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Informationen zum Thema:
Forum:
Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
der einzig wahre Bauer, Gerd B., . +, X ~ mysnip

"Abendmahl" 2013

Startbeitrag von X ~ mysnip am 26.03.2013 12:56

Jehovas Zeugen treffen sich zum "Abendmahl".

Zitat
LUTHER-BIBEL 1984 1. Korinther 11:26
... sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.


In den meisten Versammlungen wird beim "Abendmahl" jedoch weder gegessen noch getrunken!

Nach WTG-Lehre tun dies nur die "Auserwählten", eine Minderheit.
Alle Anderen sind, ebenfalls WTG-Lehre, als "Beobachter"? anwesend.

Was beobachten Zeugen Jehovas beim "Abendmahl" (keiner isst und trinkt)?

Antworten:

Zitat
X ~ mysnip

Was beobachten Zeugen Jehovas beim "Abendmahl" (keiner isst und trinkt)?


Sie beobachten das "andere Schaf" das sich am Podium abmüht das zu erklären, was es selbst nicht versteht.

Ich spreche aus Erfahrung, hatte das "Vorrecht" 3-mal die Gedächtnismahlansprache zu halten. Ich baute zur Lockerung auch das Rezept ein, wie man ungesäuertes Brot herstellt.

Jahre später erzählte mir Ex-Zweigaufseher Walter Voigt, der sich ab den Bibelforscherzeiten immer zu den Gesalbten zählte, indigniert, dass er hörte in manchen Versammlungen würden bei der Ansprache sogar Rezepte für Matzes kundgetan - ich machte damals nur ein Pokerface bei dieser Ansage :cool:

von Gerd B. - am 27.03.2013 09:00
grins, ist wohl auch gut so.... wenn man es mit "Betronköpfen" zu tun hat ;)

von der einzig wahre Bauer - am 15.06.2013 10:39
Ach Bauer,

wir frequentierten dein Forum vor äonen schon fleissig. Gibt es das überhaupt noch?

Samstagsgrüße!
Gerd

von Gerd B. - am 15.06.2013 11:32
Lieber Gerd,

das waren noch Zeiten :)
Zu Beginn des www, da ging es im Forum so wild zu wie im ganzen Internet.
Ich glaube, die Revolution ist vorbei.
Ich glaube, bei den JZ sind jetzt nur noch "Dumpfbacken". Natürlich auch ein paar Unschlüssige, die nicht so recht wissen ob sie zweifeln oder glauben sollen, die nicht wissen ob ihre Gedanken richtig oder falsch sind.
Diejenigen die denken konnten und es auch taten, haben eine neue Orientierung gefunden. Es war eine Zeit der Aufklärung.
Nach den ganzen pseudo Webseiten mit Identitätsklau hat sich das Forum irgendwie überholt. Es bedarf auch eines gewissen Zeiteinsatzes, insbesondere wenn es recht intensiv besucht wird.
Über die Entwicklung kann man ja nur den Kopf schütteln. Die Zeugen sind gefangen und wissen nicht wem sie was glauben oder nicht glauben sollen.
Unterhaltsam und informativ war das Forum schon.
Beste Grüße
Bauer ;)

von der einzig wahre Bauer - am 15.06.2013 13:23
lächel

schön mal wieder von dir zu hören Bauer

Dem einzig Echen und schon immer Unverwechselbaren.
;-)

mag sein - und ich hoffe das inständig - das sich durch die "Zeit der Aufklärung" wie du es nanntest, tatsächlich etwas geändert hat.
Ich hoffe, das doch der eine oder andere, bevor die Sektendroge zu wirken beginnt, die Warnung vernimmt und die Finger davon läßt.
Ich denke und wünsche das natürlich allen Aussteigern, das wir uns mit der Zeit geändert haben.
Das die Zeit doch zumindest das Eine oder Andere heilte.

Was sich sicher nicht geändert hat, ist das jeden Tag ein Dummer aufsteht den es nur zu finden gilt.
Wenn ich da an Manfreds Beitrag mit den Kölner Versammlungsbau denke...
Es gibt auch hier in unserem Ort genug bildungsfremdere Opfer die es nur zu finden gilt.
Ob es nun Bauerfänger, betrügerische Spendengeld sammler oder Paradiesgrundstücks-Verkäufer sind.
Sowas wird es immer geben.

Kein Grund daran zu verzweifeln.
;-)

von . + - am 16.06.2013 09:13
verzweifeln?

grins, Mutter Theresa hat bei ihrer sozialen Hilfe sicherlich auch vergebliches Bemühen erleben müssen. Das gehört zur Hilfe dazu. Nicht jedem ist zu helfen.

Was engagierte Aussteiger tun ist auch so etwas wie eine Hilfeleistung.
Nicht für physisch Kranke, sondern für psychisch Kranke.

Religion kann eine gute Wirkung auf Menschen haben. In einem Übermaß jedoch zu einem psychischen Problem werden. Ich glaube man muss bei besonders religiös verankerten Menschen zum Teil von psychisch kranken Menschen sprechen.

Psychisch kranken Menschen ist schwer zu helfen. Sie haben ein Bild ihrer Gedanken in ihrem Kopf, das sie am Handeln hindert. Darum ist Religion auch ein geistiges Gefängnis. Manche haben nur einen kurzen Aufenthalt, manche jedoch länger bzw. sogar lebenslänglich.

Und.... man gewöhnt sich an den Gefängnisaufenthalt. Mancher langjährige Häftling kommt mit der realen Welt nicht klar, mancher möchte gerne (?) wieder zurück.

Und so sind Zeugen Jehovas in ihrem "Jehovas-Zeugen-Gefängnis" sicherlich sogar glücklich. Gehen in "ihrer Welt" auf. Jetzt kommt da wer und erklärt ihnen, dass das ein geistiges Gefängnis ist.

Die Hoffnung nicht aufgeben?
Hoffen und Harren macht alle zum Narren.

grins, natürlich die Zeugen Jehovas - die erscheinen mir als die größten Narren.

Seit hundert Jahren hoffen sie und hoffen sie und hoffen sie... und ganz wie im Märchen: "und wenn sie nicht gestorben sind, dann hoffen sie noch heute!". Leider müssen Zeugen Jehovas bis zu ihrem Tod hoffen, dass das Paradies kommt (das lieben sie mehr als Harmagedon).

NUR LEIDER STERBEN SIE ALLE UND WERDEN MIT IHRER HOFFNUNG BEGRABEN.

Und so hat die Lehre von Jehovas Zeugen über Jahrzehnte viele Generationen hoffender Narren hervorgebracht: bedauernswerte Menschen, die ihr Leben einem falschen Ziel und einer falschen Hoffnung opferten (bald im Paradies zu leben).

Im Grunde wurden diese Menschen mit falschen Hoffnungen gelockt und missbraucht. Sie sind zu bedauern.

Es ist schon eine soziale Aufgabe und Leistung als eine Art "Mutter Theresa für geistig kranke Gläubige" tätig zu werden.

Den anständigen und harmlosen Zeugen Jehovas, den lieben Menschen in unserer Nachbarschaft, denen müssen wir erst einmal zeigen, dass sie psychisch krank sind. Sie sind in einer geistigen Welt, die sie gefangen nimmt. Das ist ein ernsthaft kranker Zustand. Das macht diese Menschen zu Fanatikern.

Erst wenn jemand weiß, dass er krank ist, kann eine Behandlung und Heilung eingeleitet werden.

Die Lehre der Jehovas Zeugen krankt - das wissen wir. Das wissen jedoch nicht die Zeugen Jehovas. Das muss ihnen erst gezeigt werden.

Und aus jeder Mauer sind auch Steine herauszubrechen. Mal dieser und mal jener. Mal aber auch größere Steine und dann wird eine etwas größere Stelle etwas instabil.

Was Aussteiger tun, das ist wie einen Stein im Vorbeigehen gegen oder über die Mauer zu schmeißen. Viel direkte Wirkung entfaltet es meist nicht. Aber es erschreckt fürchterlich ;)

Ein Grund daran zu verzweifeln?

grins, nein, keinesfalls. Es ist ein Grund sich zu freuen.

Die "Fürsten" lenken selbst die Aufmerksamkeit auf die Mauer, auf den "bösen" Angriff der den innerhalb der Mauer befindlichen Menschen nichts anhaben kann. Doch er macht auch etwas anderes: dem einen oder anderen Menschen wird bewusst, dass er durch diese Mauern gefangen ist. Der Aussteiger aber fröhlich und frei seines Weges ziehen kann - wohin er auch will.

Der "antifaschistische Schutzwall" sollte ja auch schützen ;)

in diesem Sinne :)

von der einzig wahre Bauer - am 16.06.2013 10:50
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