Notiert in Sachen Königreichssäle

Startbeitrag von Drahbeck am 27.09.2013 18:36

im Raum Berlin (geographisch).
Laut den Angaben einer WTG-Webseite stellt sich die Sachlage derzeit so dar.

www.jw.org/apps/X_FRNsPnPBrTZGT

Sofern darunter - derzeit - noch Mietsäle befindlich sein sollten (unklar, eher unwahrscheinlich, so sind diese jedenfalls aus den veröffentlichten WTG-Angaben, nicht gesondert feststellbar).
Demzufolge gäbe es in Berlin derzeit
etwa 53 selbständige Versammlungen (Selbstständig in dem Sinne über eine eigene Ältestenschaft usw. verfügend.
Darüber hinaus werden Selbständige Gruppen auch in Gebärdensprache,
In Rumänisch,
Vietnamesisch,
In Arabisch und in
Tamil nachgewiesen.
Es gibt sicherlich noch weitere Fremdsprachige Gruppen in Berlin. Die sind dann aber in genanntem Link nicht nachgewiesen.
Diese 53 Versammlungen würden etwa 20 Königreichssäle nutzen.
Die fünf Versammlungen
„Gesundbrunnen",
„Humboldthain",
"Schöneberg",
"Mitte",
„Prenzlauer Berg"
würden zusammen Königreichssäle nutzen, wobei die entsprechende Immobilie, früher mal die Funktion eines „Kongresszentrums" wahrnahm. Letztere Funktion wurde dann durch das neuerbaute Kongresszentrum in Velten abgelöst, und die Berliner Immobilie, erneut entsprechend umgebaut.
"Mitte", und „Prenzlauer Berg", kann dabei weitgehend als geographisch dem Osttteil Berlins zugehörig, veranschlagt werden.

Die drei Versammlungen
„Savinyplatz",
„Charlottenburg-Süd",
„Charlottenburg-West"
versammeln sich dann in jenem Königreichssaal, der in der Zeit vor 1961, zum Westberliner WTG-Büro gehörte. Zur „Versammlungsauffüllung" an diesem Ort trägt dann sicherlich auch das Privatwirtschaftlich geführte Seniorenheim mit bei, welches heute die Räumlichkeiten des ehemaligen Zweigbüros nutzt, und dessen Klientel zum überwiegenden Teil aus Zeugen Jehovas besteht.

Vier Versammlungen
„Britz",
„Neuköln-Ost",
„Neuköln-West",
„Kreuzberg-West"
nutzen einen Königreichssaal. Zu ihrer Klientel dürften sicherlich auch einige gehören, welche sich früher in einem anderen Königreichssaal, ebenfalls in Neuköln versammelten. Indes dieser ältere Königreichssaal besitzt heute eine andere Nutzerschicht, aus den Reihen einer Splittergruppe aus dem Bereich der Adventisten.

Fünf Versammlungen und zwar
„Lankwitz-Nord",
„Lankwitz- Süd",
„Steglitz-Ost",
„Steglitz-West",
„Zehlendorf-Süd",
sind als Nutzer einer weiteren Königreichssaal-Immobilie aufgeführt.

Ebenfalls fünf Versammlungen, sind als Nutzer eines weiteren Königreichssaales genannt.
„Lichtenrade",
„Mariendorf",
„Mariendorf-West",
„Mariendorf-Ost",
„Tempelhof"

Ein weiterer Königreichsaal wird von vier Versammlungen genutzt
„Haselhorst",
„Siemensstadt",
„Spandau-Ost",
„Gatow".

Die vier Versammlungen
„Buckow",
„Rudow-Nord",
„Rudow-Süd",
„Rudow-Mitte" nutzen eine Königreichssaal-Immobilie im Randgebiet von Berlin, die aber politisch bereits zu Brandenburg gehört.

Für drei Versammlungen
„Reinickendorf-West",
„Reinickendorf-Ost",
„Tiergarten"
dient ein weiterer Königreichssaal.

Im Norden von Berlin, teilen sich ebenfalls die drei Versammlungen
„Spandau-Mitte",
."Spandau-Nord", .
„Spandau-West" einen Saal.
Dort gibt es noch einen vierten Saalnutzer, das im geographischen Brandeburg gelegene "Falkensee"

„Wilmersdord-Nord", und
„Wilmersdorf-Ost", strammes Alt-Westberlin, verfügt für diese zwei Versammlungen über einen Saal.

Dito auch die zwei Versammlungen,
"Borsigwalde" und
"Tegel".

Und tatsächlich gibt es sogar noch - fast als Novität - auch Versammlungen, die ihren Königreichssaal nicht, wie die anderen vorgenannten Beispiele, noch mit anderen Versammlungen teilen müssen, also relativer „Herr im eigenen Hause" (noch) sind. Das trifft für die nachfolgenden Versammlungen zu:

„Heiligensee
„Hermsdorf",
„Reinickendorf-Mitte",
„Kreuzberg-Mitte",
„Pankow",
„Zehlendorf-West".
Pankow gehört zum geographischen Ostberlin, und Zehlendorf-West nutzt eine Immobilie die im geographischen Bereich Brandenburgs errichtet wurde.

Es fehlen in dieser bisherigen Auflistung eigentlich nur noch klassische Ostbezirke.
Zwei von ihnen
„Köpenick" und „Treptow" versammeln sich in jener Immobilie, welche zugleich auch als offizielle Depandance der „Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in Deutschland" gilt.

Drei weitere Versammlungen,
„Hohenschönhausen",
„Lichtenberg",
„Weißensee"

und Schlußendlich die zwei Versammlungen
„Hellersdorf" und „Marzahn" als Nutzer eines Saales sind noch zu nennen.
Die fünf zuletzt genannten Versammlungen, enthalten in ihrem Einzugsgebiet auch einen hohen Anteil von Häusern, welche erst zu DDR-Zeiten errichtet wurden. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass es nicht auch dort Altbaugebiete gäbe. Aber als wesentliches Strukturelement, sollte es nicht unerwähnt bleiben.

Insgesamt indes drängt sich weiter der Eindruck auf, die Dominanz der Zeugen Jehovas in den geographisch westlichen Teilen Berlins, ist weiterhin ungebrochen. Daran hat auch die mittlerweile schon staatliche Zahl von Jahren, nach dem Mauerfall, nichts wesentliches geändert.

Antworten:

Auch dieses noch. Von 2237 Zeugen Jehovas-Versammlungen in Deutschland des Jahres 2012 seien etwa 836 dem Fremdsprachigen Bereich zuzuordnen. Doch wohl eine staatliche Zahl.

http://forum.sektenausstieg.net/showthread.php?15489-Wie-viele-Zeugen-gäbe-es-ohne-Imigranten-in-Deutschland

Als Stichproben auch dieses:
Nutzt man den bereits genannten WTG-Link für die Sprache Russisch wird man schon mal gleich belehrt:

„Es wurden mehr Ergebnisse gefunden, als angezeigt werden können. Bitte die Suchkriterien verbessern."

Ergo mehr als 100 Russischsprachige Versammlungen!
Demnach gäbe es allein in Berlin, sechs verschiedene Russischsprachige Versammlungen, welche Mitnutzer in sechs verschiedenen Königreichssälen seien. Und dem Bereich Russischsprachiger Versammlungen in Berlin, ordnet die WTG dann noch eine in Armenischer Sprache zu und eine in russischer Gebärdensprache).
(„Berlin-Russisch-Nord",
„Berlin-Russisch-Süd",
„Berlin-Russisch-Ost",
„Berlin-Russisch-West",
„Berlin-Neukölln-Russisch",
„Berlin-Spandau-Russisch")

von Drahbeck - am 29.09.2013 05:55
Weiter im Geographischen Bereich Berlin verbleibend.
Für die polnische Sprachruppe gäbe es vier mit genutzte Königreichssäle
„Polnisch-Nord",
„Polnisch-Süd",
„Polnisch-West",
„Polnisch-Mitte"

Kroatisch/Serbisch bringt es auf drei mitgenutzte Könichreichssäle
„Kroatisch/Serbisch-Mitte",
„Kroatisch/Serbisch-Nord",
„Kroatisch/Serbisch-Süd"

Rumänisch ist in zwei Königreichssälen als Mitnutzer verzeichnet.

Griechisch dito ebenfalls mit zwei Sälen.

Auch Italienisch bringt es auf zwei mit genutzte Königreichssäle.

Englisch ebenfalls in zwei Königreichssälen, wobei der eine davon noch eine Untergruppe in der Sprach Twi offeriert. Siehe dazu:
de.wikipedia.org/wiki/Twi_(Sprache)

Eine Versammlung für die Portugiesische Sprache, welche wiederum eine Untergruppe in der Sprach Lingala offeriert.
Siehe dazu: de.wikipedia.org/wiki/Ling%C3%A1la

Viele jener Fremdsprachigen Versammlungen haben ihr Domizil in jener Immobilie, welche früher mal als Kongressaal in Berlin fungierte, dann aber nach Eröffnung des Kongresszentrums in Velten, für die Königreichssaal-Nutzung umgebaut wurde.
Gleichwohl sind solche Fremdsprachigen Versammlungen auch in anderen Berliner Königreichssälen antreffbar. Mit der Ausnahme jenes Saales im Bezirk Berlin-Köpenick, wo die „Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in Deutschland" ihren Sitz hat. Dort will man - einstweilen noch - Deutschsprachig unter sich sein. Vielleicht ist aber in dem Einzugsgebiet jener Immobilie (den Berliner Bezirken Treptow-Köpenick) das Reservoir der aus Fremdsprachigen Kreisen „gefischten" noch nicht sonderlich groß. Und sollte es doch solche geben, können die, bei dem gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz in Berlin, dann „singen":
„Wenn einer eine Reise tut - kann er was erzählen."
Nebst den vorgenannten Sprachgruppen wird dann noch jeweils ein Berliner Königreichssaal von den nachfolgenden Sprachgruppen mit genutzt:
Deutsche Gebärdensprache,
Arabisch,
Armenisch,
Französch,
Persisch,
Spanisch,
Tagalog,
Tamil,
Türkisch,
Vietnamesisch.

von Drahbeck - am 29.09.2013 09:10

Jehovas Zeugen in Trier

Laut der Sammelrubrik einer Zeitung, dort Veranstaltungsangebote für die Sprachruppen:
Albanisch,
Französisch,
Rumänisch
Russisch

Und wer hätte das gedacht, auch sogar noch für die deutsche Sprachgruppe in Trier
Trier ist politisch eine Stadt im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz

www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Kurz-KATH-GOTTESDIENSTE;art777,3726157

von Drahbeck - am 06.12.2013 23:41
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