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Informationen zum Thema:
Forum:
Pfauenforum
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
elli 2, gardenlover, Natal, derIsländer

Pfauen entflogen- Ärger mit der Nachbarschaft!!!!!!

Startbeitrag von derIsländer am 16.07.2013 18:00

Hallo an Alle,

wie meine frau mir sagte sind meine pfauen seit einpaar tagen auf wanderschaft und machen das dorf unsicher. anfangs hatte ich 4 tiere 2 sind schon nach einigen wochen in ein nahe gelegenen park umgesiedelt.
und nun auch noch die anderen zwei wobei sie eine siedlung von einfamilienhäusern bevorzugt. da beide sehr "zahm" sind haben sie auch vor autos keine angst und behindern dort den verkehr aber damit nicht genug angeblich soll sich ein papagei so erschreckt haben das er tot von der stange gefallen ist. da unser grundstück ausserhalb des ortes liegt hatte ich echt gehofft ruhe ( mit den nachbarn) zuhaben und nun.
was jetzt den auch versichert sind sie noch nicht meine versicherung wollte pro tier über 50euro.
was soll ich jetzt machen das grösste problem ich bin erst wieder in 2 wochen zu hause.
lg
axel

Antworten:

Hallo Axel,

die Beiden müssen auf jeden Fall von Euch eingefangen werden - Ihr könnt nicht abwarten und hoffen, dass nichts passiert.

Habt Ihr eine Voliere, mittels der ihr die Zwei vorübergehend erst mal an weiteren Ausflügen hindern könnt?

LG
Claudia

von Natal - am 17.07.2013 07:20
Hallo Axel, hallo Claudia,

ich glaube, als Ergänzung zum Thema und nicht zum konkreten Fall: an dieser Stelle könnte man auch einmal betonen, dass es extrem wichtig ist, woher die Tiere stammen. Aus eigener Erfahrung und leidvollen Erfahrungen von Freunden weiß ich, dass sich in der Regel nur Tiere aus einer menschenbezogenen Haltung gut eingewöhnen und die oft beklagte mangelnde Standorttreue dann auch viel weniger ein Problem darstellt. Es gibt viele Pfauenzüchter, die ihre Tiere leider nicht so menschenbezogen wie z.B. Helga und andere hier im Forum es tun, aufziehen, und das ist meiner Meinung nach entscheidend für das Zusammenleben von Mensch und Tier.
Allerdings darf man Standorttreue nicht mit einem kleinen Aktionsradius verwechseln. Auch wenn das Grundstück groß genug ist, können Individualisten wie Pfaue mal umherziehen. Wenn sie gut eingewöhnt sind, kommen sie aber dann immer wieder.
Zudem müssen Pfauenhalter berücksichtigen, dass diese Tiere zwar ein lockereres Sozialgefüge als z.B. Hühner haben, trotzdem aber gegenüber Veränderungen in einer bestehenden Gruppe unter Umständen sehr empfindlich reagieren können. Ich habe selber bei Freunden miterlebt, dass ein zweiter Pfauenhahn nach dreimonatiger Eingwöhnung und friedfertigem Verhalten des Althahnes in der Voliere beim stundenweise Zusammenlassen, nach den ersten Freigängen mit Althahn und Hennen alleine auf Wanderschaft ging und sich einen Kilometer weiter ansiedelte. Pfauen sind, wenn es anders als in der direkten Konfrontation zu lösen ist, immer auf Deeskallation aus und scheinen hier auch sehr individuell zu sein. Manche sind sehr friedlich, andere eher dominant.
Eigentlich ist der Pfau die Katze unter dem Geflügel: genau so unabhängig, extrem individuell und deshalb liebenswert. Man muss seine Tiere sehr genau beobachten, um zu wissen was geht und was nicht. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
Mein Appell also: Pfauen sind sehr sozial und vor allem neugierig. Das gegenseitige Interesse zwischen Halter und Tier ist glaube ich ein Geheimnis der Pfauenhaltung. Neuinteressenten sollten ihre Tiere nie bei Vermehrern kaufen, die kaum näheren Kontakt zu den Tieren pflegen. Lieber warten, bis ein guter Züchter Jungtiere abzugeben hat.
So genug Roman geschrieben, aber das wollte ich mal loswerden.

Gruß
Oliver

von gardenlover - am 30.07.2013 11:00
Ich schliesse mich Oliver an. Er hat es sehr gut beschrieben!!!

von elli 2 - am 31.07.2013 11:57
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