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koama74

SV Germania Fritzlar - TV Dudenhofen: Vorbericht aus Fritzlarer Sicht

Startbeitrag von koama74 am 25.01.2008 08:37

Trainer Kleinmann stellt den Wecker

Regionalligist Fritzlar gegen TVD unter Druck


Schwerer Stand: Germania-Spielerin Carina Friedrich wird gegen Dudenhofen in Abwehr und Angriff gebraucht. Foto: Buchloh

Fritzlar. Es wird ernst für die Regionalliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar. Vor dem wichtigen Duell gegen den TV Dudenhofen (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle der König-Heinrich-Schule) trennt die Domstädterinnen nur noch ein Punkt von einem möglichen Abstiegsplatz. Durch den überraschenden Punktgewinn des TuS Bannberscheid gegen Kirchhof und die eigene Derby-Niederlage in Bad Wildungen sieht Trainer Detlef Kleinmann seine Mannschaft unter Zugzwang: "Wir müssen jetzt langsam die nötigen Punkte holen. Dazu gehört, den knallharten Kampf um den Klassenerhalt anzunehmen."

" Der Auftritt vom Vorwochenende liegt dem 52-Jährigen noch schwer im Magen. Vor allem mit der Abwehrarbeit war er unzufrieden. Deshalb wollte er im Training "den Wecker stellen, damit meine Spielerinnen endlich alle wach werden". Möglicherweise wird sogar der Innenblock umbesetzt, um mehr Stabilität zu bekommen. Ob er eine offensiv ausgerichtete 6:0-Formation stellt oder vielleicht doch 5:1 mit einer vorgezogenen Carina Friedrich, das lässt Kleinmann offen.

Beim TV Dudenhofen läuft sportlich bisher alles in geordneten Bahnen. Der fünfte Platz entspricht dem, was von der Mannschaft erwartet wurde. Dafür geriet das Umfeld zuletzt in Unruhe, als Trainer Jochen Abel seinen Abschied zum Ende der Saison an kündigte. Den 41-Jährigen zieht es zum Bundesligisten TSG Ketsch. Doch bis es so weit ist, möchte er mit dem TVD den fünften Platz des Vorjahres unbedingt bestätigen. Dabei kann er auf einen breit und ausgeglichen besetzten Kader zurückgreifen, der nach mehreren Verletzungsausfällen in der Vorrunde endlich wieder komplett ist. Das Hinspiel verlor Fritzlar trotz der neun Tore von Caro Fisch mit 19:24. (kh)

Quelle: http://www.hna.de/sesportstart/00_20080124155438_Trainer_Kleinmann_stellt_den_Wecker.html

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Re: SV Germania Fritzlar - TV Dudenhofen: 26:29 Spielbericht aus Fritzlarer Sicht

SVG verschenkt möglichen Sieg

Regionalliga: Fritzlar scheitert an den eigenen Fehlern - Kleinmann verlängert Vertrag


An ihr lag's nicht: SVG-Torfrau Katja Bode (li.) wehrte insgesamt 21 Würfe ab. Hier ist sie gegen Simone Kuhn machtlos. Foto: Hahn

Fritzlar. Chance vertan: Mit 26:29 (13:12) verpasste Handball-Regionalligist SV Germania Fritzlar einen möglichen Sieg gegen den Tabellenfünften TV Dudenhofen. Der SVG bleibt Zehnter.

Wie angekündigt hatte Trainer Detlef Kleinmann seine Spielerinnen unter der Woche wachgerüttelt. Im Rückraum begannen Ina Giebisch und Franziska Kley wesentlich aggressiver als in den Spielen zuvor. Auch in der Defensive gab es nichts zu bemängeln. "Unsere Abwehr war gut eingestellt und hat die Vorgaben anfangs auch umgesetzt", war Kleinmann mit dem Start nicht unzufrieden. Gestützt auf eine vorzüglich haltende Katja Bode ging der SVG nach einer Viertelstunde mit 7:5 in Führung. Doch binnen zwei Minuten leistete sich der Angriff drei technische Fehler, was die Gäste zu drei Kontertoren nutzten.

Bis zur Pause hatten sich die Domstädterinnen wieder nach vorn geworfen, konnten ihren Schwung aber nicht mit in die zweite Hälfte nehmen. Die Fehler vorn häuften sich, der Gast profitierte in Form vieler leichter Gegenstoßtore. "Unser Rückzugsverhalten war nicht gut, obwohl der Trainer uns vor den schnellen Gegenstößen bei Ballverlusten gewarnt hatte", meinte nach dem Schlusspfiff Sabine Hupfeld, die noch ein Sonderlob ihres Trainers erhielt: "Super, was Bine mit ihren 40 Jahren heute wieder geleistet hat."

Das Spiel war in der 54. Minute praktisch entschieden, als Dudenhofen mit zwei Toren in Unterzahl auf 27:22 davon zog. "Da war heute viel mehr drin. Aber wir haben den Sack nicht zu gemacht", trauerte Kleinmann den vielen vergebenen Möglichkeiten hinterher.

Eine positive Nachricht gab es dennoch: SVG-Vize Wolfgang Ziegler teilte mit, dass Kleinmann - unabhängig von der Klasse - auch im nächsten Jahr Trainer sein wird. SVG: Bode, Rodziewicz; Friedrich 4, Kley 8/1, Stoll, Hupfeld 3, Cipaian 1, Frank, Schake, Andrei 1, I. Giebisch 2, Fisch 7.

Quelle: http://www.hna.de/sesolobig/00_20080127202315_SVG_verschenkt_moeglichen_Sieg.html

von koama74 - am 28.01.2008 12:45

Re: SV Germania Fritzlar - TV Dudenhofen: 26:29 Spielbericht aus Dudenhofener Sicht

Nicht alles Gold was glänzt: Frauen-Regionalligist TV Dudenhofen gewinnt 29:26 beim SV Fritzlar - Fünfter Sieg in Folge


FRITZLAR. Die Regionalliga-Handballerinnen des TV Dudenhofen haben die nächste Aufgabe gelöst. Gestern setzten sich die Spargeldörflerinnen beim SV Germania Fritzlar vor 180 Zuschauern mit 29:26 (12:13) durch und feierten den fünften Sieg in Folge. Mit 19:11 Punkten festigten sie Platz fünf.

Dudenhofen stellte erneut seine Auswärtsstärke unter Beweis. Der Erfolg in Hessen war der fünfte im siebten Match in der Fremde. Den Einheimischen war der Druck im Abstiegskampf anzumerken. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten wehrten sich die Gastgeberinnen. 40 Minuten lang war keineswegs klar, wie der Gewinner heißt.

Erst als die Kräfte bei Fritzlar nachließen, das Rückzugsverhalten der Sieben von Trainer Kleinmann nur noch mangelhaft war und kollektiv nichts mehr ging, bogen die Gäste aufgrund ihrer deutlichen konditionellen Vorteile auf die Siegerstraße ein.

TVD-Coach Eric Abel war zwar mit dem doppelten Punktgewinn zufrieden, aber mit dem Auftreten seiner Schützlinge nur phasenweise. „Wir haben den Gegner durch eigene Versäumnisse stark gemacht", sagte er.

Glück für den TVD war, dass die erfahrene Kreisspielerin Mioara Cipaian in der ersten Halbzeit mit einer wieder aufgebrochenen Knieverletzung ausschied.

Daniela Andrei (ein Tor) kam mit ihren Schlagwürfen diesmal nicht durch. Caroline Fisch und Franziska Kley trafen zwar beide jeweils sechsmal, brauchten dafür aber enorm viele Versuche, so dass dies nur unwesentlich ins Gewicht fiel.

Fritzlar führte mit 7:5. Dudenhofen setzte das 10:9 und 12:11 dagegen. Linksaußen Caroline Schmidt feuerte in Halbzeit eins ihre Kolleginnen gut an und zeigte auch mit der richtigen Körpersprache, wo"s lang geht.

Alina Seither spulte in der Deckung ihren gewohnt soliden Part herunter. Yvonne Rolland setzte zeitweise gute Akzente. Aber eigentlich wollte Übungsleiter Abel niemand herausheben. Es habe kollektiv gute und schlechte Abschnitte gegeben. Gerade als Dudenhofen über 20:16 und 27:22 die Entscheidung herbeiführte, habe es durch weniger Konzentration einen höheren Erfolg vergeben, meinte Abel. Das Offensivspiel Dudenhofens sei laut Abel bisweilen Larifari gewesen. Zu viele Experimente leisteten sich seine Handballerinnen. Die Struktur im Aufbau ging flöten. Der TV habe sich in Bedrängnis gebracht.

Die Unparteiischen Hoyer/Kasten kamen in der fairen Partie mit 1/2 Zeitstrafen aus. (ali)

Germania Fritzlar - TV Dudenhofen 26:29 (13:12). Dudenhofen: Rolland (7/1), Kuhn (6/1), Schmidt (4), Seither, Bäuerle (je 3), Fuchs, Roth (je 2), Schulze, Wagner.


ERBACHM

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.23
Datum: Montag, den 28. Januar 2008
Seite: Nr.14
"Deep-Link"-Referenznummer: '3140184'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper


von koama74 - am 28.01.2008 12:53
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