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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 12 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
offthehook, der einzig wahre Bauer, Drahbeck, sebe

Holzgeschnitzte „Antworten"

Startbeitrag von Drahbeck am 29.07.2013 04:49

Abtrünnige seien eben „nicht von unserer Art"....

Und: Strikter Gehorsam eingefordert
Und: In der Messehalle fallen starken Worte

Das so einige Sätze, welche sich ein Journalist bezüglich einer Zeugen Jehovas-Veranstaltung notierte.
Und auch dieser Satz noch, dass diese Art von Reaktion offenbart, da haben die ZJ wohl ein Problem.
Ob ihre Holzgeschnitzte und Holzhammer-ähnliche Agitation, auf diese Art und Weise ihr Problem lösen wird?
Wohl nicht nur im „Bauchefühl" des berichtenden Journalisten blieben da Zweifel zurück.

www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Taufen-vor-der-Messehalle-id26432911.html

Antworten:

Gehorsam ist so wichtig

Eine menschliche Gesellschaft kommt ohne Gehorsam nicht aus.
Besonders ausgeprägt ist Gehorsam beim Militär. Aber auch gegenüber der Straßenverkehrsordnung muss der Bürger seinen Gehorsam beweisen. In der zivilen Gesellschaft ist Gehorsam eine Pflicht.

In einer diktatorischen Gesellschaft die stark von Ideologie geprägt ist, ist Gehorsam für deren Existenz ein wichtiger Bestandteil.

Um ein Volk zu führen, wie zum Beispiel Moses es getan hat, ist neben Gesetzen die er selbst erlassen hat, das Vorhandensein einer Übermacht sehr hilfreich. Insbesondere wenn diese ominöse „Übermacht“, die Moses alles geboten hat und diese „Übermacht“ klar erkennen lässt, dass sie Gehorsam verlangt und bei Ungehorsam straft und je nach Grad des Ungehorsams mit dem Tode bestraft.

Das erzeugt die beste Wirkung, um Gehorsam bei einem Volk herbei zu führen. Moses wusste wie die Pharaonen erstellen und auch hier setzte genau die Gotteswirkung ein
im Artikel der Augsburger Allgemeinen wird sehr deutlich herausgearbeitet, wie Jehovas Zeugen einen ganz großen Schwerpunkt auf Gehorsam setzen. Gehorsam, Abgrenzung, Gedankenkontrolle, Informationskontrolle und Kontrolle der Anhänger untereinander, d.h. gegenseitige Kontrollen unter Anwendung vorgegebener Verhaltensregeln.

Für Moses war die Geschichte von Adam und Eva natürlich das non plus ultra, um einem Volk darzustellen, wie wichtig Gehorsam ist. Insbesondere wenn diese "Übermacht" hinter Moses steht und diese "Übermacht" der eigentlich Handelnden ist und den Gehorsam vom Volk einfordert.

Adam und Eva haben nicht gehorcht, daher hat der Übermächtige, der aber auch ein paar liebenswerte Eigenschaften hat, wie die Fortpflanzung des Geschlechtes von Adam und Eva zuzulassen, allerdings Adam und Eva hart bestraft und alle ihre Nachkommen zum Tode verurteilt. Wer also dem Übermächtigen nicht gehorcht, muss mit dem Tode rechnen.

Auch Jehovas Zeugen arbeiten mit dieser Bibellehre und wenden Sie ganz gezielt auf ihre Anhänger an. Wer nicht gehorcht, wer Jehovas Zeugen nicht gehorcht, wird von dem Übermächtigen bald mit dem Tode bestraft. Wie ich finde ist dies etwas perfide, aber wirksam.

Dieser Gehorsam wird dann in den Versammlungen von Jehovas Zeugen förmlich zelebriert. Ein Zeuge Jehovas muss nicht nur seinen vermeintlichen Gott gehorsam sein, sondern er muss auch den Menschen die ihn dort übergeordnet sind, insbesondere den Ältesten, gehorsam erweisen.
Und so kann sich mancher Älteste schon wie ein kleiner Gott fühlen und teilweise wird ein Gehorsam abverlangt, der von den betreffenden Glaubensmitgliedern so etwas wie eine masochistische Duldung erzwingt. Nicht nur Gott, selbst den Ältesten in der Versammlung von Jehovas Zeugen, ist Gehorsam zu erweisen. Denn ganz klar, wer keinen Gehorsam gegenüber den Ältesten zeigt, den wird der „Übermächtige“ bald mit dem Tode bestrafen. Stichwort: „Rebellion“!

Und daher musste Moses ein Geschlechtsregister erfinden, ebenso wie die Geschichte von Adam und Eva und die Ungehorsam mit Todesfolge. So konnte Moses das Volk gefügig machen, so dass es gehorsam war und den Anweisungen des Moses Folge leistete.

Hätte Moses keinen Übermächtigen, also keinen Gott gehabt, der für ihn das Volk bestrafen würde, so hätte das Volk den Moses sicherlich bald umgebracht. Und tatsächlich so war es auch. Einigen alten Überlieferungen ist zu entnehmen bzw. lassen sich Schlüsse ziehen, dass Moses von seinen Volk getötet wurde. Wer das Spiel mit dem Gehorsam übertreibt, der wird eines Tages Opfer seines Machtmissbrauchs.

Der kleine Bruder des Ungehorsams ist die Rebellion. Das war schon bei den Kommunisten verhasst: die Konterrevolution. Deshalb sind die "Abtrünnigen" bei Jehovas Zeugen so gehasst und gleichsam gefürchtet. Sie sind die Konterrevolutionäre des Jehovas Zeugen Glaubens - sie sind diejenigen, die zeigen, wie hohl die Ideologie von Jehovas Zeugen ist.

Zitat

„Verunreinigtes Gedankengut“, „total vergiftetes Denken“
...
und wappnen sich gegen „Abtrünnige“.
...
Stolz habe die Abtrünnigen vom Weg abgebracht, „Eifersucht und Verbitterung frisst sich in ihren Herzen fort“,
… Ihr „plumpes intellektuelles Niveau“ lohne nicht die Auseinandersetzung: „Man muss sich mit ihren Argumenten nicht befassen“,
...
Taufen vor der Messehalle - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Taufen-vor-der-Messehalle-id26432911.html


Das erinnert mich doch stark an die ideologische Abgrenzung der DDR
DER SCHWARZE KANAL - TV-Sendung mit Karl Eduard von Schnitzer

http://www.youtube.com/watch?v=2htGoERa-f4

Dem Feind auf die Finger klopfen mach Spaß ... sagte Karl-Eduard

http://www.youtube.com/watch?v=Kgw0_zMUh4g

http://www.youtube.com/watch?v=kBzXTi40zJs

von der einzig wahre Bauer - am 30.07.2013 09:02
Der Vergleich mit der DDR ist gut, sie wurde durch das Abstimmen mit Füßen von innen morsch! Die Antiwestpropaganda hatte keinen Zugang mehr zu ihren Bürgern.
Unsere Hoffnung kann nur sein--mit der WTO geht es ähnlich, die ideologisch Eingesperrten wären frei und unsere Familienmitglieder könnten wieder mit uns sprechen!!

von sebe - am 30.07.2013 14:33
Dieses "Abstimmen mit den Füßen" scheinen die WTG-Oberen zu fürchten wie der Teufel das Weihwasser...

von offthehook - am 31.07.2013 09:12
Wer die DDR-Mauer überwinden wollte, der hatte eine Todesangt:
- Wer flüchtet wird erschossen.

Jehovas Zeugen machen es nicht anders:

Wer ausbrechen will, der muss sterben !!!
Die Lehre auf den Punkt gebracht: Wer von Jehovas Zeugen weggeht, wird mit dem TOD bestraft.

... bald kommt Harmagedon und dann kommt der große und allmächtige Gott und macht den Zeugen Jehovas platt, tot, drückt sein Lichtlein aus oder wie auch immer man dies nennen möchte.


Die Größte Angst von GOTTES irdischer ORGANISATION


AUFKLÄRUNG

wie im finsteren Mittelalter sollen die Anhänger unwissend gehalten werden.

Jede falsche Ideologie die Menschen geistig versklavt fürchtet AUFKLÄRUNG

Gegen WISSEN haben Jehovas Zeugen keine Chance - und das weiß ihre Führung.

Daher wollen Jehovas Zeugen nicht, dass sich ihre Anhänger dem WISSEN stellen - und so werden Zeugen Jehovas zu Unwissenden gemacht.

So werden aus Menschen Zombies gemacht

wie die drei Affen

nicht sehen
nicht reden
nicht hören

Und bei Jehovas Zeugen gibt es noch eine Steigerung:

nicht denken !!!

von der einzig wahre Bauer - am 31.07.2013 10:37
Dieses "Nichtdenken" halte ich für den zähesten Leim, an dem viele ZJ kleben bleiben...

von offthehook - am 31.07.2013 10:41
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