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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
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Frau von x, Frau von x

Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 2.August 2009

Startbeitrag von Frau von x am 02.08.2009 10:52

WT vom 15.MAI 2009 S.28-32

Thema:
WARUM "DEM CHRISTUS"
NACHFOLGEN?


"Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst . . .
und folge mir beständig"
(LUK. 9:23).



JEHOVA muss sich außerordentlich freuen, wenn er sieht, wie viele Neuinteressierte und junge Leute sich mit seinen Dienern auf der Erde versammeln! Vielleicht gehörst auch du zu ihnen. Du studierst die Bibel, besucht regelmässig die Zusammenkünfte und lernst immer mehr über die Wahrheit aus Gottes Wort, die zu ewigem Leben führt. ...

2 Vielleicht gehörst du aber auch zu denen, die bereits seit einiger Zeit den Fußstapfen Jesu Christi nachfolgen. ... Ob wir erst vor Kurzem die Wahrheit angenommen haben oder schon vor Jahrzehnten - uns die Gründe bewusst zu machen, warum wir den Wunsch haben sollten, dem Christus nachzufolgen, tut uns allen gut. Es motiviert uns nämlich, ... . ...

:::


Um Jehova noch besser nachzuahmen
5 Der Mensch ist im Bild Gottes, gemäß seinem "Gleichnis", erschaffen worden, und deshalb haben wir das Potenzial, Gottes Eigenschaften widerzuspiegeln (...). ... Wenn wir dem Christus folgen, wird es uns besser gelingen, unseren himmlischen Vater nachzuahmen, denn wie niemand sonst konnte Jesus Gottes Denkweise, seine Gefühle und seine Eigenschaften widerspiegeln und erklären. ...

6 ... Verstehen zu lernen, wie Gott denkt und fühlt und was er von uns erwartet, hilft uns dabei, ihn immer besser nachzuahmen.

7 Auch durch sein vorbildliches Verhalten vermittelte Jesus, was für eine Person sein Vater ist. ...

8 In allem, was Gottes Sohn sagte und tat, verkörperte er derart vollkomen die Persönlichkeit Jehovas, dass er sagen konnte: "Wer mich gesehen hat, hat auch den Vater gesehen." ... Christus nachzufolgen ist demnach praktisch ein und dasselbe.


Jesus ist der Gesalbte Jehovas
...

10 Der Titel "Christus" wird in der Bibel auf unterschiedliche Weise für Jesus gebraucht, wie etwa "Jesus Christus", "Christus Jesus" oder "der Christus". Jesus selbst verwendete als Erster die Bezeichnung "Jesus Christus", also den Eigennamen, gefolgt vom Titel. ...

11 Unabhängig davon, wie der Titel "Christus" gebraucht wird, lenkt er die Aufmerksamkeit auf eine wichtige Wahrheit: Auch wenn der Sohn Gottes als Mensch auf die Erde kam und den Willen seines Vaters bekannt machte, war er doch weder ein gewöhnlicher Mensch noch lediglich ein Prophet. Er wurde der Gesalbte Jehovas. Es wäre unentschuldbar, ihm nicht zu folgen!


Rettung ist nur durch Jesus möglich
12 Einen weiteren wichtigen Grund, weshalb wir dem Messias beständig folgen sollten, nannte Jesus nur wenige Stunden vor seinem Tod. Er hatte den anwesenden elf treuen Aposteln erklärt, er würde weggehen um ihnen "eine Stätte zu bereiten". Thomas hatte ihm dazu eine Frage gestellt, auf die Jesus antwortete: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater ausser durch mich" (Joh. 14:1-6). Damit versprach er den Aposteln eine Stätte im Himmel. Aber Jesu Worte haben auch für all diejenigen etwas zu bedeuten, die darauf hoffen, ewig auf der Erde zu leben (...). Inwiefern?

13 Jesus Christus ist "der Weg". Zugang zu Gott zu erhalten, ist für uns nur durch ihn möglich. Wenn wir beispielsweise zu unserem himmlischen Vater beten, müssen wir das im Namen Jesu tun. ... Jesus gab "seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele" (Mat. 20:28). ... Gottes Sohn hat uns also einen Weg eröffnet, mit Gott wieder versöhnt zu werden (...). Wenn wir an Jesus glauben und gehorchen, können wir Freunde Gottes sein (...).

14 "Die Wahrheit" ist Jesus nicht nur deshalb, weil all die Prophezeiungen über den Messias - und das waren mehrere Hundert - durch ihn wahr wurden. ... Auch die Vorschau oder der "Schatten der künftigen Dinge" im Gesetz Mose wurde durch Christus Jesus Wirklichkeit (...; Kol. 2:17). Er ist der Dreh- und Angelpunkt aller Prophezeiungen. Durch sie wird deutlich, dass er die Schlüsselrolle dabei spielt, alles umzusetzen, was sich jehova vorgenommen hat (...). Möchten wir, dass uns das ebenfalls zugutekommt, müssen wir dem Messias folgen.

15 Jesus ist "das Leben", denn er hat die Menschheitsfamilie mit seinem Blut erlöst. Ewiges Leben ist ein Geschenk von Gott "durch Christus Jesus, unseren Herrn" (Röm. 6:23). ...

16 ... Ganz gleich, woran wir früher vielleicht geglaubt haben - das einzig Richtige ist - an Jesus zu glauben, ihm nachzufolgen und so durch ihn zum ewigen Leben geführt zu werden (...).


Uns wurde geboten,
auf den Christus zu hören
17 ...

18 Auf Jesus zu hören schließt ein, unseren Blick auf ihn gerichtet zu halten ... . Dazu ist es wichtig, dass wir allem, was wir in der Bibel und in den Veröffentlichungen des "treuen und verständigen Sklaven" Über Jesus lesen oder bei den Zusammenkünften über ihn hören, "mehr als die gewöhnliche Aufmerksamkeit schenken (Mat. 24:45; Heb. 2:1). Bestimmt möchten wir bereitwillig auf die Stimme unseres Herrn hören und ihm folgen (...).

19 Können wir es schaffen, dem Christus beständig nachzufolgen - komme, was ds wolle? Ja, das können wir, ... .

Hervorhebung von mir

Antworten:

Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 9.August 2009

WT vom 15.JUNI 2009 S.7-11

Thema:
UNSER EIFER
FÜR DAS HAUS JEHOVAS


"Der Eifer um dein Haus wird mich verzehren"
(JOH. 2:17).



... Jesus ... ist wie viele andere nach Jerusalem gereist und befindet sich gerade im Tempel. Im Vorhof der Heiden stößt Jesus auf "die Verkäufer von Rindern und Schafen und Tauben und die Geldmakler ...". Mit einer aus Stricken gemachten Peitsche treibt er sämtliche Tiere hinaus, ... . Außerdem schüttet er die Münzen der Geldwechsler aus und wirft ihre Tische um. ... (Joh. 2:13-16).

2 Jesu Reaktion lässt erkennen, wie viel ihm der Tempel bedeutet. Er gebietet: "Hört auf, das Haus meines Vaters zu einem Kaufhaus zu machen!" ... (Joh. 2:16,17; ...).

3 Warum ging Jesus so rigoros vor? Aus Eifer, aus echtem Interesse für das Haus Gottes. ... Heute, im 21. Jahrhundert, gibt es mehr als 7 Millionen Christen, die Interesse für Gottes Haus haben. ...


Das Haus Gottes - früher und heute
4 Im alten Israel war der Tempel in Jerusalem das Haus Gottes. ...

5 Heute ist das Haus Jehovas kein buchstäbliches Gebäude in Jerusalem oder anderswo. Gemeint ist damit vielmehr der für Menschen geschaffene Weg, sich Jehova auf der Grundlage des Loskaufsopfers Jesu im Gebet zu nahen. Alle treuen Diener Gottes auf der Erde beten Jehova gemeinsam in diesem sinnbildlichen Tempel an (...).

...


Dienst mit ganzem Herzen wird gesegnet
7 Während der Herrschaft von König Asa erweckte Jehova Propheten, die sein Volk auf den richtigen Weg führen sollten. ...

8 Leider reagierte Asa später ziemlich verärgert, als er von dem Seher Hanani getadelt wurde (2.Chr. 16:7-10). Wie reagieren wir, wenn Jehova uns durch christliche Älteste einen Rat oder Anleitung gibt? Behrzigen wir ihre biblisch begründeten Ratschläge prompt, oder stoßen wir uns daran, was zu unserem eigenen Schaden wäre?

9 Im 10.Jahrhundert v.u.Z. regierte König Josaphat in Juda. Der gesamten Nation drohte damals ein Angriff ... . Der König bekam es mit der Angst zu tun. Was unternahm er? Mit den Männern von Juda, ihren Frauen und Kindern ging er zum Haus Jehovas, um zu beten. ... Nachdem Josaphat "inmitten der Versammlung" gebetet hatte, veranlasste Jehovas Geist den Leviten Jahasiel, dem Volk durch tröstende Worte Vertrauen einzuflößen. ...

10 ... Auch wir erhalten heute Trost und Anleitung, und zwar durch die Klasse des treuen und verständigen Sklaven. Wir alle sind zweifellos darauf bedacht, die Ältesten jederzeit zu respektieren und mit ihnen zusammenzuarbeiten, denn sie setzen die Anweisungen des "treuen und verständigen Sklaven" um und sind eifrige Hirten in der Versammlung (Mat. 24:45, ...).

11 Uns regelmässig mit unseren Brüdern und Schwestern zu versammeln, um von Jehova angeleitet zu werden, sollten wir ebenso ernst nehmen, wie es bei Josaphat und dem Volk von Juda zu beobachten war. ...

12 Josaphat und das Volk befolgten Gottes Anweisungen, die er durch Jahasiel gegeben hatte. ... Auch wir setzen die Anleitung Jehovas um, die er uns durch seinen Mitteilungskanal gibt, ... .


Unsere Versammlungsstätten
instand halten
13 Hiskia bewies bereits im ersten Monat seiner Herrschaft Eifer für die Verehrung Jehovas, indem er den Tempel wieder öffnen und ausbessern ließ. Er beauftragte die Priester und die Leviten, Gottes Haus zu reinigen. ... Das erinnert an die Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten, durch die wir unsere Versammlungsstätten in gutem Zusatand erhalten. Auch das zeugt von unserem Eifer im Dienst für Jehova. ...

...

15 Daneben gibt es eine weltweite Bautätigkeit, die von Dienern Jehovas durchgeführt wird. Gemeinsam bauen einheimische Freiwillige und International Servants nicht nur Königreichssäle, sondern auch Kongresssäle und Bethelgebäude. ...


Uns an Gottes Anleitung halten
16 Hiskia ... führte auch die jährliche Passahfeier wieder ein, ... . Er und die Einwohner Jerusalems luden die gesamte Nation - ... - zu der Feier ein. Läufer mit Einladungsbriefen zogen durch das ganze Land (...).

17 In den letzten Jahren habenn wir etwas Vergleichbares getan. Wir haben an die Menschen in unserem Gebiet ansprechende Einladungen verteilt und sie ermuntert, mit uns zur Feier des Abendmahls zusammenzukommen, so wie es Jesus geboten hat (...). In den Dienstzusammenkünften wurden wir gut darauf vorbereitet, und Jehova hat unseren eifrigen Einsatz wirklich gesegnet. Im vergangenen Jahr verbreiteten etwa 7 Millionen Verkündiger die Einladungen, woraufhin insgesamt 17 790 631 Personen die Feier besuchten.

18 Von Hiskia wurde gesagt: "Auf Jehova, den Gott Israels, vertraute er; ... . Und er hielt witerhin fest zu Jehova. Er wich nicht davon ab, ihm nachzufolgen, ..." (2.Kö. 18:5,6). Ahmen wir sein Beispiel nach! Der Eifer für Gottes Haus wird uns helfen, ... die Aussicht auf ewiges Leben nie aus den Augen zu verlieren (...).


Anweisungen unverzüglich umsetzen
19 Als Josia König war, traf er umfangreiche Vorbereitungen für die Passahfeier (...). Auch wir wollen uns sorgfältig auf den Besuch unserer Bezirks-, Kreis- und Tagessonderkongresse sowie des Gedächtnismahls vorbereiten. In manchen Ländern versammeln sich die Brüder selbst unter Todesgefahr, um des Todes christi zu gedenken. Engagierte Älteste vergewissern sich, dass niemand in der Versammlung übersehen wird. Auch den Betagten und Kranken wird geholfen, dabei zu sein.

20 Durch die Prophetin Hulda ließ Gott die Botschaft übermitteln, dass er gewisse religiöse Bräuche, die in Juda immer noch gepflegt wurden, nachdrücklich verurteilte. Deshalb sagte er der Nation als Ganzes Unglück vorher. Jehova würdigte allerdings Josias echtes Bemühen, götzendienerische Bräuche auszurotten, und entzog ihm seine Gunst nicht (...). Was können wir daraus ableiten? Sicher wollen wir genauso eingestellt sein wie Josia und Anweisungen Jehovas unverzüglich umsetzen. Außerdem denken wir daran, welche schlimmen Folgen Untreue oder abtrünniges Gedankengut für unseren Glauben haben kann. ...

21 ... Auch uns sollte Eifer dazu veranlassen, auf Jehova zu vertrauen und im Dienst für ihn unser Bestes zu geben. Es ist nur klug und führt zu wahrem Glück, wenn wir Gottes Anweisungen befolgen sowie dankbar sind für die liebevolle Fürsorge und Zurechtweisung durch die Versammlung und die Ältesten.

22 Der nächste Artikel befasst sich damit, wie sich Eifer im Predigtdienst zeigt, und motiviert junge Leute, unserem liebevollen Vater eifrig zu dienen. ...

Hervorhebung von mir




von Frau von x - am 10.08.2009 10:03

Re: Wachtturmartikel

WT vom 15.JUNI 2009 S.25-28:

Als Unverheiratete
glücklich sein

...
Bei den Israeliten war die Ehe zwar die Norm, doch die Bibel berichtet auch von unverheirateten Männern und Frauen, deren Leben sehr befriedigend war. Heute haben sich einige Christen für die Ehelosigkeit entschieden, und viele andere sind aufgrund der Umstände unverheiratet. ...
:::
Der Wunsch, "nur im Herrn" zu heiraten, hilft vielen Schwestern wie Ana festzubleiben und keinen Ungläubigen zu heiraten (1.Kor. 7:39; ...).Aus Respekt vor dem Rat Gottes schaffen sie Raum für die Ehelosigkeit, zumindest vorerst. ...


Konzentriere dich
auf das Positive
... "Ich freue mich über das, was ich habe, und hänge nicht Träumen nach", sagt Carmen, eine unverheiratete Schwester in ihren 40ern. Zugegeben, manchmal überkommt mich Einsamkeit, und man ist niedergeschlagen. Aber zu wissen, dass viele unserer Brüder und Schwestern überall auf der Welt Ähnliches durchmachen, bestärkt uns darin, mit Zuversicht voranzudrängen. ...
... Und Carmen fügt hinzu: "... Mein Leben ist vielleicht nicht so verlaufen, wie ich es mir gedacht habe, aber ich bin glücklich und ich arbeite daran, dass es auch so bleibt" (...).


Biblische Vorbilder
Jephthas Tocher beispielsweise hatte nicht daran gedacht, ledig zu bleiben. Aber das Gelübde ihres Vaters verpflichtete sie, von Jugend an in der Stiftshütte zu dienen. ... Jahr für Jahr gingen junge Frauen in Israel zu ihr hin und lobten sie für ihre Opferbereitschaft (Ri 11:36-40).
Zur Zeit Jesajas gab es einige Eunuchen, ... . Sie konnten weder heiraten noch Kinder zeugen (5.Mo. 23:1). Aber Jehova ... freute sich über ihren von Herzen kommenden Gehorsam gegenüber seinem Bund. ...
...


Wie man sein Leben bereichern kann
... In der Bibel wurde vorausgesagt, dass Frauen, die die gute Botschaft bekannt machen, ein großes Heer bilden würden (Ps. 68:11). Zu dieser großen Schar gehören Tausende unverheirateter Schwestern. ...
...
:::
In der Bibel ist von Philippus, einem Evangeliumsverkündiger die Rede, der vier unverheiratete Töchter hatte, die prophezeiten (Apg. 21:8,9). ... Ähnlich wie sie, sind heute viele ledige Schwestern vorbildlich, was den regelmässigen Versammlungsbesuch und die Beteiligung in den Zusammenkünften betrifft.
...


Das Bedürfnis nach Liebe
Außer einer sinnvollen Tätigkeit, ..., braucht jeder Liebe und Zuneigung. Wie können Unverheiratete dieses Bedürfnis stillen? Zuallererst ist Jehova da, der uns mit seiner Liebe stets umhegt. Er stärkt uns und hört uns zu. ...
...


Gott vergißt uns nicht
Aus der Bibel wissen wir, dass jeder Christ in Anbetracht der schwierigen Zeit, in der wir leben, Opfer bringen muss (...). Wer ledig bleibt, weil er entschlossen ist, nur im Herrn zu heiraten, verdient Respekt und Hochachtung (...). ...
...
Keine Frage, was uns am meisten freut, ist die Gewissheit, dass Jehova uns segnen wird, weil wir seinen Willen tun, ganz gleich, was wir an Opfern bringen. ...

Hervorhebung von mir


Steven Hassan Ausbruch aus dem Bann der Sekten S.108:
Viele Gruppen halten die zwischenmenschlichen Beziehungen unter totaler Kontrolle. ... Manche schreiben sogar vor, wen man heiraten darf, ... . Einige Gruppen verlangen von ihren Anhängern, daß sie sexuelle Gefühle ... unterdrücken. Die daraus entstehenden aufgestauten Frustrationen lassen sich dann in andere Kanäle, z.B. härtere Arbeit, umlenken. ... betreibt die Gruppe Gefühlskontrolle.

von Frau von x - am 14.08.2009 11:47

Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 16.August 2009

WT vom 15.JUNI 2009 S.11-15

Thema:
UNSER EIFER
"FÜR VORTREFFLICHE WERKE"


"[Jesus hat] sich selbst für uns hingegeben . . .,
damit er uns von jeder Art Gesetzlosigkeit befreie und für sich ein Volk reinige,
das insbesondere sein Eigen ist, eifrig für vortreffliche Werke"

(TIT. 2:14).



:::

3 ... Wie können wir heute "eifrig für vortreffliche Werke" sein? Und wie können wir uns dabei an den guten Königen von Juda ein Beispiel nehmen?


Mit Eifer verkünden und lehren
4 Asa, Josaphat, Hiskia und Josia gingen in Juda entschlossen gegen den Götzendienst vor. ...

...

6 Auch wir setzen alles daran, Menschen zu helfen, von falschen religiösen Lehren und Götzendienst in jeder Form freizukommen. ...

7 Wie gründlich führen wir den Haus-zu-Haus-Dienst in unserem Gebiet durch? ... Wenn wir an unterschiedlichen Tagen und zu verschiedenen Zeiten vorsprechen, gelingt es uns vielleicht, an einer Tür auch einmal jemand anders anzutreffen.

8 Heute sind viele Diener Gottes bereit, umzuziehen und dorthin zu gehen, wo mehr eifrige Zeugen benötigt werden. Käme das auch für uns infrage? Wenn nicht, könnten wir stattdessen versuchen, fremdsprachigen Personen am Ort Zeugnis zu geben. Der 81-jährige Ron zum Beispiel trifft in seinem Gebiet Menschen unterschiedlichster Nationalität an und hat deshalb Grußformeln in 32 Sprachen gelernt. ...

...

Junge Leute, die sich eifrig einsetzen
10 Kehren wir noch einmal zu Josia zurück. Er setzte sich schon als Jugendlicher für den wahren Glauben ein; mit etwa 20 Jahren ging er dann rigoros gegen den Götzendienst vor. ... Heute engagieren sich sehr viele junge Leute genauso eifrig im Dienst für das Königreich.

11 Nehmen wir einmal Hannah, die in England lebt. Sie war 13 und lernte in der Schule Französisch, als sie erfuhr, dass in einem Nachbarort eine französischsprachige Gruppe gegründet worden war. Ihr Vater erklärte sich bereit, sie dorthin zu den Zusammenkünften zu begleiten. Heute ist Hannah 18, allgemeiner Pionier und gibt eifrig Zeugnis auf Französisch. Könntest auch du eine Fremdsprache lernen mit dem Ziel, anderen zu helfen, Jehova kennenzulernen?

...

13 Wie steht es mit euch, ihr jungen Brüder und Schwestern? Könntet ihr so wie Hannah einiges von dem, was ihr in der Schule lernt, für euren Dienst nutzen? ...


Warnungen bereitwillig beachten
14 Das Volk Jehovas muss rein bleiben, damit es ihm in annehmbarer Weise dienen kann. ... In der verkommenen Gesellschaft von heute wird es besonders jungen Leuten nicht gerade leicht gemacht, sittlich rein zu bleiben. Aber nicht nur sie, sondern alle Diener Gottes müssen sich entschieden dagegen wehren, ihren Sinn durch erotische oder pornografische Darstellungen auf Reklametafeln, im Fernsehen, in Filmen und vor allem im Internet vergiften zu lassen.

15 ... Wir müssen Pornografie regelrecht verabscheuen, um "ihrer starken, geradezu magnetischen Anziehungskraft zu entkommen", wie sich ein Christ ausdrückte. Magnetisierte Metallteile lassen sich nur durch eine Kraft auseinanderhalten, die größer ist als die, die sie zusammenzieht. Genauso muss man der Anziehungskraft der Pornografie eine stärkere Kraft entgegensetzen. Sich bewusst zu machen, welchen Schaden Pornografie anrichten kann, wird einem helfen, sie wirklich zu verabscheuen. Ein Bruder, der sich immer wieder pornografische Seiten im Internet angesehen hatte, kam nur unter größten Anstrengungen davon los. Er nahm sich ganz fest vor, sich nicht länger zu verunreinigen, sondern wirklich eifrig für vortreffliche Werke zu sein. Außerdem stellte er seinen Computer dort auf, wo er im Blickfeld der ganzen Familie war. ... Da er für seine Arbeit auf das Internet angewiesen war, beschloss er, es nur noch im Beisein seiner Frau zu nutzen.


Gutes Benehmen fällt angenehm auf
16 Was für ein guter Geist doch unter den jungen Menschen herrscht, die Jehova dienen! Beobachter sind davon immer wieder beeindruckt. ... So erging es auch einem Mann, der im Londoner Bethel ... Wartungsarbeiten an einer Druckmaschine durchführte. ... Besonders beeindruckt hatte ihn, dass die jungen Brüder und Schwestern ihre Zeit und Kraft freiwillig für die Verbreitung der guten Botschaft einsetzen und ohne Bezahlung so fleißig arbeiten.

...

18 Wie können wir also Eifer für das Haus Jehovas beweisen? Indem wir auf Jehova vertrauen, seine Anweisungen gehorsam befolgen sowie die Pflege und Instandhaltung unserer Versammlungsstätten unterstützen. Außerdem beteiligen wir uns gern nach besten Kräften daran, das Königreich zu predigen und Jünger zu machen. Ob jung oder alt, es ist nur zu unserem Guten, uns und unseren Glauben rein zu bewahren und treu daran festzuhalten. ...

Hervorhebung von mir



http://forum.mysnip.de/read.php?27094,16203,16203#msg-16203

von Frau von x - am 15.08.2009 19:31

Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 23.August 2009

WT vom 15.JUNI 2009 S.16-20

Thema:
REDE MIT DEINEM NÄCHSTEN
DIE WAHRHEIT


"Da ihr jetzt die Unwahrheit abgelegt habt,
rede jeder von euch mit seinem Nächsten Wahrheit"
(EPH. 4:25)



:::

3 ... Für Jesus war Wahrheit keine Frage der persönlichen Betrachtungsweise. Er sagte immer die Wahrheit. ... Echte Christen heute nehmen sich an Jesus ein Beispiel. ... Ihre Grundüberzeugung entspricht der des Apostels Paulus, der seine Glaubensbrüder aufforderte: "[siehe oben]" (Eph. 4:25). ...


Wer ist unser "Nächster"?
4 ... Jesus ... zeigte seinen Jüngern, dass Gott niemand wegen seiner Herkunft oder Hautfarbe bevorzugt (Joh. 4:5-26; 14:9). ... Demnach sollten wir jeden Menschen als unseren Nächsten ansehen, ja sogar die mit Liebe behandeln, die sich wie Feinde verhalten (...).

5 Was genau meinte Paulus damit, dass wir mit unserem Nächsten die "Wahrheit reden" sollten? Dazu gehört, dass man Informationen tatsachengetreu mitteilt, ohne den anderen irgendwie zu täuschen. Echte Christen hüten sich davor, Fakten zu verdrehen oder falsch darzustellen und andere dadurch irrezuführen. ... Weil wir uns am "Gott der Wahrheit" ein Beispiel nehmen, bemühen wir uns in allem ehrlich und aufrichtig zu handeln (Ps. ...; 31:5). ...

6 Soll das aber heißen, wir müssen jedem, der uns etwas fragt, alle uns bekannten Informationen preisgeben? Nicht unbedingt. Am Verhalten Jesu wurde deutlich, dass manche Leute gar kein Recht auf eine direkte Antwort oder auf bestimmte Auskünfte haben. Einmal wurde er von unaufrichtigen Religionsführern gefragt: "Mit welcher Befugnis tust du diese Dinge?" Jesus erwiderte: "Ich will euch e i n e Frage stellen. Ihr antwortet mir, und ich will euch sagen, mit welcher Befugnis ich diese Dinge tue." Als die Schriftgelehrten und älteren Männer ihm die Antwort schuldig blieben, sagte er zu ihnen: "Dann sage ich euch auch nicht, mit welcher Befugnis ich diese Dinge tue" (Mar. 11:27-33). So treulos und korrupt, wie sie waren, fühlte sich Jesus überhaupt nicht verpflichtet, ihnen zu antworten (...). Genauso hüten sich Diener Jehovas heute vor Abtrünnigen und anderen bösen Menschen mit selbstsüchtigen Motiven, die gerissen und hinterlistig vorgehen (...).

7 Auch Paulus ließ durchblicken, dass manche gar kein Recht auf umfassende Auskünfte haben. Er schrieb, "Schwätzer und solche, die sich in die Angelegenheiten anderer Leute einmischen", würden "Dinge reden, die sich nicht gehören (1.Tim. 5:13). Wer sich gern in Sachen einmischt, die ihn gar nichts angehen, oder vertrauliche Informationen nicht für sich behalten kann, braucht sich nicht zu wundern, wenn ihm seine Mitmenschen manches lieber nicht erzählen . ... Es kommt allerdings auch vor, dass Älteste Fragen zu Privatangelegenheiten stellen müssen, damit sie ihre Aufgaben in der Versammlung richtig wahrnehmen können. Wenn wir dann kooperieren und die Wahrheit sagen, ist das eine große Hilfe und wird sehr geschätzt. (...).

:::


In der Versammlung
die "Wahrheit reden"

:::

12 Älteste setzen alles daran, die Versammlung vor Personen zu schützen, die in böser Absicht Lügen verbreiten. ... So verkehrt Lügen natürlich immer ist, muss allerdings nicht jedes Mal, wenn jemand die Unwahrheit gesagt hat, ein Rechtskomitee einberufen werden. ...


Im Berufsleben die "Wahrheit reden"
...

14 Die Wahrheit zu sagen und auch sonst ehrlich zu sein ist für echte Christen keine Frage des persönlichen Ermessens. ... Paulus sagte, dass "wir uns in allen Dingen ehrlich zu benehmen wünschen" (Heb. 13:18). Christen leisten deshalb das volle Arbeitspensum, für das sie bezahlt werden (...). ... http://forum.mysnip.de/read.php?27094,1481,1740#msg-1740 [Abs.3]

15 Ist jemand selbständig, wäre es gut, sich zu fragen: Bin ich in allen Geschäftsangelegenheiten ehrlich ... ? Produkte oder Dienstleistungen um des schnelleren Geldes willen irreführend darzustellen, kommt für einen Christen genauso wenig infrage, wie jemand zu bestechen oder sich bestechen zu lassen. ...


Gegenüber dem Staat
die "Wahrheit reden"
16 ... Um gegenüber Gott und den Menschen ein gutes Gewissen zu haben, halten sich Christen an die Gesetze ihres Landes und zahlen ehrlich ihre Steuern (...). ...

17 In vielen Ländern sorgt der Staat für Programme oder Dienstleistungen, durch die Bedürftige materiell unterstützt werden. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn ein Christ diese Hilfe in Anspruch nimmt - solange er die Voraussetzungen dafür erfüllt. Mit seinem "Nächsten" die "Wahrheit zu reden" würde ausschließen, dass man Behörden gegenüber unzutreffende Angaben macht, um staatliche Unterstützung zu erhalten. ...

...
:::

Hervorhebung, Einfügung von mir

von Frau von x - am 23.08.2009 11:25

Re: Wie aus einer Bestechung die "Entrichtung einer Gebühr" bzw. ein "Verfahren" wird und der Zweck die Mittel heiligt

Zitat

3 ... Für Jesus war Wahrheit keine Frage der persönlichen Betrachtungsweise. Er sagte immer die Wahrheit. ... Echte Christen heute nehmen sich an Jesus ein Beispiel. ...
5 ... Echte Christen hüten sich davor, ... andere ... irrezuführen. ... Weil wir uns am "Gott der Wahrheit" ein Beispiel nehmen, bemühen wir uns in allem ehrlich und aufrichtig zu handeln (Ps. ...;31:5). ...
6 Soll das aber heißen, wir müssen jedem, der uns etwas fragt, alle uns bekannten Informationen preisgeben? Nicht unbedingt. ...
12 ... So verkehrt Lügen natürlich immer ist, muss allerdings nicht jedes Mal, wenn jemand die Unwahrheit gesagt hat, ein Rechtskomitee einberufen werden. ...
15 ... Produkte oder Dienstleistungen um des schnelleren Geldes willen irreführend darzustellen, kommt für einen Christen genauso wenig infrage, wie jemand zu bestechen oder sich bestechen zu lassen. ...


Raymond Franz Der Gewissenskonflikt S.146, 149:

"... In Mexiko müssen Männer im wehrpflichtigen Alter innerhalb eines Jahres ein bestimmte Zeit Kriegsdienst ableisten. Bei der Musterung erhält der Wehrpflichtige einen Wehrpaß, in dem fortlaufend die Teilnahme an der wöchentlichen militärischen Schulung eingetragen wird. Bescheinigt ein Beamter die Teilnahme, ohne daß der Wehrpflichtige wirklich anwesend war, so macht er sich strafbar. Die Beamten sind aber bestechlich, und das nutzen in Mexiko viele Männer aus. Nach Auskunft des Zweigkomitees ist es auch unter Zeugen Jehovas in Mexiko gang und gäbe. ..."

Das Zweigbüro in Mexiko schrieb einen Brief an den Präsidenten der Gesellschaft mit der Frage: Ist es richtig, Bestechungsgelder zu zahlen, um an eine gefälschte Militärbescheinigung zu kommen? Die Antwort lautete:

"... Was nun diejenigen betrifft, die durch Zahlung eines Geldbetrages an die verantwortlichen Beamten vom Ableisten des Militärdienstes entbunden sind, so ist dies das Gleiche, was auch in anderen lateinamerikanischen Ländern geschieht, wo sich die Brüder durch Geldzahlung an einen Militärbeamten freikaufen, um so ihren Freiraum für theokratische Tätigkeiten zu erhalten. Wenn Angehörige des militärischen Apparates bereit sind, sich gegen Entrichtung einer Gebühr auf ein solches Verfahren einzulassen, dann ist das die Verantwortung dieser Vertreter des Staates. Das Geld fließt in diesem Fall nicht dem Militärapparat zu, sondern geht an die daran beteiligte Einzelperson über. Wenn das Gewissen einiger Brüder es ihnen gestattet, sich darauf einzulassen, damit sie größere Freiheit haben, so besteht unsererseits kein Einwand dagegen. Für den Fall allerdings, daß sie wegen dieser Handlungsweise Schwierigkeiten bekommen sollten, müßten sie diese selbst tragen. Wir können ihnen dann keine Hilfestellung gewähren. Wenn aber diese Handlungsweise dort Sitte ist und die Inspektoren sie billigen, ..., dann kann man über diese Sache hinwegsehen wegen der daraus entstehenden Vorteile. Im militärischen Ernstfall müßten die Brüder, die Inhaber einer solchen Bescheinigung sind, eine Entscheidung treffen, der sie sich nicht durch Geldzahlung entziehen können, sondern die unzweideutig zeigt, auf welcher Seite sie stehen. Dann wird ihr Glaube geprüft und dann müssen sie beweisen, daß sie sich in dieser entscheidenden Prüfung als Christen neutral verhalten."

Hervorhebung von mir

von Frau von x - am 24.08.2009 09:21

Re: Wachtturmartikel - So viele Religionen! WELCHE IST GUT?

WT vom 1.AUGUST 2009 (für die Öffentlichkeit) S.3-9

...
...Will man den richtigen Weg finden, braucht man eine zuverlässige "Straßenkarte". Aber gibt es so etwas überhaupt? Ja: die Bibel.
Uns stehen eine Reihe verschiedener Bibelübersetzungen in deutscher Sprache zur Verfügung, die als eine Art religiöse "Straßenkarte" dienen können. Sehr zuverlässig ist die Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift, die von Jehovas Zeugen, den Herausgebern dieser Zeitschrift, veröffentlicht wird. ...
...
Eine gute Religion bringt unser Denken auf ein höheres Niveau und macht bessere Menschen aus uns. Sie hilft uns in unserem Kampf, das Richtige zu tun, und holt das Beste aus uns heraus. ...
...
Wie schneiden ... die Religionen ab, die Sie kennen? Halten sie sich an die hohen moralischen Werte der Bibel, oder verwässern sie eher den klaren Rat aus Gottes Wort und sagen den Menschen lieber das, "was sie gern hören wollen"?
...
:::
Viele Religionsorganisationen leisten hervorragende Arbeit, indem sie Kranken, Älteren und Bedürftigen helfen. ... Sie halten ihre Anhänger dazu an, den Rat des Apostels Paulus zu beherzigen, der schrieb: "... Kindlein, so lasst uns (denn) nicht mit dem Wort und mit der Zunge lieben, sondern mit der Tat und in der Wahrheit!" (1.Johannes 3:17,18, Neues Testament mit Anmerkungen von Heinz Schumacher).
Was aber, wenn Krieg ausbricht? Wie verhält es sich dann mit dem Gebot "du sollst deinen nächsten lieben wie dich selbst" (Matthäus 22:39, Lutherbibel)? ...
...
Während Sie sich über eine bestimmte religiöse Gemeinschaft und die hier diskutierten Fragen Gedanken machen, überlegen Sie doch bitte einmal, ob die Angehörigen dieser Gemeinschaft zu jeder Zeit allen Menschen gegenüber Liebe erweisen - nicht nur in Wort, sondern auch in Tat.
...
:::
Trotz der überwältigend großen religiösen Vielfalt in unserer Zeit kann man den Weg, der zum Leben, identifizieren. Gesucht wird eine Religion mit einem "reinen und makellosen Dienst vor Gott", ... . Als Wegweiser könnten dabei die in diesen Artikeln angeführten Bibelstellen dienen.
Vielleicht möchten sie auch gern über die hier aufgeworfenen Fragen mit Jehovas Zeugen sprechen. ...

Hervorhebung von mir

von Frau von x - am 28.08.2009 11:37

Re: Wachtturmstudienartikel für Sonntag, den 30.August 2009

WT vom 15.JUNI 2009 S.20-24

Thema:
DER TREUE VERWALTER UND
SEINE LEITENDE KÖRPERSCHAFT


"Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter, der verständige, den sein Herr
über seine Dienerschaft setzen wird, um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat
zur rechten Zeit zu geben?"
(LUK. 12:42).



:::

3 ... Jesus ... sagte deutlich, es gebe nur einen "Verwalter" oder "Sklaven" und diesen werde er über seine ganze Habe setzen. Wie in dieser Zeitschrift schon oft erklärt worden ist, muss damit die "kleine Herde" gesalbter Jünger Jesu als Klasse gemeint sein. ... Mit der "Dienerschaft" beziehungsweise den "Hausknechten" ist die gleiche Gruppe gemeint, allerdings zielen diese Ausdrücke stärker auf die Tätigkeit des Einzelnen ab. Daraus ergibt sich eine hochinteressante Frage: Wirkt jeder Einzelne aus dieser Klasse daran mit, für geistige Speise zur richtigen Zeit zu sorgen? Die Antwort wird ganz deutlich, wenn man genau untersucht, was die Heilige schrift dazu sagt.


Jehovas "Knecht" in früheren Zeiten
4 In alter Zeit sprach Jehova von seinem Volk, der Nation Israel, als einem kollektiven "Knecht": " 'Ihr [Mehrzahl] seid meine Zeugen [Mehrzahl]', ist der Ausspruch Jehovas, 'ja mein Knecht [Einzahl], den ich erwählt habe' " (Jes. 43:10). Jeder einzelne Israelit gehörte zu diesem einen kollektiven "Knecht". Allerdings gilt zu beachten, dass die Verantwortung dafür, die Nation zu unterweisen, ausschließlich bei den Priestern und den Leviten lag (...).

5 Handelte es sich bei dem von Jesus erwähnten "Sklaven" um die Nation Israel? Nein. ...



Der "treue Sklave" tritt in Erscheinung
6 Die neue Nation, das "Israel Gottes", besteht aus geistigen Israeliten (Gal. 6:16; ...). Ins Dasein kam diese Nation, als Gott zu Pfingsten 33 u.Z. seinen Geist ausgoss. Von da an gehörten alle geistgesalbten Christen zu der Nation, die nun als Klasse den - vom Herrn, Jesus Christus, eingesetzten - "Sklaven" bildeten. Jeder Einzelne von ihnen hatte den Auftrag, die gute Botschaft zu predigen und Jünger zu machen (...). Sollte aber auch jeder Einzelne daran beteiligt sein, für geistige Speise zur rechten Zeit zu sorgen? Wir wollen sehen, wie die Bibel diese Frage beantwortet.

7 Als die 12 Apostel von Jesus ernannt wurden, bestand ihre Hauptaufgabe darin, als Abgesandte die gute Botschaft zu verkündigen. ... Einige Zeit später jedoch, kurz bevor die Christenversammlung gegründet wurde, war aus dem Apostelamt ein "Aufsichtsamt" geworden (Apg. 1:20-26).

8 ... Die Hauptverantwortung für das Bereitstellen von geistiger Speise lag somit bei den Aposteln (Apg. 2:42).

9 Nach und nach wurden auch anderen verantwortungsvolle Aufgaben übertragen. ...

10 Beteiligten sich jedoch alle geistgesalbten Christen daran, das Predigtwerk zu beaufsichtigen und für geistige Speise zu sorgen? Nein. Vom Apostel Paulus erfahren wir: "Es sind doch nicht alle Apostel? ... Propheten? ... Lehrer? Es vollbringen doch nicht alle Machttaten?" (1. Kor. 12:29). Alle durch heiligen Geist gezeugten Christen beteiligten sich am Predigtwerk. Aber nur ganz wenige von ihnen - insgesamt nur 8 Männer - wurden gebraucht, die 27 Bücher der Christlichen Griechischen Schriften zu schreiben.


Der "treue Sklave" heute
11 Aus den Worten Jesu gemäß Matthäus 24:45 geht eindeutig hervor, dass die Klasse des "treuen und verständigen Sklaven" auch in der Zeit des Endes hier auf der Erde vertreten wäre. In Offenbarung 12:17 ist von ihnen als den "Übriggebliebenen" des Samens der Frau die Rede. Als Gruppe ist dieser Überrest über die gesamte irdische "Habe" Jesu gesetzt worden. Diese "Habe", die dem treuen "Verwalter" anvertraut wurde, schließt alles ein, was dem Herrn und König hier auf der Erde gehört: die Untertanen des Königreiches ebenso wie die Gebäude und Einrichtungen, die für das Predigen der guten Botschaft benötigt werden.

12 Woher weiß ein Christ, dass er zu diesem Überrest des geistigen Israel gehört und darauf hoffen darf, in den Himmel zu kommen? ... Die Antwort finden wir in den Worten des Apostels Paulus ... : "..." (Röm. 8:14-17).

13 Einfach ausgedrückt: Die Personen werden mit Gottes heiligem Geist gesalbt und erhalten eine "himmlische Berufung" oder "Einladung" (Heb. 3:1, Fn.). Diese persönliche Einladung stammt von Gott. ... Sie suchen sich diese Hoffnung also nicht selbst aus, sondern es ist Jehova, der ihnen ein Siegel aufdrückt, ... .


Die richtige Sichtweise
14 ... Gesalbten ... ist bewusst, dass ihre Berufung - so wunderbar sie ist - eben auch nicht nehr ist als nur eine Einladung. Um den Preis wirklich zu erhalten, müssen sie treu bleiben bis in den Tod. ...

15 Wie sollten andere Christen über jemand denken, der sich zu den Gesalbten zählt und anfängt, beim Gedächtnismahl von den Symbolen zu nehmen? Man sollte sich kein Urteil über den Betreffenden erlauben, denn die Angelegenheit geht nur ihn und Jehova etwas an (...). Christen, die wirklich mit heiligen Geist gesabt worden sind, erwarten allerdings keine besondere Beachtung. Sie glauben nicht, weil sie gesalbt seien, hätten sie ein tieferes Verständnis, mit den sogar erfahrene "andere Schafe" nicht mithalten könnten (Joh. 10:16). Sie bilden sich nicht ein, zwangsläufig über mehr heiligen Geist zu verfügen als ihre Brüder von der "großen Volksmenge" (Offb. 7:9). Weder erwarten sie eine Sonderbehandlung noch behaupten sie, ... sie ... seien ... über die ernannten Ältesten in der Versammlung erhaben.

16 Gehört jeder dieser in allen Teilen der Erde lebenden Gesalbten zu einer Art weltumspannendem Netzwerk und ist irgendwie mit daran beteiligt, wenn ein neues Verständnis biblischer Wahrheiten veröffentlicht wird? Nein. Zwar ist der "treue und verständige Sklave" als Klasse dafür verantwortlich, die Hausgemeinschaft gesalbter Christen mit geistiger Speise zu versorgen. Aber als Einzelne haben nicht alle zu dieser Klasse gehörenden Christen die gleiche Verantwortung oder die gleichen Aufgaben. Wie bereits erwähnt, waren im ersten Jahrhundert alle daran beteiligt, das wichtige Predigtwerk durchzuführen. Aber nur einige wenige wurden damit betraut, die Bücher der Bibel zu schreiben bezeihungsweise die Christenversammlung zu beaufsichtigen.

...

18 ... liegt ... die Verantwortung, die Sklavenklasse zu repräsentieren, heute bei einer begrenzten Zahl gesalbter Christen. Sie bilden die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas. Diese geistgesalbten Männer beaufsichtigen das Königreichswerk und das Programm, mit dem für geistige Speise gesorgt wird. Aber genau wie im 1.Jahrhundert berät sich die leitende Körperschaft vor Entscheidungen nicht erst mit jedem Einzelnen, der zur Sklavenklasse gehört. ... An dem lebenswichtigen Erntewerk dagegen, ..., sind alle gesalbten Zeugen Jehovas maßgeblich beteiligt.

19 Was haben diese Erläuterungen für die ständig wachsende Zahl derer zu bedeuten, die zur "großen Volksmenge" gehören ...? Da sie zur "Habe" des Königs gehören, halten sie sich gern an alles, was die leitende Körperschaft - stellvertretend für den "treuen und verständigen Sklaven" - vorsieht und entscheidet, und unterstützen sie uneingeschränkt. Sie sind auch sehr dankbar für die geistige Speise, die unter der Aufsicht der leitenden Körperschaft bereitgestellt wird. Obwohl sie dem "Sklaven" als Klasse große Achtung entgegenbringen, hüten sie sich allerdings sorgsam davor, Einzelpersonen, die sich zur Sklavenklasse zählen, auf ein Podest zu erheben. Das würde schließlich auch kein Christ, der wirklich mit Gottes Geist gesalbt ist, wollen, geschweige denn verlangen (...).

20 ... Lassen wir uns durch nichts davon abbringen, den "treuen Verwalter" und seine leitende Körperschaft voll und ganz zu unterstützen. ...

Hervorhebung von mir

von Frau von x - am 30.08.2009 11:49
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