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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Frau von x, Frau von x

Erwachet Juni 2009

Startbeitrag von Frau von x am 22.06.2009 09:35

Appell an katholische
Jugend: Werdet Zeugen!

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VON EINEM ERWACHET!-MITARBEITER IN AUSTRALIEN


VERGANGENEN Juli trafen sich Katholiken aus aller Welt in Sydney zum Weltjugendtag, einem Glaubensfest, das von der katholischen Kirche ausgerichtet wird. ...
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Beim Weltjugendtag 2008 gab es pompöse Zeremonien, Workshops, Wallfahrten und Massengottesdienste. ...
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Bischöfe riefen die Teilnehmer dazu auf, "einen neuen apostolischen Eifer zu entfachen, um in der heutigen Zeit noch bessere Zeugen für das Evangelium zu sein". ...
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Die Zeugen Jehovas in Sydney nahmen zwar nicht am Weltjugendtag teil, doch fast 400 junge Leute aus ihren Reihen starteten aus diesem Anlass eine besondere Aktion. Sie wollten mit den katholischen Pilgern über die Bibel sprechen. ...
"Ich habe versucht, relaxt und so ganz nebenbei mit den Leuten ins Gespräch zu kommen", sagte die 23-jährige Tarsha. "Ich wollte sie in Sydney willkommen heißen und mal hören, was sie so glauben." ...

Hervorhebung von mir


Steven Hassan Ausbruch aus dem Bann der Sekten S.86:
Es ist wichtig zu erkennen, daß eine Anwerbung nichts ist, was einfach passiert. Vielmehr ist es ein Prozeß, der einem durch andere aufgezwungen wird.

Antworten:

Re: Erwachet Juni 2009 / Erfahrungsbericht

S.12-14:

Dreißig Jahre Übersetzerin
im Untergrund

ERZÄHLT VON ONA MOCKUTE


Ich kam in Westlitauen unweit der Ostsee zur Welt. Das war 1930. ...
...
Ich ging in Klaipeda zur Schule ... . Nach meinem Schulabschluss 1949 studierte ich Musik. 1950 schloss ich mich an der Uni einer Untergrundbewegung an. Es dauerte nicht lange und jemand verriet mich. Ich wurde ... verhaftet und kam in das Gefängnis von Klaipeda. Dort begegnete ich zum ersten Mal in meinem Leben einer Zeugin Jehovas.
:::
Für meine Aktivitäten gegen die Sowjetherrschaft bekam ich 25 Jahre Haft und 5 Jahre Zwangsarbeit. In den Gefängnissen und sibirischen Lagern lernte ich verschiedene Zeugen Jehovas kennen, ... . ...
Ich redete oft mit anderen über meinen neuen Glauben. ... Nachdem ich 8 Jahre meiner Strafe verbüßt hatte, kam ich 1958 frei und kehrte nach Litauen zurück. ...
... 1959 kamen zwei Zeugen Jehovas aus Sibirien zurück. Sie baten mich, biblische Literatur ins Litauische zu übersetzen. ...
Im März 1960 fing ich mit Übersetzen an und im Juli ließ ich mich zum Zeichen meiner Hingabe an Gott heimlich ... taufen. Da mir der sowjetische Geheimdienst KGB das Leben schwer machen wollte, fand ich keine Arbeit, ... . Also wohnte ich bei meinen Eltern, ..., und hütete die Kühe meines Vaters und einiger Nachbarn. Das Übersetzen lief nebenher. ...
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Im Oktober 1961 flog meine religiöse Tätigkeit auf. Ich wurde zusammen mit zwei anderen Zeugen Jehovas festgenommen. 1962 machte man uns den Prozess. ... Ich erhielt eine dreijährige Haftstrafe und kam in Tallin (Estland) ins Gefängnis. ...
Nach meiner Freilassung ... 1964 kehrte ich nach Litauen zurück. Ich machte da weiter, wo ich aufgehört hatte. ... Das Pensum war gewaltig. ... Oft arbeitete ich sieben Tage in der Woche von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. ...
... Meine Glaubensbrüder setzten sich und ihre Familien einem Risiko aus, wenn sie mich versteckten und verpflegten. ...
:::
Ende der 80er-Jahre änderte sich die Situation in Litauen. Wir mussten uns nicht mehr verstecken. Ab 1990 gab es dann auch neue Übersetzer. Am 1.September 1992 wurde für sie in Klaipeda ein kleines Übersetzungsbüro eröffnet. In dieser Stadt ließ auch ich mich endgültig nieder.
Insgesamt war ich 30 Jahre lang an 16 verschiedenen Orten Übersetzerin und hatte nie ein eigenes Zuhause. ...
...



Dazu fällt mir nur ein: Der Mohr hat seine Schuldigkeit (Arbeit) getan, der Mohr kann gehen.

von Frau von x - am 23.06.2009 09:31
Zitat

Steven Hassan Ausbruch aus dem Bann der Sekten S.86:
Es ist wichtig zu erkennen, daß eine Anwerbung nichts ist, was einfach passiert. Vielmehr ist es ein Prozeß, der einem durch andere aufgezwungen wird.


WT vom 1.JUNI 2009 S.28/29:

... Gott ist so sehr an Menschen interessiert, dass er ihnen ins Herz schaut, um festzustellen, ob sie den Wunsch haben, ihn kennenzulernen. Wenn ja, kann er erstaunliches bewirken. In der Dominikanischen Republik lag eine Frau wegen einer Krebsoperation im Krankenhaus. Sie flehte zu Gott, ihr die richtige Religion zu zeigen. In dem Moment kam ihr Mann und brachte ihr die Broschüre Was erwartet Gott von uns?. Er hatte sie am Vormittag an der Haustür von einer Zeugin Jehovas erhalten. Seine Frau las die Broschüre und sah darin eine Antwort auf ihr Gebet. Sie bat die Zeugin Jehovas, ihr die Bibel zu erklären. Nach kaum einem halben Jahr war ihr klar, dass sie für Gott leben wollte, und sie ließ sich taufen. ...


von Frau von x - am 24.06.2009 09:01
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