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Alligators-Forum
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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 4 Monaten
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Schokoladeneier, Asche Fan

Ergebnissmeldung

Startbeitrag von Schokoladeneier am 21.09.2014 08:13

HSG Werratal - HCA Alligators 29 : 30

Antworten:

Es fehlte nicht viel zum Punkt
Im ersten Heimspiel in der Mitteldeutschen Oberliga unterlagen die Handballer der HSG Werratal dem HC Aschersleben am Ende unglücklich 29:30.
Von Ralf Ilgen

Werratals Spielmacher Peter Kerkapoly (r.) versucht, am Kreis Andy Skrzypczak freizuspielen. Foto: Bühner

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Breitungen - Der Aufsteiger lieferte dem Absteiger aus der 3. Liga ein Spiel auf Augenhöhe. Ohne die erkrankten Emmelmann und Schlegel und den verletzten Torhüter Menschner zeigte die HSG-Sieben eine beherzte Leistung, wurde dafür aber nicht belohnt. Wermutstropfen neben dem verpassten möglichen Punktgewinn ist die Verletzung von Nemanja Vukasinovic, der mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus gebracht werden musste. Erstmals im HSG-Aufgebot war der Japaner Akihiro Yonekuhra, der aber noch nicht eingesetzt wurde, weil er noch im Reha-Training nach einer Verletzung ist.

Die Anfangsphase des Spiels gehörte den Gastgebern . Die sehr aufmerksam und beweglich agierende offensive Deckung der HSG ließ die Gäste nur schwer ins Spiel kommen. Schnell stand eine 3:0-Führung für die Heimsieben, weil sie im Angriff sehr effektiv spielte. Der klug Regie führende Peter Kerkapoly fand immer wieder die Lücken für Anspiele an den Kreis. Dort trafen sowohl Skrzypczak und später, als dieser wegen einer Platzwunde an der Nase behandelt wurde, auch Wendlandt. Die aufgrund des engagierten Auftritts des Aufsteigers sichtlich nervösen Gäste mussten sich ihre Treffer hart erarbeiten. Der Trainer des HC nahm bereits nach knapp zwölf Minuten seine erste Auszeit. Da führte die HSG 10:5, auch weil der Positionsangriff der Gäste nur schwer zum Zuge kam. Die HSG-Defensive konnte mehrere Ballgewinne per Konter in Tore ummünzen.

Nach der Auszeit fanden die Gäste besser ins Spiel. Sie waren jetzt variabler im Angriff und konnten den Rückstand verkleinern. Die HSG verlor in dieser Phase auch im Angriff etwas die Ordnung und die Ruhe, sodass sich die Fehlwürfe häuften. Nach 20 Minuten stand es 12:12. Wenig später erzielte Carsten Kommoß vom Strafwurfpunkt die erste Führung für die Gäste. Bis zur Pause war es ein ausgeglichenes Spiel. Fehlwürfe und Technik-Regel-Fehler hielten sich in etwa die Waage. Der HC legte vor, aber die Thüringer konnten immer wieder gleichziehen. Beim Stand von 16:16 wurden die Seiten gewechselt.

Der Favorit aus Sachsen-Anhalt erwischte den besseren Start in die zweite Hälfte. Das lag auch am jetzt das Tor hütenden Dino Spiranec. Nach 37. Minuten stand es 17:20, aber die HSG ließ sich auch jetzt nicht abschütteln. Nach einer Abwehrumstellung, Kerkapoly nahm Ascherslebens Weber in Manndeckung, konnte die HSG sogar wieder aufschließen. In dieser Phase gab es jedoch schon den einen oder anderen Fehlwurf zu viel, was sich am Ende rächen sollte. Dennoch schaffte Langer den Ausgleich (24:24/48.). Als wenig später eine Fackel von Wendlandt zum 27:25 ins Netz zischte, stand das Breitunger Sportzentrum Kopf.

Die routinierten Gäste hatte aber die passende Antwort parat. Kerkapoly und zeitweise auch Wendlandt wurden in Manndeckung genommen und Aschersleben holte sich die Führung zurück. Pech hatte die HSG, als Hellwigs Wurf nur am Pfosten landete. Dennoch konnte die HSG auch einen 27:29-Rückstand nochmals egalisieren (Wendlandt). Nach einer Auszeit von Filippov 44 Sekunden vor dem Ende konnte Wartmann das 29:30 erzielen. Der HSG blieben knapp 20 Sekunden, aber der Ausgleich gelang nicht mehr. Wichtigstes Fazit nach zwei Spielen in der neuen Spielklasse ist, dass die HSG in der Lage ist, mit den starken Mannschaften der Oberliga mitzuhalten. Dies gelang mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung aus der man keinen Spieler hervorheben sollte.

Werratal: Fehr, Hasenauer (40. bis 55.); Frank (3), Storch, Skrzypczak (2), Langer (4), Hellwig (8/4), Wendlandt (9), Vukasinovic, Kerkapoly (3)

Aschersleben: Gudinos, Spiranec (ab 31.); Kommoß (7/3), Straßburger (2), Grafenhorst (5), Veta (2), Mack (1), Seifert (6), Wartmann (2), Petersohn, Eulenstein, Weber (5)

Schiedsrichter: Hauke/Lindig (Krölpa/Könitz) - Zeitstrafen: HSG: 4 - HC: 6 (einmal Rot nach drei Zeitstrafen); Strafwürfe: HSG: 4/4 - HC 4/3; Zuschauer: 300

von Asche Fan - am 23.09.2014 06:39
Von Thomas Schaarschmidt in der MZ

HC Aschersleben behält weiße Weste
Nach dem Abstieg aus der 3. Handball Liga im Sommer ist der HC Aschersleben endlich wieder auf Erfolgskurs: Am Samstagabend holte die Mannschaft im dritten Saisonspiel der Mitteldeutschen Oberliga auch den dritten Sieg.
Nicht weniger als 600 Zuschauer wollten im Ascherslebener Ballhaus am Samstagabend das Handball-Salzland Derby in der Mitteldeutschen Oberliga zwischen dem HC Aschersleben und Rot-Weiß Staßfurt sehen. Am Ende behielten die Gastgeber knapp mit 32:31 die Oberhand und gewannen damit auch ihr drittes Saisonspiel, Staßfurt hingegen musste die erste Niederlage einstecken.
Aschersleben hatte seine beste Phase direkt vor der Halbzeit, als sich die Mannschaft zwischen der 20. und 30. Minute auf 17:13 absetzte. Die Alligators ließen sich jedoch das Spiel nach dem Seitenwechsel unverständlicherweise fast wieder aus der Hand nehmen, gewannen aber am Ende doch noch glücklich.

von Schokoladeneier - am 28.09.2014 07:17
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