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Pfauenforum
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
elli 2, Natal

Pfaue vom Hausgarten fernhalten!!!

Startbeitrag von elli 2 am 21.08.2013 08:44

Also ich möchte jetzt einfach mal langjährige Pfauenhalter um Rat fragen!!


Jedes Jahr das selbe bei uns. Ab August, wenn es bei uns (Portugal) sehr trocken wird, brechen meine Pfaue in den Hausgarten von oben ein und fressen alles an und ab. Klauen die reife Tomaten von den Stauden, vernichten das Kraut von vielen Gemüsen und aus ist die Freude! Was macht ihr so, damit die sonst so liebenswerten und wunderschöne, stolze und inteligente Vögel dort nicht reinfliegen???? Wir haben ihn umzäunt und obenauf Schnüre gespannt. Das jucken meine 2.2 Pfaue absolut nicht. Die einzige Idee die wir fürs nächste Jahr haben: Pfosten verlängern und STACHELDRAHT in 2 Reihen oben trauf!!

2. Frage: nächstes Jahr werden meine 2 junge Damen Geschlechtsreif und werden, so hoffe ich Eier legen.Wie bekommt ihr sie dazu das sie das Nest auf dem umzäunten Grundstück oder in die offene Voliere legen? Meine 2 Männchen leben schon immer frei und fliegen nur zum fressen von oben in ihre Voliere rein. Die 2 Junghennen wurden im Herbst erfolgreich ausgewildert, schlafen seitdem auf einer hohen Mauer unterm Orangenbaum. Sie gehen auch nur von oben zum Fressen in die Voliere. Die letzten Hennen verlor ich vor Jahren,da sie in den Brombeeren im angrenzendem Wald ihre Nester bauten. War damals im Krankenhaus und konnte nichts tun.Jeder dachte das klappt schon! Der Fuchs hatte sich gefreut. Alles was ich fand waren Federn!! Gut das nächste Jahr werde ich aufpassen wo es abends hingeht aber lieber wäre es im eingezäuntem Grundstück!!!
Grüsse Elli

Antworten:

Hallo Elli,

tja, so sind sie, unsere Lieben! Bei uns sind es die Blumen, die sie (vor allem im Fühjahr) zum "Fressen gerne haben" - nur die Knospen, die Stängel lassen sie netterweise stehen - sieht sehr dekorativ aus und hat sonst keiner bei uns in der Nachbarschaft ...........

Aber im Ernst, Stacheldraht ist wohl nicht die richtige Lösung - da wäre mir die Verletzungsgefahr zu hoch. Wie wäre es mit grobem Maschendraht? Wir haben dies Jahr unsere Hecke aus schwarzen Johannisbeeren damit überdeckt - und siehe da ... wir durften als allererste ernten! Unsere Hecke ist immerhin ca. 10 m breit und 3 m tief, also auch nicht allzu klein - ging prima.

Wichtig ist dabei nur, dass der Maschendraht grobmaschig ist, damit die Pfauen bei einem eventuellen Versuch einzudringen nicht darin hängen bleiben und hart strukturiert, denn sonst verfangen sich womöglich Singvögel darin (will man ja auch nicht, oder?).

Zu Deiner zweiten Frage: Vorschreiben lassen sich Deine Hennen mit Sicherheit wohl nichts.
Bei uns hat es sich bewährt, wenn es "nahtlos übergeht", d. h. in der nassen und/ oder kalten Jahreszeit schlafen unsere Pfauen gerne hoch oben auf den Balken im Pferdestall statt wie im Sommer auf dem Hausdach. Im Frühjahr/ Anfang Sommer sind sie dann noch so mit dem Stall vertraut, dass sich die Hennen gerne die Heu- oder Strohballen im Stall als Nest aussuchen, was wir natürlich sehr begrüßen.

Nun gibt es ja bei Dir nicht den typisch-deutschen Herbst und Winter, aber vielleicht kannst Du Deinen Hennen möglichst frühzeitig Euer Grundstück kurz vor dem Aufbaumen durch Gabe von Leckereien "versüßen"?
Vielleicht wäre auch eine andere Möglichkeit, sie mit Leckerbissen daran zu gewöhnen, abends in die Voliere zu kommen, in der sie dann nachts eingesperrt würden.

Bei unseren Pfauen kann ich die Uhr danach stellen, wer wo zu welcher Zeit auftaucht - sie sind unheimliche Gewohnheitstiere (und wehe, ICH bin nicht pünktlich..........).

Wenn Deine Hennen sich dennoch nicht überzeugen lassen, dass es bei Dir/ auf dem Grundstück/ in der Voliere am schönsten ist - ist bei Euch der Fuchs bzw. die Fähe, die es eher sein wird, auch tagsüber aktiv??

Bei uns hat ím letzten Jahr eine Henne "hinterm Wall" draußen gebrütet. Das ist bei uns aber so nah am Hofgrundstück, dass ich sicher sein konnte, dass die Fähe sich tagsüber nicht traut. Wir haben dann eine Gitterbox über die brütende Henne gestülpt, die wir nur tagsüber geöffnet haben, damit sie ihre Brutpause einlegen konnte.

Aber mir ist klar, dass das eine individuell gute Lösung bei uns war, die nicht überall gleich gut funktioniert.

Wie sind denn bei Dir/ Euch die Gegebenheiten?

Liebe Grüße
Claudia

von Natal - am 28.08.2013 20:35
Hallo Claudia!!

Danke für deine Antwort! Ja, du hast recht Stacheldraht ist eine dumme Idee. Ich werde den Garten ubernetzen. Ich hoffe das geht.

Mit dem "Draussen" brüten wird so ein Problem. Wir haben es auch immer sonst mit Drahtkäfig um die brütende Henne gemacht.

Die Voliere hat 2 Räume. Einen in der Halle mit Ausgang zu Ausenvoliere oben offen. Dort waren sie in der eingewöhnfase innen eingesperrt. Als es nach Aussen ging lernten sie schnell auf das Hallendach zu fliegen und dort schlafen sie auch. Sie gehen nur ab und zu von oben rein zum fressen. Es gibt dort immer spezielles Futter für sie bereit. Die 2 Pfauenmänner leben schon seit Jahren frei und gehen auch nur ab und zu zum fressen rein. Ansonsten fressen die Pfauen mit den Hühnern. Aber ab Winter wollte ich die Hühner im Hühnerstall füttern. Hoffe das dann die 2 Mädels mehr in ihre eigene Voliere gehen!! Der Fuchs kommt hier zu jeder Zeit! Hast recht muss sie mehr an die Voliere binden!!
liebe Grüsse Elli

von elli 2 - am 29.08.2013 14:24
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