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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
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Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Drahbeck, offthehook

Im Zeitspiegel

Startbeitrag von Drahbeck am 03.10.2011 22:20

Im Zeitspiegel
In Memoriam: Spillane

Letzte vorangegangene Meldungen dieser Serie
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,108089,108089#msg-108089


In seiner Nummer 10/1961 (S. 95) kam der „Spiegel" auch auf den amerikanischen Kriminalschriftsteller Mike Spillane zu sprechen, und attestiert seinen Sujets ein außergewöhnliches Maß an Brutalität.
Darüber könnte man vielleicht zur „Tagesordnung" übergehen, gäbe es da nicht noch den Aspekt, dass Herr Spillane sich den Zeugen Jehovas zugehörig weis

http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=43160008&aref=image035/0545/cqsp196110095-P2P-095.pdf&thumb=false

Im Jahre 1963 brachte der „Spiegel" gar noch die Meldung, man habe registriert, anläßlich eines Zeugen Jehovas Kongreses 1963 in München, habe er sich dort als „Quartiermacher" betätigt.
Siehe auch:

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,427259,00.html

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-47822247.html

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45143564.html

Sowie
Spillane

Antworten:

Im Zeitspiegel

Piratenpartei Frankfurt/M.
Im Zeitspiegel

Aufruf zur Demonstration gegen das Leistungsschutzrecht für Presseverleger zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse

http://www.piratenpartei-frankfurt.de/content/demolsrffm




Offener Brief an Herrn Kauder

http://www.djv-brandenburg.de/cms/nachrichten/2011_09_30_Offener_Brief_Kauder.php

von Drahbeck - am 05.10.2011 10:34

Pfarrer Eckert

Im Zeitspiegel
Pfarrer Eckert

Über ein nicht alltägliches Novum berichtet die "Freiburger Zeitung" vom 9. 10. 1931.
Da ist doch tatsächlich ein Pfarrer namens Eckert (aus Mannheim) in die KPD eingetreten.
Vorher war er SPD-Mitglied, die ihn aber offenbar aus ihren Reihen herausgeschmissen hat.
Nun hätte jener Herr Eckert auch um diese Zeit, in die von der SPD abgesplitterte Gruppe (Partei) eintreten können, in die beispielsweise auch ein Willy Brandt mit eingetreten ist.
Siehe zu letzterer auch:

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,108089,111686#msg-111686
24. September 2011 04:38

Diese Option nahm er offenbar nicht wahr. Hätte er sie wahrgenommen, ob dann sein Fall dann auch der Tagespresse erwähnenswert gewesen wäre, dürfte eher unwahrscheinlich sein.
Aber ein Pfarrer der in die KPD eintritt. Das gab es wohl davor noch nicht. Ergo hat er zumindest eines erreicht: Publicity.

Nun war Herr Eckert vordem schon kein "unbeschriebenes Blatt". Namentlich in seiner Eigenschaft als Funktionär der "religiösen Sozialisten".
Die waren dann in einer in der Regel "bis auf die Knochen" Deutschnationalen Kirche, ebenfalls nur "exotische Vögel" mit Minderheitsrang. Allenfalls belächelt, kaum wahrgenommen, und erst recht keinerlei Bestimmungsmacht verfügend.
Ein Martin Niemöller etwa betitelte eines seiner Bücher:
"Vom U-Boot zur Kanzel". Durchaus charakteristisch für das Milieu jener Kirche.
Da konnte ein Eckert in der Tat, nur als Fremdkörper wahrgenommen werden, den es so bald wie möglich zu "entsorgen" gälte.

Friedrich-Martin Balzer etwa, meint in einer Eckert bezüglichen Studie aus dem Jahre 1973 werten zu können:
"Die Kirche hat ihn aus seinem Pfarramt vertrieben, als er - enttäuscht durch die Politik der damaligen Sozialdemokratie, die Notverordnungspolitik Brünings zu "tolerieren" und damit die Weimarer Reichsverfasssung preiszugeben" der KPD beitrat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Eckert

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=02&day=09a1&year=1931&month=10&project=3&anzahl=4

von Drahbeck - am 08.10.2011 22:59

Fakire und ihre Leistungen

Im Zeitspiegel
Entzaubertes Indien
Fakire und ihre Leistungen (und andres mehr)

In einem ganzseitigen Artikel der "Freiburger Zeitung" vom 11. 10. 1931

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=06&day=11r3&year=1931&month=10&project=3&anzahl=8

von Drahbeck - am 10.10.2011 23:25

Verurteilung eines Brandstifters

Im Zeitspiegel

www.bild.de/regional/leipzig/brandstiftung/brandstifter-vor-gericht-20385700.bild.html

http://www.mdr.de/mediathek/suche/video17988_zc-485c01ae_zs-d23ba9ff.html

http://www.mdr.de/mediathek/suche/video17948_zc-485c01ae_zs-d23ba9ff.html

Hinweis. Von Fernsehsender ins Internet gestellte Beiträge (Mediathek) verbleiben dort in vielen Fällen nur kurze Zeit.
Dieser Aspekt muss wohl auch bei dem vorgenannten Link's beachtet werden.

von Drahbeck - am 11.10.2011 00:24

Scientology

Ein Artikel enthüllt:
Korrumpierung von US-Politikern mit System!

http://www.berliner-zeitung.de/gesellschaft/sekte-der-leutnant--der-scientology-mit-scientology-bekaempft,10808022,10990556.html



von Drahbeck - am 11.10.2011 06:12

Re: Verurteilung eines Brandstifters

Re: Scientology

Ich bin mal gespannt, wann sich der erste Scientologe für das Amt des US-Präsidenten bewirbt...

von offthehook - am 11.10.2011 11:51

"Viel Geld ..."

Im Zeitspiegel
"Viel Geld ..."

"Gott" braucht auch in Zeiten der Weltwirtschaftskrise (als welche auch das Jahr 1931 ansprechbar ist) Geld, viel Geld.
Ein bemerkenswertes Inserat in der "Freiburger Zeitung vom 16. 10. 1931 kündet davon


http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=03&day=16a1&year=1931&month=10&project=3&anzahl=4

Zwar war im Jahre 1931 der faschistische Putsch in Spanien noch nicht Realität.
Gleichwohl gibt es ja im Vorfeld immer gewisse Beobachtungen zu registrieren, welche dann noch zu genanntem Ergebnis führten.
Eine weitere Meldung der "Freiburger Zeitung" berichtet über einen solchen Aspekt.


http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=01&day=16b1&year=1931&month=10&project=3&anzahl=4

Zum Thema Weltwirtschaftskrise, siehe auch ein nicht zu übersehendes Inserat in der "Freiburger Zeitung" vom 19. 10. 1931

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=04&day=19a1&year=1931&month=10&project=3&anzahl=4

von Drahbeck - am 16.10.2011 00:02

Blick überm "Gartenzaun"

Im Zeitspiegel
Zitat

Wenig verwunderlich, weisen die Juden den höchsten Ausbildungsstand aller religiösen Gemeinschaften in der Schweiz auf: 43 Prozent verfügen über eine tertiäre Ausbildung, also einen Hochschulabschluss – verglichen mit 19 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Dann vergleiche man mal als Kontrast dazu. Die Zeugen Jehovas.

http://www.beobachter.ch/familie/sozialfragen/artikel/religion-teil-4_wo-der-tag-am-abend-beginnt/

von Drahbeck - am 26.10.2011 15:16

Ebenbürtig den schlimmsten Dikaturen!

Im Zeitspiegel
Ebenbürtig den schlimmsten Dikaturen!

Unter der Überschrift: "Amerikas Polizei geht energisch gegen Alkoholschriife vor", brachte die "Freiburger Zeitung" vom 5. 11. 1931 den nachfolgenden Bildbericht.


http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=04&day=05b2&year=1931&month=11&project=3&anzahl=4

Nun steht es ja Abstinenzler-Apostel frei, für sich persönlich solch einen Lebensstil zu praktizieren.
Hinnehmbar wären auch noch Aufklärungskampagnen, über die Gefahren des Alkoholmißbrauches.
Hier aber zu Zeiten der Prohition wurde in den USA ein Terror entfaltet, ebenbürtig den schlimmsten Diktaturen.
Da soll also der Zweck "alle Mittel heiligen"?
Und namentlich kirchliche Kreise waren es doch, welche diese Prohibitions-Gesetzgebung erst in Fahrt brachten, und sich gar noch was darauf einbildeten.

God's own country

von Drahbeck - am 05.11.2011 04:02

"Schafe Jehovas"

Im Zeitspiegel
"Schafe Jehovas"

Unter der Überschrift "Schafe Jehovas" kam der "Spiegel" in seiner Ausgabe vom 15. 11. 1971 auf selbige zu sprechen.
Auslöser jenes Artikels war insbesondere, dass um jene Zeit (in deutscher Übersetzung) neu herausgekommene Buch über die Zeugen Jehovas, des Engländer Alan Rogerson.

wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=44914802&aref=image035/0551/PPM-SP197104701880193.pdf&thumb=false

Zu Rogerson kann man desweiteren vergleichen:

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,5995,6011#msg-6011

(Alternativ auch im Forumsarchiv 257)

von Drahbeck - am 15.11.2011 01:24

"Augsburger Postzeitung"

Im Zeitspiegel
"Augsburger Postzeitung" (katholisch ausgerichtet)

Die "Augsburger Postzeitung" meldet unter der Überschrift
Zitat

"Behördliche Maßnahmen gegen die "Ernsten Bibelforscher"
in ihrer Nummer 274/1931:
Zitat

"Eine besonders rege Tätigkeit entfalten in letzter Zeit die "Ernsten Bibelforscher".
Ganze Trupps, die sogar mit Kraftwagen ankommen, durchziehen die Ortschaften, um ihre religionsfeindlichen, die Geistlichkeit beider Konfessionen in den Schmutz ziehenden ... Schriften und Flugblätter an den Mann zu bringen.
Bis jetzt eingeleitete Strafverfahren hatten in der Regel keinen Erfolg, weil nicht nachgewiesen werden konnte, daß die Verbreiter dieser Schriften vom Bibelhaus Magdeburg für ihre Tätigkeit eine Entlohnung erhalten.

Diese "Ernsten Bibelforscher" arbeiten den Gottlosenverbänden direkt in die Hände.
Von nun an ist eine Handhabe gegeben, diesen Schriftenvertrieb zu unterbinden.
Die Polizeidirektion München hat mit Verfügung vom 18. 11. 1931, unabhängig von der Einleitung und Durchführung von Strafverfahren, die Beschlagnahme und Einziehung sämtlicher Druckschriften für das ganze Gebiet des Freistaates Bayern angeordnet ...
Beim Auftauchen dieser Schriftenverbreiter wolle man umgehend die zuständige Gendarmerie oder Polizei benachrichtigen, damit zur Beschlagnahme geschritten werden kann."

Wohlwollend berichtend, unter Bezugnahme auf die zitierte "Augsburger Postzeitung", nimmt auch das katholische "Klerusblatt" Ausgabe vom 23. 12. 1931 diesen Bericht auf.

In der Ausgabe vom 23. 11. 1931 des "Bayerisches Polizeiblatt" gab es denn noch eine lange Liste an Aufzählungen der zeitgenössischen WTG-Titel. Kaum ein Buch oder Broschüre (damaliger WTG-Produktion), das da nicht namentlich mit aufgeführt wurde.
Auffällig aber, das "Goldene Zeitalter" etwa, findet sich nicht in dieser Auflistung.
Das wiederum war dann für die WTG-Strategen das "gesuchte Loch" in der vermeintlich wetterfesten bayerischen Anordnung, wie sich noch herausstellen sollte.
Auch nicht aufgeführt, etwa die "Schriftstudien" von Russell. Die aber hatten auch dergestalt keine Bedeutung mehr, als sie von der WTG selbst auch nicht mehr vertrieben wurden.

Das war also eine Maßnahme, regional bezogen auf Bayern.
In Preussen etwa (mit dem WTG-Sitz in Magdeburg) ging indes deren Tätigkeit unvermindert (vorerst) weiter.
Zwar gab es Nachfolger beim Verbot von WTG-Schrifttum, etwa in Baden.
Dort aber gelang es der WTG mittels höchstrichterlicher Urteile, dass dann wieder rückgängig machen zu lassen.
In Bayern indes, gelang ihr das nicht.
Obwohl namentlich die Unterstellung, die einzelnen Bibelforscher hätten durch den Vertrieb der WTG-Schriften, einen wirtschaftlichen Vorteil, nicht hieb- und stichfest ist. Da haben katholische Kreise ganz offensichtlich, von sich selber, auch auf andere geschlossen.
Begünstigend für dieses Fehlurteil mag weiterhin der Umstand sein, dass schon 1929 in derselben "Augsburger Postzeitung" der katholische Sektenexperte Konrad Algermissen, einen Artikel über die Bibelforscher publizierte.
In ihm listet er unter anderem die von der WTG publizierten Propagandazahlen über die Menge des verbreiteten WTG-Schrifttums mit auf.
Ergo die Milchmädchenrechnung jener katholischen Kreise. Da müsse doch auch für die Verbreiter jenes Schrifttums einiges an finanziellem Gewinn abfallen.
Wörtliches Zitat namentlich im "Klerusblatt" (nicht aber in der "Augsburger Postzeitung":
Zitat

"Es dürfte jedoch kein Zweifel darüber bestehen, dass diese Leute von dem Erlös des Verkaufs dieser Schriften leben".

Die Herren Kleriker konnten sich offenbar überhaupt nicht vorstellen, dass ihre eigenen Geschäftsmaximen, andernorts so (noch nicht) gegeben sind.
Das genau das eben nicht der Fall war und ist, konnte die WTG im Falle Baden sich dann auch noch gerichtlich bestätigen lassen. Sicherlich hätte die WTG diesen Präzedenzfall auch gerne in Bayern dann nochmals wiederholt. Vielleicht hat auch blos das bald herannahende Nazireich, mangels genügend Zeit dafür, dass dann verhindert.
Zu Algermissen sich auch (Serie "Im Zeitspiegel"):
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,19691,21056#msg-21056
29. Januar 2009 06:55

Was den für die WTG günstigen Entscheid des Badischen Verwaltungsgerichtshofs anbelangt, wurde kommentiert auf ihn eingegangen in
Forumsarchiv 277

Dort unterm Datum: 25. September 2008 15:13
Mag man desweiteren die gewählte Behauptung, es würde "den Gottlosenverbänden in die Hände gearbeitet haben", als überzogen, und als Ausdruck der religiösen Konkurrenz werten, die nunmehr zurückschlug, kommt man dennoch nicht umhin zu werten, dass die aggressive Markeeting-Strategie der WTG, wesentlich zu dieser Zuspitzung beitrug.
Der Frust der WTG kam dann auch in einem zeitgenössischen WTG-Flugblatt mit dem Titel
Zitat

"An alle Menschen!"
zum Ausdruck, mit der darin auch enthaltenen Aussage:
Zitat

"Warum gab der Herr Bayerische Innenminister in Geheimerlassen an die Verwaltungsbehörden Anweisungen heraus, wie man versuchen solle, die Tätigkeit der Bibelforscher zu unterbinden? Wir haben auf einem Wege, den wir hier nicht zu erörtern brauchen, von diesen internen Verfügungen Kenntnis bekommen ..."

Anti-Bibelforscher-Bestrebungen auf Behördenebene in Bayern, lassen sich bereits seit 1925 nachweisen.
Vielleicht war genanntes Flugblatt für dieser Behörden, dann das i-Tüpfelchen, um zu sagen.
Jetzt erst recht nicht. Das Verbot bleibt.

Weit davon entfernt, gemäss den Aussagen der Bibel ein stilles und ruhiges Leben zu führen, hatte damit die WTG auf deutschem Boden, erstmals im nennenswertem Umfang "ihren Meister gefunden."

Selbstredend setzte die WTG vielerlei Hebel in Bewegung, um die nun eingetretene Situation rückgängig zu machen.
Dennoch ist festzustellen, in Bayern gelang ihr das bis 1933 nicht mehr.
Und ab 1933 herrschte in Gesamt-Deutschland, bezüglich der Zeugen Jehovas, ohnehin ein anderes Koordinatensystem.

http://books.google.de/books?id=dYVWgHsYxJkC&pg=PA263&lpg=PA263&dq=18+november+jehovas&source=bl&ots=hubRwUiWXu&sig=udSIZqLB77hlL3cKdN4Oy9_Y83Y&hl=de&ei=QWXDTv2HI5DIsgbR-qzxCw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=8&ved=0CFUQ6AEwBw#v=onepage&q=18%20november%20jehovas&f=false

von Drahbeck - am 17.11.2011 23:37

Heilsarmee

Im Zeitspiegel
Heilsarmee

"Klinkenputzen" als allein dominierendes Wesenselement, ist für christlich orientierte Strömungen, keineswegs zwangsläufig.
Das es durchaus auch anders gehen kann, davon kündet auch eine Meldung der "Freiburger Zeitung" vom 23. 11. 1931, die Heilsarmee betreffend.



http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=02&day=23a1&year=1931&month=11&project=3&anzahl=4

Nun mag man vielleicht Naserümpfend sagen: Teufelsinsel - was soll es? Die sind sicherlich nicht der "Nabel der Welt."
Dann sei doch mal ein Blick in die Kirchengeschichte getan.

Die "Herrnhuter" eine Freikirche, hierzulande numerisch weniger bedeutend (was analog sicherlich auch auf die Heilsarmee zutrifft).
Besagte "Herrnhuter" machten in ihrer Blütezeit (die sicherlich der Vergangenheit angehört) auch durch spektakuläre Missionsunternehmungen von sich reden (spektakulär zumindest für damalige Zeitgenossen).

Da war einmal ihre 1732 bei den Negersklaven Westindiens begonnene Mission. Die waren dort aber von Hause aus nicht ansässig, sondern kamen von Deutschland nach dorthin.
Im gleichen "Zeitfernster" liegt auch die Herrnhuter Mission bei den Eskimos im Jahre 1733 an der Grönländischen Küste.
Nun mag bei letzterem die Versuchung vorhanden sein, das zynische Bonmot zu bemühen:
Na ja, vielleicht wollten sie den Eskimos Kühlschränke verkaufen. Ein Blick in die Technikgeschichte indes kann belehren, dass dies kaum stimmig sein kann.
Egal ob bei den Missionierten den nun ein "Bedarf" dafür Bestand oder nicht, mühten sie sich zumindest "Bedarf" zu erzeugen.

Die Zitierung des Beispiels der Heilsarmee sei allerdings nicht in dem Sinne verstanden, als würde die generell "bejubelt". Auch da kann man einiges anders, durchaus kritisch sehen.
Stellvertretend dazu noch ein Zitat aus Ernst Kalb (Hrsg.) "Kirchen und Sekten der Gegenwart" (1. Aufl. 1905);
Zitat

"Was will die Heilsarmee? ... Nötige sie hereinzukommen, heißt es den Massen gegenüber. Da muß man die Sentimentalität aufgeben und auch in religiösen Dingen praktisch werden.
Auch in der Religion sind einfach die Geschäftsgrundsätze anzuwenden: Was Erfolg verspricht, ist angebracht, einerlei ob's kirchlichen Gewohnheit entspricht oder nicht. Wenn das Lärmen und Trommeln und das militärische Treiben die Masse anzieht, warum soll man es nicht anwenden?
Der General (Booth) hat übrigens noch einen andern Grund für die Anwendung militärischer Formen.
Er ist en angesagter Feind alles irgendwie demokratischen Kirchentums. Daher komme die Unbrauchbarkeit der meisten Kirchen, weil da die Schafe bei der Wahl der Hirten mitzureden haben. So hat er ein absolutistisches monarchisches Regiment eingeführt.
Kein Papst und kein Jesuitengeneral hat eine so unbeschränkte Herrschaft, wie General Booth. Er ernennt sämtliche Offiziere nach eigenem Gutdünken, wobei die leitenden Stellen stets mit Gliedern der Familie Booth besetzt werden, er verfügt über das Vermögen der Armee, über Heiraten, Versetzungen, Entlassungen - eine Macht, die fast einzig dasteht in der Kirchengeschichte."

Leo Colze notiert in seiner gleichfalls 1905 erschienenen Studie mit dem Titel: "Die Heilsarmee und ihre soziale Arbeit"
Zitat

"Die Heilsarmee ist heute zum Teil nichts anderes als ein riesiges geschäftliches Institut. Ein Rundgang durch das internationale Hauptquartier in der Queen Viktoria Street zu London gibt uns darüber Aufklärung. Wir erhalten die Gewissheit, dass die Leiter der Armee nicht nur hervorragende Seelenkenner, sondern auch enorm umsichtige Geschäftsleute sein müssen. Der riesige Gebäudekomplex bietet den Ressorts der Gesamtverwaltung der Armee Platz, aber beherbergt auch noch folgende von ihren Anstalten:
1) Die Lebensversicherungsgesellschaft
2) Eine Feuerversicherung
Nach einer Bilanz des Verwaltungsberichtes für das Geschäftsjahr 1901/1902 betrugen die Einnahmen dieser beiden geschäftlichen Institute:
2291880 Mark bei einem Reingewinn von 538840 Mark, während
3) Die Bank mit ihren 20 auf alle Bezirke Londons verteilten Filialen einen Umsatz von drei Millionen verzeichnen konnte, dem ferner viertausend anvertraute Depots zur Seite stehen.
Beide Institute, die Versicherungsgesellschaften und das Bankhaus beschäftigen an zweihundert Beamte, von denen weitaus der grösste Teil Angehörige der Armee sind. Der gesamte Betrieb wird natürlich von besonders designierten Offizieren überwacht und geleitet. -
Aus dem Verlage und dem Buchhandel wird ebenfalls ein beträchtlicher Gewinn erzielt.
Es erscheinen in eigenem Verlage 58 Zeitschriften bei einer Gesamtauflage von 1000000 pro Woche. Ausser diesen Anstalten hat die Armee noch zahlreiche Fabriken. Alle Gebrauchsgegenstände z. B. werden in eigenen Werkstätten hergestellt, die mit eigenen Arbeitskräften besetzt sind.
Docks an der Themse, Dampfsägewerke, Dampftischlereien, Möbel- und Polsterwarenfabriken u. a. m. gehören zu diesem Ressort."


Der bereits genannte Ernst Kalb, arbeitet den Manchesterkapitalistischen Charakter der Heilsarmee, auch noch mit nachfolgendem Zitat heraus:
Zitat

"In einer Schrift: Hinter den Kulissen der H. A.", herausgegeben von einem Verein ehemaliger H. A. Offiziere, wird gegen die Armeeleitung u. A. der Vorwurf der Unbarmherzigkeit gegen kranke Offiziere erhoben.
Bedenklich ist jedenfalls in der "Frage und Antwort über die H. A. von General B." der Satz:
"Manchmal ist es vollkommen richtig, aus den Reihen auszutreten, z. B.
a) wenn der Gesundheitszustand der Arbeit nicht angemessen erscheint;
b) wenn der Gatte oder die Gattin des Offiziers in der Gesundheit gänzlich herunter sind" ...
(Heißt's da nicht: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen).
Darum seien von den 450 Offizieren nur ca 30 länger als 10 Jahre und 50 - 60 länger als 5 Jahre im Dienst der H. A.
Den 450 Offizieren stehen mindestens 1500 Exoffiziere gegenüber.

Da fühlt man sich, abgesehen von einigen Abweichungen im Detail, sogleich auch an die ebenfalls Manchesterkapitalistischen Zeugen Jehovas erinnert.
Was beide Gruppen (wenn auch mehr indirekt) eint, ist das aufbauen Potemkinscher Fassaden.
Von außen schön anzusehen. Ein Blick hinter die Fassade indes, offenbart Erschreckendes!

Am Rande vermerkt.
Eine Programmschrift von Booth, im Bestand der Berliner Staatsbibliothek, zeichnete sich schon vor einigen Jahren, wo ich sie dort mal eingesehen hatte, durch massiven Papierzerfall aus.
Dieser an sich traurige Umstand hatte zur Folge, dass es sie jetzt auch in einer Online-Variante gibt.
Aber auch das darf gesagt werden. Deutsche Bibliotheken "verschlafen" weiterhin die Zukunft, und überlassen Google weiterhin den Vortritt.
Vereinzelt zu registrierende "Schwalben", künden somit keineswegs von "einem Sommer".

http://www.zvdd.de/dms/load/met/?PPN=PPN658119079

Siehe unter anderem auch:

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,25328,25329#msg-25329
10. April 2009 06:30

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,19691,19691#msg-19691

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,6782,6875#msg-6875

von Drahbeck - am 23.11.2011 00:04

Homestory

Bei Jürgen Fliege
Im Zeitspiegel

Gelesen in einer "Homestory" den famosen Herrn Jürgen Fliege betreffend.
Unter anderem diese Details. Der Deal mit der Kirche, nachdem Fliege zum "Fernsehpastor" wurde, lautete. Er habe sich wirtschaftlich selbst durchzuschlagen. Er ist quasi ab dem Zeitpunkt "Freiberufler". Kassiert er fette Gagen - sein Glück. Fallen sie eher mager aus, sein Pech, dass aber die Kirche dann nicht mehr interessiert, da er ja nicht mehr in ihrem Angestelltenverhältnis steht.
Seine famose "Fliege-Essenz" landete dabei in der Rubrik wirtschaftlicher Flopp. Und nachdem er sich im Rampenlicht öffentlicher Kritik befindet, floppen noch ein paar mehr seiner sonstigen Unternehmen.
Ein bemerkenswerter Satz vielleicht auch der:
Zitat

"Dazu der Eindruck, Segen sei käuflich. Darum dreht sich das Disziplinarverfahren. ...
Warum soll ein Schamane so viel schlimmer sein als der katholische Priester, der mit heiligem Öl zur Krankensalbung kommt?" Die Kirchen hätten bloß Angst, selbst ins Visier der Cabertas dieser Welt geraten. „Dass eine fromme Praxis segensreich wirkt oder hilfreich ist, mag von Verbraucherschützern bestritten werden, aber nicht von einer Kirche, die an die Kraft ihrer Gebete und Rituale glaubt."


www.fr-online.de/panorama/juergen-fliege-zu-gast-beim-tv-pfarrer,1472782,11181500.html

von Drahbeck - am 23.11.2011 06:47

Deutsch und pleite

Im Zeitspiegel

http://bazonline.ch/ausland/europa/Deutsch-und-pleite/story/29790701

von Drahbeck - am 02.12.2011 10:26

Urteil im Fall Eckert

Im Zeitspiegel
Urteil im Fall Eckert

Die "Freiburger Zeitung" vom 12. 12. 1931 meldet.
"Urteil im Falle Eckert". Jener vormalige Pfarrer bekam nun schriftlich "mit Brief und Siegel". Er sei von seiner vormaligen Kirche geschasst.
Etwaige finanzielle Ansprüche aus der Zeit wo er als Pfarrer mal tätig war, könne er endgülitig in den "Rauch schreiben".
Was die klrchlichen Herren besonders "auf die Palme brachte" war offenbar der Umstand, dass Herr Eckert nunmehr in die KPD eingetreten war. Davor brachte wohl schon mal eine Besuchsreise des Eckert in die Sowjetunion, das kirchlich "Fass zum überlaufen".

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=01&day=12r1&year=1931&month=12&project=3&anzahl=4

Nun mag der KPD-Eintritt in der Tat mehr als befremdlich sein.
Indes die gleiche Härte etwa gegen Pfarrer die der NSDAP beitraten (auch solche Fälle gab es; etwa den Fall des Herrn Julius Kuptsch, welcher auch Broschüren zum Bibelforscherthema publiziert hatte). Die gleiche Härte gegen rechtslastige Pfarrer indes, pflegte die Kirche keineswegs zu praktizieren.

Und die Gefahr, dass nun in Nachfolge von Eckert, andere Pfarrer "massenhaft" auch in die KPD eintreten würden, war mehr als mikroskopisch kaum wahrnehmbar, gering.
Man hätte die eine "Schwalbe" die da noch lange keinen Sommer macht, durch "tieferhängen" durchaus verkraften können. Genau das aber wollte man nicht. Es ging dabei nur um das Exempelstatuieren. Davor war Herr Eckert ja schon mal SPD-Mitglied. Da reichte die kirchliche Wut, ein Exempel statuieren zu wollen, offenbar noch nicht aus. Wenn Herr Eckert also wähnte, sich mit der SPD überworfen zu haben, und dann genannte Entscheidung realisierte, hätte es dieser Aspekt auch verdient, berücksichtigt zu werden.

Eine kirchliche Stellungnahme, zu diesem Thema, die überwiegend die kirchliche "wischi-waschi-Position" zum Thema repräsentiert, gab es dann noch in der "Freiburger Zeitung" vom 14. 12.
Zwar erkärt die wohl die Antipathien gegenüber der KPD. Nicht jedoch erklärt sie die unverhältnismäßige wirtschaftliche Härte, die Eckert nun traf, und die selbst seine früher erworbenen materiellen Ansprüche, für null und nichtig erklärte.

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=02&day=14a1&year=1931&month=12&project=3&anzahl=4

Siehe auch:
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,112426,118293#msg-118293
09. Oktober 2011 00:59

Exkurs:
Ein Beispiel wie man sich kirchlicherseits im Nachhinein mit Eckert noch "auseinandersetzte", liefert auch die um 1933 erschiene Schrift eines Hans Schmidt mit dem Titel:
"Der Kampf des Kommunismus gegen Gott" Verlag des Evang. Vereins für die Pfalz Kaiserslautern (Rheinpfalz) .
Herr Schmidt führt da unter anderem aus, Eckert sei ja nun aus der Kirche ausgetreten, und unterstellt weiter, die Kommunisten würden ja nun Eckert "fürstlich" entlohnen. Wer indes auch nur den Schatten eines Beweises für besagte "fürstliche Entlohnung" in der Schrift von Schmidt sucht, der sucht vergebens.

Zitat Schmidt:
"Eckert ist nicht als Christ zu den Kommunisten gekommen, sondern als Marxist. Er hat sein Christentum verleugnet zu Gunsten des Kommunismus und damit verwirkt, daß man sich auf ihn als religiösen Menschen berufen kann, um für den Kommunismus zu werben und beweisen zu wollen, daß Religion und Sowjet-Kommunismus sich vereinbaren lassen.

Übrigens gehört Eckert auch nicht mehr der Kirche an. Mit dem Tage, wo ihn die Kirche seiner Ämter enthob und damit dokumentierte, daß nach kirchlicher Auffassung und Auffassung eines jeden Menschen mit gesundem Menschenverstand Christentum und Sowjetkommunismus sich nicht vereinbaren lassen, ist Eckert aus der Kirche ausgetreten. So lange Eckert aber von der Kirche bezahlt wurde, ist er bei ihr geblieben, hat sogar die anderen Marxisten immer wieder beschworen, doch ja in der Kirche zu bleiben. Sofort aber, nachdem er von der Kirche keine Besoldung mehr bekam, ist er selbst ausgetreten und hat auch die anderen zum Austritt aufgefordert. Er ist heute gut besoldeter Sowjetfunktionär und wird deshalb, da er jetzt auf die Kirche keine Rücksicht mehr zu nehmen hat, noch mehr das Loblied seines neuen Brotherrn singen.". (S. 19)

Und da Schmidt sich schon mal darauf eingeschossen hat, Breitseiten gegen Eckert abzuschießen, sei noch diese zitiert:
"Pfarrer Eckert. Er, der sonst immer mit seiner scharfen Kritik und "christlichen" Entrüstung bei der Hand war, z. B. bei der Hinrichtung der Anarchisten Sacco und Vanzetti (in den USA) sein ganzes Blatt mit Protesten vollschrieb, stellt sich schützend vor die russischen Christenverfolgungen. Nach ihm sind die Briefe "gefälschte Bauernbriefe", "Die Protestaktion ist ein Eingriff in ein göttliches Strafgericht, und ein ungerechtfertigter Eingriff in die inneren Verhältnisse eines fremden Staates und außerdem unklug, denn die Christenverfolgung "sei ein Strafgericht Gottes und die Bolschewisten Werkzeuge Gottes wie die Assyrer und Babylonier."

Und weiter zitiert Herr Schmidt:
"Mit Recht schreibt dagegen Flügge . (ein anderer kirchlicher Apologet):
"Es ist uns der Platz zu schade, auf all das Empörende einzugehen, wovon jede Nummer von Pfarrer Eckerts Blatt Proben bringt. Wir füllen unsere Seiten lieber mit anderem Stoff. Aber weil Pfarrer Eckert sich den Anschein zu geben weiß, als sei er besonders gut unterrichtet durch seine guten Verbindungen mit den deutschen Kommunisten und russischen Bolschewisten und wisse deshalb alles viel besser, und weil darum so mancher hereinfällt auf seine irreführenden Berichterstattung, ist es doch notwendig, wenigstens einiges darüber zu sagen. Leider haben schon manche christlichen Blätter von diesem Organ der religiösen Sozialisten abgedruckt, weil sie dachten, was ein Pfarrer schreibt der sich so "unparteiisch und gerecht auch gegen die Bolschewisten" zeigt, das müsse man doch unbedenklich als zuverlässig wahr weitergeben können.

Eckert ist Ideologe und zwar so stark, daß er keinerlei Hemmungen mehr kennt, wenn er einmal Partei ergriffen hat, er will und kann darum nie die objektive Wahrheit, das schlechte in den eigenen Reihen und das Gute beim Gegner sehen. Eckert ist von Moskau hypnotisiert, daß er alles nur unter dem Gesichtspunkt der kommunistischen Propaganda betrachtet. Eckert kann daher nicht als Kronzeuge dafür angeführt werden, daß der Bolschewismus religiöse Persönlichkeiten duldet."

Ergo analysiert man diese Vorhalte, reduzieren sie sich in einem wesentlichen Kern auf die kirchliche Strömung (bedeutungsloser Art) der sogenannten "religiösen Sozialisten". Mit denen konnte das mehrheitliche Kirchenestablishment nun wahrlich nichts anfangen.

Dafür dann um so mehr mit Stahlhelmpastoren (was auch das "Goldene Zeitalter" der Zeugen Jehovas mal aufspießte), oder auch mit Pfarrern, die "vom U-Boot zur Kanzel" gelangten. Nicht aber mit dem Schmuddelkind Eckert.

Erinnert man sich beispielsweise der "Nordkönig"-Auslegung Made in Zeugen Jehovas, über die in der 1962er Jahresdatei noch was zu sagen sein wird, mit ihrer Outung der Sowjetunion als Reich des Bösen, wofür denn ja selbst USA-Präsidenten schon mal die passende Wortwahl auf den Ententeich warfen, die nur noch "aufgehoben" zu werden brachte, so begegnet man bei Eckert als einsamen exotischen Vogel, gar der Gegenposition, sowjetische Christenververfolgungen als "Strafgericht Gottes" zu verklären.

Man kann sich indes durchaus auf den Standpunkt stellen, dass beiderlei Verklärungsversuche grundlegend schief angelegt sind.
Das aber bekommen kirchliche Brotherren schon mal prinzipiell nicht mit.
Die eigenen Narreteien werden hingenommen, kommt indes ein Eckert daher, der sie durch eine gegenteilige Narretei ersetzt, ist das Geschrei groß in einer Deutschnationalistischen Kirche (bis auf die Knochen), die dann folgerichtig via "Deutsche Christen", mit einem Adolf Hitler es noch zu einem "Messias" brachte.

Zugespitzt könnte man ja sagen; aber auch der Eckert wolle einen entgegengesetzten "Messias" präsentieren.
Das der indes in besagter Kirche keinerlei "Chance" bekam, wurde dann ja eindrucksvoll demonstriert, auch am Fall Eckert ablesbar!

von Drahbeck - am 12.12.2011 01:48

Die Republik der Immobilienmakler und windigen Advokaten

Im Zeitspiegel
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/dubiose-immobiliengeschaefte--ich-habe-an-suizid-gedacht-,10809148,11293368.html

Man vergleiche ergänzend auch den Fall Kuo. Zwar zwei unterschiedliche Fälle, gleichwohl ein ähnliches Strickmuster aufweisend.
Mit reflektiert in:
ForumsarchivA36

von Drahbeck - am 12.12.2011 08:20

Russischsprachig

Im Zeitspiegel
Russischsprachig

Hatten wird das schon notiert? Der Text ist nun zwei Jahre alt. Ich würde meinen, er war hier noch nicht notiert worden.
Er ist inhaltlich eher banal. Einladung der Zeugen Jehovas zu einer ihrer Zusammenkünfte. Solcherlei Texte kann man ohne Schaden, dem prinzipiellen Vergessen überantworten.
Wenn er hier doch erwähnt wird, dieweil er ein spezifische Merkmal aufweist.
Da lädt eine Russischsprachige Versammlung der Zeugen Jehovas innerhalb Deutschlands, via eines Presseartikels, zum Besuch ihrer Zusammenkunft ein.
Wohl zugleich ein Schaglicht über die derzeitige Struktur der „deutschen" Zeugen Jehovas.

www.badische-zeitung.de/weil-am-rhein/jehovas-zeugen-vortrag-in-russischer-sprache--24344051.html

Eine analoge Meldung aus dem Jahre 2012 (in Worms)

www.nibelungen-kurier.de/?t=news&s=Veranstaltung&ID=41476

von Drahbeck - am 17.12.2011 23:57

Synagoge versus Zeugen Jehovas

Im Zeitspiegel

Ohne sachliche Bewertung
Eine vormalige jüdische Synagoge als heutiger Königreichssaal der Zeugen Jehovas

www.schaumburger-zeitung.de/portal/lokales/sz-heute/bueckeburg_Welche-Gedanken-moegen-in-den-Koepfen-rumort-haben%26ldq-_arid,389632.html

von Drahbeck - am 22.12.2011 02:11
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