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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Gerd B., sebe, Drahbeck, der einzig wahre Bauer

Österreichische Details

Startbeitrag von Gerd B. am 22.10.2013 09:07

Im Link http://www.manfred-gebhard.de/Voigt.htm

fand ich diesen Text:
Als mir Voigt Walter im Büro genau gegenüber saß, blickte er eines Tages mich an und schüttelte den Kopf. Auf meine fragende Miene hin, meinte er nur schmunzelnd: "Und dich wollte ich unbedingt zu einem Kreisdiener machen und nun bin ich froh, dass du immer abgelehnt hast."

Suchte nun in alten Fotos, hier ist Walter genau dort, wo er diesen zitierten Satz zu mir sagte, 1967:



1972, ehemalige ZJ, am Kahlenberg in Wien:



Von links nach rechts:
Nelly Fleury, Walter Voigt (ehem. Zweigaufseher von Österreich), Maurice Fleury (ehem. Zweigaufseher von Belgien und Luxemburg), meine Tochter + Frau, Elsi Voigt

Antworten:

Lieber Gerd, sende die an dieser Stelle meine besten Grüße. Freue mich außerordentlich von dir zu hören (lesen).
Wenn man damals gewusst hätte was man heute weiß...
Aber damals interessierte mich weniger die Wahrheit als die jungen Schwestern auf den Kongressen :)
Aber sicher wirst du auch froh sein, kein Kreisaufseher geworden zu sein ... eine Laufbahn um bis zum Tod tätig zu sein. Muss da an Kretschmar denken. Kenne ihn aus Kinderzeiten und vor über zehn Jahren tingelte er immer noch herum. Alt, ausgelaugt und ohne Kraft. Hoffte auf einen wohlhabenden Gönner der einen Altersruhesitz für ihn zur Verfügung stellt. Ist jetzt wohl so 15 Jahre her, da tingelte ich mal mit ihm im Predigtdienst. Eine echt lahme Sache, ohne pepp, nur die Zeit rumkriegen. Der war alt geworden und konnte sich an früher nicht mehr erinnern oder wollte es nicht. Ist auch egal. Interessieren würde mich aber schon, wie der Kretschmer sein Ende gefunden hat.

http://www.manfred-gebhard.de/Ueberlebenskuenstler.htm
http://www.manfred-gebhard.de/Kretschmer.htm

von der einzig wahre Bauer - am 22.10.2013 21:05
So ist es, lieber wahrer Bauer,

so kramte ich weiter in fotografischen Erinnerungen.
Da fand ich auch dieses Bild:



1971 im Frühjahr.
Es kam aus Tübingen die Familie Fadini. Er war dort Professor, schoss auch diese Aufnahme vor ihrem Hotel in Baden bei Wien. (Übrigens, kennt jemand diese Familie, bitte melden!) So kam ich auch einmal aufs Bild, neben mir W. Voigt, dann Schw. Fadini, Elsi Voigt, meine Tochter.
Wir waren alle noch ZJ, aber mit vielen Zweifeln, daher kamen die Fadinis auch angereist. Außer mir wurde später (noch v o r 1975) keiner ausgeschlossen...

In meiner Fotosammlung sind auch DDR-Fotos (Ostberlin, die "Hauptstadt der DDR", man durfte dort nie Ostberlin sagen), die stelle ich später hier herein, wird dich und Manfred als Berliner vielleicht interessieren.

Letzterer wies gestern auf meine Zitate hin, Auszug:

Die Chronologie seines nachfolgenden Ausstieges beschreibt er auch noch mit den Worten:

„Bei einem Messebesuch in Leipzig sah ich ein Buch von einem DDR-Verlag mit dem Titel: 'Die Zeugen Jehovas.' Wie zur Zeit des 'dritten Reiches', als das Abhören eines Feindsenders tödlich sein konnte, so ist auch ZJ verboten, 'Schmähschriften' zu lesen. Was konnte in der DDR schon Schlimmes gegen 'die Wahrheit' gesagt werden, dachte ich. Das Buch enthielt eine geschickt gemachte Dokumentation über all die missglückten Vorhersagen der WTG im Laufe der Jahrzehnte.

Einen großen Schreck bekam ich, als die Strategie der WTG beschrieben wurde, die 'sozialistischen Länder' zu unterwandern. So hieß es, die ZJ arbeiteten mit illegalen Methoden, diese 'wurden für geheime Nachrichten- und Kuriertätigkeiten im Interesse der Untergrundorganisation ausgenutzt', hieß es wörtlich. Besonders hat mich dann die Abbildung eines Apparates zur Projektion der eingeschleusten Filmmaterialien erschreckt:

Da wurde irgendwo ein geheimer Partner - ein 'Informeller Mitarbeiter' der WTG könnte man sagen - erwischt. Meine Projektormethode war aufgedeckt. Damals beendete ich auch meine 'Agententätigkeit', ich vertraute nicht mehr darauf, dass Gott das alles gutheißt. Gleichzeitig gab ich die meisten Ämter in der Versammlung auf. Die Dokumente des DDR-Buches zeigten bei mir Wirkung"
(S. 72)

http://www.manfred-gebhard.de/Borchers.htm

Weitere DDR-sche Erlebnisse später :xcool:

von Gerd B. - am 23.10.2013 07:09

Re: DDR-sche Details

Es mag paradox klingen, aber zu meinem Ausstieg hat mir Manfreds Buch (Zitat siehe oben) sehr geholfen. Dazu kamen die vielen typischen Verhaltensweisen und Sprüche in der DDR, die fast religiös anmuteten, einen sah ich beim Bahnhof in Dresden, später auch in der Auslage eines HO-Ladens:
"Die Freundschaft mit der Sowjetunion ist so wichtig wie der Herzschlag in unserem Leben"

Bei den Geschäftsreisen flog ich entweder mit der "Interflug" nach Schönefeld, oder über Frankfurt nach Berlin West, damals noch Flughafen Tempelhof. Dann mit Taxi zum "Checkpoint Charly" und da war dies wichtig:



Die uniformierten Ost-Leute waren am Übergang meist recht locker, im Gegensatz zu den sächsischen VoPos in Hirschberg. Mein Visum war bevorrechtet, es wurde von unserem Vertreter (in Berlin Schlegelstraße) direkt im Ministerium angefordert und hatte spezielle Wirkung. Kam ich mit dem Auto zu einer bestimmten Zeit und mit vorher angekündigtem Auto-Kennzeichen nach Hirschberg, dann durfte ich unkontrolliert einreisen, im Kofferraum waren viele Geschenke drinnen, die einige Tage vorher für wichtige Leute im Ministerium für Verkehrswesen bestellt wurden. Tja, alle Menschen sind gleich...

Zurück zum Checkpoint, da meinte ein Ost-Kontrollor einmal schmunzelnd: "Aha, Sie sind also Werbeleiter. Können Sie uns denn noch was beibringen?" Ich sagte, "ich kann eher bei euch noch was lernen", es wurde laut gelacht.

Dann zu Fuß in Richtung Hotel Metropol, Ecke "Unter den Linden". Einmal am Weg dorthin, hörte ich rechts bei einem Schulhof streitenden Kinder, etwa 12 Jahre alt, da schrie ein Junge einen anderen mit "Kapitalistenschwein!" an - kein Witz.

Eine Aufnahme mit Seltenheitswert: Blick vom Hotel „Metropol“ (von den Schweden erbaut) in Richtung Bahnhof Friedrichsstraße. Es fand gerade irgendeine Jubiläumsparade statt:


Ich sah mir auch die Rentner beim Bahnhof an, die dort mit ihren Koffern Richtung West in Schlangen standen, Reise zumeist ohne Wiederkehr. Da gab es auch Abschiedstragödien.

Erlebnisse in der DDR, die mich so stark an die Methoden der WTG erinnerten, folgen demnächst.

von Gerd B. - am 23.10.2013 08:53

Re: DDR-sche Details

Vorne weg noch Berlin (Hauptstadt der DDR) Erinnerungen:

Der Berliner Dom wurde restauriert:


Palast der Republik rechts golden glänzend, Blick Richtung Alex, der Autoverkehr einsam:


Noch weit verkehrsfreier (weil kapitalistenfrei):


Aus Aufzeichnungen in meinem Buch:
Während die DDR noch auf ihre Wende wartete, für uns rückte sie immer näher. Gerade Funktionäre der Einheitspartei in Ostdeutschland, förderten unbewußt mein Mißtrauen gegen Gleichmacherei und Unterdrückung, wo auch immer diese praktiziert wurde. Ich hatte eine kurze Ausbildung zum Kameramann absolviert und reiste dann in verschiedene Länder, um unsere Gleisbaumaschinen zu filmen. In den Ostländern gab es besondere Einschränkungen, so durften u.a. keine Brücken oder Gleisanlagen abgelichtet werden. Eine Maschine sollte auf den Gleisanlagen des Kohlereviers „Schwarze Pumpe“ gefilmt werden. Dazu mußte ich ein Kamerateam aus Ostberlin engagieren, das mir vom Ministerium für Verkehr zugewiesen wurde. Dieses bestand aus sechs Personen. Es gab einen Riesenaufwand mit Regisseur und Assistent. Die Gespräche mit diesen, waren aber recht freundschaftlich. Abends saßen wir oft noch gemütlich beisammen. An einem dieser Abende, bat mich der Regisseur um ein vertrauliches Gespräch. Er nannte auch gleich den Grund. Als führendes Mitglied der SED gehört es zu seinen Aufgaben, durch Befragungen herauszufinden, wie Menschen aus dem westlichen Ausland die DDR beurteilen. Er versicherte glaubhaft, daß ich nichts zu befürchten hätte. Die Ergebnisse solcher Befragung werden Donnerstag Abend, in der Parteisitzung, ausgewertet. Ich hatte Vertrauen zu dem Mann und war froh, endlich über meinen Frust erzählen zu können. Die „Unfreiheit“ stellte ich in den Mittelpunkt meiner Beschwerden. Die Antworten dieses Funktionärs kamen mir bald bekannt vor, weil ich im Predigtdienst oft in ähnlicher Weise antwortete. Natürlich mit etwas anderen Vorgaben. Hier war nämlich der bullige SED-Mann mein Opfer, den ich genüßlich „zerlegen“ konnte. Im Felddienst machen dies die Leute mit mir. Auch er gab einstudierte Antworten und versuchte, unangenehmen Tatsachen auszuweichen. Siehe da, die gleiche Taktik wie bei unserer theokratischen Schulung, so ging es mir durch den Sinn. Dazu ein Beispiel:
Im Predigtdienst kommt häufig die Frage: „Warum glaubt Ihre Sekte eigentlich, nur sie allein sei von Gott gebraucht und nur ihre Leute würden von Gott gerettet werden?“. Dann kommt die stereotype Antwort, etwa so: „Wir können nicht wissen, wie Jehova dies beurteilt, die Errettung der Menschen liegt nicht bei uns, sondern nur in seiner Hand“. Das klingt vordergründig einleuchtend und der Gesprächspartner mag denken, das ist eine vernünftige Einstellung. Darin spiegelt sich die doppelzüngige Sprache der WTG wider: für Außenstehende wird häufig direkt das Gegenteil von dem ausgedrückt, was intern als „Gesetz“ gilt. Dem darf man nicht ungestraft widersprechen. Die WT-Organisation vermittelt die Überzeugung: nur sie allein wird von Gott gebraucht und geleitet. Es gibt nur eine Einbahnstraße ins künftige Paradies. Dieses Ziel kann nur der erreichen, der sich dem geeinten „Volk Gottes“ anschließt und gehorsam dem von Christus eingesetzten Sklaven folgt. Es wird auch immer betont, dieses Volk befinde sich bereits in einem „geistigen Paradies“, sie sind anderen Christen weit voraus.
Auch die Funktionäre in der DDR hatten das Gefühl, in einem Arbeiter- und Bauernparadies zu leben und glücklichen Zeiten entgegen zu gehen.
Ich riß den Herrn Regisseur aus seinen politischen Träumereien. So kam ich auch auf die unangenehmen Formalitäten an der Grenze zu sprechen. Er hatte kaum eine Ahnung davon, was sich dort abspielt. Ich geriet ins Schwärmen, über die angenehmen Zustände im freien Österreich. Wie sich doch die Bilder gleichen. Hier der Genosse Regisseur auf der einen, da der Bruder Zeuge, auf der anderen Seite. Zwei „Apparatschiks“. Hier die alleinbeglückende Partei, dort die alleinrettende Organisation. Ohne rot zu werden, wird gelogen und die Wahrheit gebogen. Wer die Partei oder die Organisation angreift, greift direkt in deren Augapfel. Auch die „Bestrafung“ hat Ähnlichkeiten. Wer sich nicht anpassen will, wird schnell unbequem. Wer eigene Entscheidungen trifft und nicht den Anweisungen der Oberen folgt, erfüllt nicht die erwarteten Normen. Das kostet oft die Stelle, den Posten, zumindest den guten Ruf. Oder theokratische Dienstämter.


Diktaturen haben immer die gleiche Methodik :mad:

Befreite Grüße!
Gerd

von Gerd B. - am 23.10.2013 09:12
Zitat
Gerd B.

1971 im Frühjahr.
Es kam aus Tübingen die Familie Fadini. Er war dort Professor, schoss auch diese Aufnahme vor ihrem Hotel in Baden bei Wien. (Übrigens, kennt jemand diese Familie, bitte melden!) So kam ich auch einmal aufs Bild, neben mir W. Voigt, dann Schw. Fadini


Google klärt auf:

Person Fadini, Alois
Geschlecht männlich
Quelle Vorlage
Zeit Lebensdaten: 1929-
Land Deutschland (XA-DE)
Geografischer Bezug Wirkungsort: Tübingen
Beruf(e) Physiker
Weitere Angaben Dt. Physiker und privater Bibelforscher in Tübingen
Systematik 21.5p Personen zu Physik ; 3.6p Personen zu Kirchengeschichte, Systematischer und Praktischer Theologie, Kirche und Konfession
Typ Person (piz)
Autor von 11 Publikationen
Unsere Familienbibliothek
Fadini, Alois. - Tübingen : Fadini, 2012
Vorfahren und Nachkommen der Sophie Frank verw. Fadini, geb. Zitt
Fadini, Alois. - Tübingen : Fadini, 2011

http://d-nb.info/800821394

Hervorhebung von mir

Genannter sandte auch einmal einen Bericht nach Brooklyn, dass ihm aufgrund seiner Forschungsarbeiten in Sachen "Kohle" klare Beweise vorliegen, dass die Altersangaben der WTG nicht stimmen können. Reaktion: null
Kenne ich aus pers. gehörten Bericht von Alois.
...

von Gerd B. - am 23.10.2013 11:37

Re: DDR-sche Details

Danke Gerd! Wir haben in der DDR Schikanen im Schul-Berufs und Privatbereich zur Genüge erlebt, weil wir den "Oberen" der WTO Gehör schenkten und nun nach Augenöffnung beider Seiten bekommen wir auch die Bestrafung der WTO!

von sebe - am 23.10.2013 14:08

Re: DDR-sche Details

Auffallend weil diese Systeme in irgend einer Form verwandt sind, sie korrumpieren bei Parteigenossen, oder andersrum bei loyalen Organisationsanhängern.

Im ZDF war nach der Wende ein Bericht, was sich so alles im Hotel Metropol abspielte. Zur Gewinnung von westlichen Geheimniszuträgern, wurden manchen Gästen gewisse Damen angeboten und aus dem Fernseher wurden dann per Camera pikante Details aufgenommen und dienten zur Erpressung - ich kann beschwören, nie dieses Angebot erhalten zu haben - sollte ich nun enttäuscht sein? :rp:

Mein DDR-Architekt schimpfte gerne im Devisenrestaurant im 1. Stock voll Frust über die Zustände dort. Ich deutete ihm oft lautlos, dass er vorsichtig sein soll. Dann zeigte 1991 das ZDF, dass in den Heizkörpern "Wanzen" versteckt waren.

Aufgrund dieser Thematik hier, träumte ich verg. Nacht, ich war in der DDR. Ich roch sogar das Reinigungsmittel (Lysol?), das in vielen Räumen zu riechen war, so auch in den Kabinen der "Interflug". Wenn ich in Wien einstieg war ich schon geruchsmäßig auf den Arbeiter- und Bauernstaat vorbereitet.

Ich googelte heute noch weiter, da wird auch unser bereits verstorbener Mittelsmann genannt, der es ermöglichte, unkontrolliert einreisen zu können, Auszug:

...eine Tochterfirma des angeblich auf eigene Rechnung operierenden Ost-Berliner "Privat-Händlers" (DDR-Terminus) Günther Forgber.

Forgber war in Wahrheit nicht nur dem KoKo-Chef Schalck unterstellt. Die Firma stand gleichzeitig im Sold des Ministeriums für Staatssicherheit. Und die Briefkastenfirma Exportcontact, befand das Oberlandesgericht Celle in einem rechtskräftigen Urteil, sei "vornehmlich bei der Beschaffung von Embargowaren tätig" gewesen.


So war ich vielleicht sowas wie ein IM, ohne es zu wissen, psst nix weiter sagen (hihi), darauf nehmen wir nun einen Rotkäppchen Sekt, der wirklich gut schmeckte :drink:

von Gerd B. - am 23.10.2013 17:00
Was Google so ergänzend mitteilt

www.berliner-zeitung.de/archiv/seit-13-monaten-ist-der-einstige-koko-geschaeftsmann-guenter-forgber-auf-der-flucht---in-berlin-droht-ihm-zwangshaft-die-panne-von-kitzbuehel,10810590,9062146.html

www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?G%FCnther_Forgber

Ein Detail in diesen Ausführungen vermisse ich allerdings.
Den Namen eines Franz Josef Strauss.
Wenn es darum gehen sollte die Sippe jener „Krähen" näher zu beschreiben, die sich da wie das Sprichwort zu berichten weis, gegenseitig nicht die Augen aushacken, sollte man Herrn Strauss sicherlich nicht vergessen, es sei denn man will letzteres, was in der Tat der Fall ist.


von Drahbeck - am 24.10.2013 01:41

Noch zwei "Krähen"

Noch zwei „Krähen" die sich da gegenseitig nicht die Augen auszuhacken belieben.
Die „Oberkrähe" namens Papst. Wortgewaltige Worthülsen ohne Praxiswert schon mal in den Raum stellend.
Und die „Unterkrähe" namens „Bischof von Limburg". Hätte letztere etwas geschmeidiger agiert, etwa nicht seinerseits juristische Schritte gegen den „Spiegel" wegen ihm nicht genehmer Berichterstattung eingeleitet, wäre wie nicht zum erstenmal, das „Gras des Vergessens" über alles gewachsen. Aber durch sein tolpatschiges agieren, hat er in der Tat „schlafende Hunde" geweckt, die es selbst den Berufsmäßigen Obervergessenwollenden, schwer machen ihrem Job nachzugehen - zumindest derzeit.

www.spiegel.de/panorama/papst-beschluss-zu-tebartz-van-elst-bistum-limburg-wendet-sich-ab-a-929630.html

von Drahbeck - am 24.10.2013 02:09

Re: DDR-sche Details

Kannste mal sehen-Rotkäppchensekt ist heute Gesamtdeutscher Marktführer und schmeckt immer noch gut!

von sebe - am 24.10.2013 08:28
Da hatte es der "Ober Ko-ko" Schalck-G. besser, der bezog mit der Wende ein Domiziel am Tegernsee. Da wirkte sicherlich noch der lange Arm von Strauss.

von sebe - am 24.10.2013 08:34

Re: DDR-sche Details

Bei der Leipziger Messe, aßen wir oft nen Broiler bei den Ständen. Nun fragt mal einen Ösi oder Wessi, was das sein soll :p

Einmal stellten wir einen funkgesteuerten Laserwagen aus und ließen das Ding per Fernsteuerung im Freigelände auf dem Gleis herumfahren.
Auf einmal tauchte eine Gruppe Leute mit langen Antennen auf. Die hatten die Signale empfangen und meinten das seien verschlüsselte Botschaften. Wir amüsierten uns alle und gaben ihnen die begehrten Werbegeschenke, auch Bananen waren ein kostbar Gut. Wir schätzten die günstigen Waren im Intershop und tranken gern das Wernesgrüner :cheers:

von Gerd B. - am 24.10.2013 09:36
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