"Niemand kommt böse zur Welt" Spiegel vom 1.8.2011

Startbeitrag von . + am 19.09.2011 15:21

Zitat

...andererseits bringen mich diese Wachtturm Coupons auf eine grandiose Idee...
Man könnte die Dinger ja ausfüllen und dann Zeugis zu stadtbekannten Zuhältern, dem lokalen Präsident der Hells Angels oder einem Homosexuellen senden lassen, wär doch ne spassige Angelegenheit?
Wenn da ständig eine Flut von (scherzhaft gemeinten) Anfragen beim Zweigbüro reinflattert können sie nicht mehr unterscheiden was davon "echt" ist und was "fake" ist.

Andererseits gehe ich davon aus dass diese Coupons doch recht selten genutzt werden - welche Leute, die bei klarem Verstand sind, wollen denn heutzutage von Zeugen Jehovas besucht werden oder ihre Literatur lesen?


forum.sektenausstieg.net/showthread.php?13808-Zeugen-Jehovas-bitten-im-Namen-ihrer-Verwandten-darum-von-ZJ-besucht-zu-werden-...&p=406147&viewfull=1#post406147



Ich gehe mal davon aus das man mit dieser Aufzählung versucht hat "extrem Schlimme Fälle" aufzuzählen.

Die Zuhälter und Homosexuelle aus meinem Bekanntenkreis würde ich durch die Bank jedem Zeugen Jehova den ich in meinem Leben getroffen habe in Bezug auf Integrität, Menschlichkeit und unter dem Oberbegriff Begriff "Freundschaft" vorziehen.

Mit dem lokalen Präsident der Hells Angels benannte man eine Konkrete Person die ich nicht persönlich kenne.
Sehr wohl aber darf ich zu meinem Bekanntenkreis sogenannte "Rocker" zählen die ich jedem Sektenschlipsträger bei der Frage vorziehen würde, wem ich im Fall eines drohenden Abrutschens meine Hand Hilfesuchen zu strecken würde.

Dies will ich auch konkret begründen.

Im Spiegel vom 1.August 2011 findet man den Artikel
"Niemand kommt böse zur Welt"
Ein Gespräch mit Henning Mankell über den Attentäter von Oslo

www.spiegel.de/spiegel/0,1518,777865,00.html

Dorf findet sich folgende Aussage:

Sein mörderischer Akt drückt eine Rebellion gegen die Kompliziertheit der globalisierten Gesellschaft aus, ja.
Aber was hätte er dem entgegenzusetzen?
Abschottung, Überwachung, Gleichschaltung, Nulltoleranz - ein solches Gebilde wäre nicht lebensfähig, da es keine Interaktion eingehen könnte.
In ihm würde der Totalitarismus einer Sekte herrschen.
Schrecklich.


Zitat Ende.

Abschottung von der Welt
Überwachung der Brüder
Gleichschaltung im Denken und der "reinen" Sprache
Nulltoleranz gegenüber anders Denkenden

Der Totalitarismus der Zeugen Jehovas ist Schrecklich.
Geeignet als plakatives Schreckensszenario für Totalitarismus, erzwungene Gleichschaltung und unerbittliche Ausbeutung.
Keiner will danach noch ein Nazi gewesen sein.
Keiner der die Zeugen Jehovas verlässt will im Nachhinein noch ein verblendeter Sektierer gewesen sein.

"Niemand kommt böse zur Welt"

Aber das Verhalten der Zeugen Jehovas, sowohl als offen bekennende Organisationsmitglieder als auch als anonyme Internetuser ist in ihrer lebensfähigen Interaktion innerhalb der Gesellschaft schrecklich.

Klar habe ich die Hyperbel des Postings verstanden und dies soll bitte nicht als Kritik zu dem Posting verstanden werden.

Aber wenn ich von plakativen Beispielen für menschlichen Abschaum lese,
dann würde ich mich wesentlich besser fühlen,
wenn ich die Sektenjehovas als Negativbeispiele Aufgezählt sehen würde,
als solch überaus wertvolle Bestandteile unserer Gesellschaft,
wie sie Zuhälter, Homosexuelle und der lokale Präsident der Hells Angels im Vergleich zu dem Wachtturmjunkies darstellen.

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