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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
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Drahbeck

Mord

Startbeitrag von Drahbeck am 29.01.2015 07:07

Täter und Opfer werden in dem Pressebericht als zu den Zeugen Jehovas zugehörig beschrieben.

www.bild.de/regional/frankfurt/verbrechen/grausame-verbrechen-in-hessen-39537066.bild.html

Antworten:

Noch ein erschütternder Mord, gekoppelt mit nahezu unvorstellbarer Brutalität. Es hat mit dem Thema Zeugen Jehovas nichts zu tun, was ausdrücklich festgestellt sei.
Aber er bewirkte als "Nebenwirkung" auch Kommentare aus dem Islamhasser-Milieu.
Nachdem ein Presseorgan diesen Kommentar gesichtet, wurde es dem Kommentator dann selbst unheimlich, und er löschte diesen Kommentar dann wieder.
Das ist insoweit bemerkenswert, als es belegt, dass die Islamhasser-Szene selber noch nicht so recht mitbekommen hat, was für "Geister" sie denn herbeiruft.
Das Jahr 1961, berüchtigt-bekannt auch für den Mauerbau des östlichen Regimes hatte auch für die alte Bundesrepublik eine relevante Folgewirkung. Das Abwerbepotential für die damals boomende Wirtschaft der BRD, die händeringend nach Arbeitskräften rief (eben der Osten Deutschlands) versiegte "über Nacht". Neue Quellen mussten und wurden erschlossen, eben die "Gastarbeiter-Szene" wie man damals salopp formulierte.

Zu keinem Zeitpunkt der Weltgeschichte ist je bekannt, das gerufene Einwanderer dann so mir nicht dir nichts wieder vor die Tür gesetzt werden können.
Klassisches Beispiel die USA, etliche Jahre lang ein ausgesprochenes Einwanderungsland. Auch dort kamen vielerlei fremde Kulturen ins Land. Sie mussten sich assimilieren, was teilweise mehr schlecht als recht gelang.
Noch heutzutage schwappen aus den USA Meldungen über unterschwellig vorhandenen Rassismus, der zeitweilig an der Oberfläche sichtbar wird, in den Nachrichtenpool internationaler Medien.

Letztendlich steht auch das heutige "Großdeutschland" (von eigenen Gnaden) vor einer ähnlichen Ausgangslage. Es blieb ja nicht nur bei den ersten Gastarbeitern. Aus politischen Gründen folgten weitere. Dieweil auch ein Herr Helmut Kohl befand, wer in ausländischen Territorien mal über einen deutschen Schäferhund verfügte, der ist dank dieses Schäferhundes dan zum "Deutschen "geadelt", der dann von den Kohl's und Co "zurück ins Reich" gerufen wurde.
Das alles ist nun weitgehend Geschichte, mit der man sich zu arrangieren hat ob man will oder nicht.
Das da gewisse Spannungen bestehen, bei der einen Sprachgruppe vielleicht mehr als bei der anderen, ist offenkundig.
Trotzdem das muss ausdrücklich festgestellt werden, ist weder die Islamhasser-Szene noch sind es die Sarrazins und Co, die "berufen" sind diese Sachlage zu "meistern". Die können nur eines, weiteres Öl ins Feuer gießen, und dann sind sie schon restlos am Ende ihres Lateins.
Auch die Islamhasser-Szene ist von allen Unberufenen, die diesbezüglich am meisten Unberufenste.

Der eingangs angedeutete Presseartikel, der auf das Votum eines Hetzers aus der Islamhasser-Szene, welcher den Mord in der angrenzenen Waldgegend von Berlin-Adlershof instrumentalisieren wollte für seine trüben Zwecke, hat auch einige Leser-Reaktionen bewirkt. Unter anderem darin auch der Hinweis auf einen weiteren Mordfall ebenfalls in Berlin. Der indes spielte sich im "reinen deutschen Milieu" ab. Ergo auch die selbsternannten "Arier" sind vor solchen Geschehnissen nicht gefeit.

www.focus.de/panorama/welt/kommentar-bei-facebook-verbrannte-maria-p-von-pegida-organisator-verhoehnt_id_4440514.html

Einer (von mehreren) Presseberichte über den weiteren Mordfall im Berliner Raum. Diesmal sich im rein „deutsch-arischen" Milieu sich abspielend.
www.tagesspiegel.de/berlin/mord-an-pferdewirtin-in-berlin-luebars-vier-angeklagte-zu-lebenslanger-haft-verurteilt/11296200.html

von Drahbeck - am 30.01.2015 23:24
Wenn schon das Thema Mord angesprochen wurde, muss notgedrungen auch noch ein anderer Fall (erneut) mit angesprochen werden.
Grundsätzlich ist festzustellen, dass die zu Zeiten der P e s t aufkommende Hetzkampagne gegen angebliche „Brunnenvergifter", wobei dieses einer bestimmten (ungeliebten) Religionsgemeinschaft angedichtet wurde, jeglicher sachlichen Grundlage entbehrt.
Analog auch vergleichbare Fälle aus der Gegenwart.

So auch die angesprochenen Mordfälle aus der Gegenwart, die auf individuelle Ursachen zurückzuführen sind. Unter anderem auch auf eine miserable Schulbildung der Täter, was als Mit-Ursache festzustellen ist.
Sich entspannt in die Biedermann-Pose zurückzulehnen, dazu besteht sicherlich kein berechtigter Grund.

Auch im Zeugen Jehovas-Bereich gab es einen weiteren, aufsehenerregenden Mordfall.
Siehe dazu:
http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,84359,84405#msg-84405
Und dortige dazugehörige Nachfolgepostings.
In dem Fall endete der Täter im anschließenden Selbstmord. Eine echte Aufklärung aller relevanten Umstände ist somit nicht erfolgt.
Die Ursachen sind möglicherweise in persönlichen Animositäten zwischen Täter und Opfer zu sehen.
Just vor solchen persönlichen Animositäten bleiben auch Zeugen Jehovas (wie auch andere Bevölkerungskreise) keinesfalls verschont.

Indes macht es sich der berüchtigte User „Roentgen02" wohl wieder einmal etwas zu einfach, der da wähnt, in jenem Falle vollmundige Thesen verkünden zu können, die keineswegs als durch die Sachlage „gedeckt" bezeichnet werden müssen.

Der Täter bewegte sich sehr wohl im Zeugen Jehovas-Milieu.
Die Veranstaltung an der schließlich der Mord stattfand, gehört nicht zu den „Standardveranstaltungen" wie etwa der WT-Studium
Der Hinweis er sei noch nicht getaufter ZJ gewesen, ändert nichts an dem Umstand, dass er an einer Veranstaltung teilnahm, zu der nur „von oben ausgesuchte" individuell eingeladen werden.

https://www.youtube.com/watch?v=71KJqpv1CBg

Siehe desweiteren auch:
http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,202842,202842#msg-202842
http://27093.foren.mysnip.de/read.php?27094,110971,115178#msg-115178

von Drahbeck - am 31.01.2015 01:28

Die Welt ist (leider) nicht heil

In ihr gibt es auch - egal wie man es empfindet - auch Asylanten.

Für die selbst ernannten „Arier" in der NPD - und NPD-Thesen innerhalb anderer Parteien vertretende - ist die Welt „klar".
Igit diese Asylanten, wenn nicht gar noch weit drastischere Wertungen.

Wer „kümmert" sich um die „Mühseligen und Beladenen"? Man muß wohl mit der Lupe suchen, sofern man denn überhaupt passable Ergebnisse findet.
Ach ja, da soll es auch Ausnahmen geben, beispielhaft den Sänger Reinhard May. Alljährlich um die Weihnachtszeit pflegt er sich zu erinnern, es gibt auch die „ganz unten". Die bekommen dann (einmal im Jahr) ein opulentes Festessen kredenzt, in einem Ambiente, dass ansonsten Lichtjahre sich von ihrem Alltags-Ambiente unterscheidet. Dann sind wieder zwölf lange Monate angesagt, bevor es um eine Wiederholung solcher Aktionen gehen kann.
Sicherlich ist ein einzelner bei solchen Aktionen überfordert.

Pegida hat ja schon mal Forderungen dergestalt angemeldet, für ihre Hassthesen gar noch mit staatlichen Zuschüssen belohnt zu werden.
Ergo drängen sich den Mühseligen und Beladenen andere selbsternannte „Helfer" auf. Zwar grundsätzlich anders gestrickt als etwa „Pegida", in ihrer Destruktivität indes vom Prinzip her, diesen verdächtig ähnlich.
Auch ein Presseartikel kündet wieder davon.

www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/PLAUEN/Leben-wie-im-Wartesaal-artikel9102545.

hpd.de/artikel/11100?nopaging=1

von Drahbeck - am 31.01.2015 07:32
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