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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
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Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Drahbeck, X ~ mysnip

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Startbeitrag von X ~ mysnip am 09.06.2013 15:54

Zitat
Drahbeck

Auch noch so ein charakteristisches Zitat aus dem Bericht der "Badischen Zeitung":

"Wer das Versammlungshaus der Zeugen Jehovas in Wyhlen betritt, sieht rechts an der Wand bunt markierte Ortskarten. Jede Straße ist zugeteilt."

Wie etwa jener Umstand der Stabsmäßig organisierten "Predigtdienst"tätigkeit mit zugeteilten Gebietskarten bewertet werden kann, mag der Hinweis auf das 1950er Zeugen Jehovas-Verbot in Ostdeutschland verdeutlichen, wo just jenes Thema Gebietskarten mit einer der vom östlichen Regime getätigten Vorhalte war.
Und wenn einem dieser Hinweis wegen der östlichen Komponente nicht sonderlich zusagt, dann sei auch auf die thematische Meinungsäußerung des Journalisten Horst Knaut in seinem ZJ-Buch verwiesen.
Etwa dessen Anmerkung:

"Ich kenne keinen Pfarrer in den großen Amtskirchen, keinen örtlichen Parteivorstand, keinen Siedlerverein und keine Vertreterorganisation, die nur annähernd so beflissen und so präzis eine Generalstabsarbeit beim Observieren ihrer Missionsfelder betreibt, wie das die >Zeugen Jehovas< tun. Und das geschieht weltweit. Jeden Tag."

Oder auch der Kommentar des letzteren:
"Etwas Unheimliches liegt in diesem weltweiten System der Registrierung von Menschen, das die Prediger der »wahren Religion« ausgeklügelt haben. Schon ganz flüchtige Gedanken an die Existenz solcher Notizen aus den privaten Sphären und über persönliche Anschauungen, die womöglich irgendwo zusammengetragen werden, sind gräßlich. Sie lassen viele Überlegungen offen, denn nirgendwo sonst befaßt sich eine Organisation mit Erhebungen solcher Art und in diesen Ausmaßen."

www.badische-zeitung.de/grenzach-wyhlen/das-abendmahl-ruehrt-keiner-an--72480374.html


Ansprechpartner für die NAK um "die neue Adresse zu bekommen"? ..............."Amerika ist wunderbar"

Antworten:

Zitat
X ~ mysnip
[Ansprechpartner für die NAK um "die neue Adresse zu bekommen"? ..............."Amerika ist wunderbar"

Wie der Osten um 1950 (DDR-Verbotszeit), die kartographischen Aufzeichnungen der Zeugen Jehovas bewertete.
Beispielhaft zitiert nach einem Artikel der „Leipziger Volkszeitung" vom 6. September 1950. Auch in anderen Ostblättern dieses Zeitraumes, sind analoge Ausführungen nachweisbar. Die LVZ ist da wahrlich keine Ausnahme.
Weshalb nun für die fraglichen Zitate ausgerechnet die „Leipziger Volkszeitung" ausgewählt wurde, und nicht ein anderes Blatt, in dem man ähnliches nachweisen kann, liegt darin begründet, das ich in einem für Morgen vorgesehenen Beitrag, just auf jene „Leipziger Volkszeitung" nochmals zu sprechen komme.
Desweiteren sei ausdrücklich festgestellt.
Es wird im nachfolgenden kommentarlos zitiert. Eine vollständige „Identifikation" mit dem Zitat meinerseits besteht nicht. Die östliche Diktion ist n i c h t primär meine eigene. Ich persönlich würde bei der Materie durchaus andere Akzente setzen.
Ende der Vorrede. Nachstehend dann noch das kommentarlose Zitat:
Zitat

„Weiteres Beweismaterial über das schändliche Treiben dieser Agenten-, Spionage- und Sabotageorganisation imperialistischer Kriegstreiber läßt erkennen, welch großer Gefahrenhers im Innern unserer Republik im Auftrage der Wallstreet geschaffen wurde. Die Sekte „Zeugen Jehovas" (Watch Tower Bible and Tract Society), die ihren Sitz in Magdeburg hatte, mißbrauchte Tausende gutgläubiger, vom Sektengeist einfacher Menschen ... und hetzte sie gegen ihr eigenes Volk auf.

Die Sekte verbreitete nach einem genau durchdachten Plan der amerikanischen Militärclique als Kundschafter, Spitzel, Nachrichtenapparat und Propagandist amerikanischer Ideologen gegen die fortschrittliche Entwicklung in der Deutschen Demokratischen Republik. ...
Ihre Anhänger, die sogenannten Verkünder, die im Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik eingesetzt waren, erhielten den Auftrag, die Lage in den einzelnen Gebieten genau zu erkunden. Zu diesem Zweck wurden sie mit zwei Karten ausgerüstet. Auf der einen hatten sie die ihnen zugewiesene Ortschaft oder den Ortsteil genau einzuzeichnen, unter besonderer Berücksichtigung behördlicher, industrieller und Verkehrstechnischer Objekte, wie Betriebe, Bahnhofe, Schulen, Brücken, Ämter, Feuerwehr Polizeirufe usw. Auf der anderen Karte, Haus-zu-Haus-Notizen genannt, hatten sie die Bewohner der einzelnen Häuser einzutragen, mit denen sie sich unterhalten hatten, um deren Gesinnung zu erforschen.

Fortschrittliche Menschen wurden mit einem G. (Gegner) versehen, Wankelmütige und der amerikanischen Propaganda zugängliche mit einem I. (Interessierte). Die letzteren sind die, mit denen sich die Agenten eingehend beschäftigen, um sie in amerikanische Dienste einzuspannen.

Beide Karten zusammen verschafften dem amerikanischen Generalstab in Deutschland eine genaue Übersicht über die jeweilige Ortschaft oder den Ortsteil. Die Vielzahl der Karten ergab einen Einblick in die geographischen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse der Republik und ermöglichte es dem amerikanischen Generalstab, seine Diversionspläne auszuhecken.

Den „Zeugen Jehovas" kam es also nicht darauf an, die Bibel auszulegen und eine seelsorgerliche Tätigkeit auszuüben, sondern imperialistischen Hintermännern Spionagematerial zuzuleiten."


von Drahbeck - am 09.06.2013 17:05
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