Akzenta - Fortsetzung des Themas

Startbeitrag von Drahbeck am 24.04.2009 01:36

Letzte vorangegangene thematische Meldungen:
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,10050,10050#msg-10050




Erfurt, 23. April 2009
Was lange befürchtet wurde, ist nun traurige Gewissheit geworden: Die Akzenta AG aus dem bayrischen Neubeuern hat am 15. April 2009 Insolvenzantrag gestellt. Unter dem Aktenzeichen IN 145/09 hat das Amtsgericht Rosenheim am 16. April 2009 das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet und Rechtsanwalt Axel W. Bierbach zum Insolvenzverwalter bestellt. Das Drama zeichnete sich seit Jahren ab und fand seinen traurigen Höhepunkt schließlich in der Verurteilung der Vorstandsmitglieder im August letzten Jahres. Die Akzenta AG vertrieb sog. Umsatzbeteiligungen, wobei nach Auffassung des Landgerichts München II wahrscheinlich nur die Vorstandsmitglieder am Umsatz beteiligt wurden. Wie es nun weitergehen soll, ist völlig unklar. Ob der Insolvenzverwalter "geordnete Bücher" vorfinden wird, darf bezweifelt werden, da eine Übergabe im letzten Jahr zwischen Juan Ramos de la Rosa und dem neuen Vorstand Siegfried Bauer nicht erfolgt ist. Wie hoch der Schaden für die Akzenta-Anleger sein wird, ist noch nicht absehbar. Zum einen ist in einem Insolvenzverfahren nur mit einer Quote zu rechnen, andererseits kommen Ansprüche gegen die ehemaligen Vorstandsmitglieder aufgrund deren strafrechtlicher Verurteilung und des dort festgestellten deliktischen Verhaltens in Betracht, wobei hier jedoch eine Einzelfallprüfung erfolgen muss ...

www.pr-inside.com/de/negative-akzente-r1205156.htm




Auf der Webseite eder Akzenta selbst gelesen:
- 22.04.2009 -
Am 15.04.2009 hat der Vorstand beim Amtsgericht Rosenheim einen Insolvenzantrag für das Unternehmen gestellt. Die Konten der AG sind von der Staatsanwaltschaft weiterhin beschlagnahmt/arrestiert, ebenso die Vermögenswerte. Eine Fortführung des Unternehmens auf Darlehensbasis macht derzeit keinen Sinn. Inwieweit ggf. eine Auffanggesellschaft bzw. die Fortführung des Geschäftsbetriebes in anderer Form möglich ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden, da der beauftragte vorläufige Insolvenzverwalter zunächst die Situation prüft und mit der Erstellung eines Gutachtens befasst ist.
Ein weiteres Hauptproblem ist, dass in den Jahren 2006 bis 2008 keine Jahresabschlüsse, Bilanzen, Lageberichte und Steuererklärungen (für 2005, 2006 und 2007) beim Finanzamt Rosenheim eingereicht wurden und Transaktionen über sog. Abrechnungsgesellschaften als auch über Privatkonten(!) des vormaligen Vorstands erfolgten. Auch zu den letztgenannten Punkten sind nur wenige Unterlagen im Unternehmen vorhanden.
Der Vorstand
www.akzenta.org/




Siehe auch:
www.news4press.com/Akzenta-AG-stellt-Insolvenzantrag_448378.html

www.graumarktinfo.de/gm/aktuell/vorgericht/:Akzenta-AG:Insolvenzantrag-gestellt/508681.html

www.ovb-online.de/news/landkreis_rosenheim/LK-Rosenheim-WeitererAkzenta-AG-meldet-Insolvenz-an;art4107,1412156

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/821/349656/text/

www.test.de/themen/geldanlage-banken/meldung/-Das-Echo/1778267/1778267/

Antworten:

Das Thema Akzenta auf einer Französischsprachigen Webseite:

C'est une information France Bleu Alsace. Akzenta, une société bavaroise (Allemagne) a escroqué des épargnants en leur proposant un placement financier soit disant "miracle". Mais au bout du compte, les épargnants n'ont bien sûr rien vu venir. Au total, depuis 1995, Akzenta aurait fait signer plus de 30.000 contrats pour 130 millions d'euros, surtout en Allemagne mais aussi en France. Un collectif de victimes rassemblant
Les promesses étaient alléchantes. Un placement de 5.000 euros devait rapporter 25.000 euros au bout de dix ans avec des versements progressifs, 50 euros par mois la première année et jusqu'à 500 euros mensuels à la fin. Mais les comptes en banque n'ont jamais rien vu venir.
"Généralement les gens qui ont placé 5.000 euros ont reçu en retour quatre ou cinq fois 18,50 euros. Des retours ridicules. On avançait des arguments comme quoi il y avait des difficultés actuellement mais que la situation allait se redresser", explique Maître Olivier Bergue, l'avocat de 50 des victimes en France.
Pour faire mordre à l'hameçon, les vendeurs évoquaient un placement complexe. Officiellement, une participation au chiffre d'affaire de l'entreprise, ce qui n'existe pas. Le mensonge était gros mais les victimes souvent crédules ou mal conseillées. Elles ont placé 5.000 euros en moyenne et jusqu'à 300.000 euros.
"Vous avez d'une part des gens vulnérables et d'autres part des gens qui ont tout simplement fait confiance à leur gérant de patrimoine habituels. Ces personnes qui ont distribué le produit ont touché des provisions, allant de 10 à 40% sur la somme placée", explique Olivier Bergue

www.france-info.com/spip.php?article287904&theme=22&sous_theme=24

von Drahbeck - am 05.05.2009 09:22
Akzenta:
20.000 Kunden

www.ovb-online.de/news/landkreis_rosenheim/LK-Rosenheim-WieIm-Insolvenzverfahren-noch-keine-Tendenz-erkennbar;art4107,1444297

von Drahbeck - am 27.05.2009 02:35
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