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Informationen zum Thema:
Forum:
Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Drahbeck, X ~ mysnip, Frau von x

In "China ist wieder ein Reissack umgefallen" ...

Startbeitrag von Drahbeck am 16.03.2009 04:47

Wieder mal eine Meldung aus der Rubrik:
"Auf diese Meldung wartete die Welt":

www.szon.de/lokales/riedlingen/riedlingen/200903160028.html

Antworten:

Zitat
Drahbeck
Wieder mal eine Meldung aus der Rubrik:
"Auf diese Meldung wartete die Welt":

www.szon.de/lokales/riedlingen/riedlingen/200903160028.html



... Vortrag zum Thema: "Auf Gottes Königreich bauen, statt leeren Versprechungen glauben" ...
Wie war das mit 1914, 1925 und 1975?

Dabei wird Jauch über das Thema: "Der Geist und die Braut sagen fortwährend "Komm" sprechen.
Komm mit predigen, um Bibelstudien einzurichten und Jünger zu machen.


von Frau von x - am 16.03.2009 11:52
Schon wieder eine neue Meldung,
auf welche sicherlich "die Welt wartete".

Besonders toll empfinde ich in solchen Meldungen auch die Vokabel
"Tischgespräche".
Wahrlich hochtrabender für solche WTG-Indoktrinierungsveranstaltungen, geht es ja kaum noch.

Dann möchte man doch mal den "Tischsprecher" sehen, der es wagt etwas anderes zu sagen, als wie die WTG wiedergekäut haben möchte?!?

www.waltroper-zeitung.de/6085.php?file_name=210_001_877382&newsline=lokal&catchline=wa/zb/ln&article_count=1&word_count=555&page_type=/6085.php&mode=detail

von Drahbeck - am 18.03.2009 18:17

Re: Waltrop / Ehrlichkeit gegenüber Jehovas Organisation = gutes Gewissen

Zitat
Drahbeck
www.waltroper-zeitung.de/6085.php?file_name=210_001_877382&newsline=lokal&catchline=wa/zb/ln&article_count=1&word_count=555&page_type=/6085.php&mode=detail

Waltroper Zeitung 18.03.2009
,,Warum ein gutes Gewissen so wertvoll ist, heißt der Schulkurs für Evangeliumsverkündiger ... im Königreichssaal ..."

Warum dieser "Schulkurs"?

WTG-Buch 2008 Bewahrt euch in Gottes Liebe S.21-23, 166
Warum ein gutes Gewissen so wertvoll ist ...
Ein reines Gewissen vor Jehova Gott ist enorm wertvoll. ... durch Schuldgefühle kann uns das Gewissen auf Fehler aufmerksam machen. ... Dieses Buch ist als Hilfe für dich gedacht, in den restlichen chaotischen Tagen von Satans System ein gutes Gewissen zu behalten ... Das Buch will dich motivieren zu überlegen, wie du Gottes Wort ganz persönlich umsetzen und dadurch dein Gewissen erziehen und sensibilisieren kannst. ... Besonders wichtig ist es, zu den Ältesten in der Versammlung ehrlich zu sein. Manche machen einen schweren Fehler noch dadurch schlimmer, dass sie versuchen, ihn zu vertuschen, und die Ältesten anlügen. ... Andere erzählen den Ältesten nur die halbe Wahrheit ...
Ehrlichkeit gegenüber Jehovas Organisation ist außerdem gefragt, wenn wir schriftliche Angaben machen. Das trifft zum Beispiel auf unseren Predigtdienstbericht zu. Und auch bei Bewerbungen für bestimmte Dienstaufgaben sollten wir über unseren Gesundheitszustand oder anderes immer wahrheitsgemäß Auskunft geben ..."

Ist der "Schulkurs" in der wahren Religion der ZJ nötig?
Interessierten wird dieses Bild vermittelt:

WTG-Buch 2005 Was lehrt die Bibel wirklich? S.145-149
,,Woran man die wahre Religion erkennt ...
Jesus erklärte, dass sich die wahre Religion im Leben der Gläubigen bemerkbar machen würde. ,,An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen", sagte er. ,,Jeder gute Baum [bringt] vortreffliche Frucht hervor" ... Oder anders ausgedrückt: Menschen, die die wahre Religion ausüben, würden an ihren Glaubensansichten und an ihrer Lebensführung zu erkennen sein ... Wahre Christen ... sind ehrlich zu ihren Mitmenschen"


Waltroper Zeitung
,,Thema ist unter anderem: "Biblische Prophezeiungen haben sich als völlig zuverlässig erwiesen".

apokalyptische Grundausrichtung schon seit mehr als 100 Jahren
1993 ,,Das Ende kann nicht allzuweit entfernt sein""


von X ~ mysnip - am 18.03.2009 22:09

Re:Eine etwas unvollständige Meldung

Eine etwas unvollständige Meldung:
www.szon.de/lokales/tuttlingen/stadt/200903300145.html

Just an jenen Ort, Tuttlingen, hat es dann ja auch mal den damaligen WTG-Funktionär Erich Frost hin verschlagen.
Warum hat es ihn dorthin verschlagen?
Weil man es eben in der WTG-Zentrale nicht sonderlich schätzt, abgehalfterte Leute „weiter durch zu füttern".

Jüngstes Beispiel der Art, offenbar auch der Herr Wrobel.
Aber es gab eben schon etliche andere Beispiele der Art.
Zwei eben namentlich zu nennen.
Conrad Binkele, zu Zeiten des spektakulären „Freimaurerprozesses" in der Schweiz, damaliger Rutherford-Schleppenträger in der Schweiz.

Hat wohl das Schleppentragen nicht ganz zum Wohlbefinden seines Herrn und Meisters über die Bühne gebracht, denn der befand er könne nicht länger mehr mit Binkele.

Das hatte für ihn durchaus existenzielle Konsequenzen.
Einige Details seiner weiteren Biographie jetzt überspringend, etwa die zeitweilige Herausgabe einer eigenen Zeitschrift, sei dann noch aus der seinerzeit in der Schweiz von Bibelforscherkreisen herausgebenen Zeitschrift „Die brennende Lampe" (Ausgabe vom Januar 1943) der nachfolgende Passus zitiert:

"Aus Los Angeles ist uns die telegraphische Nachricht gekommen, daß unser Lieber Bruder Conrad Binkele, den die meisten Leser der „Lampe" gekannt und geliebt haben, (wahrscheinlich) am 4. November 1942 nach schwerem tapfer erduldeten Krankenlager von dieser Erde abberufen worden sei. Wiewohl er fern von uns weilte, hinterläßt er eine schmerzliche Lücke und das Gefühl der Verwaistheit. Seine letzte Botschaft vom 11. Mai dieses Jahres an eine Schwester gerichtet, kennzeichnet besser als es unsere Worte vermöchten, die Treue, Tapferkeit und Dankbarkeit dieses Gotteskämpfers:

„Ich will Euch Lieben mit keinem Wort zu schildern versuchen, was mein Empfinden und meine inneren Kämpfe gewesen sind. Während der verflossenen Monate dieses Jahres (er lag 6 Wochen wegen Lähmungen in beiden Beinen und fortgeschrittener Wassersucht in einem Sanatorium). Nein, es hätte keinen Sinn, es werden Wochen vergehen, ehe Ihr dieses leset, und so sollt Ihr nur wissen, daß ich guten Mutes bin und nur täglich viel Ursache finde, der Treue Gottes zu gedenken und Ihm zu danken für seine Aushülfe.

Es liegt mir nur daran, Euch lieben und mit Euch den lieben unsern der ganzen Umgebung eine erfreuliche Nachricht von uns zu geben. Ihr dürft Euch unseretwegen beruhigen. Was Euch sonderlich freuen dürfte, ist die Meldung, welche ich jetzt in bezug auf unser äußeres Durchkommen machen darf: Ich habe nun endlich meine Alterspension bekommen, und damit hat uns Gott eine besondere Entlastung unserer Herzen geschenkt. Wie erleichtert mein Herz sich nun fühlt, wisset Ihr wohl, und ich kann Gott nicht genug preisen, der die Lieben der Schweiz und so lange Jahre hindurch zum Segen gesetzt hat, indem sie durch ihre wertktätige Liebe unsern Mangel erstattet haben. Der Herr wird ihnen zeitlich und ewig vergelten." ...

Eine repräsentative Persönlichkeit, gebildet und mannigfaltig begabt, verzichtete er auf schöne Möglickeiten irdischen Fortkommens, um dem Volke Gottes zu dienen. An der Schwelle des Alters und in seiner Gesundheit erschüttert, stand er dann hablos und stellenlos in der Welt"

Und dann eben der Frost. Der „Spiegel" hatte 1961 seinen Fall auch dokumentiert. Nach einer Schamfrist verlor er noch seinen Posten als deutscher WT-Redakteur.
Dergestalt für die WTG nutzlos geworden, hiess deren Parole dann offenbar:
Tuttlingen, übernehmen sie!

von Drahbeck - am 30.03.2009 01:46

Re: Re: Auf den ersten Blick ...

Zitat
Drahbeck
www.szon.de/lokales/tuttlingen/stadt/200903300145.html

SZON
,,Höhepunkt ... am Sonntag, 5. April, um 10 Uhr und am Samstag, 11. April, um 18 Uhr der Vortrag "Auf Gottes Königreich bauen, statt leeren Versprechungen zu glauben.""


von X ~ mysnip - am 31.03.2009 19:27
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