und für ihn waren solche Früchte schon so alltäglich, dass sie ihn gar nicht mehr interessierten.
Unsere Terrasse ist nun von vier Pfauen auf einmal belegt und sieht dementsprechend aus....tja.
Ja, ein größeres Grundstück wär schon schön, dann könnte ich einen zweiten Hahn mit der dementsprechenden Anzahl Hennen halten, Die Lautstärke wäre das wenigste, es ist wie Musik in meinen Ohren, wenn die Pfauen sich "unterhalten"
Von den Nachbarn gab es auch keine Rückmeldung, als im Juni unser junger Hahn seine ersten Singversuche machte, um 03.00 Uhr in der Früh und auch noch nach 22.00 Uhr. Ich hoffe sehr, dass das so bleibt.
Ich würde gern mal Bilder hier einstellen, wie mache ich das am besten?

Liebe Grüße, Traude

von Traude - am 05.09.2012 03:50
Hallo Alfredo!

Entschuldige, hab es nicht eher geschafft ...

Lasso??? Hilfe! Wir sind doch nicht im wilden Westen! Soll das arme Tier stranguliert werden?? Nee, tut mir leid, da sträuben sich einem ja die Nackenhaare.

Mag sein, dass es der Einjährige noch nicht kennt, in einen Stall o. ä. zu gehen und sich mit Futter locken zu lassen - aber das kann man ändern und ist meiner Ansicht nach auch Voraussetzung, ihn schonend zu fangen.

Voraussetzung dafür ist natürlich, Zeit zu investieren, unter Umständen viel Zeit (je nachdem, wie misstrauisch das Tier ist).

Unsere Lieben kennen es, täglich etwa zur selben Zeit mit Leckereien gefüttert zu werden - da gibt es dann Milchbrötchen und Rosinen und Sonnenblumenkerne und Erdnussbruch und Käse und und und ..

Das wissen die ganz genau und sie stehen pünktlich vor meiner Küche - die ganze Schar!

Wenn es an der Zeit ist, dass ich einen einfangen muss, stelle ich schon tagelang vorher eine Gitterbox auf, bei der sich eine Halbseite hochklappen lässt und füttere die Leckerlies in der Box.

Die Vorteile, die ich dabei sehe, sind:

- bis zum Eintreffen der abholenden Person ist der in der Box gefangene Pfau nicht alleine, denn seine Artgenossen bleiben stets bei ihm,
- der Pfau wird zunächst von unten an den Beinen gegriffen/ dann legt sich der Arm über ihn. Gut, man selbst muss dazu ganz schön kraxeln, aber dem Pfau bleibt der Schreck erspart, dass sich jemand von oben "auf ihn stürzt".

Ich weiß, dass andere ihre Pfauen bei Dunkelheit fangen, aber wenn ich überlege, wie ich empfinden würde, wenn mich nachts jemand greift, während ich schlafe, finde ich das nicht so schonend fürs Tier.

Eins ist klar - das Einfangen ist für den Pfau nie schön, aber lässt sich halt nicht immer vermeiden.

Viele Grüße
Claudia

von Natal - am 05.09.2012 14:46
Hallo, liebe Claudia,

vielen Dank für Deine nette Antwort, über die ich mich sehr gefreut habe. So ähnlich wie Du gehe ich auch mit meinen Tieren um und die Idee mit dem grossen Käfig mit der einen Seite zum Hochklappen hatte ich auch schon. Solch einen Käfig besitze ich sogar (Eigenbau, war mal für einen anderen Zweck gedacht). Leider ist auch diese Methode nicht geeignet, diesen Pfau bei dem Bauern einzufangen, denn das Grundproblem ist, dass er viel zu scheu ist. Wenn man auf diesen Bauernhof kommt,suchen die sieben oder acht Pfauen sofort das Weite - so scheu sind sie. Es würde eine Ewigkeit dauern, dieses Tier einigermaßen zutraulich zu bekommen, zumal ich ja immer dort hinfahren müßte, was auch nicht geht. Habe deswegen den Kauf schon abgesagt, zumal ich (über Internet) einen Züchter kennengelernt habe, der mir einen handzahmen zweijährigen weißen Hahn verkaufen würde. Ich müßte allerdings ca. 400 km weit fahren (nach Milano), was ich aber in diesem Falle gerne in Kauf nehmen würde. Meine drei Hennen - sie sind jetzt bei mir seit 3 1/2 Wochen - sind schon sehr zutraulich und zwei von ihnen fressen mir schon aus der Hand (können einen ganz schön in die Finger picken) und die anderen sind kurz davor, dies auch zu tun. Ich habe mir aus Deutschland Mehlwürmer schicken lassen und auf diese sind sie ganz wild.
Das Einfangen bei Dunkelheit finde ich auch nicht gut. Ich habe es schon einmal gemacht, weil ich dachte, es ist wie bei den Hühnern, dass sie sich so ganz einfach nehmen lassen. Das war aber überhaupt nicht so, sondern die Pfauenhenne hat sich sehr gewehrt und hat eine Art Schreckmauser bekommen (ich hatte sehr viele Federn in der Hand, sogar die grossen Schwingenfedern). Also lasse ich das in Zukunft lieber bleiben!

Also, liebe Claudia, nochmals danke für Deinen Rat. Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude mit Deinen Tieren.

Herzliche Grüße aus Italien

Alfredo

von Pfauenauge - am 05.09.2012 19:47
Hallo Traude,

na, da ist doch der Grundstein für ein glückliches Leben im Freilauf gelegt - schön :spos:

Ja, es ist schon toll, eine größere Gruppe dieser prachtvollen Tiere zu halten (trotz Hinterlassenschaften) und auch ich liebe das "Geschrei", wie viele es nennen.

Hahn + Hahn ergibt übrigens nicht die doppelte Lautstärke, sondern eine Potenz davon, denn jeder fühlt sich ja dazu berufen, auf den Ruf des anderen zu antworten - das löst dann gewaltige Kettenreaktionen aus und ist manchmal ganz schön heftig ...

Helga hat mal in einem früheren Beitrag den Tipp gegeben, Fotos mit "picr.de" hochzuladen. Klappt prima - probiers mal.

Liebe Grüße
Claudia

von Natal - am 06.09.2012 07:47
Zitat
Alfredo.it
Hallo, liebe Claudia,

vielen Dank für Deine nette Antwort, über die ich mich sehr gefreut habe. So ähnlich wie Du gehe ich auch mit meinen Tieren um und die Idee mit dem grossen Käfig mit der einen Seite zum Hochklappen hatte ich auch schon. Solch einen Käfig besitze ich sogar (Eigenbau, war mal für einen anderen Zweck gedacht). Leider ist auch diese Methode nicht geeignet, diesen Pfau bei dem Bauern einzufangen, denn das Grundproblem ist, dass er viel zu scheu ist. Wenn man auf diesen Bauernhof kommt,suchen die sieben oder acht Pfauen sofort das Weite - so scheu sind sie. Es würde eine Ewigkeit dauern, dieses Tier einigermaßen zutraulich zu bekommen, zumal ich ja immer dort hinfahren müßte, was auch nicht geht. Habe deswegen den Kauf schon abgesagt, zumal ich (über Internet) einen Züchter kennengelernt habe, der mir einen handzahmen zweijährigen weißen Hahn verkaufen würde. Ich müßte allerdings ca. 400 km weit fahren (nach Milano), was ich aber in diesem Falle gerne in Kauf nehmen würde.

Hallooo Alfred... so sehr ich es auch schätze, dass Du ein unglaublicher Tierfreund bist... tu jedoch Dir und Deinen Pfauen die Liebe, im kommenden Frühjahr die für Dich erste Balzzeit ohne einen weißen Hahn zu erleben!!! Ich rate hier zur absoluten Vorsicht, denn je nach Charakter wird ein adulter blauer Hahn nicht so einfach ein weißes Tier akzeptieren.

Meine drei Hennen - sie sind jetzt bei mir seit 3 1/2 Wochen - sind schon sehr zutraulich und zwei von ihnen fressen mir schon aus der Hand (können einen ganz schön in die Finger picken) und die anderen sind kurz davor, dies auch zu tun. Ich habe mir aus Deutschland Mehlwürmer schicken lassen und auf diese sind sie ganz wild.
Das Einfangen bei Dunkelheit finde ich auch nicht gut.

Ich fange meine Tiere seit Jahren in der Dunkelheit ein. Allerdings nicht, wenn sie schlafen. Die Abgabezeit spreche ich mit den neuen Besitzern genau ab; die Vögel werden morgens in der Voliere separiert. Erst wenn die Leute vor Ort sind, werden die Tiere im abgedunkelten Stall eingefangen. Bisher haben sie bis auf ein paar verlorene Federn alles bestens überstanden. ;)

Ich habe es schon einmal gemacht, weil ich dachte, es ist wie bei den Hühnern, dass sie sich so ganz einfach nehmen lassen. Das war aber überhaupt nicht so, sondern die Pfauenhenne hat sich sehr gewehrt und hat eine Art Schreckmauser bekommen (ich hatte sehr viele Federn in der Hand, sogar die grossen Schwingenfedern). Also lasse ich das in Zukunft lieber bleiben!

Also, liebe Claudia, nochmals danke für Deinen Rat. Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude mit Deinen Tieren.

Herzliche Grüße aus Italien

Alfredo


Mit den besten Grüßen aus dem Westmünsterland,

Helga

von Helga_ - am 09.09.2012 00:18
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.