Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
21
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Drahbeck, X ~ mysnip, der einzig wahre Bauer, offthehook

Im Zeitspiegel

Startbeitrag von Drahbeck am 03.07.2013 02:08

Letzte Teile dieser Serie
http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,160548,160548#msg-160548


Ein makabrer Deal
Mit gemischten Gefühlen liest man die Meldung der „Freiburger Zeitung" vom 2. 7. 1933, über die „Entlassung katholischer Geistlicher aus der Schutzhaft".
Angeblich oder tatsächlich hätten die Opfer sich in politische Handlungen gegen das Naziregime involviert.
Nun habe die vorgesetzte Kirchenbehörde, mit den Nazibehörden einen Deal ausgehandelt. Sie wolle nunmehr eigenverantwortlich dafür sorgen, dass jene Opfer zukünftig „nazifromm" sein würden.

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=02&day=02r1&year=1933&month=07&project=3&anzahl=4

Siehe auch die Meldung vom 4. 7. 1933:
„Das Ende der Parteien. Die Auflösung des Zentrums"

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=02&day=04b1&year=1933&month=07&project=3&anzahl=4

Das war dann der Deal. Die Selbstauflösung.
Den Nazis das Feld überlassen, ohne unbequeme vielleicht noch vorhandene Parteien mit anderem Firmenschild.

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=02&day=04b1&year=1933&month=07&project=3&anzahl=4

Am 6. 7. 33 dann die Titel-Schlagzeile
„Auflösung des Zentrums vollzogen".

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=01&day=06a1&year=1933&month=07&project=3&anzahl=4

Als „Trostbonbon" dann am 10. 7. 1933 die Meldung
„Abschluss des Reichskonkordats"
Selbiges sah ohnehin die politische Selbstentmannung vor, im Tausch gegen das weitere Melken der Staatskasse

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=01&day=10a1&year=1933&month=07&project=3&anzahl=4

Antworten:

Kirchliche Nabelschau

Im Zeitspiegel
Er ist ja nun zu einem Pfarramt in einer Brandenburger Landgemeinde „aufgestiegen".
Vielleicht gehört dann seine Aussage es gäbe in Brandenburg Kirchenkreise, die allein in den letzten acht Jahren mehr als 25 Prozent ihrer Mitglieder verloren haben, zu den Erfahrungswerten, die er nicht blos vom Hören-sagen irgendwann mal zur Kenntnis genommen hat.
Aber meint er, mit dem Finger auf die säkulare Szene zeigend, die sei doch auch klein und zerstritten, verfüge auf der Ebene der zahlenden Mitglieder, kaum Zuwächse.
Wenn das für ihn ein Trost sein mag, soll er es meinetwegen so halten. Auch andere Organisationsformen, Parteien, Gewerkschaften, verfügen kaum über relevante Zuwächse; eher aber ist auch dort, das Gegenteil zu beobachten.
Zu seiner Charakterisierung als „klein, und zerstritten" hat er aber noch ein drittes Adjektiv hinzugefügt, und zwar „einflußreich". Dazu werden von im auch einige Fakten genannt.
Zu seinen belehrenden Sätzen gehört dann wohl auch der:

„Wir werden in den nächsten Jahren immer wieder Diskussionsrunden zu religiösen Themen erleben, in der selbsternannte Atheisten markige Sprüche wie „Heidenspaß statt Höllenqual" vortragen.

Dann „zermartert" er sich des weiteren den Kopf darüber, was denn die säkulare Szene anders oder besser machen müsste, wolle sie sich behaupten.
Nun werde ich mich an dieser „Zermarterung" hier und jetzt im Detail nicht beteiligen.
Ich stelle blos mal nüchtern fest.
Der Trend in 8 Jahren 25 Prozent der eigenen zahlenden Mitgliedschaft verloren zu haben, dürfte wohl kaum als „gestoppt" zu bezeichnen sein.
Und weil das so ist, darf man getrost von dieser kirchlichen Nabelschau, zur Tagesordnung übergehen.
Vorstehendes sind dann Anmerkungen zum einleitenden Aufsatz im Juli-Heft 2013 der Zeitschrift „Materialdienst" der EZW.
Dort verfasst von einem früheren Referenten selbiger, inzwischen zum Brandenburgischen Landpfarrer „aufgestiegen".

Dasgleiche Heft (S. 269) kommt unter der Überschrift „Jehovas Zeugen in Europa - eine Verfolgungsgeschichte?" auch auf ein gleichnamiges Buch annotierend zu sprechen.
Sicherlich nicht unerwartet die Feststellung darin, der Herr Slupina von der WTG, müsse als Spiritus rector des ganzen Unternehmens angesprochen werden.
Auf drei Bände ist jener Opus ja angelegt, solche Länder wie Deutschland oder die Schweiz, gehören somit noch zu den Ländern, deren Platz in den noch ausstehenden Bänden zuortbar ist. Da wird sich dann erst recht die WTG-Apologie offenbaren - meiner Meinung nach.

Bemerkenswert empfand ich in dieser Annotation auch die Detailangabe. Man mühte sich ja, das ganze Medienträchtig zu verkaufen. Aber o weh, Berliner Behörden, Hotels und auch die Freie Universität in Berlin, spielten bei diesem Publicity-Konzert nicht so mit, wie von der WTG gewünscht.

Namentlich die Freie Universität hat dann ja schon einschlägige Erfahrungen dergestalt, als ein früheres WTG-Publicity-Projekt der WTG, das der Frau Yonan, von ihr damit beantwortet wurde, es selbiger gerichtlich zu untersagen, sich als Mitarbeiter der Freien Universität auszugeben!

http://www.ingo-heinemann.de/titel01.htm

Auf Antrag der Freien Universität Berlin hat das
Landgericht Berlin 16 0 801/98 durch Beschluß vom 23.12.98
eine Einstweilige Verfügung gegen Frau Yonan erlassen:
"...wird im Wege der einstweiligen Verfügung, und zwar wegen Dringlichkeit ohne mündliche Verhandlung, gemäß §§ 935 if., 91 ZPO angeordnet
1. Der Antragsgegnerin wird bei Vermeidung eines vom Gericht für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu 500.000,00 DM, ersatzweise Ordnungshaft, oder einer Ordnungshaft bis zu sechs Monaten
untersagt; sich als Mitglied der Antragstellerin auszugeben, in der Öffentlichkeit als ein solches bezeichnen zu lassen oder auf andere Weise den Eindruck zu erwecken, sie sei Mitglied der Antragstellerin. Sie hat es insbesondere zu unterlassen, sich als Professorin und/oder Religionswissenschaftlerin der Antragstellerin auszugeben, in der Öffentlichkeit als eine solche bezeichnen zu lassen oder auf andere Weise den Eindruck zu erwecken, sie habe eine solche Position inne.
2. Die Kosten des Verfahrens trägt die Antragsgegnerin.
3. Der Wert des Streitgegenstandes wird auf 50.000,00 DM festgesetzt."

Was hat Frau Yonan dagegen unternommen? Nichts.
Die Freie Universität Berlin, Schreiben vom 12.4.99:
" ... teilen wir Ihnen mit, daß keine Rechtsmittel eingelegt wurden".



Siehe auch die (gekürzte) Variante

http://www.ekd.de/ezw/Publikationen_2962.php

Mitgliederverluste für die Kirchen, keineswegs "nur" blos in Brandenburg
www.derwesten.de/politik/protestanten-verlieren-mehr-mitglieder-als-katholiken-id8143016.html



www.neues-deutschland.de/artikel/198923.die-dritte-konfession.html

www.idea.de/detail/menschenrechte/detail/erfolgreich-trotz-weniger-mitglieder-25303.html

von Drahbeck - am 06.07.2013 09:20

Tendenz steigend

Im Zeitspiegel
Gelesen in einem dick aufgetragenen PR-Artikel

www.fr-online.de/frankfurt/eintracht-stadion--tausende-zeugen-jehovas--im-waldstadion-,1472798,23718088.html

„Allein in Frankfurt gibt es zehn deutschsprachige und 20 fremdsprachige Gemeinden"

Einerseits ist diese Detailangabe, als durchaus aufschlußreich zu bezeichnen.
Soweit ist es also schon, das in regionalen Bereichen, die fremdsprachigen Versammlungen der Zeugen Jehovas dominieren.
Und es kann prognostiziert werden. Dieser Trend wird sich weiter verstärken.

von Drahbeck - am 15.07.2013 10:38

Zufall - oder gelenkter "Zufall"?

Im Zeitspiegel
Durch einen tatsächlichen Zufall registriert.
Auch die Berliner Staatsbibliothek bekam das Buch „Geschichte der Zeugen Jehovas. Mit Schwerpunkt der deutschen Geschichte" zugestellt. Nach der Bibliotheks-üblichen Einarbeitungszeit für neu eingegangene Bücher ist es dann im Katalog jener Bibliothek (dem sogenannten Stabikat, welcher auch vom Internet aus nutzbar ist) dann eingetragen worden. Dieser Eintrag besteht bis zur Gegenwart.

Für angemeldete Nutzer, die Bestellungen auch auf dem Online-Wege aufgeben können, gibt es im Stabikat noch einen Unterlink:
"Verfügbarkeit anzeigen / bestellen",
Dieser Link hat dergestalt schon mal seinen Sinn, als ja die Option bestehen könnte, ein Buch sei gerade ausgeliehen. Oder namentlich Bücher vor 1945 betreffend, die zwar weiterhin im Katalog verzeichnet sind, wo aber in keineswegs geringen Fällen, auch die Gefahr besteht, zur Kategorie der Kriegsverluste zu gehören.

Ein Teil jener Kriegsverluste ist zwar inzwischen durch Ersatzexemplare gelöst, aber keinesfalls in „allen" Fällen dieses Bereiches.
Durch eingangs genannten Zufall wurde nun im Jahre 2013 registriert, dass der genannte Link "Verfügbarkeit anzeigen / bestellen" das Auskunftsergebnis zeitigte das Buch sei am 17.01.2007 aus dem Bestand ausgeschieden.

Auch für solche Konstellationen mag es ja durchaus nachvollziehbare Gründe geben. Indes im Falle der Berliner Stabi wohl eher weniger, dieweil sie mit zu den größten wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland gehört. Mögen kleinere Bibliotheken - meistens aus Platzgründen - einige „ältere" Bücher wieder aussortieren, so gilt solcherlei Politik wohl kaum für die großen wissenschaftlichen Bibliotheken. Deren Politik besagt eher „Bestandswahrung".

Eine Anfrage bezüglich vorgenannten eher unerwarteten Resultates ergab nun das Ergebnis.
Das Buch sei nach wie vor an seinem Standort im Magazin vorhanden.
Insoweit kann unterstellt werden, die Angabe „Aus dem Bestand ausgeschieden", war zu keinem Zeitpunkt Realität.

Nun kann man sich mit der Erklärung zufrieden geben, da müße wohl ein Fehler im Ausleihsystem vorgelegen haben. Kann man, vielleicht.
Wer das nicht kann (und zu denjenigen rechne ich mich in dem Falle), der sehe sich mal den Fall einer anderen wissenschaftlichen Bibliothek in Berlin (der Amerika Gedenk-Bibliothek) an, über die im
Forumsarchiv A146 berichtet wurde.
Dort ziemlich am Textende der Eintrag 12. Dezember 2005 06:45:57

von Drahbeck - am 16.07.2013 02:24

„Holzwurm im Gebälk"

Im Zeitspiegel
Mit diesem Detailsatz beschrieb ein sein acht Jahre lang währendes „Straflager" bei den Zeugen Jehovas beschreibender Verfasser auch sein Martyrium.
Das ganze war publiziert in der von 1950 - 1964 erschienenen Zeitschrift:
„St. Katharinen-Bote : Mitteilungsbl. d. Ev. Luth. St. Katharinengemeinde zu Frankfurt am Main"
Nachstehend wird daraus aus der Ausgabe vom 1. 8. 1960 zitiert. Zu einigen geschilderten Details muß hinzugefügt werden, sie stellen den Stand in der Bundesrepublik Ende der 1950er Jahre dar. Auf einen weiteren Kommentar mag dann ja verzichtet werden. Der Bericht spricht sicherlich für sich selbst (geringfügig gekürzt an diesem Ort):


Wenn einer von den Zeugen Jehovas für ihren Glauben gewonnen wurde, hat er dies durch die Wassertaufe zu bestätigen. Von nun an hat er strikte Anweisungen dieser theokratischen Organisation zu befolgen. Denn der Zeuge Jehovas darf nur noch "den Willen Jehovas tun". Da sich die leitende Körperschaft der "Wachtturmgesellschaft", sich "Neue-Welt-Gesellschaft der Zeugen Jehovas" genannt, als den treuen und klugen Knecht ausgibt, den der Herr über sein Gesinde gesetzt hat, beansprucht die Leitung der Zeugen vollkommene Unterordnung, da sie ja angeblich durch den Geist Jehovas geleitet wird.
Jedes Glied der Gemeinschaft hat sich als Prediger zu betätigen. Es hat für die Organisation die Zeitschriften "Der Wachtturm" und "Erwachet" zu vertreiben. Es muß Abonnenten von Haus zu Haus suchen und außerdem Bücher und Broschüren für die Wachtturmgesellschaft umsetzen. Will nun ein Ehegatte nicht, daß sich der andere als Hausierer betätigt, dann muß dieser Gott mehr gehorchen denn den Menschen. Das heißt in Wirklichkeit, er muß den Willen derjenigen tun, die diese Zeitschriften, Bücher, Broschüren usw. drucken lassen und kostenlos vertrieben wissen wollen. Hier treten also die ersten Eheschwierigkeiten auf. Ein Verkünder darf aber auch nicht die Versammlungen versäumen.
Montags abends hat er im Königreichssaal zu erscheinen, um mit seinen Glaubensbrüdern den „Wachtturm" zu studieren, den der "treue und kluge Knecht" herausgibt. Da der Gläubige auch für seine Kinder verantwortlich ist, hat er die Kinder mit zu den Versammlungen zu bringen. Man sieht dort abends nicht nur Kleinkinder, selbst das Mitbringen von Kinderwagen ist keine Seltenheit.
Am Dienstagabend muß der Zeuge Jehovas Nachbesuche bei solchen Menschen machen, die am Sonntagvormittag beim Haus-zu-Haus-Gehen Literatur abgenommen haben. Anschließend muß sich der Zeuge dann auf das Buch vorbereiten, das am Mittwochabend beim Versammlungsbuchstudium durchgenommen wird. Eine Stunde vor dem Studium hat der Verkündiger abermals von Haus zu Haus zu gehen.
Der Donnerstagabend wird für die Vorbereitung auf die Dienstversammlung benutzt, die am Freitagabend stattfindet. Damit
studiert man den Tagestext, einen Artikel über die Dienstamtsschule,
das Informationsblatt "Der Königreichsdienst", und man muß auf alle Fragen Antwort geben können, will man nicht als Unreifer angesehen werden. Auch bei "Menschen guten Willens", d. h. Solchen, die für die Zeugen Jehovas gewonnen werden können, werden Donnerstagabend noch Heimbibelstunden gehalten. Nach der Dienstversammlung am Freitag hat sich der Zeuge Jehovas am Sonnabendnachmittag mit dem "Wachtturm" auf die Straße zu stellen.
Abends bereitet er sich auf Demonstrationen, Ansprachen oder Nachbesuche vor. Der Sonntag ist für die Predigt da, nachmittags finden oft noch Vorträge statt. So geht das Leben bei den Zeugen Jehovas seinen Weg.
Nebenbei hat der Mann seinem Beruf nachzugehen und die Frau für die Familie zu sorgen.
Aber er darf sich doch wenigstens im Urlaub erholen? — Der Zeuge Jehovas hat jährlich zwei Kreisversammlungen sowie eine Bezirksversammlung zu besuchen. Dafür legt er jeden Pfennig zurück; denn er muß für die Reise zu den drei Kongressen zahlen und für Unterkunft und Verpflegung aufkommen.
Die Kinder sollen natürlich mit dabei sein und möglichst auch der Ehepartner, falls er nicht sowieso schon zu den Zeugen Jehovas gehört.

Es mag wohl möglich sein, daß Menschen verschiedenen Glaubens und verschiedener Konfession dennoch eine gute Ehe führen, weil immer noch Gemeinsames da ist, was sie bindet.

Wird aber ein Ehegatte von den Zeugen Jehovas bekehrt, dann zieht der Holzwurm mit in das Gebälk der Ehe.
Die Eheleute haben füreinander keine Zeit mehr. Die Gelder, die man sonst für die Erholung ausgibt, wandern anderen Zwecken zu. Auch von den Nachbarn, Freunden, Geschwistern, ja von den eigenen Eltern ist man bald isoliert, da diese ja "Weltmenschen" sind, mit denen man keinen Umgang hat.

Acht Jahre lang bin ich Zeuge Jehovas gewesen. Meine Ehe ging so lange gut, bis ich des Zeugendienstes müde wurde, weil ich meinte, daß ich Raubbau an meiner Gesundheit trieb. Aber damit war mein Eheleben zu Ende.

Eine Frau könne ihren Mann nicht lieb haben, der nicht mehr die Versammlungen besucht, wurde mir von einem Kreisdiener gesagt. Mein durch Einschreiben erklärter Austritt aus der Gemeinschaft wurde mit einem Ausschluß beantwortet, das heißt, kein Zeuge Jehovas darf mehr mit mir sprechen, will er nicht selber ausgeschlossen werden, nicht mal einen Gruß erweisen ja er muß den Ausgeschlossenen verachten.

Da meine Frau und meine Kinder Zeugen Jehovas geblieben sind, wird man sich wohl vorstellen können, wie es jetzt in unserer Familie aussieht.
Ich muß in einem Zimmer unserer Wohnung leben. Ich werde verachtet und kann trotzdem nicht die Scheidung beantragen, weil eine Scheidung unbiblisch ist. Meine Frau darf sich nicht scheiden lassen und muß trotzdem von mir getrennt leben.
Ich aber möchte meine Frau wiedergewinnen und meinen Kindern das Elternhaus erhalten. Wird das wirklich möglich sein?
Siehe (unter anderem) auch den in der Zeitschrift „Rheinischer Merkur / Christ und Welt" vom 17. 2. 1989 publizierten Bericht.
Dort noch hinzugefügt, einige weitere thematische Ergänzungen.


von Drahbeck - am 18.07.2013 22:44

Die Farce der evangelischen Kirchenwahlen

Im Zeitspiegel
Die katholische Kirche ist nun im Naziregime gleichgeschaltet. Da war aber noch der in „25 bis 30 regionale Strukturen" zersplitterte Protestantismus.
In dem gab es zwar schon die auf volle Nazilinie segelnden „Deutschen Christen". Es gab aber auch noch den Umstand von Kirchenwahlen. Zwar hatte der Hitlerstellvertreter Heß, es allen Nazis welche der Evangelischen Kirche angehörten, bereits zur Pflicht erklärt, selbstredend die „Deutschen Christen" zu wählen.
Indes ganz sicher waren sich die Nazis wohl nicht, ob diese Wahlen tatsächlich so ausgehen würden, wie es ihre eigene Regie vorsah.
Und so griff denn der „Katholik" Hitler höchstpersönlich via einer Rundfunkansprache, in der Geschehen der evangelischen Kirchenwahlen ein.
Seine Botschaft war deutlich. Bitte schön nur die „Deutschen Christen" sollen gewählt werden.
Den Text jener Hitlerrede druckt die „Freiburger Zeitung" in ihrer Ausgabe vom 24. 7. 1933 ab.

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=01&day=24a1&year=1933&month=07&project=3&anzahl=4

von Drahbeck - am 24.07.2013 00:08

Rubrik „Abstellgleis"

Im Zeitspiegel
Vielerlei Experimente waren seitens des Springer-Verlages zu beobachten. Meine Wertung bezieht sich nur auf die Region Berlin.
Das mit regionalem Outfit ausgestattete Blatt „Berliner Morgenpost" fand sich eine Zeitlang namentlich in einer gekürzten Wochenendausgabe, unter den Plagegeistern der „Briefkastenverstopfer", selbstredend unbestellt.
Der Wunsch als Vater des Gedankens dabei. Na vielleicht wird da aus einigen der ungebetenen Empfänger, gar noch ein zahlender Abonnent. Ich kann zwar nur vermuten, indes mein „Bauchgefühl" sagt mir, dieses Kalkül dürfte wohl nicht aufgegangen sein. Und wenn ich den Umstand in Betracht ziehe, ich bin ja weiterhin Abonnent einer der klassischen Printzeitungen (der „Berliner Zeitung"), das deren engagierter Zeitungsausträger, in einem Mehrgeschossigen Haus, wohl nur noch meine Person als „letzten der Mohahikaner" zu beliefern hat, dann scheint mir das auch zu bestätigen, dass jenes Kalkül mit den Werbenummern der „Berliner Morgenpost", eben nicht aufgegangen ist.
Relativ erleichtert habe ich vor einiger Zeit registriert, die Briefkastenverstopfung mit der „Berliner Morgenpost", hörte dann eines Tages wundersamer Weise auf.
Mit einer Pause dann, nach einem größeren Zeitraum, gab es dann noch einen Nachschlag, in Form einer einzelnen Komplett-Ausgabe: Die war aber so konzipiert, dass sie in Sonderheit dazu animieren sollte, nun ein elektronisches Abonnement abzuschließen. Quasi dann jenes Blatt sich per Internet als Komplett-Ausgabe herunterladen zu können. Was denn andere bezüglich dieses Angebotes getan oder nicht getan haben, weis ich nicht. Nur das eine weis ich, meinerseits gab es keinerlei Nutzung dieses Angebotes, und das gilt auch für die überschaubare Zukunft.
Ein anderes Magazin, sowohl in Printform als auch im Internet verfügbar, kommentierte jetzt zum Verkauf eines größeren Zeitungspaketes, dem Springer-Konzern dürfte mittlerweile der Glaube abhanden gekommen sein, mit konventionellen Zeitungen noch sonderlich viel Geld verdienen zu können. Daher seine Sommerschlussverkaufs-Aktion.
Dieser Einschätzung dürfte wohl berechtigt sein.
Der digitale Wandel des Internets zeitigt seine Kosten.
Namentlich der Springer-Konzern war dann auch einer der größten Einpeitscher des umstrittenen Leistungsschutzrechtes. Selbiges ab nächsten Monat - also in wenigen Tagen - in Kraft tretend.
Offenbar ist den Herren des Springer-Konzern auch dabei inzwischen der Glaube abhanden gekommen, über diesen Wege noch an die erhofften großen „goldenen Berge" herankommen zu können.
So ändern sich die Zeiten.
Pferdekutschen als Massenverkehrsmittel pflegen hierzulande auch nicht mehr Usus zu sein.
Und Filmtheater als Massenerscheinung (außer ein paar auf Spezialitäten ausgerichtete) ebenfalls nicht.
Wer nun hofft, diese Entwicklung würde um jenen Bereich einen großen Bogen machen, der einst von Gutenberg, dem Erfinder des Buchdrucks, eingeleitet worden war, darf wohl mittlerweile auch diese Hoffnung der Rubrik „Abstellgleis" zuordnen.

Siehe auch den „Platzhirsch" Amazon.de
Der fing mit nur Bücherverkauf an. Heute sind selbige dort schon der Rubrik „unter ferner liefen" zugeordnet. Dafür aber diverse weitere Sachen im Angebot, welche früher andere Versandhändler bestritten (etwa die nicht mehr bestehenden „Quelle" und „Neckermann). Die Beispiele ließen sich noch verlängern.

von Drahbeck - am 25.07.2013 13:19

Reverenz-Erweisung für die Dummheitsverkäufer

Im Zeitspiegel
Unter Anwesenheit des Vizekanzlers Franz von Papen, wie der Bericht der „Freiburger Zeitung" vom 25. 7. 1933 ausdrücklich erwähnt, wurde in Trier das 1933er Spektakulum der Ausstellung des famosen „heiligen Rockes" im Dom zu Trier, eröffnet.

http://az.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&ausgabe=01&day=25a1&year=1933&month=07&project=3&anzahl=4

von Drahbeck - am 25.07.2013 22:05

Mülheim (Ruhr)

Im Zeitspiegel
Mülheim (Ruhr)
Zitat

„Eine besondere Bedeutung als Gründungsort hat die Stadt Mülheim (Ruhr) für einen pfingstlerisch geprägten Freikirchenverband: Der 1905 gegründete Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden führte Anfang des 20. Jahrhunderts von Mülheim aus zu einer großen nationalen Erweckung, in dessen Zuge sich die Christus Gemeinde Mülheim als erste Pfingstkirche in Deutschland gründete."
(Zitat der Wikipedia entnommen)

Dortselbst auch noch dieses Zitat:
Zitat

„Aus den letzten freien Reichstagswahlen ging die NSDAP am 6. November 1932 in Mülheim mit 28,3 % der Stimmen als stärkste Partei hervor. Im Vergleich lag die Wählerzustimmung zum Nationalsozialismus in Mülheim damit unter dem deutschlandweiten Gesamtergebnis von 33,1 %. Ähnlich wie in anderen Städten des Ruhrgebiets wurde die NSDAP zwar stärkste Partei, aber die KPD mit 24,27 % und SPD mit 13,53 % erzielten mit 37,81 % gemeinsam mehr Stimmen. Dennoch brach in Mülheim Begeisterung über die Einsetzung Adolf Hitlers als Reichskanzler aus und die Bevölkerung feierte dies mit einem Fackelzug."

„Dennoch brach Begeisterung aus ..." Diesen Detailsatz nochmals wiederholt.
Auch der Aspekt als Gründungsstätte der euphorischen Pfingstgemeinden nicht zu vergessen.
Läßt man die bei den Zeugen Jehovas besonders ausgeprägte (de facto auf freiwilligem Zwang basierende) Klinkenputzertätigkeit außer Betracht, die es andernorts in dieser fest organisierten Form wohl so nicht gibt, werden Sachkenner zwischen Pfingstlern und Zeugen Jehovas durchaus bedeutende Schnittmengen ideologischer Art registrieren. Vielleicht etwas weniger äußere Euphorieformen betreffend (welche Domäne der Pfingstler sind), dafür schon mal etwas mehr, etwa eschatologische Aspekte betreffend.

Eine abgekühlte Variante von Begeisterung, konnte man im Jahre 1953 in einem Zeitschriftenaufsatz „bewundern", dessen Verfasser, seinen Wohnort gleichfalls mit Mülheim (Ruhr) angab.
(Walter Sänger über die Zeugen Jehovas in: „Der evangelische Religionslehrer an der Berufsschule" Juli/August 1953)
Herr Sänger läßt sein dortiges Statement auch mit den Sätzen ausklingen:
Zitat

„Ich muß dann immer denken: Was wäre das für ne Sache, wenn jeder evangelische Mensch soviel Überzeugung seines Glaubens hätte, soviel Mut zum Bekenntnis ... soviel Zeit für die Sache Gottes und der Kirche, wie die Ernsten Bibelforscher. ... meine ich, könnten wir von den Zeugen Jehovas einiges lernen. Eben das, was so vielen bei uns in unserer evangelischen Landeskirche fehlt: Gewißheit des Glaubens und Bekennen des Glaubens."

Herr Sänger stimmt damit wieder mal, das altbekannte Klagelied auf seine Weise an:
„Hätte der Hund nicht gesch... hätte er doch den Hasen gekriegt. Nun hat aber der Hund gesch... und den Hasen eben nicht gekriegt."
Er beklagt also das fehlen von Euphorie in seinem Brotverein.
Um welchen Preis indes diese Euphorie nur erhältlich ist, darüber schon wieder schweigt des „Sängers Höflichkeit".

Er hat wohl nicht zu unrecht für sich das Resume gezogen, sein Brotverein ist eigentlich mehr oder weniger ein halb säkularisierer Haufen. Geschichtlich bedingt, etwa Stichwort Kirchensteuer, fristet dieser Brotverein noch sein eher mechanisches Leben.

Er träumt auf seine Weise, die Verhältnisse eines Tertullian sollten es dann „bringen".
Mysnip.16741

Er vergißt nur sich auch darüber Rechenschaft abzulegen.
Kommt es tatsächlich zu Tertullianischen Verhältnissen, ob denn sein Brotverein, für ihn auch noch nicht blos Verein, sondern eben Brotverein sein kann, ist keineswegs „ausgemachte Sache".

Herr Sänger präsentiert damit den Typus des „Wechselhaften" von dem einleitend schon die Rede war. Gestern linksorientiert, und wie es dann für die Nazis soweit war, die Futterkrippe ergattert zu haben, dann ebenso diesen neuen Herren zujubelnd.

Das Votum von Herrn Sänger ist exemplarisch und abschreckend zugleich!

von Drahbeck - am 28.07.2013 23:43

SA Jesu Christi

Im Zeitspiegel
Gelesen in der Juli-Ausgabe 1933 der Zeitschrift "Wort und Tat". Herausgeber letzterer die Apologetische Centrale der Evangelischen Kirche.
Letztere vermeldet, dass in der Kulturpolitischen Abteilung, des inzwischen - auch mit kirchlichem Wohlwollen - verbotenen Deutschen Freidenkerbandes
Zitat

"sich heute eine Beratungsstelle für Wiedereintretende in die Kirche (befinde), die unter Leitung des Berliner Sozialpfarrers Themel steht."


Man vergleiche zu letzterem unter anderem:
www.zeit.de/2001/44/Fuer_Gott_Volk_Blut_und_Rasse

In derselben Ausgabe von "Wort und Tat" kann man beispielsweise auch diese "markigen Sätze" lesen:
Zitat

"Verfügung, Berlin W 8, den 24. Juni 1933, Unter den Linden 4.
Hiermit beurlaube ich vom heutigen Tage, die Herren Pfarrer D. Jeep, Lic. Künneth, Pfarrer Koller und Dr. med. Harmsen vom Central-Ausschuß für innere Mission. Ich ernenne die Herren Sozialpfarrer Themel und Pfarrer Schirmacher zu kommissarischen Bevollmächtigten für den Central-Ausschuß für Innere Mission und die ihn angeschlossenen Verbände und Anstalten.
gez. Jäger als Kommissar für sämtliche evangelischen Landeskirchen Preußens,
gez. Ludwig Müller, als Bevollmächtigter des Reichskanzlers für die Angelegenheiten der evang. Kirche"

Und weiter im Begründungstext dieser doch wohl eher ungewöhnlich erscheinenden Maßnahme, auch dieses:
Zitat

"Die Deutschen Christen sind die SA Jesu Christi im Kampf zur Vernichtung der leiblichen, sozialen und geistlichen Not. ... Wie die nationalsozialistische Freiheitsbewegung die Keimzelle eines neuen Volkes ist und zu dem Ziel marschiert: "Es muß deutsches Volk werden" so sind die Deutschen Christen gerufen, Keimzelle der neuen deutschen evangelischen Kirche zu sein, und sie marschieren zu dem Ziel: "Es muß Kirche werden."

Was die namentlich genannten Geschassten anbelangt, so waren die wohl jener "SA Jesu Christi" nicht tiefbraun genug. Politisch braun waren sie zwar auch, nur befand die "SA Jesu Christi" nicht tiefbraun genug, und suchte nun mit ihren SA-Methoden "nachzuhelfen"!
Sofern es denn tatsächlich Wiedereintretende in besagte Kirche gegeben hat, hätten die - sofern sie denn "Wort und Tat" gelesen hätten (eher unwahrscheinlich), schon einen Vorabgeschmack bekommen können, in was sie denn da wieder eintraten. In eine "S(chutz) A(bteilung) der NSDAP."
In der August-Ausgabe 1933 teilt „Wort und Tat" dann mit, die vorzitierte Anordnung sei wieder zurück gezogen worden. Das wiederum darf primär dem Aspekt der Kosmetik zugeordnet werden. Der jetzt künstlich inszenierte vermeintliche „Burgfrieden", sollte sich je länger, je mehr als brüchig erweisen.

von Drahbeck - am 29.07.2013 22:48

Verleumdung nach NAK-Art ...

Im Zeitspiegel
Eine Webseite mit der URL
apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Heinz-Peter_Tjaden
behauptet
Zitat

„2008 wurde er (Tjaden) wegen der Verbreitung falscher Tatsachen über die Zeugen Jehovas auf Unterlassung verklagt und rechtskräftig verurteilt"

Da Herr Tjaden zu dieser verkürzten Darstellungsform, die wesentliche Aspekte nicht mit anspricht, selbst Stellung genommen hat, sei auch noch aus seinem Antwort-Votum vorgenannten Aspekt betreffend, nachfolgendes zitiert:
zeugenjehovas.blogspot.de/2013/07/betr-apwiki.html
Zitat

„Betr. ApWiKi
Verleumdung nach NAK-Art ...
Auch andere Gerichtsbeschlüsse werden geradezu mit Genuss aufgezählt. Wirksam wird diese Aufzählung jedoch erst, wenn man das Ende verschweigt. Stimmt. Die Zeugen Jehovas haben mich 2008 vor das Hamburger Landgericht gezerrt. Das ist vielen so gegangen. Nach dem Verfahren habe ich jedoch den Anwalt der Zeugen Jehovas vor weiteren Schritten gewarnt, so dass er sogar auf sein Honorar verzichtete. Der Versuch, mein blog zeugenjehovas.blogspot.com verbieten zu lassen, scheiterte anschließend. ..."

Aus dem weiteren Votum von Herrn Tjaden sei dann noch der Satz zitiert:
Zitat

„Offenbar darf man auf den Seiten von Mathias Eberle (30 Jahre alt, neuapostolisch, Vater NAK-"Bischof") zusammenschreiben, was man will."

Zu weitergehenden Infos vorgenannten Fall betreffend kann man auch vergleichen
Eheprobleme
Dort der
Exkurs: Der Justizfall Heinz-Peter Tjaden (Zusammenfassung der Postings).

von Drahbeck - am 31.07.2013 22:02

Re ,,Holzwurm ... " Von 8 Männern hängt geistige Gesundheit ab

Zitat
Drahbeck
Im Zeitspiegel
Mit diesem Detailsatz beschrieb ein sein acht Jahre lang währendes „Straflager" bei den Zeugen Jehovas beschreibender Verfasser auch sein Martyrium.
Das ganze war publiziert in der von 1950 - 1964 erschienenen Zeitschrift:
„St. Katharinen-Bote : Mitteilungsbl. d. Ev. Luth. St. Katharinengemeinde zu Frankfurt am Main"
Nachstehend wird daraus aus der Ausgabe vom 1. 8. 1960 zitiert. Zu einigen geschilderten Details muß hinzugefügt werden, sie stellen den Stand in der Bundesrepublik Ende der 1950er Jahre dar. Auf einen weiteren Kommentar mag dann ja verzichtet werden. Der Bericht spricht sicherlich für sich selbst (geringfügig gekürzt an diesem Ort):
...

Da sich die leitende Körperschaft ... als den treuen und klugen Knecht ausgibt, den der Herr über sein Gesinde gesetzt hat, beansprucht die Leitung der Zeugen vollkommene Unterordnung, da sie ja angeblich durch den Geist Jehovas geleitet wird.


Zitat
WACHTTURM 15. Juli 2013 S. 20
Dieser treue und verständige Sklave ist das Organ, durch das Jesus seine echten Nachfolger ... versorgt.

Warum ist es so außerordentlich wichtig, dass wir diesen treuen Sklaven ... anerkennen?

Weil von diesem Organ unsere geistige Gesundheit ... abhängt.


von X ~ mysnip - am 20.08.2013 17:30

alles nur geistig Kranke ?

wer nicht schon geistig krank war, der wird spätestens durch die Ergüsse des tuvS geistig krank.

Nicht anders ist es zu sehen, wenn jemand glaubt, dass der treue und verständige Sklave gute geistige Speise anbietet.

Zitat
Dieser treue und verständige Sklave ist das Organ, durch das Jesus seine echten Nachfolger ... versorgt.


???? Womit werden die Nachfolger versorgt ?????

Redaktioneller Nachtrag:
Siehe auch

http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,171341,171341#msg-171341

von der einzig wahre Bauer - am 21.08.2013 07:03

Re: Re ,,Holzwurm ... " Von 8 Männern hängt geistige Gesundheit ab

Der Witz des Jahrhunderts...

von offthehook - am 21.08.2013 07:57

Re: nur geistig

Zitat
der einzig wahre Bauer
Zitat
Dieser treue und verständige Sklave ist das Organ, durch das Jesus seine echten Nachfolger ... versorgt.


???? Womit werden die Nachfolger versorgt ?????


Mit Nachrichten:

2008
Zitat
WACHTTURM 1. 8., S. 6-8
Schon bald wird Gottes Königreich ... über die Erde regieren.


1925


von X ~ mysnip - am 24.08.2013 10:26

Mit Nachrichten ....

.... jetzt ist mir klar, dass es immer neue "Verkündungen" gibt.

Nachrichten haben eine schnelle Verfalllszeit - sind nur kurzfristig aktuell.

Verstehe ich das richtig? Jehovas Zeugen, sprich der treue und verständige Skalve ist Gottes Nachrichtensender?

... und die 8 Männer sind das Omen und Orakel Gottes?

Wie bekommen diese 8 Männer die Nachrichten Gottes?

Durch Stimmen und Erscheinungen von Geistwesen, Bewegungen von Gegenständen (z.B. Gläsern), Kaffeesatz lesen, Träume oder menschlich kaum erklärbaren Ereignisse?

Und wenn dies 8 Männer nun nicht mit Gott Kontakt haben? Sondern mit dem Satan? Der sich für Gott ausgibt? ... kennen wir doch von Adam und Eva.. Die Schlange...

Ich glaube fest, dass diese 8 Männer wohl eher mit dem Teufel Kontakt haben. Beweisen können diese 8 Männer es sicherlich nicht, dass sie mit Gott oder Jesus in Kontakt stehen. Zwar behaupten, aber nicht beweisen.

Und frei nach Jesu Worten: "An ihren Taten wird man sie erkennen" ist eigentlich klar, dass die chamäleonartig sich immer verändernden Lehren des treuen und verständigen Sklaven, sprich Nachrichten, nur vom Teufel kommen können.

Der Teufel ist nämlich eine große Niete.

Und die Lehren und immer wiederkehrenden Endzeitlehren von baldigen Ende, sind eine einzige ganz, ganz große Seifenblase.

von der einzig wahre Bauer - am 24.08.2013 20:30

Re: Mit Nachrichten ....

Zitat
der einzig wahre Bauer
...
Und die Lehren und immer wiederkehrenden Endzeitlehren von baldigen Ende, sind eine einzige ganz, ganz große Seifenblase.



Entnommen aus MIZ 4/91

von Drahbeck - am 24.08.2013 21:12

Re: Hauptnachricht - "bald"

Zitat
der einzig wahre Bauer
.... jetzt ist mir klar, dass es immer neue "Verkündungen" gibt.

Nachrichten haben eine schnelle Verfalllszeit - sind nur kurzfristig aktuell.


Die Hauptnachricht der WTG bleibt aber daueraktuell. Sogar über Jahrhunderte hinweg.

Zitat
der einzig wahre Bauer
Und wenn dies 8 Männer nun nicht mit Gott Kontakt haben?


Mit der Geschichte der WTG verbindet man allgemein die Daten 1914, 1925, 1975. Konkrete Zahlenangaben, wenn auch ohne Erfüllung.
Heute verkündet der "Sklave" nur noch schwammig "bald".

Gelesen in:
Zitat
DAS VOLLENDETE GEHEIMNIS S. 164
Satan ist ein fleißiger Durchforscher von Zeitprophezeiungen ... da er aber nicht den Heiligen Geist besitzt, so ist er nicht imstande, zu genauen Schlußfolgerungen zu kommen.


von X ~ mysnip - am 28.08.2013 17:07

Re: Hauptnachricht - "bald"

die acht Männlein verkünden dann offenbar gar keine NACHRICHTEN

die palavern heute das was sie gestern sagten, vorgestern und vorvorgestern, ...

statt des Satans würde ich die acht Greise annehmen:

die acht Männer, die als "der treue und verständige Sklaven" bei Jehovas Zeugen angesehen werden, sind fleißige Durchforscher von Zeitprophezeiungen ... da die acht Männer aber nicht den Heiligen Geist besitzen und nur behaupten von Gott geleitet zu werden, so sind sie nicht imstande, zu genauen Schlußfolgerungen zu kommen.

und ich denke, mit dieser Abwandlung des Wachtturmtextes, mehr an der WAHRHEIT zu sein als der Wachtturm.

Und was ist das für ein Schwanchsinn? Etwas für Schwachmaten? Womöglich?

Der Satan ist doch wohl sicherlich nicht darauf angewiesen die Bibel nach Zeitprophezeiungen zu durchforsten, das machen doch nur die Bibeldeuter aus dem Wachtturmverlag. Der Satan, wenn es ihn denn gäbe, der wüsste aus eigenem Miterleben der Zeitabläufe, wann, wem, welche Stunde geschlagen hat. Laut der Bibel hatte er ja auch Zugang zum Himmel und sprach direkt mit Gott. Siehe Bibelbuch Hiob. Es ist halt schon blöd, wenn die Leute vom treuen und verständigen Sklaven offenbar nicht denken können. Bei Jehovas Zeugen und ihren Wachtturmergüssen möchte man inständig zu Gott beten: "Lieber Gott, schmeiß Hirn vom Himmel und geb es den Deinen!".
Ist aber hoffungslos und darum spare ich es mir ;)

Bei Gerit Lösch, einen von denen mit dem besonderen Draht nach oben, denke ich dabei unweigerlich an die Geschichte von "Ritas Ausschluss".

von der einzig wahre Bauer - am 28.08.2013 22:12

Re: Hauptnachricht - "bald"

Zu Gerrit Lösch könnte vielleicht Gerd etwas sagen...

von offthehook - am 29.08.2013 08:51

Re: Re Von 8 Männern hängt geistige Gesundheit ab

Zitat
WACHTTURM 15. Juli 2013 S. 20

Warum ist es so außerordentlich wichtig, dass wir diesen treuen Sklaven ... anerkennen?

Weil von diesem Organ unsere geistige Gesundheit ... abhängt.

Diese 8 Männer glauben in den Himmel zu kommen.

Zitat
WACHTTURM 15. August 2011 S. 22
Es gibt eine Reihe von Fakten - zum Beispiel ... psychische und emotionale Schwankungen -, die jemand zu dem falschen Schluss führen könnten, er sei zum Leben im Himmel berufen.


von X ~ mysnip - am 03.10.2013 16:01
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.