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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Drahbeck

Sanderson

Startbeitrag von Drahbeck am 12.05.2013 09:37

Der „Selbsterneuerungsclub" genannt auch „Leitende Körperschaft" hat beschlossen, es müsse noch ein US-Amerikaner namens Sanderson in ihre heiligen Gefilde aufgenommen werden, damit das US-amerikanische Übergewicht in dieser US-Religion, auch weiterhin gewahrt bleibt. Da ist dann wohl der Herr Lösch in diesem Club so eine Art exotischer Vogel.
Ob den besagte „leitende Körperschaft viel zu „sagen" hat, ist zweifelhaft. Die Geschäfte betreiben eher die Technokraten im Hintergrund. Aber ein paar Aushängeschilder müssen halt sein.
1975 sei er getauft worden, der Mister Sonderson. Die nicht unbekannte Ortschaft San Diego in Kalifornien, nennt er seinen Geburtsort. Rutherford lässt grüßen! Nicht mal seinen Geburtsjahrgang indes teilt der WT vom 15. 7. 2013 mit.
Sein letzter Job vor seinem Aufstieg in der Hierarchie „Helfer für das Dienstkomitee der leitenden Körperschaft".
„Dienstkomitee" wohl eine höfliche Umschreibung für die Technokraten zum Antreiben für den Treppenterierdienst.
Im WT vom 15. 8. 2011 las man schon von ihm die markigen Worte:

„Ganz begeistert sprach er (Sanderson) über die 32 aufeinander-folgenden Verkündigerhöchstzahlen und daruber, dass es (auf den Phlippinen) weit mehr Bibelstudien als Verkündiger gibt."

Von solch „Phillipnischen Verhältnissen" träumt jener Selbsterneuerungsclub auch andernorts. Da meint man offenbar den geeigneten Antreiber für diese Zielstellung gefunden zu haben.
¨
Offenbar hat jener Antreiber sich da genug Lorbeeren erworben, das er eine Stufe höher befördert wurde.

Antworten:

Philippinen

81,4 % der Phlippinen gehören laut Wikipedia zur katholischen Kirche (noch). Das namentlich die Kultkirche Catholica ein ergiebiges Feld für die Zeugen Jehovas darstellt, weis man nicht erst seit heute.
Bayern in Deutschland nennt sich ja auch katholisch. Heute ist München mit die größte Zeugen Jehovas-Hochburg in Deutschland. Ihr Aufstieg dort aber begann erst nach 1945. Insoweit verwundert die Meldung von den Philippinen mitnichten.
Die verkalkte Catholica wird auch weiterhin, und auch andernorts, weiter zu Gunsten der Zeugen Jehovas Federn lassen müssen. Ob man darüber nun lachen oder weinen soll. Das wäre so eine Frage, wo ich denn ganz hin und hergerissen wäre.

Immerhin, um zu den Angaben der Wikipedia zurückzukommen.
Selbige bescheinigt den Siebenten-Taggs-Adventisten auf den Philippinen einen Anteil von 0,8 %, den Zeugen Jehovas aber nur 0,5 %. Das ist insoweit bemerkenswert, als in Europa die Zeugen vor den STA numerisch die Nase vorn haben. Auf den Phillipinen indes eine umgekehrte Gemengelage besteht.
Wesentlich dürften auch die Dritte Welt-Rahmenbedingungen dort, dazu beitragen.

Eine adventistische Meldung aus dem Jahre 2005 notierte beispielsweise:

"Die Regierung der Philippinen hat eine Briefmarke zum Gedenken an das 100-jährige Bestehen der adventistischen Kirche auf den Philippinen herausgegeben. Auf der Marke ist ein Gemälde zu sehen, das O. T. Navarra 1967 für das adventistische medizinische Zentrum in Manila anfertigte. Die Marke zeigt auch das adventistische Logo und ein neues Kirchengebäude im Norden der Philippinen."
Im sozial-karitativen Bereich sind die Adventisten in der Tat mit engagiert. Eine Würdigung diesbezüglich, eben auch die vorzitierte Meldung.
Gleichwertiges indes, haben die ZJ nicht zu bieten!

von Drahbeck - am 12.05.2013 10:28

München

Schon um 1955, als es in Westdeutschland etwa 60.000 Zeugen Jehovas gab, rangierte München im Städtevergleich auf Platz zwei. Ein Aufsatz in der protestantischen Zeitschrift „Sonntagsblatt“ (Nr. 30/1955) anläßlich des 1955er Zeugen Kongessses in Nürnberg publiziert) formuliert: „Die stärkste Gruppen (in Deutschland) ... besteht in München“. Schon 1953 gab es in einem Zeitschriftenaufsatz („Zeitwende“ Nr. 11/1953) eine ähnliche Aussage, die die damalige Gruppe der Zeugen Jehovas in München, mit 2500 beziffert, und zeitgleich die Wertung damit verbindet, damit die damals größte Gruppe von Zeugen Jehovas in der BRD zu sein.
Da haben diese selbstgefälligen katholischen Herrschaften, sich aber gründlich verschätzt!
Die damaligen Zahlen dazu:
Westberlin = 5000
München = 2824
Hamburg = 1484
Stuttgart = 1050
Frankfurt/M. = 812.
So nachlesbar im „Deutschen Pfarrerblatt“ Nr. 19/1956,
Etwa im Jahre 1971 war von 37 Zeugen Jehovas Versammlungen im Raum München die Rede.
Für 1988 wurde eine Zahl von 50 dortigen Versammlungen der Zeugen Jehovas genannt.
Als Vergleichszahl zur gleichen Zeit (1971):
West-Berlin 45 Versammlungen
Hamburg 22 Versammlungen.

von Drahbeck - am 12.05.2013 10:54

Eine bemerkenswerte „Filmkritik"

Im Zeitspiegel
Beim surfen notiert:

http://www.zukunftia.de/4455/zeugen-jehovas-gegen-pixar-ein-indoktrinationsvideo-im-review/

von Drahbeck - am 15.05.2013 06:10
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