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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 2 Monaten
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der einzig wahre Bauer, Drahbeck, offthehook, Frau von x

Entdeckt die LK ihre soziale Ader?

Startbeitrag von Frau von x am 16.09.2013 11:06

Aus dem Amtsblatt 2013 Nr.4:
Bekanntmachung ...

Das Zweigkomitee hat ... eine rechtsfähige kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts ... errichtet.

Zweck der Stiftung sind die Förderung von Jehovas Zeugen in Deutschland, K. d. ö. R. sowie die Unterstützung hilfebedürftiger Personen.

Antworten:

wohl eher um Steuern zu sparen und Steuern in Form von Spenden umzuleiten?
ich denke da an eine gemeinnützige Stiftung

Ich denke da auch an .. ich glaube es war ein gemeinnütziger Verein, von Jehovas Zeugen gegründet (und natürlich gerne Geld genommen hat), der vor vielen Jahren tätig war um Afrikahilfe zu leisten. Nicht für Jehovas Zeugen, sondern auch und wohl insbesondere für die afrikanische Bevölkerung Hilfe in Form von Flugzeugladungen an Hilfsgütern leistete.

Aus meiner Sicht dient das alles nur der Geldbeschaffung. Ziel wird dabei wohl weniger die Hilfe als die eigenen Ziele sein. Und kein eigenes schon gehortetes Geld einsetzen zu müssen.

von der einzig wahre Bauer - am 16.09.2013 11:34
Zwei einschlägige den Zeugen Jehovas Bereich zuzuordnende Stiftungen sind bereits bekannt.
Die "Arnold Liebster Stiftung"

www.alst.org/pages-de/index-de.html

Solcherlei juristische Konstrute werden andernorts nicht selten der Rubrik "Steuersparmodelle" zugeschlagen.
Zitat die ALS betreffend:
"Vertretung durch den Vorstand :
Uwe Klages (Vorsitzender),
Andreas Paul (stellvertretender Vorsitzender).
Die Stiftung ist zuletzt mit Freistellungsbescheid des Finanzamtes in Gießen vom 06.02.2006 als gemeinnützigen Zwecken dienend und als besonders förderungswürdig – Förderung der Volksbildung – anerkannt."
Siehe auch:

Parsimony.22852
Für die "taube Nuss" jener Stiftung ist meines Erachtens auch jener Link das Franz Zürcher-Buch "Kreuzzug gegen das Christentum" charakteristisch.
Das Buch der Simone Liebster wird neben der schon länger am Markt befindlichen Langfassung, neuerdings auch in einer Kurzfassung offeriert. So überflüssig wie ein Kropf.
Wenn man den eine Kurzfassung auch noch präsentieren will, hätte es ein Internettext-Angebot auch getan.
Nein man will mehr, und auch mit dieser Kurzfassung noch ein Geschäft machen, daher nur zu entsprechendem Preis erhältlich.
Um auf "Kreuzzug gegen das Christentum" zurückzukommen. Das wäre eine nahezu klassische Aufgabe für eine Stiftung, die da gemeinnützig sein will, es der breiten Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Nicht die geringste Spur davon ist registrierbar.

www.alst.org/pages-de/archiv/kreuzzug-gegen-das-christentum.html

Statt dessen als mit letzte Aktivität die Errichtung eines Denkmals für den Max Liebster, der es mal zum Druckereiarbeiter der WTG in Brooklyn brachte.
Andere Opfer des Naziregimes werden fallweise mit "Stolpersteinen" geehrt. Wieso der Liebster soviele Klassen "besser" sein soll, dass mit ihm noch der Personenkult eines Denkmals getrieben wird, bleibt schlichtweg nicht nachvollziehbar.
Siehe auch
Parsimony.15671

Die zweite Stiftung die "Berthold Mehm-Stiftung", auch so ein Personenkult-Unternehmen, verdiente meines Erachtens ähnlich kritisch gesehen zu werden.

Indem die WTG nun auch das Konstrut "Stiftung" nutzt, ist das primär auch als Folge ihrer KdöR-Ansprüche anzusehen.
Laut § 2 auch deshalb errichtet, um willigen Personen bequeme Formen des "Zustiftens" zu bieten, ohne etwa wie Liebster oder Mehm, eine eigene Stiftung errichten zu müssen.
Ergo zum Nutzen des Vermögens der WTG.
Allerdings, Personenkult a la Liebster oder Mehm, ist für diese Zustifter dann allerdings nicht angesagt.
§ 6 Das Stiftungsvermögen sei in seinem Bestand (im Regelfall) ungeschmälert zu erhalten.
Kennt man auch von anderen Stiftungen etwa der Nobelstiftung.
Ausgaben sind somit nur auf der Basis der aus dem Stiftungsvermögen erwirtschafteten Zinsen möglich. Daran kann man schon mal ermessen, worum es geht.
Um die weitere Verbreitung des WTG-Vermögens.
Stiftungszweck sei die Organisation der Zeugen Jehovas, und als Alibifunktion - theoretisch - auch Unterstützung Hilfsbedürftiger.

Auch in jenem Amtsblatt gelesen.
Zwei Neugründungen von Versammlungen. Eine in Gebärdensprache, die andere in Russischer Sprache. Dieser beiden Neugründungen stehen eine ungleich größere Anzahl von Versammlungs-Zusammenlegungen gegenüber.
Solche Zusammenlegungen bewirken dann als "Nebeneffekt" auch die "Freisetzung" bisheriger "Königreichsäle" sofern es sich (inzwischen eher die Ausnahme als die Regel) nicht um Mietsäle handelte.
Jene freiwerdenden Immobilien können dann zum Nutzen des WTG-Vermögens auf dem Immobilienmarkt verscherbelt werden.


www.jehovaszeugen.de/uploads/media/Amtsblatt_2013_Nr._4.pdf

von Drahbeck - am 16.09.2013 12:56

seit über einem Jahrzehnt sind soziale Tätigkeiten von Jehovas Zeugen bekannt

Im Dienste der UN sind Jehovas Zeugen in Afrika als UN-Hilfsorganisation gelistet und bekannt.


"Aid Afrique"

Jehovas Zeugen gründeten 1990 "Aid Afrique" und registrierte sie 1992 als NGO bei der UN

"Aid Afrique" - exzessiver Kooperationspartner der OSCE der Vereinten Natíonen


http://gimpelfang.de/cms/index.php?page=2071907462&f=1&i=1375965601&s=199801870&ss=2071907462

Ist die WTG als UN-Hilfsorganisation aufgetreten?

Das kann vermutet werden und dann wäre eine NGO-Mitgliedschaft notwendig oder zumindest sinnvoll. Als UN-Hilfsorganisation würde gerade in Afrika, dort wo es reichlich Mehrung gibt und die politischen Verhältnisse teilweise sehr unübersichtlich sind, einer UN-Hilfsorganisation so manche Tür geöffnet werden. Auch könnte sich die WTG so freier im Lande bewegen.

Jehovas Zeugen - eine UN-Hilfsorganistion???

Es gibt eine Reihe von Anzeichen dafür, dass Jehovas Zeugen ihr NGO-Mitgliedschaft bei der UN nicht nur dazu benutzt haben, die 'geistige Speise' mit der geistigen Nahrung des 'wilden Tieres' anzureichern, sondern auch darüber hinaus aktiv waren.

Jehovas Zeugen waren Teilnehmer einer Staatsdelegation der US-Regierung bei einem China-Besuch.

Im Internet gibt es Hinweise auf eine Tätigkeit als Hilfsorganisation in Afrika. Diese Tätigkeit wurde anscheinend nicht durch bedürftige Zeugen Jehovas ausgelöst. Soweit die Meldungen darauf eingehen, wurden Flugzeugladungen mit Hilfsgütern nach Afrika gesandt, die ausschliesslich für Nicht-Zeugen Jehovas bestimmt waren.

http://www.manfred-gebhard.de/Sambia.htm

Die versteckte Afrikaoperation der Wachtturm-Gesellschaft!

Die Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft schickt Flugzeugladungen voller Lebensmittelhilfslieferungen nach Afrika AUSSCHLIESSLICH für NICHTZEUGEN. Gemäß Zeitungsartikeln geht das bereits seit mindestens drei Jahren so, auch wenn die Wachturm-Gesellschaft die Zweigbüros in Afrika (wie auch in der übrigen Welt) einschränkt. Nach unseren Quellen sind die in den verschiedenen Wachtturm-Zweigbüros arbeitenden Personen angewiesen worden, die Sache nicht bekannt zu machen, weil sie nicht will, dass die Durchschnittszeugen etwas von dieser Operation wissen.

Kent Steinhaug

Warum geschieht dies? Was geht da wirklich vor sich? Wir wissen, dass ein Zeuge Jehovas sich als Staatspräsident bewirbt (siehe obenstehenden Artikel), und wir wissen auch, dass dies strikt verboten sein soll. Aber der Wachtturrn hat NICHTS unternommen, um diesem Kandidaten Einhalt zu gebieten, und es gibt eine Menge guter Fragen, warum.

Jehovas Zeugen versenden Hilfsgüter an minderbemittelte NichtZ.

Hier in D gibt es von der Seite der WTG wenig Hilfe. Dafür ist die WTG in Afrika anscheinend wesentlich großzügiger. Das mag schon irritieren. Ich frage mich hatlt warum? Und warum soll geschwiegen werden?

Nur warum wird das so verschwiegen? verursacht die Sache ein schlechtes Gewissen bei der WTG?


Es steht im krassen Widerspruch dazu, dass ein hilfsbedürftiger ZJ, sagen wir einmal hier in D, zunächst gehalten ist, staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wenn das nicht geht, dann soll sich jeder ZJ an seine familie wenden. Natürlich auch an die Familienmitglieder, die in harmagedon vernichtet werden. Ist dann noch Hilfe notwendig, kann er seine Hilfsbedürftigkeit seinen Mitgläubigen bekannt geben.

Die armen Leute in Afrika handeln eben noch so: "wessen Brot ich esse; dessen Lied ich singe."

So können schnell einige 1000 neue Mitglieder zusammen kommen, zumindest solange wie die "Hilfsgüter" regelmäßig eintreffen.


Aber auch dies sollte man zur Kenntnis nehmen


Zitat

http://www.taz.de/pt/2006/11/22/a0106.1/text

Im Mai wurde der wahre Täter überführt: ein führendes Mitglied der Zeugen Jehovas, der eine Diebesbande rekrutiert hatte. Das verschärfte die Spannungen, denn die Zeugen Jehovas, im Kongo auch als Kitawala bekannt, stehen eher Kabila nahe. Die neue Fluchtbewegung soll aus Kabila-Anhängern bestehen.


von der einzig wahre Bauer - am 16.09.2013 14:05

Re: seit über einem Jahrzehnt sind soziale Tätigkeiten von Jehovas Zeugen bekannt

Sorry "Kitawala" würde ich nicht in einem Atemzug mit den Zeugen Jehovas nennen. Dabei handelt es sich um eine Gruppierung, die dem Russell "außer Kontrolle" geriet, und die in diesem Außer-Kontrolle-Zustand der WTG, dann noch einige Schlagzeilen verursachte. Greschat hat ein grundlegendes Buch dazu geschrieben. Auch im hiesigen Webseitenaccount - unter Nutzung der Google-Suchfunktion, lassen sich einige ergänzende Ausführungen benennen (ohne das ich jetzt den Aufwand betreiben möchte diese Links herauszusuchen).

von Drahbeck - am 16.09.2013 14:16

Re: seit über einem Jahrzehnt sind soziale Tätigkeiten von Jehovas Zeugen bekannt

Soziale Tätigkeiten sind bekannt, heißt noch lange nicht, dass sie effektiv sind und ohne Bedingungen zur Verfügung stehen...

von offthehook - am 17.09.2013 09:30

Stellungnahme von Jehovas Zeugen an die Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements"

Hier ging es darum, was die Jehovas Zeugen Gemeinschaft für die Gesellschaft macht....

Ich möchte Jehovas Zeugen gerne "Jehovas Lügner" nennen.

http://gimpelfang.de/index.php?jehovas-zeugen-deutscher-bundestag

Zitat
Möglichkeiten der Förderung freiwilligen Engagements durch die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas

Das ausschließlich durch Spenden finanzierte Werk der Zeugen Jehovas fördert das freiwillige Engagement des einzelnen, indem es organisatorische Rahmenbedingungen schafft, die dem einzelnen helfen, seine Bereitschaft zu freiwilligem Engagement einzubringen. Im religiösen und seelsorgerischen Bereich erfolgt dies durch die Einrichtung geistlicher Ämter, die von Gläubigen bekleidet werden können. Damit verbunden sind Schulungen durch die Religionsgemeinschaft, um die Betreffenden für die damit verbundenen Aufgaben auszurüsten, insbesondere für die seelsorgerische Betreuung. Für andere Aktivitäten existieren organisatorische Vorkehrungen, die entsprechende Schulungen einschließen, wie oben bereits beschrieben wurde.

Wer von den Glaubensangehörigen den Wunsch hat, sich auf Grund seiner religiösen Motivation ausschließlich und ohne berufliche Tätigkeit in der Religionsgemeinschaft zu engagieren, hat die Möglichkeit, in die ordensähnliche Gemeinschaft der Sondervollzeitdiener der Zeugen Jehovas einzutreten. Für diese ist der wirtschaftliche Unterhalt und lebenslange Versorgung nach den Regeln der ordensähnlichen Gemeinschaft gewährleistet.

Weitere Förderungen sind nicht vorgesehen und nach Ansicht der Religionsgemeinschaft auch nicht erforderlich


Das vorstehende Zitat ist einer schriftlichen Stellungnahme von Jehovas Zeugen an den Deutschen Bundestag entnommen. siehe Link

von der einzig wahre Bauer - am 17.09.2013 10:05

Menschen mit dem versorgen, was sie brauchen

Wer es glaubt wird seelig - ich glaube es nicht.

Zitat
Wachtturm 15.11.2013 - Seite 8 - Menschen mit dem versorgen, was sie brauchen — wie?

"Till Eulenspiegel", ein Ältester aus einem Entwicklungsland ...

[Anmerkung] beschreibt den großen Notstand in einem Entwicklungsland ...

„Lebensmittel und Medikamente wurden knapp — oder extrem teuer. [na was denn nun? hätte man nicht abgedroschen "und" schreiben können?] Banken schlossen und die Geldautomaten waren entweder leer oder außer Betrieb.“

[Anmerkung] Wow, was für ein unglaublicher Notstand !!!!!

Das Zweigbüro reagierte sofort. Es schickte Geld und Hilfslieferungen an die Brüder, die in verschiedenen Königreichssälen im Land untergekommen waren.


Zitat

„Später gingen beim Zweigbüro viele Dankesbriefe von Brüdern aus allen Teilen des Landes ein“, ...


Zitat

bei Katastrophen — ob durch den Menschen oder die Natur verursacht — in Not, sagen wir nicht: „Haltet euch warm und wohlgenährt“ (Jak. 2:15, 16). Stattdessen setzen wir alles daran, dass für ihre materiellen Bedürfnisse gesorgt ist.


Zitat

Diener Jehovas leisten in Not geratenen Personen gern materielle Hilfe.



Diener Jehovas? Das hört sich für mich an wie: "Helft euch selbst..."

Ich hätte da lieber gelesen:

»Jehovas irdische Organisation leistet in Not geratenen Personen gern materielle Hilfe.«


Also wer diesen Klamauk glaubt, der will es unbedingt glauben und der ist sicherlich auch einer der bereit ist, nur wegen der schönen Geschichte, an den Weihnachtsmann zu glauben.


Aber der Wachtturm wäre ja nicht das was er ist, wenn er nach dieser herzzerreißenden Geschichte [das Zweigbüro schickte sogleich einen Lieferwagen mit Geld los] aus einem nicht genauer benannten Entwicklungsland und einer nicht näher definierten Katastrophe [Banken schlossen und die Geldautomaten waren leer] nicht auch die Kurve im ureigenen Interesse bekommt.

Ohne große Umschweife heißt es dann:

Zitat

Doch Menschen haben auch geistige Bedürfnisse ... um sie
zu stillen, hat Jesus seinen Nachfolgern den Predigtauftrag gegeben


Aber das ist nur der Deckmantel für die eigentlichen Geld-Bettelei:

Zitat

Als Organisation leisten wir mit einem Teil der gespendeten Gelder materielle Hilfe. In erster Linie werden Spenden jedoch dafür verwendet, die gute Botschaft vom Königreich zu verbreiten.


Aber damit es auch jeder der wohl dümmsten Zeugen Jehovas auch merkt, dass er jetzt sein Geld in andere Hände geben soll, wird in der "Holzhammer-Methode" klar und deutlich gefordert:

Zitat

Jede Spende wird zweckgemäß und auf beste Weise eingesetzt — darauf können alle vertrauen, ... Bist du in der Lage, Brüdern, die in Not geraten
sind, zu helfen? Mochtest du zur Förderung des Predigtwerks beitragen? Wenn ja, dann „enthalte das Gute nicht ... vor, ... wann immer es in der Macht deiner Hand liegt, es zu tun


... ich bin dann mal kurz weg... mir ist übel geworden... ich muss mir noch nicht einmal den Finger in den Hals stecken um k... zu können.

von der einzig wahre Bauer - am 17.09.2013 15:11
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