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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Drahbeck

Katakomben

Startbeitrag von Drahbeck am 22.03.2008 06:51

In der aktuellen Print-Ausgabe des „Spiegel" gibt es eine DVD-Beilage zum Thema Katakomben.

Zitat Prof. Hugo Brandenburg (Archäologe):
Die Katakomben waren nur Begräbnisstätten (für Unbemittelte). Außerhalb der (damaligen) engeren Stadtgrenzen angelegt. Gehauen in das vulkanische Tuffgestein, welches ganz Rom umgibt.
Zufluchtstättten waren sie nicht. Das ist eine romantische Vorstellung des 19. Jahrhunderts.
Die in ihnen enthaltenen Bilder, künden noch von einem Glauben, der nicht von der Leidensgeschichte Christi, sondern von „Wundern" dominiert ist. Christus als Redner, „Philosoph", den Menschen zugetan. Dieses Bild vermitteln die Bildnisse in den Katakomben. Erst im Mittelalter rückt die „Leidensgeschichte des Christus" in dem Mittelpunkt des damaligen christlichen Duktus.

Die Toten wurden „unversehrt" begraben. Nicht selten in kostbare Gewänder gehüllt. Damit sie bei der „Auferstehung" gleichsam „blos" diese „Hülle" abzulegen brauchten. Die Katakomben waren sozusagen das „Zwischenlager" für den „Tag X".

So in etwa stellten sich der Maler der Katakomben den Christus bildlich vor.



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