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Forum Regionalliga Süd-West Frauen
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nathoc, koama74

SG Kleenheim -TuS Neunkirchen: Vorbericht aus Kleenheimer Sicht

Startbeitrag von koama74 am 09.02.2008 13:17

Bloß kein zweites Zweibrücken

Kleenheim empfängt Schlusslicht Neunkirchen - Klein: "Kein Grund für lasche Einstellung"

OBERKLEEN (vk). Am 16. Spieltag in der Handball-Regionalliga Südwest der Frauen hat die SG Kleenheim (4. Platz, 20:10 Punkte) mit dem TuS Neunkirchen (14., 5:23) bereits zum zweiten Mal seit Dezember den Tabellenletzten zu Gast. Nach der SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach, die mittlerweile die Rote Laterne abgegeben hat, kommt jetzt mit dem ehemaligen Spitzenklub TuS Neunkirchen ein neues Schlusslicht in die Weidig-Sporthalle. Zwischen diesen beiden Begegnungen lag unter anderem das Gastspiel des SV Zweibrücken in Oberkleen, das der Vorletzte sensationell mit 24:21 in Oberkleen gewann.
"Es ist eine ähnliche Konstellation wie vor dem Spiel gegen Zweibrücken, von daher wird das Spiel kein Selbstläufer. Kleenheim ist sicherlich Favorit, zumal zuletzt in Trier die Tendenz bei uns deutlich nach oben zeigte", sagt SGK-Trainer Jürgen Klein. Bei den Kleenheimerinnen soll es kein zweites Zweibrücken geben. Klein warnt vor Neunkirchen, das vor der Saison Spielerinnen wie Irina Neagu und Lucy Unbehend verlor und längst nicht mehr die Klasse der letzten Jahre aufzuweisen hat. "Wir haben keinen Grund, mit lascher Einstellung in das Spiel zu gehen", sagt der Coach. Und erinnert an Ergebnisse der Neunkirchenerinnen, wie etwa den 31:21-Sieg beim SV Zweibrücken oder das 23:23-Remis in Reichensachsen. Der Sieg gegen Albersweiler bedeutete schließlich den vierten und fünften Pluspunkt für den TuS.
Auf der anderen Seite gibt es aber mehr negative Ergebnisse der Saarländerinnen zu vermelden. Vorteil der Kleenheimerinnen ist, dass die Gäste weitaus mehr unter Druck stehen. "Neunkirchen muss punkten, wenn die Mannschaft noch eine Chance haben will, den Klassenerhalt zu schaffen", mutmaßt Jürgen Klein. Aus der 2. Bundesliga Süd werden vermutlich Marpingen und Ober-Eschbach in die Regionalliga absteigen, so dass mit vier Absteigern aus der Regionalliga zu rechnen ist.
Mit Anja Severin (Linksaußen und linker Rückraum), dem 1,78 Meter großen Neuzugang Karoline Gawron (Rückraum rechts, kam aus Püttlingen) - beide gelten als die Hauptwerferinnen - und Teresa Ramos-Stolz (Kreis und Rechtsaußen) sind beim Gast mindestens drei Spielerinnen zu beachten.
"Mit der Einstellung von Trier werden wir es schaffen, da habe ich gar keine Bedenken. Denn das war nicht nur von der Einstellung her eine Leistungssteigerung", sagt der Kleenheimer Trainer. Personell steht für das Tor weiterhin nur Melanie Albert zur Verfügung, die fast wieder zu 100 Prozent hergestellt ist. Conny Pyko, die wegen Prüfungen derzeit kaum trainieren kann, wird am Samstag im Kader stehen. Dagegen ist für Kerstin Salzmann, die zwar trainiert, die Saison wegen einer Kreuzbandverletzung, die sie beruflich bedingt erst im Sommer operieren lassen kann, gelaufen.

Quelle: http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.php?template=d_epaper_detail&id=3446953&_zeitungstitel=1133842&_resort=1103634&_adtag=sports

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Re: SG Kleenheim -TuS Neunkirchen: Spielbericht aus Neunkircher Sicht

SG Kleenheim gegen TuS 1860 Neunkirchen (17:13) 36:23

Mit einem geschrumpften Kader traten wir das zweite Auswärtsspiel der Rückrunde an. Nach einem Bänderanriss konnte Nadine Dibbern nicht eingesetzt werden.

Die Gastgeber, die wohl in letzter Zeit auch mit Verletzungspech zu kämpfen hatten, waren trotz der Niederlage gegen die Damen aus Zweibrücken klarer Favorit.

Die erste Halbzeit war trotz des deutlichen Endergebnisses ausgeglichen. Wir begannen sehr konzentriert und brachten unsere Angriffe konsequent zum Abschluss. Die Abwehr stand gut und konnte durch die Beweglichkeit den Gegner zum Teil aus dem Konzept bringen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit führten wir sogar mit 11:10.

In Unterzahl schlossen wir dann einige Angriffe zu schnell ab. So konnten die eingespielten und "abgezockten" Gastgeberinnen durch schnelles Tempogegenstoßspiel bis zur Pause eine 4-Tore-Führung herausspielen.

In der zweiten Halbzeit war unsere Mannschaft nicht mehr wiederzuerkennen. Möglicherweise war die Kraft nicht mehr vorhanden, das Spiel mit einem solchen dünnen Kader nochmals spannend zu gestalten.

Die Kleenheimer konnten dagegen aus dem Vollen schöpfen. Alleine die an diesem Abend herausragenden Spielerinnen Meywald und Steinbach erzielten insgesamt 17 Treffer.

Daher geht das Ergebnis in dieser Höhe auch in Ordnung. Nichtsdestotrotz sind wir aufgrund der ersten Halbzeit doch noch zuversichtlich den einen oder anderen Punkt zu holen.

Positiv ist auch der Auftritt unserer Jüngsten (A-Jugend), Vanessa Bock, zu erwähnen, die am Samstag ihre Premiere in der Regionalliga mit Bravur bestand. Sie erzielte einen Treffer und zeigte eine solide Leistung.

Das nächste Heimspiel findet am kommenden Samstag, den 16. Februar 2008 um 19.30 Uhr gegen die HSG Mörfelden-Walldorf in der TuS Halle 4 statt.

Wir würden uns über Ihre Unterstützung sehr freuen.

Torschützen: Anja Severin (6), Karoline Gawron (5), Teresa Stolz-Ramos (4), Nadine Bold, Désirée Mirold (je 3), Vanessa Bock und Nathalie Hochscheid (je 1)

A.S.

Quelle: http://www.tus1860neunkirchen-handball.de/spielberichte.php

von nathoc - am 13.02.2008 13:40

Re: SG Kleenheim -TuS Neunkirchen: Spielbericht aus Kleenheimer Sicht

Probleme ins Spiel zu kommen

Mittwoch, 13. Februar 2008

Handball-Regionalliga Südwest, Frauen:
Probleme gehabt, ins Spiel zu kommen / Schlusslicht TuS Neunkirchen hält fast 25 Minuten bemerkenswert dagegen / SG Kleenheim gelingt am Ende standesgemäßer 36:23 (17:13)-Erfolg
(vk) Mit Kellerkindern tut sich die SG Kleenheim offenbar schwer. Das war gegen Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach und gegen Zweibrücken so und war auch nicht anders am Samstag gegen Schlusslicht TuS Neunkirchen. Am Ende aber hatte die SG Kleenheim das Meisterschaftsspiel in der Handball-Regionalliga Südwest der Frauen gegen den TuS Neunkirchen deutlich mit 36:23 (17:13) gewonnen. Hätten die Kleenheimerinnen alle Chancen verwertet und alle kuriosen Gegentreffer (davon waren es einige!) nicht kassiert, hätte die Mannschaft weit über 50 Treffer erzielen und unter 15 Gegentore bleiben müssen.

Fast 25 Minuten lang waren die nur mit acht Spielerinnen (eine Torfrau und sieben Feldspielerinnen!) angereisten Saarländerinnen ein ebenbürtiger Gegner und spielten frech mit. “Wir hatten Probleme, bis wir ins Spiel gekommen sind“, erklärte Kleenheims Trainer Jürgen Klein. Vor allem war die Achse Anja Severin – Teresa Ramos-Fernandez immer wieder gefährlich und erzielte auch die notwendigen Tore. Nach einem 3:5- (10. / Teresa Ramos-Fernandez) und einem 5:7-Rückstand (13.) durch die gleiche Spielerin, ging Kleenheim beim 8:7 (16.) durch Lydia Klevinskas erstmals in Führung. Aber die Gäste blieben nicht nur dran, sondern führten beim 11:10 (23. / Ramos-Fernandez) erneut, ehe sich die SG Kleenheim durch fünf Treffer in Serie auf 15:11 (26. / Catharina Meywald) absetzte und zur Pause mit 17:13 vorne lag.

Nach dem Wechsel setzte die grippekranke Johanna Schmidt zunächst die Akzente. In weniger als 20 Minuten gelangen der Aufbauspielerin sechs zum Teil raffiniert und schlitzohrig geworfene Treffer, ehe Jürgen Klein die Spielerin wieder auf die Bank beorderte. Schmidt gelang das 24:18 (42.) und auch das 26:19 (44.). Das Kleenheimer Spiel wurde jetzt vor allem deswegen besser und effektiver, weil die Mannschaft offensiver in der Abwehr agierte, den Gegner mehr unter Druck setzte und zu Fehlern zwang. „Entscheidend war aber auch eine Umstellung der Abwehr“, erläuterte Jürgen Klein. „Die 6:0-Abwehr war viel zu passiv, erst als wir 5:1 gedeckt haben und Lydia Klevinskas vorne auf der Eins gedeckt hat, war das wesentlich besser“, sagte Klein. Klevinskas sorgte dafür, das die Achse Anja Severin – Kreisläuferin Teresa Ramos-Fernandez nach der Pause so gut wie nicht mehr zum Zuge kam. Die bis dahin eher zurückhaltend agierende Kleenheimer Torjägerin Catharina Meywald blühte in der Schlussphase auf und erzielte sieben Treffer in den letzten acht Minuten. Überhaupt lobte Klein vor allem die Angriffsleistung nach der Pause. „Wir haben dann auch im Angriff gut gespielt“, blieben Klein auch die sieben Treffer von Sandra Steinbach und die fünf Tore von Annett Kraban nicht verborgen. Auch beim 30:21 (52.) durch Sandra Steinbach hatte Meywald die Hände im Spiel und das Zuspiel geliefert. Nach dem 23:34 (59.) durch Nadine Bold, dem letzten Treffer für die Saarländerinnen, stellte Catharina Meywald mit zwei verwandelten Siebenmetern den 36:23 (17:13)-Endstand für die Spielgemeinschaft her.

SG Kleenheim: Melanie Albert; Catharina Meywald (10/5), Lydia Klevinskas (4), Bianca Bechthold (2), Nadja Lang (2), Carina Strassheim, Johanna Schmidt (6), Sandra Steinbach (7), Elisabeth Bach, Annett Kraban (5).

TuS Neunkirchen: Linda Beschel; Vanessa Bock (1), Anja Severin (6/1), Desirée Mirold (3), Teresa Ramos-Fernandez (4), Nathalie Hochscheid (1), Nadine Bold (3), Karoline Gawron (5).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Tanja Borghoff / Christina Loos (Wiesbaden / Alzey). / Zuschauer: 80. / Zeitstrafen: 8:16 Minuten (Meywald/zwei, Klevinskas, Strassheim – Severin, Ramos-Fernandez/zwei, Hochscheid, Bold/zwei, Gawron/zwei). / Siebenmeter: 6/5 – 2/1.



Volkmar Köhler

Quelle: http://sg-kleenheim.de//index.php?option=com_content&task=view&id=286&Itemid=1

von nathoc - am 14.02.2008 22:53
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