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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
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. +, Gerd, Drahbeck, Frau von x, X ~ mysnip

VISIONS OF ANGELS

Startbeitrag von . + am 24.08.2009 20:17

Wenn auch zugegebener maßen etwas verspätet so doch besser als nie wollte ich mich vorstellen.

Hallo
Ich bin der Jörg Alexander.
Ich lebe momentan in Straubing (Niederbayern) und Regensburg.



Ich habe immer die beneidet, die hier offen schreiben konnten wer sie sind.
Das hätte meine Arbeit in den letzten Jahren in vielem erleichtert.
Ich habe es aus Rücksicht zu meiner Frau und meinen Kindern nicht getan.

Und aus dem schlichten Grund weil es die Wachtturm Gesellschaft sein sollte die mich Ausschließt.

Wenn sie das tun würden, sollte diese Schuld an ihren Händen kleben.

Wenn sie mich Ausschließen, dann weil ich nach bestem Wissen und Gewissen meinem Gott und Glauben treu geblieben bin.

Ich habe nicht Geraucht, keine andere Frau genommen, nicht gemordet, trinke kein Alkohol oder habe Gestohlen.
Ich bin niemanden etwas Schuldig geblieben oder habe jemand in seiner Gesundheit geschadet.

Die Wachtturmgesellschaft schließt mich aus, weil ich Gott und meinem Gewissen treu geblieben bin.

Wenn es einen Gott gibt, der eines Tages Rechenschaft für sein Handeln fordert, werden sie sich dafür vor ihm rechtfertigen müssen.



Einige hier traf ich schon in München, Stuttgart und Nürnberg.
Einige kannten mich sowieso schon.

Ganz besonders möchte ich mich aber hier an dieser Stelle bei meiner Schwester und meiner Mutter bedanken, die aus Rücksicht meiner Anonymität nicht mitgeschrieben haben, um mich nicht versehentlich zu verraten.



Ich komme aus einer „Vollzeitdiener Familie“.

Meine Eltern wurden nicht müde zu betonen dass sie wegen meiner Schwester ihren Sonderpionierdienst aufgeben mussten.

Innerhalb der Verwandtschaft gab es ein eifersüchtiges Messen, wer den die eifrigsten Kinder in die Wahrheit brachte.

Meine Schwester wurde mit neun getauft und ich zum Sommerkongress „Siegreicher Glaube“ im Jahre 1978 in München mit 11 Jahren.



Ich war wahnsinnig schüchtern und hatte damals panische Angst alleine zur Taufe in der Münchner Olympiaschwimmhalle gehen zu müssen.
Meine Eltern konnten aufgrund der Masse an Täuflingen nicht mit in die Schwimmhalle.
Außerdem habe ich eine Phobie vor Schwimmbädern weil ich als Kind beinahe mal dort ertrunken wäre.

Somit sind meine Erinnerungen an diese Taufe noch so lebendig wie unangenehm.

Der Täufer hatte mich bei meinem Taufvorgang nicht ganz Unterwasser getaucht und meinte er wolle es noch mal wiederholen.

Ein Geheimnis das ich bis heute (glaube ich zumindest) niemanden erzählt habe ;-)

Ich war damals jedoch nur froh wieder aus dem Wasser zu kommen und dachte gar nicht daran, die Prozedur zu wiederholen.



Wie gesagt ich wurde mit 11 getauft und mit 16 verließ ich innerlich die Organisation.
Meine Schwester und ich erzählen immer wieder darüber, wie wir in der Versammlung 1982 nebeneinander saßen und über den von der Bühne aus propagierten Weltuntergang lästerten.
Dieser sollte 1982 ja immerhin noch innerhalb der Generation kommen die 1914 schon bewusst miterlebten.

Mein Gott - meine Schwester und ich waren Jung und mir war klar das ich mit 34 das Jahr 2000 erleben würde.

Ich sagte zu meiner Schwester dass die Wachtturmgesellschaft dann den letzten Lebenden der 1914er Generation von einem Neger links und einem Weißen rechts (zum Zwecke der Rassengleichheit) gestützt auf dem Wachtturmtitelblatt ablichten würden.
Mit dem Untertitel – „Es gibt ihn noch!“



Auch wenn ich mit 16 den Glauben an die Organisation verloren hatte, so glaubte ich doch an meinen Gott.
Und das machte mich im Predigdienst so gefährlich für einen Wohnungsinhaber.

Zum ersten Mal redete ich im Haus zu Hausdienst mit dem erreichen meines 18 Lebensjahres (ich war wirklich sehr Schüchtern).

Wir lebten damals in Weilheim in Oberbayern.
Ich sage „wir lebten damals dort“ weil wir Zigeuner als Vorfahren haben – wir sind sehr oft umgezogen.

Ich wurde zwar immer von anderen in den Dienst mitgeschleppt,
aber mit meinem ersten Tag als Dauerhippi,
ging ich alleine
und nur mit der Bibel in der Hand
(wenn auch damals noch mit einer viel zu großen neuen Tasche von Krispens)
an meine erste Tür,
in meinem ersten persönlichen Gebiet
und redete zum ersten Mal bei einem Wohnungsinhaber.

Wenige Monate später wurde ich Pionier – ein Jahr später kam ich als damals jüngster Mitarbeiter ins Bethel.

Wenn ich sage ich war gefährlich, dann deswegen, weil ich den Wohnungsinhabern recht gab wenn sie sagten „Ihr habt schon so oft das Ende der Welt vorausgesagt“.
Ich ging deswegen gerne alleine in den Dienst weil ich den Wohnungsinhaber nicht anlog.

Ich hasste es wenn die Brüder an der Tür logen.

Auch nahm ich aus Prinzip kein Geld an der Tür und gab keine Literatur ab.
Ich sagte immer „Paulus hatte auch keine Zeitschriften“.
Das brachte mir zwar Ärger mit den anderen Pionieren ein (immerhin verdienten sie so ein kleines Zubrot) aber ich blieb schon damals meinem Gewissen, ohne Rücksicht auf Verluste, treu.

Einige meiner Bibelstudien wurden getauft.

----

Mit 16 bekam ich von Bruder Steiner aus Peißenberg einen Teil der von der Versammlung Peißenberg für die 1975 erwartete Verfolgung gebunkerten Literatur.
Bruder Steiner war der Älteste der für die Literatur verantwortlich war und fragte meinen Vater, bei dem damaligen Saalbau in Peißenberg, ob er nicht jemanden wüsste der die alte Literatur bräuchte.
Er wolle seine Scheune, in der er die Literatur versteckt hatte, verkaufen und wisse nicht wohin damit.

Mein Vater war Selbstständig, hatte damals eine eigene Raumausstatter Werkstatt in der auch die Königreichssaalbänke im ganzen Umland gepolstert wurden.
Und so auch in Peißenberg.
Und so kam ich an meine ersten alten Wachttürme.

Da ich von je her begnadeter Sammler bin, schätzte ich die Sammlung nicht nur – ich las sie auch.
Mein Großvater jedoch wies mich immer wieder darauf hin, das es nicht gern gesehen ist, das man die alte Literatur liest.



Ich erinnere mich daran das ich eben zu dieser Zeit mit 16 Jahren gerne mit Bruder Gartenleitner – (einem alten Pionier alter Schule mit der Harmageddon-Holzhammer-Methode) von Haus zu Haus ging, einen Wohnungsinhaber regelmäßig besuchten der immer gerne davon erzählte, das er im ersten Weltkrieg die Bibelforscher als Feldgeistliche kennen lernte.
Diese Geschichten hörte ich mir großen Ohren und Interesse.
Gleichzeitig sah ich natürlich die Reaktion von Bruder Gartenleitner und hörte die Aussagen in der Literatur die dem direkt widersprachen.

Das machte mich nicht zu dem ersten und nicht zu dem letzten Vollzeitdiener der das, was die Wachtturmgeselschaft sagte, selber nachprüfte.

Diesem Verbrechen bekenne ich mich schuldig.

Mit 18 Jahren studierte ich mit einem Kind aus einer Zeugenfamilie (es war die Familie Koschitz aus Weilheim i.Obb).
Der Jugendliche wollte Koch oder Bäcker werden.
Das war aber ein Problem, weil es sich nicht mit den Versammlungsbesuchen vereinbaren ließ.
Ich weiß noch genau – als wäre es gestern gewesen, das ich damals schmerzhaft gegen mein Gewissen gehandelt habe.

Ich habe ihm damals gesagt dass es nicht in Ordnung ist „gewisse“ weltliche Musik zu hören.
Solange ich als ein aktives Mitglied der Wachtturmgeselschaft galt, hatte ich nie Freunde – aber es gab Menschen die wären in der Freiheit wahrscheinlich meine Freunde geworden – der junge Koschitz wäre wohl einer davon gewesen.

Da ich mir immer bewusst war das mir mein reines Gewissen vor Gott wichtiger ist als die Anerkennung von Menschen und selbst wenn es die so genannten „Brüder“ wären, war ich mir zu jeder Zeit bewusst das ich deswegen Ausgeschlossen werden könnte und die ganzen so genannten „Brüder“ mich deswegen jederzeit von einer Minute zur anderen Verleugnen würden.



Die Argumente des jungen Bäckerlehrlings bezüglich des Hörens weltlicher Musik waren Stichhaltig und ich verteidigte mit meinen 18 Jahren die Wachtturmargumente – aber in meinem Inneren war ich mir schon sicher das ich Unrecht hatte.

Ich ging in meinem Gewissenskonflikt damals so weit das ich zu dem konsequenten Selbstversuch bereit war, alle meine weltliche Musik abzuschaffen.

Jahre später beendete ich diesen gesundheitsschädlichen Selbstversuch, indem ich sozusagen geistigen Suizid beging – und die Musik wieder anschaffte (ich berichtete schon in meinem Betheltagebuch davon).
Ein weiterer der vielen kleinen schweren Schritte die ich auf dem langen Weg in die Freiheit gehen musste.

Ich kann mich bei dem Jungen Koschitz heute nur in aller Form dafür entschuldigen das ich damals gegen mein Gewissen gehandelt hatte.
Wenn es auch gegen mein Gewissen war, so war ich doch zuerst bereit mich selbst zu Kasteien um es an mir selber auszuprobieren wer nun Recht hat – Der junge Bäckerlehrling mit seinem gesunden Menschenverstand oder der selbsternannte Mitteilungskanal Gottes.

----

Obwohl ich mit 16 Jahren den ersten innerlichen Trennungsschritt ging, dauerte es noch weitere 25 Jahre, bis ich es nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren konnte, das man mich mit der Wachtturmgesellschaft in Verbindung brachte.

Am 9.12.2003 schrieb ich zum ersten Mal öffentlich im Internet über meine quälenden Gewissensbisse.
Es war in dem Gästebuch von Egon Glöckl über das damalige Danielbuch.

Das fruchtbare These und Gegenthese Erarbeiten zeigte mir unmissverständlich wer zu seinem Gewissen steht und wer nicht.
Welche Argumente Stichhaltig sind und welche nicht.

Das Ergebnis zu dem ich kam war für die Wachtturmsekte vernichtend.

Wiederum 3 Jahre später sparte ich mir die Zusammenkunfstbesuche.
Den Kongress in Dortmund besuchte ich nur noch weil ich Spendenkästen in Freier Wildbahn filmen wollte.

Der Film über den Gemeinschaftsenzug erstand damals aufgrund meiner grenzenlosen Abscheu gegenüber dem Verbrechen dessen sich die Wachtturmvertreter deswegen versündigen.

http://vimeo.com/64010368



Das ich aus dem Wachtturmlabyrinth herausfand, habe ich Menschen zu verdanken.

Manfred Gebhard, Stefan E. Wolf, Fallen Angel, Schimpanse, German, Indianer56, Hans Kolpak, Gerd Borchers Schreiber, Bauer, Andre, BraveRifle59, Racconn, Oliver St. Lingam, Puddelrüh, LitoM, rainkissed (meiner Schwester), SchäfchenSchwarz, starchild und die vielen vielen anderen.

Sie öffneten mir eine Tür die ich schon jahrzehntelang suchte.

Sie halfen mir aus dem bis zum zerreißen gespannten Gewissenskonflikt heraus zu kommen und meinem von Babytagen an geknebelten und unterbundenen Menschenverstand die Möglichkeit zu geben zu heilen.

Und eines Tages nahm mich ein Mädchen aus euren Reihen an die Hand und zeigte mir eine Chance etwas nachzuholen dass mir die Wachtturmgeselschaft in meiner Kindheit verwehrte.

Dank ihr bin momentan hier zu finden:

www.secretcity.de

Software Downloaden – und das nutzen der virtuellen Stadt ist völlig Kostenlos.

Zuerst Mal ist das eine stinknormales Internetradio.
Zum Beispiel kann man dann während der Computerarbeit neben her Musik hören.

Allerdings “sehe“ ich dort meine Hörer und man kann (wenn man will) die Menschen dort kennen lernen.

Ich bin dort seit Februar 2009 Radiomoderator.



Wer mich dort treffen will – kein Problem – ich heiße dort DJ Cheyenne und Moderiere immer am Donnertag und Samstag von 21:00 Uhr bis mindestens 0:00 Uhr.
Mindestens bis 0:00 Uhr ;-) ….

Für mich ist das “erleben” von Bekanntschaften außerhalb des Wachtturmthemas und Freundschaften die nicht Organisationsgesteuert sind, eine völlig neue und spannende Erfahrung.
Weltmenschen können im Sandkaststen von Kindheit an „das Leben“ spielend erlernen.
Etwas was mir wegen dem selbstsüchtigen Separatismus der Wachtturmgeselschaft leider verwehrt geblieben ist.
Deswegen sind wir für Weltmenschen seltsam.
In dieser virtuellen Welt jedoch gibt mir das Rollenspiel die Möglichkeit versäumtes nachzulernen.

Wem das Recht genommen wird Fehler zu machen dem wird das Recht genommen neues zu lernen.

Antworten:

Dann Danke auch ich für Deinen Bericht, lieber Jörg!
Zitat:
"Am 9.12.2003 schrieb ich zum ersten Mal öffentlich im Internet ...
Was hast Du inzwischen noch gemacht
Das ist eine verdammt lange Zeit, ..."

Aua, das tut weh. Da ist man fast geneigt auszurufen:
"Herr, schmeiß Hirn vom Himmel".

Tja so ist das, wenn der eigene begrenzte, sehr begrenzte Horizont zum Maß aller Dinge erklärt wird. Da bekommt einer eben nicht mit, was andernorts, nur eben nicht im Infolink (anfänglich) auch zu lesen war ...

von Drahbeck - am 25.08.2009 04:29
Hallo plusiger Jörg!

Ich denke noch gerne an den Besuch von dir und deiner Frau in Wien zurück.

Nach der Aufdeckungsarbeit mit Faksimiles, zuerst von Manfred, dann auch von Stephan E. Wolf, kamst du mit einer derartigen Fülle von eindeutigen Indizien und Dokumenten der WTG-Falschausleger und -interpreten, dass ich mir immer dachte, dich hat der Himmel selbst geschickt, um das dem sog. "Volk Jehovas" zur Augenöffnung vorzulegen.

Wie wenig diese Indizien für "Falschprophetabhängige" nützt, siehst du in deinem engsten Familienkreis. Auch Drogensüchtigen kann man mit noch so viel Aufklärungen kommen, sie fühlen sich nur dann wohl, wenn sie sich wieder einen "Schuss" geben...

Nun werden die heimlich mitlesenden ZJ-Schergen, die deine Aufklärungen sahen, dich zum Abschuss freigeben. Aber dann wirst du erst richtig geadelt!

Ihr müsst nur noch klar machen, wie man leicht an alle Dokumente ran kommt.
Wenn ich z.B. suche, was der große Religionsgründer C.T. Russell im 2. Band der Schriftstudien im Vorwort schrieb - mit Stichwörtern wie "... selbst um des Fehlers willen." - in welcher Sucheinrichtung findet man dies am ehesten?

Dir möchte ich danken für all die unzähligen Tage und Nächte, die du mit Suchen und Scannen verbrachtest, denke immer an die Möglichkeit, dass dir dazu nicht nur eigener Antrieb half, sondern vielleicht auch eine Kraft, der du es möglicherweise nicht (mehr) zutraust!

In Verbundenheit, mit lieben Grüße auch an deine hübsche Frau, grüßt dich vom Stadtrand von Wien -

Gerd

von Gerd - am 25.08.2009 06:21
Zitat:

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,2699,2699#msg-2699



Angesichts der Unmengen von Scanns, die Jörg da geliefert hat (und die zu bewältigen fast eine Lebensaufgabe wäre. Ich möchte lieber nicht wissen, welcher Zeitaufwand mit ihrer Erstellung denn verbunden war. Ich fürchte, dann würde mir wohl "schwarz vor Augen" werden).

Angesichts dessen (die Videos nicht zu vergessen), kam mir doch so manches Mal eine Passage aus dem Roman von Stefan Heym "Der König David Bericht" in den Sinn:

Ich habe Messerschlucker und Feuerfresser gesehen, noch nie aber einen Mann, der so geschickt auf der Schneide des Schwertes tanzte ...

Ich entnahm all dem, daß unter den mächtigen Herren in der Umgebung König Salomos gewisse Differenzen bestanden, und daß es für einen Außenstehenden ratsam sei, sich, in diesem Kreis mit äußerster Vorsieht zu bewegen.

Das ist wahrhaftig ein Weiser, der in Erkenntnis der Gefahren des Weges es vorzieht, in seiner Hütte zu bleiben, daß ich aber mehrere, jüngere Kollegen empfehlen könnte, sämtlich bei besserer Gesundheit als ich und von biegsamerer Denkungsart, gerade also was gebraucht würde zur Abfassung von Büchern, die EINE WAHRHEIT enthalten und ALLEM WIDERSPRUCH UND STREIT ein Ende setzen sollten.

Ebenso erkannte ich, daß die Sache böse für mich enden mochte, wie es so manchem Schriftgelehrten geschehen war, dem man den Kopf abschlug und den Rumpf an die Stadtmauer nagelte, daß ich andererseits aber auch fett dabei werden und prosperieren könnte, wenn ich nur die Zunge hütete und meinen Griffel weise benutzte. Mit einigem Glück und mit Hilfe unseres HErrn Jahweh mochte es mir sogar gelingen, ein Wörtchen hier und eine Zeile dort in den König-David-Bericht einzufügen, aus denen spätere Generationen ersehen würden, was wirklich in diesen Jahren geschah ...

Benaja ben Jehojada trommelte mit den Fingern auf seinem Knie, und Josaphat ben Ahilud schluckte, als wäre ihm etwas Klebriges in der Kehle steckengeblieben; nur Zadok, der Priester, strahlte vor Zufriedenheit über das ganze ölige Gesicht; und fragte der Prophet Nathan ein wenig unsicher, "ist etwas zu bemängeln an dem Bericht?"

"Mein Herr", antwortete ich, "es verhält sich mit der Geschichtsforschung wie mit dem langen Marsch der Kinder Israels durch die Wüste: man erklimmt eine Sanddüne, nur um die nächste vor sich, zu sehen" ...
Denn die Macht ist unteilbar: ein Stein, der herausbröckelt aus ihrem Gefüge, mag das Ganze zum Einsturz bringen.

"Wer braucht Zeugen!" wiederholte Benaja grimmig. "Geständnisse haben wir in der letzten Zeit überreichlich. Wir erheben Anklage gegen jemand
wegen Denkens unerlaubter Gedanken.

Bekennst du dich schuldig, im Sinne der Anklage, des Hochverrats, begangen in Rede und Schrift durch die Einstreuung von Zweifeln und unerwünschten Gedanken und ruchlosen Auffassungen ... sowie durch Verkleidung besagter Zweifel und besagter unerwünschter Gedanken und besagter ruchloser Auffassungen in eine Sprache, welche sich harmlos gibt und dem Auge des HErrn wohlgefällig?"

Darum nun verurteile ich, Salomo, der Weiteste der Könige, kraft der durch den Bund mit den HErrn mir verliehenen Macht den genannten Ethan ben Hoshaja zum Tode. ...
Da der leibliche Tod des Angeklagten nicht angebracht erscheint, indem er nämlich übelmeinenden Menschen Anlaß geben könnte zu der Behauptung, der Weiseste der Könige, Salomo, unterdrücke Gedanken, verfolge Schriftgelehrte, und so fort, und da es —— gleichfalls ungünstig erscheint ihn in unsere Gruben oder Steinbrüche zu verschicken ...
darum soll er zu Tode geschwiegen werden; keines
seiner Worte soll das Ohr des Volkes erreichen. ...




Zur Frage der inhaltlichen Erschließung von Gerd.
Faksimiles als solche lassen sich schwerlich mit Suchprogrammen ermitteln. (Ausnahmen sie haben einen eindeutigen Bildernamen. Das wiederum ist bei den in Rede stehenden Faksimiles eher weniger der Fall).
Bleibt also in erster Linie die Option, über geeignete Stichwörter zu suchen.
Dies kann über Google etwa erfolgen; wobei allerdings zu berücksichtigen ist, dass Google seine eigenen Erschließungskriterien hat, die nicht mit den eigenen Suchinteressen identisch sein müssen.

Eine Variante von mir auch angewendet ist, eigene Datenordner anzulegen auf dem Rechner.
Etwa in den Forumsarchiven ist ja auch (fast) alles hiesige von "Plus" mit zusammengefasst vorhanden.
Diesen Ordner kann man auf der Suche nach Stichworten dann etwa mit der Windows-Suchfunktion (oder anderen einschlägigen Programmen) abfragen.

In der Regel bekommt man auch das Datum mitgeliefert, wann die Fundstelle geschrieben wurde.
Mittels dieses Datums kann man durchaus, wenn der spezielle Einzelbeitrag noch gesucht werden sollte, weiter suchen. Etwa in Parsimony-Einzelbeiträgen, oder etwas umständlicher, auch in MySnip Einzelbeiträgen.

von Drahbeck - am 25.08.2009 08:27
Hallo Jörg!

Zitat
. +
... Die Wachtturmgesellschaft schließt mich aus, weil ich Gott und meinem Gewissen treu geblieben bin.

Dem Gewissen treu zu bleiben schafft nicht jeder. Du kannst darauf stolz sein!

Zitat

... Meine Eltern wurden nicht müde zu betonen dass sie wegen meiner Schwester ihren Sonderpionierdienst aufgeben mussten.

Innerhalb der Verwandtschaft gab es ein eifersüchtiges Messen, wer den die eifrigsten Kinder in die Wahrheit brachte.


Erich Fromm Die Kunst des Liebens S. 54
,,Eine Liebe, die an keine Bedingungen geknüpft ist, entspricht einer tiefen Sehnsucht nicht nur des Kindes, sondern eines jeden menschlichen Wesens; wenn man dagegen seiner eigenen Verdienste wegen geliebt wird, so bleiben immer irgendwelche Zweifel bestehen; vielleicht habe ich es dem, der mich lieben soll, nicht recht gemacht, oder ich habe dies oder jenes falsch gemacht - immer muß ich fürchten, die Liebe könnte vergehen. Außerdem hinterläßt >>verdientehttp://www.youtube.com/watch?v=n06Fs_djTRs&feature=related
http://forum.mysnip.de/read.php?27094,14114,14745#msg-14745

Zitat

... Mit 16 bekam ich von Bruder Steiner aus Peißenberg einen Teil der von der Versammlung Peißenberg für die 1975 erwartete Verfolgung gebunkerten Literatur.
Bruder Steiner war der Älteste der für die Literatur verantwortlich war und fragte meinen Vater, bei dem damaligen Saalbau in Peißenberg, ob er nicht jemanden wüsste der die alte Literatur bräuchte.
Er wolle seine Scheune, in der er die Literatur versteckt hatte, verkaufen und wisse nicht wohin damit.

Mein Vater war Selbstständig, hatte damals eine eigene Raumausstatter Werkstatt in der auch die Königreichssaalbänke im ganzen Umland gepolstert wurden.
Und so auch in Peißenberg.
Und so kam ich an meine ersten alten Wachttürme.

Da ich von je her begnadeter Sammler bin, schätzte ich die Sammlung nicht nur – ich las sie auch.
Mein Großvater jedoch wies mich immer wieder darauf hin, das es nicht gern gesehen ist, das man die alte Literatur liest. ...

Jetzt erklärt sich mir einiges.

Zitat

... Am 9.12.2003 schrieb ich zum ersten Mal öffentlich im Internet über meine quälenden Gewissensbisse.
Es war in dem Gästebuch von Egon Glöckl über das damalige Danielbuch.

Das fruchtbare These und Gegenthese Erarbeiten zeigte mir unmissverständlich wer zu seinem Gewissen steht und wer nicht.
Welche Argumente Stichhaltig sind und welche nicht. ...

Bleibt nur zu hoffen: Es stellt sich zukünftig vielleicht sogar das eine oder andere prominente Mitglied der ZJ seinem Gewissen.

Zitat

... Manfred Gebhard, Stefan E. Wolf, Fallen Angel, Schimpanse, German, Indianer56, Hans Kolpak, Gerd Borchers Schreiber, Bauer, Andre, BraveRifle59, Racconn, Oliver St. Lingam, Puddelrüh, LitoM, rainkissed (meiner Schwester), SchäfchenSchwarz, starchild und die vielen vielen anderen.

Sie öffneten mir eine Tür die ich schon jahrzehntelang suchte.

Sie halfen mir aus dem bis zum zerreißen gespannten Gewissenskonflikt heraus zu kommen und meinem von Babytagen an geknebelten und unterbundenen Menschenverstand die Möglichkeit zu geben zu heilen.

Und eines Tages nahm mich ein Mädchen aus euren Reihen an die Hand und zeigte mir eine Chance etwas nachzuholen dass mir die Wachtturmgeselschaft in meiner Kindheit verwehrte.

Dank ihr bin momentan hier zu finden:

http://www.secretcity.de

Software Downloaden – und das nutzen der virtuellen Stadt ist völlig Kostenlos.

Zuerst Mal ist das eine stinknormales Internetradio.
Zum Beispiel kann man dann während der Computerarbeit neben her Musik hören.

Allerdings “sehe“ ich dort meine Hörer und man kann (wenn man will) die Menschen dort kennen lernen.

Ich bin dort seit Februar 2009 Radiomoderator.


Ich gehe davon aus DJ Cheyenne spielt tollen Sound.
http://www.mtv.de/videos/20227295
:spos:

Liebe Grüße von uns Zwei an dich und deine Schwester!


von X ~ mysnip - am 25.08.2009 21:20
Das Angebot an alter WTG-Literatur wird hier immer größer.
Auch der Link von "prozessor" ist repräsentativ.

Ich öffnete dort den 2. Band der Schriftstudien und fand das Vorwort das ich gestern hier suchte, mit dem Teil das mit: "...selbst um des Fehlers willen" endet und habe das kopiert und hochgeladen:



Dank sei auch allen neuen Archiven gesagt!

von Gerd - am 26.08.2009 06:17
Zitat
. +
Ich bin der Jörg Alexander.

Schöner Name. Was mich freut ist, daß weder du noch deine Tocher biblische Namen haben. In "übereifrigen" Familien ist das ja oft zu beobachten.

Zitat

Ich habe immer die beneidet, die hier offen schreiben konnten wer sie sind.
...
Ich habe es aus Rücksicht zu meiner Frau und meinen Kindern nicht getan.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen.
Wie gehen sie jetzt damit um?

Zitat

Ich habe nicht Geraucht, keine andere Frau genommen, nicht gemordet, trinke kein Alkohol oder habe Gestohlen.
Ich bin niemanden etwas Schuldig geblieben oder habe jemand in seiner Gesundheit geschadet.

Über all das hätte die WTG hinwegsehen können, aber was du getan hast, ist für sie eine Sünde gegen den heiligen Geist und damit unvergebbar. ;)

Zitat

Ganz besonders möchte ich mich aber hier an dieser Stelle bei meiner Schwester und meiner Mutter bedanken, die aus Rücksicht meiner Anonymität nicht mitgeschrieben haben, um mich nicht versehentlich zu verraten.

In der Schwester eine Verbündete zu haben, war sicher sehr hilfreich.
Deine Mutter erwähnst du ebenfalls lobend. War das die einzige Situation in der sie dich unterstützte?
Bei "IL" schriebst du: "Aber nur wer alles nimmt. Den gesamten Wachtturmschrott samt meiner Frau und deren Schwiegermutter."

Zitat

Ich komme aus einer „Vollzeitdiener Familie“.
...
Innerhalb der Verwandtschaft gab es ein eifersüchtiges Messen, wer den die eifrigsten Kinder in die Wahrheit brachte.

Kinder bei ZJ sind ohnehin nicht zu beneiden, allerdings in dieser Konstellation erst recht nicht.

Zitat

Meine Schwester wurde mit neun getauft und ich zum Sommerkongress „Siegreicher Glaube“ im Jahre 1978 in München mit 11 Jahren.
Zum ersten Mal redete ich im Haus zu Hausdienst mit dem erreichen meines 18 Lebensjahres (ich war wirklich sehr Schüchtern).
...
aber mit meinem ersten Tag als Dauerhippi,
ging ich alleine
und nur mit der Bibel in der Hand
...
an meine erste Tür,
in meinem ersten persönlichen Gebiet
und redete zum ersten Mal bei einem Wohnungsinhaber.
Wenige Monate später wurde ich Pionier – ein Jahr später kam ich als damals jüngster Mitarbeiter ins Bethel.

Ein ganz schöner Sprung, erst jahrelang nicht selbst geredet und in Begleitung im Dienst. Dann selber reden, allein unterwegs, nur mit der Bibel und Dauerhippi. Was hat dir dafür den Auftrieb gegeben?

Zitat

Einige meiner Bibelstudien wurden getauft.

Vielleicht nehmen sich sich irgendwann nochmal ein Beispiel an dir.

Zitat

Mein Großvater jedoch wies mich immer wieder darauf hin, das es nicht gern gesehen ist, das man die alte Literatur liest.

Nicht umsonst soll aus den Bibliotheken in den Sälen nichts mehr mitgenommen werden.

Zitat

Obwohl ich mit 16 Jahren den ersten innerlichen Trennungsschritt ging, dauerte es noch weitere 25 Jahre, bis ich es nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren konnte, das man mich mit der Wachtturmgesellschaft in Verbindung brachte.

Immerhin früher als Perlchen. Je nachdem wie du es siehst (ob das Glas halbvoll oder -leer ist) läßt sich die 2.Lebenshälfte noch sinnvoll gestalten. Einen Anfang hast du ja bereits damit:
Zitat

Ich bin dort seit Februar 2009 Radiomoderator.
gemacht und auf Kinder habt ihr glücklicherweise nicht verzichtet.

Lieber "+", alles Gute für dein neues Leben!



von Frau von x - am 26.08.2009 11:02
Zitat
Frau von x
Zitat
. +
Ich bin der Jörg Alexander.

Schöner Name. Was mich freut ist, daß weder du noch deine Tocher biblische Namen haben.


Hüstl

Grins – ich hätte ein Mädchen werden sollen und Alexandra heißen.
Im Grunde wurde ich aber nach Peter Alexander benannt.

Da meine Mutter hier aber mitliest bekomme ich jetzt bestimmt Prügel – roooofl

Zitat
Frau von x
Zitat

Ich habe es aus Rücksicht zu meiner Frau und meinen Kindern nicht getan.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen.
Wie gehen sie jetzt damit um?


Keine Ahnung – sie hält sich nicht an ihre Abmachungen so sehe ich mich nicht mehr bei meiner Abmachung gebunden.

Zitat
Frau von x
Zitat

Ganz besonders möchte ich mich aber hier an dieser Stelle bei meiner Schwester und meiner Mutter bedanken, die aus Rücksicht meiner Anonymität nicht mitgeschrieben haben, um mich nicht versehentlich zu verraten.

Deine Mutter erwähnst du ebenfalls lobend.
War das die einzige Situation in der sie dich unterstützte?
Bei "IL" schriebst du: "Aber nur wer alles nimmt. Den gesamten Wachtturmschrott samt meiner Frau und deren Schwiegermutter."


Dem Scharfsinn von Frau von X entgeht nichts.
;-)

Ich meinte meine Schwiegermutter – die Mutter meiner Frau – die Großmutter meiner Tochter Mütterlicherseits.

Sollte aber von eurer Seite für das ganze Paket Interesse bestehen – ich über nehme gerne alle Transportkosten frei Lastwagenkante.

Zitat
Frau von x
Zitat

Meine Schwester wurde mit neun getauft und ich zum Sommerkongress „Siegreicher Glaube“ im Jahre 1978 in München mit 11 Jahren.
Zum ersten Mal redete ich im Haus zu Hausdienst mit dem erreichen meines 18 Lebensjahres (ich war wirklich sehr Schüchtern).
...
aber mit meinem ersten Tag als Dauerhippi,
ging ich alleine
und nur mit der Bibel in der Hand
...
an meine erste Tür,
in meinem ersten persönlichen Gebiet
und redete zum ersten Mal bei einem Wohnungsinhaber.

Ein ganz schöner Sprung, erst jahrelang nicht selbst geredet und in Begleitung im Dienst. Dann selber reden, allein unterwegs, nur mit der Bibel und Dauerhippi.

Was hat dir dafür den Auftrieb gegeben?


Gute Frage.

Aber ich sehe darin kein Problem – ich hatte als Kind halt nichts zu sagen – und so hielt ich meinen Mund.

Als Kind war es doch auch kaum machbar das man alleine geht und unter den Fittichen eines Anderen den Wohnungsinhaber anzuheucheln war für mich keine Option.
Wie gesagt – schon mit 16 begann ich in Opposition zu der menschlichen Organisation zu stehen.
Auch und Ganz besonders weil ich zu der Zeit schon einige menschliche Abgründe innerhalb der Organisation beobachten konnte.

Es war ja nicht so das ich wenig Dienst machte nur weil ich nicht redete.
Zuhören, Lernen und solange man nichts substanzielles Beizutragen hat hält man den Mund.
Immerhin wurde ich schon mit dem Kinderwagen von Haus zu Haus gekarrt.

Vor mir war meine Schwester schon Pionier und ich mit ihr zusammen ein-, zweimal Hipi (wenn ich mich recht erinnere 2 x).

Dazu kommt das ich schon mit 9 in der Theokratischenvertriebsschule eingeschrieben war und von je her ein Kind war, das lieber über Bücher hing als Fußball zu spielen.

Auch hatte ich nie einen Freund der mich von theokratischen Zielen hätte ablenken können.

Soweit zu der rein technischen Frage.

--------

Missionarischen Eifer darf man nicht mit der Notwendigkeit verwechseln schnell noch eine Stunde in den Dienst zu gehen, um einen Bericht abzugeben damit man nicht von anderen schief angesehen wird.
Aus meiner heutigen Sicht ist der Berichtzettel der Liebestöter des freiwilligen Gebens.
Und alles andere Geben kann man sich getrost sparen.
Es ist die Liebesmüh nicht wert.

Ich hatte als Pionier konkrete Ziele und zog das Konsequent durch.
Ich hatte für Pionierverhältnisse viel zu wenig Wohnungsinhaber und doch innerhalb kürzester Zeit eine Warteliste für Heimbibelstudien.
Ich fand fast keine Zeit mehr von Haus zu Haus zu gehen.

-------

War es also ein Sprung zum ersten Mal zu Reden?
Für mich eigentlich nicht.
Ich hatte eine Vision – ein klares Ziel das es zu erreichen gab – und es war mir egal ob es sich mit dem vorherrschenden Organisatorischen Anweisungen deckt oder nicht.

Zum Beispiel gab es bei mir keinen Zeitschriftendienst.
Ich begann einfach bei dem ersten Besuch mit dem Wohnungsinhaber das Heimbibelstudium an der Tür.
Ich verwendete 3 Bibeltexte und besprach die ersten Abschnitte vom Paradiesbuch – ohne das der Wohnungsinhaber ein Buch zu sehen bekam.
5 Minuten und ich ging wieder.
Nach ein paar Tagen kam ich wieder – 5 Minuten – kein Buch – kein Geld – und ich war wieder weg.
Beim vierten mal zeigte ich das Buch aus dem wir ja schon ein Kapitel studiert hatten... und nahm das Buch wieder mit.
Natürlich fragte der Wohnungsinhaber bald wie er denn an das Buch kommen konnte und ich versprach ihm das nächste Mal eines Mitzubringen.
Kostenlos.

Man kann sich doch vorstellen das ich bei solch einer Aktion keinen Bruder Obereifrig gebrauchen konnte der am ende des Besuches schnell noch die neusten Zeitschriften daließ.
...für 1 DM...
Die anderen waren doch schon mal froh wenn sie an der Tür reden konnten.

Ich Eckte an weil ich alleine ging.
Ich Eckte an weil ich kein Geld an den Türen nahm.
Ich Eckte an weil ich keine Zeitschriften abgab.
Ich Eckte an weil ich kaum mehr Gebiet hatte wie ein Verkündiger mit 10 Stunden im Monat.
Aber ich hatte halt 14 oder 18 Heimbibelstudien.

Zitat
Frau von x
Je nachdem wie du es siehst (ob das Glas halbvoll oder -leer ist)


Mein Glas ist randvoll.


von . + - am 26.08.2009 16:01
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