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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bauer, X ~ mysnip, . +

Tagebuch eines Toten II - Unglück

Startbeitrag von . + am 19.12.2008 23:24

Der vorangegangene Teil:
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,18681,18681#msg-18681




Hallo Julian,

Zeit ist Glück
Das Leben ist kurz
Der Wachtturm ist ein Unglück.

Ich weiß, dass ich morgen sterben werde.
Und wenn nicht morgen, dann übermorgen.
Aber heute will ich meine Seele erleichtern.

Heute fange ich noch einmal ganz von vorne an.
Ich weiß, dass es mir schon mal besser ging.
Aber es ist nie zu spät, noch einmal neu anzufangen.

Es war doch nicht meine Idee, dass 1925 das Ende käme.
Ich habe doch nicht geschrieben, dass 1925 gesicherter ist als 1914.

Als 1925 nichts passierte sagte die Wachtturm Gesellschaft auf einmal, ich wäre selbstsüchtig gewesen, dass ich für 1925 irgendwas erwartete.
1926 schrieb man auf einmal, dass der Herr nicht sagte, dass 1925 irgendetwas passieren solle.

Das war ja wohl klar.
Der HERR nicht, aber die Herren Wachtturm Religionisten.

Dieses Heuchlerpack!
Noch 1925 fabulieren sie über irgendwelche Juden, die wieder ihrer Verpflichtung nicht nachgekommen wären, und 1926 waren es auf einmal nur irgendwelche übereifrigen Bibelforscher.
Dafür wird diese Otternbrut mal in der Hölle schmoren.

Ja - Ich schäme mich vor mir selber, dass ich auf diese Betrüger hereingefallen bin.
Und ich kann mir selber nicht verzeihen, dass ich nun auch Dich diesen Betrügern ausliefere.
Es bringt mich zur Raserei, dass ich nicht mehr die Zeit und die Fähigkeit besitze, dich vor diesem Schwindel zu bewahren.

Ich wünschte so sehr, ich könnte alles rückgängig machen.

Ich werde diese Tagebücher verwahren und sie Dir zu Deinem 18 Lebensjahr aushändigen lassen.
Das ist mein Neuanfang.

Verzeih mir Julian.
Ich wollte doch nur alles richtig machen.

-------------------------------- 20 -------------------------------

Watch Tower 1 Januar 1925



Seite 3



„Das Jahr 1925 ist gekommen. Mit großer Erwartung haben Christen diesem Jahre entgegengesehen. Viele haben zuversichtlich erwartet, dass alle Glieder des Leibes Christi während des Jahres zu himmlischer Herrlichkeit verwandelt werden.“

Hier nur exemplarisch einmal die Ausgabe in englisch.
Nachfolgend die deutschen Artikel die aber im Englischen identisch einen Monat vorher erschienen.

Wachtturm 1.Februar 1925



Seite 3



Wachtturm 15.März 1925



Seite 84 Absatz 11:



Nicht die blühende Phantasie einiger religiöser Spinner war Schuld dass sich 1925 nichts ereignet, sondern die Juden sind schuld.
Sie kommen ihrer Verpflichtung schon wieder nicht nach.

Seite 84 Absatz 15:



Seite 84 Absatz 17:



Seite 85 Absatz 27:



Seite 88 Absatz 47



„Jehova“ hat das Jahr 1925 eben so klar gekennzeichnet wie 1914.
Die Juden sind schuld wenn sie ihrer Jubeljahr-Verpflichtung nicht nachkommen.

Seite 88 Absatz 50 / 51



Wachtturm 1.Oktober 1925



Seite 291 Absatz 5



Seite 292 Absatz 9 und 10



Auf einmal sind die „Ende der Welt“ Erwartungen nur noch „Ende der Zeitordnungen“ gewesen.
Die Wachtturm Gesellschaft hat sich nicht geirrt.
Es waren nur einige Bibelforscher die selbstsüchtig waren.

Erst weckt die Wachtturmkirche Erwartungen bei ihren Mitgliedern.
Dann fällt sie ihnen in den Rücken.



Seite 294 Absatz 25



Jahrelang lehrt die Wachtturmgesellschaft irgendeinen hanebüchenen Blödsinn und am Ende tut sie so als hätte diese Irrtümer Satan verbreitet.

Wachtturm 1.September 1926



Seite 264







Der nächste Teil:
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,18757,18757#msg-18757

Antworten:

Jesaja 13:6
Heulet, denn der Tag Jehovas ist nahe!


Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift S.1587
Vollendung der Niederschrift (v. u. Z.)
Jesaja - um 732



von X ~ mysnip - am 20.12.2008 10:46

... was guckst du ???

Was interessiert es einen Zeugen Jehovas????

Das ist alles von "neuem Licht" überstahlt. Gott hat neue Erkenntnis gegeben.


... und sie merken nicht, dass jeder Wald- und Wiesen-Guru genau mit der selben Masche seine Anhänger verdummt.


Aber die meisten der Zeugen Jehovas waren früher unwissend und sind es auch heute noch, was die Bibel und weite Teile der eigenen Glaubenslehre betrifft.

Da war dann vor einigen Monaen eine junge Frau mit Überzeugung im Predigtdienst unterwegs.... ausgerechnet bei mir :-)
Und?
"Ich weiß noch nicht so viel, ich bin neu in der Wahrheit, Frau XYZ hier neben mir kann da mehr dazu sagen !! ?"
Konnte sie?
Oder wollte sie nicht?

naja, wenn jemand die JZ-Lehren wirklich kennt, dann haben des die Zeugen an der Tür schwer, sehr schwer. Dann schwimmen sie.

Und was ihnen nicht passt, das wollen sie nicht hören, das verdrängen Zeugen Jehovas.

Neues Licht hat allen bisherigen Lehrenschwachsinn überstahlt.

Ein Hoch auf das helle Licht des Himmels!!!

Aber ist dieser Jehovas Zeugen Gott nicht erbärmlich?

Hat ein ganzes Jahrhundert die Leute für sich schuften lassen, dabei war das was sie als Heil für die Menschen verkündeten gar nichts wert. Es war eine Verkündung von Lehren, die falsch waren. Schlechte, faule geistige Speise hat dieser Jehovas Zeugen Gott seit Russell verbreiten lassen. Und darauf kelbte die Botschaft
"Wahrheit!!!"

Irgendwie hat dieser Jehovas Zeugen Gott den Menschen gesagt, sie besäßen die Wahrheit. doch wie wir wissen war es nicht die Wahrheit. Zumindest nicht die heute aktuelle Wahrheit.

Was bezweckte dieser Jehovas Zeugen Gott damit, dass er Jahrzehnte Unwahrheit als Wahrheit verkünden ließ?

Nur die, die nichts wissen, sind häufig diejenigen, die am Überzeugtesten sind.

Die Hoffnung ist oft ein trügerischer Gast im Hause des Herzens. Oft pflegt die Hoffnung Gewinne zu prophezeien (und einen) in Wirklichkeit zu täuschen.

Hoffnung hält einen törichten Menschen oft zum Narren.

Törichte Hoffnung trügt den Menschen

Jehovas Zeugen = gleich: = törichte Hoffnung = religiöse Narren?

Irregeführte Menschen - kann ihnen geholfen werden?



von Bauer - am 20.12.2008 14:57
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