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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
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vor 3 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
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. +, Drahbeck

Busunfall in Honduras

Startbeitrag von Drahbeck am 01.11.2014 03:21

11 Tote und 45 Verletzte. Weiter ist davon die Rede, diese Angaben betreffen Zeugen Jehovas als Opfer

www.20min.ch/panorama/news/story/30461569

de.jw-archive.org/post/101448526316/11-tote-und-45-zeugen-jehovas-in-der-honduras#sthash.2nmX637m.dpbs

dlvr.it/7NSJxy

www.jw-archive.org/post/101441876653/eleven-jehovahs-witnesses-dead-and-over-45

fbexternal-a.akamaihd.net/safe_image.php?d=AQBZF2_X--Z-vkYf&w=484&h=253&url=http%3A%2F%2F33.media.tumblr.com%2F4a49f6aa5e6ca12691c00f3e81c72175%2Ftumblr_nebtoki5XZ1s865f6o1_1280.jpg&cfs=1

Antworten:

Am Freitagmorgen, den 31.10.2014 war in Santa Rosa de Copan, (Honduras) sehr schlechtes Wetter.
Während deutsche Missionare im Dienst waren, kam ein Intesessierter, mit dem sie die Bibel studieren, mit dem Auto vorbei und hielt an.
Er fragte: „Habt ihr auch in den Nachrichten von dem Busunfall gehört, in dem Zeugen Jehovas starben?“
Die Missionare hatten noch nichts davon gehört, und konnten sich nicht recht vorstellen, dass am Freitagmorgen ein Bus von Jehovas Zeugen unterwegs sein sollte, da die regionalen Kongresse alle schön längst vorbei waren.
Doch kurze Zeit später klingelten die Handys der anderen Brüder die mit im Dienst waren pausenlos und die Leute im Predigtdienst sprachen die Zeugen Jehovas direkt darauf an.
Wie sich herrausstellte, erwies sich die Schreckensnachricht als grausame Realität.

Zwei Busse von der Versammlung Choloma, nördlich von San Pedro Sula, waren zu einem Predigtdienst in ein Auswärts Gebiet nach Gracias im Westen des Landes unterwegs.
Da die Reise mehrere Stunden dauerte, fuhren sie schon früh morgens los, doch kurz vor Santa Rosa de Copan, in Höhe des Dorfes San Juan de Opoa, kam ein Bus von der abschüssigen, kurvenreichen Straße ab und fiel 80 Meter (!!!) in einen Abgrund.



Von den 69 Fahrgästen kamen dabei 14 ums Leben.
Der Fahrer, der auch bei dem Unfall ums Leben kam, war kein Zeuge Jehovas, sodass 13 Zeugen Jehovas bei dem tragischen Unfall ihr Leben verloren haben.
Sehr viele wurden schwer verletzt.
Eigentlich ist es überhaupt ein Wunder, dass nicht alle Insassen umkamen, denn ein Sturz aus solcher Höhe, wobei sich der Bus mehrmals drehte, zu überleben ist schon sehr unwahrscheinlich.
Der zweite, nachfolgende Bus mit weiteren Brüdern traf kurze Zeit später an der Unfallstelle ein, doch die Hilfeleistung war extrem schwierig, weil der Bus so tief hinabgestürzt war.
Trotzdem wagten sich die Brüder mit Seilen den Hang hinab, um den Verletzten zu helfen.
Es wurde eine lange Menschenkette gebildet, um die Verletzen nach oben an die Straße zu transportieren, wo sie ärztlich versorgt wurden.



Das Ereignis war in allen Nachrichtensendern von Honduras und der Präsident Juan Orlando Hernandez ordnete sofortige und schnelle Hilfe für die betroffenen Opfer an.
Die Verweigerung von Bluttransfusionen war sofort das Top-Thema in den Medien.



Es stand zu befürchten das noch mehr Todesopfer nachträglich zu beklagen würden.
Jehovas Zeugen waren 4 Tage lang das Titelthema auf der ersten Seite aller Zeitungen mit folgenden Schlagzeilen: „Jehovas Zeugen starben, während sie beschäftigt waren, Gott zu dienen“ oder „Jehovas Zeugen lassen sich nicht durch solche Tragödien vom Auftrag Gottes abhalten“.



Die Wachtturmgesellschaft nutzte sofort die kostenlose publicity und die Missionare freuten sich das sie so an den Türen leichteres Spiel hatten.

Die Leute im Gebiet waren sehr betroffen von dem Unfall und drückten alle ihr Bedauern aus.

Ein deutsches Missionarehepaar schrieb:
"Es ist schon sehr bedauerlich, dass unsere Brüder bei einem Predigtdienstausflug ums Leben kamen, aber es wurde ein gewaltiges Zeugnis im ganzen Land gegeben.
Wer vorher noch nie etwas von Zeugen Jehovas gehört hatte, der hat es jetzt auf jeden Fall mitbekommen, wer wir sind und was wir machen!"



Die Beerdigung wurde im Fernsehen übertragen und in den Zeitungen wurde darüber berichtet.



Jehovas Zeugen organisierten Landesweit die Pressemitteilungen in denen sie ausführlich über ihre Auferstehungshoffnung berichteten und darüber, wie Jehova den Hinterbliebenen Kraft gibt.
Antonio Lackwood wurde von der Wachtturmgesellschaft als Kreisaufseher in die Versammlung Choloma geschickt, um den Brüdern durch Ansprachen und Besuche Mut zu machen.



Die Wachtturmgesellschaft nutzte sofort die mediale Aufmerksamkeit um organisiert zu predigen.
Die Beerdigungszeremonie fand in der Presse große Resonanz und wurde von der Wachtturmgesellschaft als willkommene Möglichkeit genutzt für sich zu werben.

Im ganzen Land waren sie das Gesprächsthema und Jehovas Zeugen versuchten dadurch überall die Aufmerksamkeit zu nutzen um "Zeugnis" zu geben.



Die Missionare predigten gerade an den Tagen besonders eifrig.

Hier ein Tag nach dem Unfall: Kinder in Honduras schauen "Kinder"-Videos von "Philipp" und "Sofia".



Das Tablett wird von den Missionaren, den Kindern (die keine Schule besuchen) gegeben, während sie mit den Eltern predigen.



Königreichssaal Los Planes

Fernsehbericht über den Unfall:

http://v.ifeng.com/news/world/201411/011e6338-3cbf-4077-a6cf-983080d7fd6a.shtml

von . + - am 04.11.2014 23:43
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