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Informationen zum Thema:
Forum:
Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
. +, Alphabethus

Jehovas Zeugen - Kinder

Startbeitrag von . + am 06.05.2013 00:15

Jehovas Zeugen - Kinder
Als nächste Sorge – die zweite Generation:
Die Auswirkungen für Kinder in totalitären Bewegungen
Referat von Barbara Kohout, bei der Jahresfachtagung 2013 der Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus e.V. (EI) und der ADK-Bayerische Arbeitsgemeinschaft Demokratischer kreise e.V.
Am Samstag, den 4. Mai 2013


Teil 1 von 4



alle vier Teile

Antworten:

Re: Jehovas Zeugen - Kinder Teil 2 von 4

Jehovas Zeugen Kinder Teil 2 von 4

von . + - am 06.05.2013 00:47

Re: Jehovas Zeugen - Kinder Teil 3 von 4

Jehovas Zeugen Kinder Teil 3 von 4

von . + - am 06.05.2013 01:17

Re: Jehovas Zeugen - Kinder Teil 4 von 4

Jehovas Zeugen Kinder Teil 4 von 4

von . + - am 06.05.2013 01:21

Die Wahre Geschichte hinter Philipp -

;-)

Schneller ging es nicht.

Ich Antworte dir hier bei Manfred.

Zum einen...
weil das Forum schon immer besser Programmiert war und ist als das von Infolink.

und zum zweiten...
weil du mir gedankt hast das ich Dir bei deinem / euren Ausstieg geholfen habe.
Das ist lieb von Dir.
Aber wir sollten doch nicht vergessen wem wir wirklich zu Dank verpflichtet sind.

Wenn es jemanden gibt dem wir zu Dank verpflichtet sind dann ist es Manfred Gebhard.
Ohne ihn wäen wir gestern am Sonntagvormittag immer noch in den miefigen schlecht belüfteten Königreichsälen gesessen und würden die Selbstbeweihräucherung und Lügen einer Sekte abnicken.

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Ein technischer Hinweis.
Ich weiß das Vimeo der beste Videohoster ist, den es momentan gibt.
Leider gibt es dort seit ein paar Tagen eine Neuerung.
Ab jetzt kann man nur noch ein Video bzw. 500 MB pro Woche kostenlos uploaden.
Deswegen wich ich für die restlichen Teile auf metacafe aus.
Ich werde der Vollständigkeit halber in den nächsten drei Wochen die restlichen drei Teile des Kindervortrages noch auf Vimeo Hochladen.
Aber für das Zeitnahe Veröffentlichen war das nicht praktikabel.

Auf deiner Homepage würde ich im Juli die Vimeo Videos dann verlinken.

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Ein Wort zu deinen beiden Vorträgen.

Nachdem ich sie nun in Ruhe, Szene für Szene, noch mal angesehen und in Ruhe analysiert habe, bin ich voll des Lobes für Deinen Einsatz.
Natürlich gehört zu dem einen oder anderen ein erklärender Kontext.
Aber deine beiden Referate waren hervorragend.
Mehr kann man nicht verlangen.

Vor allem und gerade weil du für deine Arbeit ja keinen Cent bekommst.

An dem Tag in Regenstauf lenkte die ganze Technik, das ganze Umfeld und die Angst in den drei Tagen von den Vorträgen gelangweit zu werden, fürchterlich ab.
Aber schaut man deine beiden Referate noch mal in Ruhe an, bleibt nur eins zu sagen:

Hut ab!
Saubere Arbeit.

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Eines zu sagen liegt mir aber am Herzen.

Wir Aussteiger und auch das Kamerateam das da vom Fernsehen dabei war, erfüllten brav unseren, von der Wachtturm Gesellschaft zugewiesenen Zweck.

Wir Aussteiger erfüllen unsere Aufgabe, die uns in dem gut geölten Geschäftsmodell Wachtturmreligionsgemeinschaft zugewiesen wurde.
Ich nenne drei Gründe - es gäbe aber noch viel mehr dazu zu sagen.

1. ) Wir disziplinieren die Eingeschlossenen.
Je mehr wir unsere Leiden beklagen, um so mehr schrecken wir die gefangenen Sektenopfer davon ab, selber vernünftig zu werden.
Indem wir Leiden und besser noch unser Leid öffentlich machen, liefern wir das gewünschte Abschreckungspotential für die, die selber gerne der Wachtturm Bibel und Traktatgesellschaft Lebewohl sagen würden.

2. ) Wir werben für die Watch Tower Bible and Tract Society.
Mit der Mühe die wir uns machen, sorgen wir für mehr Aufmerksamkeit, als die ganzen lauwarmen Haus-zu-haus Verkündiger zusammen.
So viel können die gar nicht von Tür zu Tür gehen, bei soviel Herzblut wie wir hier in unseren Ausstiegskampf reinstecken.
Schlechte Publicity ist besser als gar keine Aufmerksamkeit.
Was gäben die Siebentagsadventisten oder die Neuapostel dafür vergleichsweise publicity zu bekommen.
Je stärker die Aussteiger um ihren Abgang kämpfen, je intensiver der Ausstieg, um so stärker und wertiger erscheint die Mitgliedschaft.

3. ) Wir lenken formidable von dem eigentlichen Sinn und Zweck ab

Dem Profit

Es geht nur um Profit Profit Profit.
Noch mehr Immobilien.
Noch mehr Königreichsäle.
Noch mehr Kongresssäle.
Noch mehr Zweigbürogebäude.
Noch mehr Bestandssicherung und Wertverbesserung.
Noch mehr Investitionssubstanz.

Je mehr Aussteiger mit ihren gebrochenen Flügeln, auf dem Weg des Lebens flatternd für Aufmerksamkeit sorgen, um so mehr lenkt es wunderbar von dem Einen und Einzigen ab, um das es geht:

Profit

Ob nun Jesus am Pfahl oder am Kreuz starb.
Ob nun das Komma vor dem, "heute wist du mit mir im Himmel sein", oder dahinter sitzt.
Ob nun die Generation von 1914 oder die, die jemanden von der Generation gekannt haben die 1914 gelebt haben, überleben werden.
Ob man nun mit roter Flüssigkeit heilen darf oder nicht.
Ob nun Geburtstagfeiern heidnisch ist oder nicht.
Das ist alles lächerlicher Mummenschanz.

Eine Frau fragte nach dem Vortrag "warum Jehovas Zeugen Rauchen so stigmatisieren".

Man könnte ihr mit der offiziellen Begründung antworten.
• weil es dem Spiritismus gleichgesetzt wird.
• weil es den Körper verunreinigt.
• weil man das Leben achten soll.

Man könnte ihr auch mit einer Faktensammlung antworten
• das Rauchen nicht immer verboten war.
• Oder das Jehovas Zeugen leider nicht - entgegen ihrer Behauptung - meine Kinder davor schützen das sie zu Rauchen anfangen.
Im Gegenteil sie treiben oft die Kinder gerade zu dieser Selbstverletzung.
Meine Kinder fingen zu Rauchen an weil sie gegen die starren Organisationsfesseln rebellieren wollten.
Selbstverletzung als Tür zum Sektenausstieg.

Aber in Wirklichkeit geht es doch nur um eines.

• PROFIT

Die Sektenmitglieder sollen sich Schuld und Sünde aufladen.
Selbstkasteiung die nur zu einem Kanalisiert wird:
Einsatz Einsatz Einsatz für die Sekte.
Abbau von aufgeladener Schuld durch
Neumitgliederaqkuise, Einsatz in der Organisation, Spenden, Substanzerhaltung der Immobilien etc. etc.
und sei es nur das Saalputzen.
Auch die Anwesenheit in Zusammenkünften und einer zur Schau gestellten Organisationshörigkeit dient der Sekte zum Profitgewinn.
Andere sollen bei der Stange gehalten werden wenn sie sehen das es doch "viele" gibt die offensichtlich an die Sekte und deren Geistleitung glauben.

Rauchen ist nur ein Plakatives und dankbares Opfer auf der Suche nach dem Realen Satan.
Je mehr man offensichtlich das Echte Böse Feindbild stilisiert und dieses besonders Real und Böse als Fassade errichten kann, um so mehr lenkt man damit von den eigenen Profit ab.

Rauchen ist hierfür ein beliebtes Feindbild.
Es ist das Wahre Böse.
Aber vor allem ist es eine der beliebten und perfekten Fassaden um von den eigenen Profitablen Interessen abzulenken.
Wie auch die Ablehnung des Blutes oder der Geburtstagsfeiern etc. etc.

Diese Fassade und Ablenkung wirkt auch Jahrzehnte nach dem Ausstieg oft noch an.
Ich selber stand auch letztes Wochenende in Regenstauf konsterniert wieder neben einem Aussteiger der sagte: "Ich habe nie gespendet"

Dadurch das wir unsere Aufgabe als Aussteiger treu und mit Herzblut nachkommen, haben wir auch am letzten Wochenende wieder treu für die Wachtturmgesellschaft gespendet.

Davon abgesehen.
Solange wir nur aufmerksamkeitserregend genug mit unseren Flügeln schlagend auf dem Weg des Lebens herumflattern, lenken wir Aussteiger weisungsgemäß von dem Einen ab, um das es nur und Einzig und allein geht.

Dem Profit einer Wachtturm Bibel und Traktatgesellschaft

















PS.:
Grins
Ich korrigierte meine Aussage "Heute Sonntagvormittag" in "gestern Sonntagvormittag".

lol
Ich habe Urlaub.

Abgesehen davon ist seit einigen Jahren nun mehr schon für mich jeden tag ein sonniger Sonntagvormittag.

lächel

das Leben ist schön.

von . + - am 06.05.2013 12:10

Re: Die Wahre Geschichte hinter Philipp -

Ja, ja, es gibt viele Aspekte und je nach dem von welchem Standpunkt aus man es sieht kann es ein Vorteil oder ein Nachteil sein. Die Negative Werbung, die die Zeugen noch mehr bindet muss ich nun einfach in Kauf nehmen. Es ist auch nicht meine Intuition, Zeugen von ihrem Glauben abzubringen. Wer sich dort wohl fühlt soll gerne dort bleiben.
Die Aussenstehenden werden aber sicher durch solche Beiträge nicht ermutigt zu dieser Gruppe zu gehen. Daran bin ich schon eher interessiert, das zu erreichen. Es geht mir vordergründig um Verbraucherschutz. Wer überlegt, ob dieses Angebot für ihn das richtige ist, sollte einfach wissen, was ihn erwartet.

Was das Finanzielle betrifft, kann man nicht davon sprechen, dass ich keinen Cent bekomme. Immerhin wurde die Fahrt, die Übernachtung, die Verpflegung bezahlt und wenn ich das richtig gesehen habe, wird sogar ein Honorar bezahlt. Ich habe zwar darüber nicht verhandelt, aber ich denke, da wird wohl eine übliche Summe angesetzt. Wenn nicht, dann nicht - das wäre nicht meine Bedingung für den Vortrag gewesen. Ich weiß es eben im Moment noch nicht.
Heute war Augsburg TV bei mir. Der Reporterin habe ich den ersten Teil des Vortrages und das Viedeo über Philipp gezeigt. (Gut, dass es schon im Netz war) Sie war sowas von schockiert. Ich denke der Sender wird nicht nur einen Beitrag bringen und zwar nicht von meinem Leiden, sondern von der Art, wie die Kinder mit Satan, Dämonen, Teufel und Co. traktiert werden. Also, auf ein Neues!

von Alphabethus - am 06.05.2013 14:57

Re: Die Wahre Geschichte hinter Philipp -

Dir fehlten zwei Vorlagen in deiner Powerpoint.
Das mit dem Standhaft und das mit dem Pfahl/Kreuz.
Ist dir aufgefallen das ich es in deinem Film noch eingefügt habe?

von . + - am 06.05.2013 18:19
Liebe Grüße von der Wachtturm Gesellschaft.
Den Teil 1 Kinder hatte ich nicht nur auf Vimeo sondern auch gleich auf Methacafe hochgeladen.
Den Teil 1 mit Philipp/Caleb haben die Zeugen des Wachtturms gerade bei Methacafe löschen lassen.

;-)

Solltet ihr also schnell noch jemand von der WTG grüßen wollen... sie lesen gerade mit

;-)

von . + - am 06.05.2013 19:32
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