Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
21
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Drahbeck

Im Zeitspiegel

Startbeitrag von Drahbeck am 02.02.2012 04:30

Letzte vorangegangene Notizen; siehe:
http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,121951,121951#msg-121951


Kopp-Verlag
Angesichts der Affinität auch namentlich von Ex-ZJ-Kreisen, denen der „rechte" Glaube abhanden gekommen, und die jenes Vakuum mit Verschwörungstheorien (fallweise auch noch mit schlimmeren) ausfüllen.
Besonders deshalb, dieweil die gewohnte „Milchmädchenlogik" (von der WTG gewohnt) sich dort ungebrochen fortsetzt; allerdings unter diesmal eindeutig politischen Vorzeichen.
Diejenigen, die da (wie es noch freie Wahlen gab) einem Hitler - freiwillig - ihre Wahlstimme abgaben, sind quasi die Großeltern jenes Typus, der keineswegs „ausgestorben" ist, und heutzutage halt in anderer „Verpackung" daherkommt.
Bezüglich eines Beispieles aus der letzten Zeit, siehe auch:

http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,120557,121032#msg-121032

Daher sei auch hier, auf eine Notiz (bei einer „Surftour" registriert) den sogenannten Kopp-Verlag hingewiesen:
Zitat

„verschwörunsgstheoretischen Kreisen beliebten KOPP Verlages ... ist ein wichtiges Sprachrohr der neuen Rechten in der BRD. Islamophobie, Verschwörungstheorien und Law-and-Order-Fanatismus kennzeichnen die hier veröffentlichten Hetzschriften. ... Mit ihrem betont seriösem Auftreten und dem Versuch Unmutsstimmungen in der Bevölkerung mit populistischer Hetze aufzufangen, bauen die neuen Rechten auf ein besonders „bürgerfreundliches" Image und stellen sich als konsequente politische Alternative dar."

www.trueten.de/archives/7587-4.-Februar-Protest-gegen-Rassistenkongress-in-Leinfelden.html

Nachtrag.
Wen es interessieren sollte, der sehe sich mal fallweise die Ausgabe des „Völkischen Beobachter" vom 31. 1. 1933 an.
Die Substanz des in jener Ausgabe dargebotenen, ist vielleicht weniger kommentierenswert.
Aber doch vielleicht ein Beleg der These (siehe oben) Schein-Seriös daherzukommen.
Wohin diese Schein-Seriösität letztendlich führte, konnte auch dem letzten „Milchmädchen", wenn nicht eher, dann spätestens im Jahre 1945 klar geworden sein.

http://www.archive.org/details/Voelkischer-Beobachter-Ausgabe-vom-31.-Januar-1933

Und nicht vergessen:
Geschichte wiederholt sich.
Zum Beispiel in der Form eines USA-Präsidentschaftskandidaten, der da auch postuliert, Amerika „zu neuer Grösse" hinführen zu wollen. Und der da seinen Gegenspieler von der anderen Partei mit dem Slogan bedenkt, wenn man einen Präsidenten haben wolle der „Geschenke verteile", dann könne man den jetzigen behalten.

Abgesehen davon, dass dies eine zu billige Polemik ist, denn auch der „verteilt" keine „Geschenke" kann es auch gar nicht.
Aber sein eigenes Credo beschreibt Herr Romney eben mit dem Satz Amerika „zu neuer Grösse hinführen zu wollen".

Erfahrungen als Nutznießer von aggressiven Hedgefonds hat er ja unfraglich bereits.
Die da „indes im Schatten stehen", die interessierten weder den deutschen, Hitler zu dessen Programm es auch gehörte Deutschland zu neuer Größe führen zu wollen.

Noch interessieren diese historischen Erfahrungen offenbar den Herrn Romney sonderlich.
Was er aber dann wohl besonders gut kann - als gestandener Mormone - seinen Super-Egoismus in ein religiöses Mäntelchen zu verpacken. Und findet auch offenbar ausreichend Resonanz unter anderen religiösen „Milchmänner" auch die gibt es ja auch (um nicht bloß die weibliche Variante zu nennen).

Schade, ich kann die Karikatur aus dem Stegreif jetzt nicht verifizieren.
Aber in irgendeinem Buch, ich weis leider nicht mehr so genau welches, war auch eine zeitgenössische Karikatur mit abgebildet.
Da sah man die Herren
Hitler, von Papen und Hugenberg in einer zünftigen Sauna sitzen.
Und vor ihnen die Phytia mit ihrer Prophezeiung:

„Wenn der König den Halys überschreitet - wird er ein großes Reich zerstören"
Historisch interessierte wissen das war ein durchaus zweideutiger Satz, den es gibt noch einen Nachsatz:
„Wir konnte der König wissen, dass es das eigene Reich war ..."

http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,121948,121959#msg-121959
23. Januar 2012 14:37

Antworten:

Jesuiten müssen Spanien verlassen

Im Zeitspiegel
Ein Bildbericht der „Freiburger Zeitung" vom 9. 2. 1932 berichtet über die Ausweisung der Jesuiten aus Spanien. Belgien wird als neue Zufluchtsstätte der Betroffenen genannt.
Man muss keineswegs „Freund" der Jesuiten sein, um die Frage zu stellen, ob dieser Art von rabiater Politik wirklich „angemessen" ist. Meiner Meinung nach, ist sie nicht angemessen.
Man kennt ja die weitere spanische Geschichte, bei der das Rad in Richtung Reaktion, zurückgedreht wurde. Das spanische Regime lieferte somit selbst Grund für Erbitterung, mit den bekannten Folgen.

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=04&day=09r2&year=1932&month=02&project=3&anzahl=4

von Drahbeck - am 09.02.2012 04:07

Ungarn - Rechtskonservativ

In einer Kirchenpolitischen Meldung aus Ungarn gibt es auch den Detailsatz "Rechtskonservativ!"
Wer die Geschäfte der Religionsindustrie betreibt ist schon seit Fürst Bismarcks Tagen Rechtskonservativ orientiert, bis zur Rechtskonservativen FAZ etwa.
Wer sonst nicht viel zu bieten hat, bietet halt eine Vielfalt an Verdummungsstrategien.
Rechtskonservative dieses Zuschnitts kann man selbst hierzulande unter anderem in der CSPD "bewundern".
Allem Wortgeklingel einer dortigen Dame, etwa "Frau, gläubig links" reduziert sich in Religionsfragen auf den Faktor Rechtskonservativ.
Die Behauptung eine SPD zu sein, erweist sich somit als gigantischer Etikettenschwindel.

www.kathweb.at/site/nachrichten/database/44849.html

von Drahbeck - am 13.02.2012 13:04

Einsicht und Bestandsaufnahme

Im Zeitspiegel
(Verspätete) Einsicht und Bestandsaufnahme
Formuliert von H. J. Twisselmann in „Brücke zum Menschen" Nr. 189/2012
Zitat

„ ... Erleben wir heute einen nie geahnten Rückgang des allgemeinen Interesses an apologetischem Schrifttum. ... Noch in den 1980er Jahren mussten wir mit dem PKW zur Post fahren, um die zahlreichen Bücher- und Schriftensendungen ... auf den Weg zu bringen Heute ist die Nachfrage fast auf null zurückgegangen. Auch die Weltanschauungsbeauftragen der Landeskirchen machen ähnliche Erfahrungen man spricht von einer Marktsättigung."

Und sicherlich richtig festgestellt ist dann auch, wesentlichen Anteil daran hat eben das Internet.
Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen bringt dann Twisselmann noch den Säkularismus als vermeintliche Mit-Ursache ins Spiel.
Da indes würde (zumindest ich) ihm widersprechen.
Auch besagter Säkularismus (sofern er sich auf der Print-Ebene artikuliert) ist von genannter „Marktsättigung" analog mit betroffen.

Es mag für Leute wie Twisselmann bitter sein (dessen einschlägiges Buch in besseren Tagen diverse Auflagen erlebte), zu konstatieren, dass seine derzeitige Auflage die allerbesten Chancen hat, Ladenhüter zu sein.
Man kann diese veränderte Marktlage zwar bedauern. Indes dürften diejenigen, die sie nach wie vor nicht wahrhaben wollen, auch noch durch Erfahrungen belehrt werden.

Es hatte wohl wenig Sinn, zu Zeiten wo die Eisenbahn aufkam, das Pferdekutschwesen weiter als „zukunftsträchtig" anzusehen ...
Das schloss ja nicht aus. Trotz Eisenbahn gab es weiter Pferde, dann aber eher mit der Orientierung auf Pferdesport.
Für's "Massengeschäft" jedenfalls, war die Zeit der Pferdekutschen abgelaufen.

Trotz Fernsehen gibt es auch weiter Kinos. Ob sie indes an Zahl und Umsatz "zunehmend" sind, mag man eher bezweifeln.

von Drahbeck - am 14.02.2012 00:16

Neuapostolische Kirche (in Nordrhein Westfalen)

Im Zeitspiegel
15 Millionen Euro „in den Sand gesetzt"
„in eine angeblich sichere und gewinnbringende Kapitalanlage investiert"; die selbiges eben nicht war.

www.evangelisch.de/themen/wirtschaft/neuapostolische-kirche-verliert-millionen-durch-anlagebetrug58000

www.nak-nrw.de/aktuelles/kurznotiert/120215_kirche-wird-opfer-von-anlagebetruegern/

www.religionsreport.de/?p=1528

www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=904&meldung=Neuapostolische-Kirche-NRW-verzockte-15-Millionen-Euro

Den Presseberichten zufolge, liegt das alles schon bis ins Jahr 2007 zurück.
Im Jahre 2007 indes oder auch danach, hörte man seitens der NAK kein Sterbenswörtchen darüber.
Auch jetzt hätte man wohl nicht allzuviel erfahren, wäre da nicht auch noch ein britischer Millionär, der gleichfalls mit abgezockt wurde. Und weil es so ist, gibt es dazu derzeit ein Gerichtsverfahren in Großbritannien.
Letzteres ist dann für die britische Presse zum Thema geworden.

Nun fühlte sich selbige nicht genötigt, in ihrer Berichterstattung, die Mitbertroffenheit der NAK „unerwähnt" zu lassen. Solche eine reiche Kirche stachelt naturgemäß Instinkte der Boulevard-Presse an. Die legt sich selbstredend keinen „Maulkorb" an. Und so sieht sich denn die NAK gezwungen, eher wider willen, einstweilen „scheibchenweise", selbst über ihr Mißgeschick zu berichten. ...

von Drahbeck - am 16.02.2012 22:01

Schlienkamp

Im Zeitspiegel
Schlienkamp

195 gerichtliche Verhandlungstage nahm der Balsam-Prozess in Anspruch.
In ihm eine traurig-tragende Rolle der Finanmanager jener Konkurs-Firma, Klaus Schlienkamp.
Letzterer zum Zeitpunkt seines aktiven Handelns im Sinne der Anklage, Zeuge Jehovas.
Die zugehörigen Presseberichte erstreckten sich über die Jahre 1996 bis ins Jahr 2004
Siehe etwa:
www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/0,2828,303426,00.html

Eine großen Teil dieser Presseberichte hat der seinerzeit Schlienkamp verteidigende Rechtsanwalt, gesammelt, auch auf seiner Webseite eingestellt.
Dort scheint, sofern ich es richtig sehe, mit den Berichten aus dem Jahre 2002 allerdings dann Schluss zu sein. Den Bericht aus vorgenannten "Manager-Magazin", meine ich dort nicht wahrgenommen zu haben.

Zitat

Zitat aus einem "Spiegel"-Artikel:
"Kläuschen, du machst das schon", hieß es bald bei Balsam. Als das Unternehmen immer mehr Kapital brauchte, stellte der passionierte Schiffsmodellbauer mit Schere und Kleber die Auftragsbestätigungen her. Aus 569 000 Dollar machte er kurzerhand 9,56 Millionen Dollar. Und als auch das nicht mehr ausreichte, bekämpfte er samstags mit Rotwein, Obstbrand und Cognac seine Skrupel, fuhr ins Büro und erfand virtuelle Projekte - irgendwo in der großen weiten Welt.

Bald hatte Schlienkamp so viele Lügen konstruiert, dass es für ihn keinen Ausweg aus dem Schlamassel mehr gab. Denn auch privat hatte sich der Prokurist an das große Geld gewöhnt."


Wie auch immer, nur eine URL, bezugnehmend aus dem Jahre 2002 sei noch genannt

rietz.de/balsam/b_flucht_04.html

Klickt man die einzelnen dort angeführten Presseberichte an, bekommt man weitere so vorgestellt.

von Drahbeck - am 19.02.2012 01:47

Italien - bittet zur Kasse

http://hpd.de/node/12982

von Drahbeck - am 01.03.2012 16:33

Stichwortsuche

Als zur Zeit aufschlußreiche Stichwortsuche bei Google empfehlbar:

Kindheit Joey Heindle

Wer es versteht jenes Stichwort noch mit dem Namen einer bekannteren Religionsgemeinschaft zu kombinieren, kann vielleicht in der Trefferliste noch etwas mehr den Spreu vom Weizen trennen.

von Drahbeck - am 05.03.2012 08:06

Jüdische Gemeinde Berlin

Im Zeitspiegel
(nicht im Detail verifiziert. Zusammenfassung in eigenen Worten. Kein wörtliches Zitat).
Die jüdische Gemeinde in Berlin steht vor einer Zerreißprobe. Ein Pol traditionelle Mitglieder selbiger. Der andere Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion. Der Graben zwischen beiden ist tief.

von Drahbeck - am 09.03.2012 06:53

Ludwig Große

Ludwig Große
Im Zeitspiegel
Nun stand ich mal wieder vor der Frage, soll man 38 Euro für ein Buch ausgeben, oder sich selbige lieber ersparen?
Wenn es um das Thema Infiltration durch die Stasi von Kirchen und Religionsgemeinschaften geht, ist es für den mit der Materie etwas vertrautem, keineswegs eine „Neuheit", das besonders im Bereich der Thüringischen Kirche, die Stasi ihre fragwürdigen Erfolge, nicht zu knapp feiern konnte.
Aber unsereins interessiert sich naturgemäß auch dafür, kommen in einem neueren thematischen Buch dazu, auch die Zeugen Jehovas mit vor?
Nach allem was (begrenzte) Abfragemöglichkeiten im Internet dazu ergeben, kommen sie in besagtem Buch eben nicht mit vor.
Damit hat sich die eingangs gestellte Frage für mich erledigt. Besagte 38 Euro können allenfalls für sinnvolleres ausgegeben werden, jedoch nicht für dieses Buch.
Bei der Suche nach weiteren Infos zum Thema erschien mir eine Rezension in der Zeitschrift „Deutschland Archiv" nicht unbeachtlich, die meinen eigenen Verdacht, einer Schönrederei in „wohlgesetzten Worten" zu begegnen, in dem Falle nur bestätigt.
Ergo gehen wir zur Tagesordnung über, und lassen die Wegerklärer und „hermeneutischen Schönredner" unter sich.

http://www.deutschlandarchiv.info/download/article/317
www.evangelisch.de/themen/mitteldeutschland/quellenwert-von-stasi-akten-bleibt-umstritten19097
www.neues-deutschland.de/artikel/168631.gottlose-jahre-nein.html
http://books.google.de/books/about/Einspruch.html?hl=de&id=0gQsAQAAIAAJ&redir_esc=y

von Drahbeck - am 10.03.2012 07:23

Ein Bluttransfusionsfall in Italien

Im Zeitspiegel
Ein Bluttransfusionsfall in Italien

Eher wohl der Ausnahme von der Regel zuortbar, war jener nun 30 Jahre alte Bericht zum Thema Bluttransfusionen aus Italien, über welchem die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 12. 3. 1982 informierte.
Ihm zufolge verstarb das Kind einer Zeugen Jehovas-Familie im Alter von zwei Jahren. Als ursächlich wird eine schwere Blutkrankheit genannt, und die Weigerung der Eltern, einer Bluttransfusion zuzustimmen.
In einem darauf folgenden Gerichtsverfahren wurde jenes Ehepaar zu einer 14jährigen Haftstrafe wegen Totschlags verurteilt.
Die Strafe wurde auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

von Drahbeck - am 12.03.2012 03:35

Scientology

Im Zeitspiegel
Ein neuerer Bericht kündet davon.
Nicht nur die Zeugen Jehovas sind im „Kreidefressen geeicht".
Ähnliches gilt auch für Scientology.
Beide Gruppierung verabsäumen es nicht, ihr besonderes Augenmerk auch auf Kinder und Jugendliche zu richten. Im Falle Zeugen Jehovas ist ja ihr Buch „Mein Buch mit biblischen Geschichten" oder auch "Lerne von dem grossen Lehrer" als Beispiele solcher „Fliegenfänger" bekannt.


Wundert es einen dass da auch Scientology ähnlich nachzieht?
Der Unterschied ist wohl blos der. Im Falle Scientology finden selbst Politiker mal (gelegentlich) etwas deutlichere Worte.
Im Falle Zeugen Jehovas indes heisst ihr Motto.
Im lesentreten übertrifft uns niemand!

Was soll man von Opportunisten auch anderes erwarten.

Wenn eine neuere Meldung in Sachen Scientology näher interessieren sollte, der mag beispielsweise in der Internetsuchmaschine seiner Wahl die beiden Begriffe

Scientology Riede
eingeben.
Eigentlich müsste man dann die entsprechenden Berichte aufgelistet bekommen.

(Hinweis für die Verfechter des superscharfen Leistungsschutzrechtes.
Vorstehende Zeilen enthalten kein wörtliches Zitat.
Vorstehende Zeilen nennen keine URL.
Vorstehende Zeilen beschreiben einen Sachverhalt in eigenen Worten).



Nachtrag
Das mit der „Suchmaschine eigener Wahl" muss wohl noch etwas eingeschränkt werden.
Im konkreten vorliegenden Fall habe ich jetzt auch noch mal das „Bing" von Google getestet.
Erneut dabei feststellen müssen, bei den vorderen Treffern liefert nach wie vor Google die relvanteren.
„Bing" bringt auch Treffer, nur eben etwas weniger aus dem Bereich jener Medien, welche jetzt mit dem Leistungsschutzrecht die „große Kasse" machen wollen.

Noch aber liefert Google besagte Treffer, und es ist nach wie vor zulässig die sich anzusehen.
Gibt es Änderungen diesbezüglich, wird man das sicherlich noch erfahren.
Vielleicht sollte man sich es ohnehin mehr zur Gewohnheit machen, nicht nur eine Suchmaschine abzufragen.

Für mich indes bleibt weiterhin Google der Favorit. Nicht weil ich ein „Fan" selbigen wäre, sondern aus rein sachlichen Überlegungen.
Auch Ergebnisse aus dem Google-Bucheinscann-Programm, die ich persönlich schätze (sofern es denn welche gibt; aber einige wenige gibt es halt), konnte ich so bei „Bing" und Co so nicht ermitteln.
Insoweit haben besagte Suchmaschinen-Alternativen immer noch das Odium nur zweite Klasse zu sein.
Diese nüchterne Erkenntnis vermögen auch die Schildbürger des Leistungsschutzrechtes von eigenen Gnaden, nicht aus der Welt zu schaffen.

von Drahbeck - am 12.03.2012 16:32

Griechenland

Im Zeitspiegel
Darf ich noch verlinken?
Soweit ich sehe einstweilen ja - einstweilen.
Noch liegt ja wohl kein verbindlicher Gesetzestext des famosen Leistungsschutzrechtes vor.
Inhaltlich zitiere ich mal nichts.
Lediglich die Anmerkung, man sollte es (vielleicht) mal gelesen haben.
Nun ist die Sachlage ja wohl so, niemand lebt auf einer isolierten Insel.
Wer da wähnt sich aus den Folgewirkungen „wegstehlen" zu können (ohne Bewertung jetzt von Ursache und Wirkung), dürfte sich wohl einem Trugschluß hingeben.

www.fr-online.de/politik/krise-in-griechenland-der-absturz,1472596,11889470.html

von Drahbeck - am 14.03.2012 06:53

Nachspiel ...

einer gerichtlichen Auseinandersetzung:

http://zeugenjehovas.blogspot.com/2012/02/zeugen-jehovas.html

von Drahbeck - am 16.03.2012 11:42

Sachlich falsch

Gelesen in einem Pressebericht, der mehr eine Überblicks-Darstellung bietet, also nicht "nur" Zeugen Jehovas-spezifisch ist.
Darin auch der Detailsatz:
"Die Zeugen Jehovas hatten zwar den 21. Mai als Termin für das Ende der Menschheit auserkoren."
Dazu muss dann auch an dieser Stelle festgestellt werden:
Sachlich falsch.
Es wäre besser man würde sich vorher sachkundig machen, bevor solche Ententeichthesen kolportiert werden.
Mit Sicherheit sind die Zeugen Jehovas, beim Thema Eschatologie kein "unbeschriebenes" Blatt.
Dennoch ist ihr agieren eher - in der Gegenwart - drauf hin ausgerichtet, die Endzeiterwartung "am kochen zu halten" zugleich aber konkreten Zuspitzungen in verbindlicher Datenform zu vermeiden.
Von J. F. Rutherford ist nach seinem Ententeichdatum "1925" die Aussage überliefert (sinngemäß). Er hoffe weiter. Und erhoffe es würde kein weiteres Jahrhundert vergehen. Das hat sich dann spätestens mit Rutherfords Tod im Jahre 1942 erledigt.
Analog ist auch die gegenwärtige Tendenz der Zeugen. Dieses kultivieren des "man hoffe weiter".
Ententeichdaten wie einen "21. Mai" benötigen sie dazu nicht.
Wieder mal ist der Fall zu beobachten, dass jemand "seine Schulaufgaben nicht gemacht hat."

Die Essenz

www.derwesten.de/region/rhein_ruhr/weltuntergangs-propheten-haben-in-nrw-hochsaison-id6466838.html

von Drahbeck - am 16.03.2012 21:53

Tragödie der deutschen Kolonisten in Russland

Im Zeitspiegel
Die Tragödie der deutschen Kolonisten in Russland ist ein Artikel in der „Freiburger Zeitung" vom 18. 3. 1932 betitelt.
Er stellt namentlich auf religiöse Aspekte ab. Der Ergänzung wert wäre meines Erachtens auch der Hinweis auf die rigorose Verstaatlichungspolitik der Russen. Und das es zu der eben auch Widerstand gab, der wiederum mit Super-Terror von den russischen Nazis beantwortet wurde. Da gibt es wahrlich nichts zu beschönigen.
Russischer Terror - das Vorbild für die Nazis! Lediglich das letztere keine rigorose Verstaatlichungspolitk als „Allheilmittel" betreiben wollten.
Ansonsten galt das Motto der beiden „Brüder".
Im Terror lassen wir uns nicht übertreffen!
Wer in diesem Kontext heutzutage noch einer SED-Nachfolgepartei das Wort redet, hat wenig bis nichts, aus der Geschichte gelernt!

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=01&day=18b2&year=1932&month=03&project=3&anzahl=4

von Drahbeck - am 17.03.2012 23:12

Elisabeth Abegg

Im Zeitspiegel

Elisabeth Abegg, deren mutiges und couragiertes Verhalten in der Nazizeit, sowohl in Lexika-Einträgen, einem Fernsehfilm, als auch einer Straßenbenennung in Berlin, dann noch ihren Niederschlag fand, besitzt auch für den hiesigen Kontext eine Bedeutung. Und zwar die Vor-Nazizeit (1922) betreffend; gleichwohl der ausdrücklichen Erwähnung wert.
Versteht man die Angaben richtig, schloss sie sich der Religionsgemeinschaft der Quäker erst im Jahre 1940 an. Insofern kann man ihr Votum aus dem Jahre 1922 nicht dieser Gruppierung zuordnen. Nun kann es nicht hier, um eine Ausleuchtung aller Facetten ihrer Persönlichkeit gehen.
Gleichwohl kann man das sagen. Das Jahr 1922 ist bezogen auf die deutsche Bibelforscher-Geschichte, noch der relativen Frühzeit zuortbar. Es gab zwar schon einige Publizistik zum Thema bis zu jenem Jahre, von der sicherlich Friedrich Loofs die bedeutendste formulierte.
Es gab aber schon - nicht zu knapp - die antisemitischen Rattenfänger, die da ihrem Hetz-Evangelium „Protokolle der Weisen von Zion" huldigten. Für diese Spezies sei nur stellvertretend der Name „Lienhardt" genannt.
Und das gilt es auch zu sehen. Wird also der genannte Loofs hier, relativ positiv bewertet, kann dieser Umstand nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Deutschnationalen Hetzer, zum Beispiel der „in die Schützengräben hineinpredigende" Schuldirektor August Fetz die eigentliche Bestimmungsmacht beim öffentlichen Diskurs das Bibelforscherthema betreffend, zu damaliger Zeit schon darstellten.
Insofern, auch wenn es sich nur um einen Zeitschriftenaufsatz handelte, hob der von Elisabeth Abegg sich zu der Zeit, positiv ab, von dem Gros der übrigen Rattenfänger damaliger Zeit.
Auf ihn wurde früher schon eingegangen.
Siehe dazu:
Arbeiter als ernste Bibelforscher

Und thematisch eben auch:
http://books.google.de/books?id=UQK4-L64zfgC&pg=PA53&lpg=PA53&dq=Abegg+Elisabeth&source=bl&ots=AS5kOI_vGY&sig=g7dTwc42Gaw_LsBNh4jgFwwcDoQ&hl=de&ei=-GKQTNHHMM2tOPGR9eYH&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=43&ved=0CNMBEOgBMCo#v=onepage&q=Abegg%20Elisabeth&f=false

http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Abegg


www.swr.de/nicht-alle-waren-moerder/barrierefreie-version/hotze-martchen/schicksale/elisabeth-abegg.html

von Drahbeck - am 28.03.2012 23:34

Katholischer Fundamentalismus

Im Zeitspiegel

Made in „kreuz.net"

www.taz.de/Ultrakonservative-Internetseite/!90567/

www.ksta.de/html/artikel/1332959491841.shtml

www.focus.de/digital/internet/schwulenfeindlich-und-antisemitisch-verfassungsschutz-prueft-ultrakatholische-website_aid_729852.html

von Drahbeck - am 30.03.2012 02:49

„Im Westen nichts neues"

Im Zeitspiegel
Siehe dazu ein Filminserat in der „Freiburger Zeitung" vom 31. 3. 1932

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=04&day=31a1&year=1932&month=03&project=3&anzahl=4

Zur Vorgeschichte kann man unter anderem auch vergleichen:

Mysnip.87163

von Drahbeck - am 30.03.2012 23:50

Re: Nachspiel ...

Advokaten-Latein

www.heise.de/tp/artikel/36/36952/1.html

Zum Kontext zugehörig

buskeismus.de/urteile/324O27910_U.pdf

von Drahbeck - am 17.05.2012 23:43

Re: Neuapostolische Kirche (in Nordrhein Westfalen)

www.nak-nrw.de/aktuelles/kurznotiert/120602_schuldsprueche-fuer-anlagebetrueger-in-norwich/

von Drahbeck - am 07.06.2012 07:55
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.