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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 5 Monaten
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Gerd B., www.gimpelfang.de, der einzig wahre Bauer, Drahbeck

Alles nur eine Kopfsache

Startbeitrag von www.gimpelfang.de am 13.03.2015 18:53

Glaube an Gott?

Hast du schon einmal erlebt. die feste Überzeugung zu haben, für einen Gott zu leben und ihm zu dienen.

Und dann war man überzeugt, ja dann ist man überzeugt und lässt von dieser Überzeugung nicht (mehr) los.

Gibte es einen Gott?
mit der Geschichte der Menschheit haben sich die Vorstellungen von einem Gott verändert.

Von den Natur-Göttern sind wir zu vielen Götten gekommen und heute lebt die Vorstellung von EINEM allmächtigen Gott.

Der Weg zum Glauben ist mitunter schnell gefunden...

Diese Geschichte kann zum Nachdenken anregen.

www.bild.de/regional/muenchen/schuelerin/schuelerin-aus-neuried-vermisst-40146126.bild.html

Allerdings sehe ich auch zu Jehovas Zeugen eine Parallele.

Hier wird häufig der Schwerpunkt der Missionstätigkeit auch auf Kinder ausgeweitet. Wie man sieht sind Jugendliche sehr empflänglich - gerade dann, wenn womöglich das Thema Religion und Glaube kein Thema war.
Jehovas Zeugen schicken auch ihre Kinder (-Soldaten) in den Kampf um die Köpfe. Auch die Kinder von Jehovas Zeugen sollen in Schulen missionieren.

Aus der Nummer mit Religion und Gott kommt keiner so leicht wieder raus - meist gar nicht.

Je religiser, desto aggressiver ist der Gläubige.
Je exzessiver jemand in seiner religiösen Einstellung lebt, desto mehr wird er von Gott anerkannt - so die Denkweise..

alles nur ein Fall von "denkste".

Religion - Alles nur eine Kopfsache
GOTT - Alles nur eine Kopfsache.

Zitat
http://www.bild.de/regional/muenchen/schuelerin/schuelerin-aus-neuried-vermisst-40146126.bild.html
Sie denkt, dass sie im Dschihad ist. Sie wolle dem Pfade Allahs folgen

Antworten:

Auch das ist Kopfsache:

Atheistische Religionsphobie - Der Mord an drei Studenten in den USA

Viele religiöse Menschen kennen das bemühen von radikalen Atheisten sie vom "richtigen" Weg zu überzeugen. Da werden irgendwelche Geschichten aus dem Mittelalter erzählt oder jemand kommt mit dem unsinnige Wortspiel "Glaube oder Wissen". Und ja, natürlich sind die Religionen an allen Kriegen Schuld, als wären Stalin, Mao, Pol Pot und Hitler keine Atheisten gewesen.
Radikale Atheisten erkennt man daran das sie meisten innige Dawkins-Jünger sind und lieber andere für sich denken lassen als es selber tun. Sorry, aber ich habe zu viele Diskussionen hinter mir die genau das belegen.

Und deshalb wundert es mich nicht das Atheisten religiöse Menschen morden, wie unlängst in den USA geschehen. Der mutmaßliche Mörder, Craig Stephen Hicks hat zwei Frauen und einen Mann umgebracht weil sie praktizierende Muslime waren. Natürlich werden jetzt die Atheisten wieder sagen: Nein dieser Atheismus hat mit dem Atheismus nichts zu tun, wir stehen für einen aufgeklärten und humanistischen Atheismus und man kann uns nicht in Sippenhaft für die Verbrechen anderen Atheisten nehmen. Das ist jetzt prinzipiell richtig, jedoch sind es gerade Atheisten die religiöse Menschen in Sippenhaft für die eine oder andere Verfehlung nehmen. Wieso soll für mich gelten was ich für andere nicht gelten lasse, zumal sich Atheisten - im Gegensatz zu den meisten Muslimen und erst Recht im Gegensatz zu den Christen - nie für von den Verbrechen die im Namen ihrer "Religion" begangen wurden distanziert haben.

[atheismus-leere-lehre.blogspot.co.at/ Auch krankhafte "Kopfsache"]

von Gerd B. - am 14.03.2015 07:19
Wenn ausgerechnet katholische Kreise als Eideshelfer bemüht werden, dann bekomme ich mit Verlaub gesagt einen „dicken Hals".
Die Tagesaktuellen Meldungen eine Religionsrichtung, geographisch in Syrien/Irak lokalisierbar, sprechen nicht unbedingt dafür, das religiös geprägte - ausgerechnet die - nun die „besseren Menschen" wären.

Im übrigen fängt der „Fisch am Kopf an zu stinken".
Papst Urban VIII, in dem unter seiner persönlichen Leitung durchgeführten Prozess gegen Gallilei

„So sprechen wir auf, entschieden richterlich und erklären, daß du Gallilei, dich für dieses Heilige Offizium aufs schärfste der Häresie verdächtig gemacht hast, insofern du eine falsche, den heiligen und göttlichen Schriften widersprechende Lehre geglaubt und aufrechterhalten hast, nämlich: daß die Sonne das Zentrum des Erdkreise sei, daß dieselbe sich nicht vom Aufgange zum Untergang bewege; daß die Erde sich bewege und nicht das Zentrum der Welt sei; und daß diese Ansicht aufrechterhalten und verteidigt werden könne als wahrscheinlich, nachdem dieselbe doch als der Heiligen Schrift entgegengesetzt erklärt und bestimmt worden ist."

Die Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Urban_VIII.
notiert über diesen Herrn Papst desweiteren noch:

„Als Theologie- und kirchengeschichtlich bedeutsam erwies sich, dass Urban VIII. mit der Bulle „In eminenti" 1643 die erste päpstliche Verurteilung des Jansenismus veröffentlichte und damit einen langanhaltenden Konflikt auslöste.

Langanhaltender Konflikt; warun „langanhaltend".
Dieweil es um die glasharte Durchsetzung von Machtansprüchen der Firma des Herrn Papstes ging und geht. Die außeren Umstände spielten dabei eher eine untergeordnete Rolle. Und Jahrhunderte später, musste die Firma des Herrn Papstes, widerwillig (aber nicht freiwillig) das mea culpa auch im Falle Galilei ausrufen.
Wenn solch bornierte Machtansprüche eben nicht nur bei der Papstfirma nachweisbar sind, was sicherlich richtig ist, ist das alles noch lange kein Glorienschein für besagte Papstkirche und ihre zweifelhaften Verteidiger

von Drahbeck - am 14.03.2015 10:55
Der Islam hält sich immer mehr an die Thesen ihres Gründers.
Die Religionsindustrie, die sich den Namen des Gründers "Christus" zulegte, dessen Zielen sie offensichtlich nicht angehören, brachte vorausgesagten Schmach auf diesen, eine aktuelle Studie aus der Wiener Zeitung "Kurier" vom 05.01.2015, das betrifft inhaltlich primär den gegenwärtigen Islam und die Probleme durch diese Religion:

Zehn aktuelle Thesen zum Islam und Europa

These 1: Es gibt keinen "normalen" und einen "radikalen", sondern nur EINEN Islam: Da ist dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan ebenso zuzustimmen wie Leon de Winter und anderen. Der Koran ist unveränderliches Gotteswort, wer ein guter Moslem sein will, nimmt ihn ernst.

These 2: Infolge seiner ihm "innewohnenden Militanz" und "Ethik der Unterwerfung" (Peter Sloterdijk u. v. a.) gibt es daher auch keinen "Islam light". Wieso man sich über die Grausamkeiten der Al-Kaida, des IS, der Boko Haram usw. wundert, ist erstaunlich: Sie agieren nicht anders als Mohammed.

These 3: Eine Religion und deren Inhalte zu beanstanden, muss erlaubt sein. Wer christliche Kirchen kritisiert, muss nicht automatisch "links" sein, wer dies beim Islam tut, nicht automatisch "rechts". Die Nazikeule wird zu oft geschwungen, als Totschlagargument. Weinerlich wird bedauert, dass immer wieder die Tötungsgebote des Korans zitiert werden, anstatt zu beklagen, dass sie in ihm überhaupt formuliert sind. Das erinnert an Franz Werfels Roman "Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig". Nicht der, der den Islam kritisiert, ist der Faschist, sondern der Islam enthält demokratie- und menschenrechtsfeindliche, faschistische Tendenzen (Hamed Abdel-Samad u. v. a.).

These 4: Viele Moslems und ihre Freunde behaupten, das, was IS, Boko Haram etc. "veranstalten", habe nichts mit dem Islam zu tun. Das ist Realitätsverweigerung. Kein Christ, Jude, Hindu, Buddhist oder Anbeter Manitous kämpft im Djihad. Also müssen die täglichen Terror-Grausamkeiten etwas mit dem Islam zu tun haben …

These 5: Integrationsprobleme in Europa gibt es fast ausschließlich bei Moslems. Insbesondere Wien war stets eine Einwandererstadt, aber es gab kaum Probleme mit Tschechen, Ungarn, Südslawen, auch Asiaten. Integrationsschwierigkeiten liegen kaum an der Ethnie, sondern in hohem Maße an der Religion.

These 6: Der Islam ist weitgehend anpassungsunfähig. Das entspricht seiner inneren Logik: Der Koran ist Gottes Wort, daher unveränderlich. Der Vergleich mit den Gräueltaten des Christentums (Kreuzfahrer, Mission mit dem Schwert) hinkt: Das Christentum verübte seine Verbrechen gegen die Gebote seines Gründers. Die Unveränderlichkeit des Gotteswortes, des Islams, führte zu "1400 Jahren Stillstand" in seinem Herrschaftsgebiet, zu einer "versiegelten Zeit". Diese Zeitkapsel will sich der Islam bewahren.

These 7: Europa hat sich aus den Fängen eines falsch verstandenen Christentums und der Herrschaft der Kirche befreit, es hat sich durch die Aufklärung emanzipiert. Diese jahrhundertelange Entwicklung fehlt dem Islam. Er ist im Mittelalter stecken geblieben. Wer verlangt, der Islam möge die Aufklärung nachvollziehen, verlangt auch, dass Moslems aufhören, den Koran als Gottes Wort anzusehen.

These 8: Viele Multikulti-Ideologen, die den Islam als Bereicherung sehen, stellen wie bei einem Pawlowschen Reflex die Interessen des eigenen Landes unter jene der Moslems. Siehe Islamgesetz: Sie klagen, die Moslems würden dadurch zu Österreichern zweiter Kategorie. Das neue Islamgesetz macht nicht Moslems zu Menschen zweiter Kategorie, sondern stellt sie den bisher benachteiligten christlichen Kirchen gleich. Den Moslems ist daher ein "Abschied von der Opferrolle zu empfehlen. Auch sollte unsere gar nicht so schlechte "Willkommenskultur" durch eine positive Haltung der Immigranten gegenüber dem neuen Land, eine bejahende "Zutrittskultur", ergänzt werden

These 9: Die Hoffnung auf einen Wandel des Islams ruht auf vor allem auf den Schultern der Frauen, die sich aus den Klauen und Fängen einer mittelalterlichen Macho-Unkultur befreien sollten. Der Machismo des Islams ist im Koran und seinen vielen frauenfeindlichen Passagen begründet. Viele feministisch bewegte Frauen verteidigen einäugig eine Frauen verachtende Ideologie.

These 10: Es geht demokratiepolitisch nicht an, den Islam zu immunisieren und Islamkritik mit der Nazi- und Faschismuskeule zu verfolgen. Dies ist ein Symptom jener Orientierungslosigkeit und tiefen Dekadenz, in der sich Europa befindet. Wenn sich Europa nicht auf seine Wurzeln und Identität besinnt, wird sich die im Gange befindliche Islamisierung beschleunigen, und dann könnte es bald Schluss sein mit der vielgerühmten Toleranz, wie viele Beispiele zeigen. Fazit: Die Wahrheit muss zumutbar sein – auch über den Islam …

Mag. Dr. Theo Faulhaber, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler, Publizist. Jüngst erschienen "Abschied von Europa – Aus Abendland wird Morgenland"

kurier.at/meinung/kommentare/gastkommentare/zehn-aktuelle-thesen-zum-islam-und-europa/106.366.887

von Gerd B. - am 14.03.2015 15:47

die „besseren Menschen"

Die Religion des alten Ägypten und deren Mutation (Judentum, Christentum, Islam) haben aus den Menschen keine grundsätzlich besseren Menschen gemacht.

Aber auch durch Atheismus wird der Mensch nicht zum „besseren Menschen".

Wozu ist Religion dann nützlich?

Es ist der Kampf um die Köpfe, egal ob es Religionen, Politik oder Atheismus und vieles andere ist.


Die Frage ist jedoch, gibt es einen GOTT?

Es gibt keinen GOTT
Und wer nun gläubig ist reagiert gereizt trotzig. Es gibt einen GOTT - ich weiß es!!

Weiß er es wirklich? Oder ist nur davon überzeugt? Ignoriert er das was gegen seine Überzeugung ist?

Nun, da hat es in jeder Religion Menschen gegeben dir fanatisch für ihren Glauben einstanden.

Den gleichen Fanatismus muss man allerdings auch den Atheisten zuschreiben. So wie der Eine dafür kämpft, und dass ihm derjenige zuwider ist, der an keinen GOTT glaubt, so gibt es gleichermaßen den Fanatismus, dass es Menschen gibt die allergisch darauf reagieren wenn Gott und Religion als edle Sache dargestellt werden. Ein "dicker Hals" ist da noch das Wenigste.

Aber wenn wir auf die extreme gehen, dann verfehlen wir die Antwort auf die Fragestellung - das ist ein feiges Ausweichen.

GOTT - nur eine Kopfsache?

Macht sich der Mensch seinen GOTT?

Offenbar ist es so.

Zunächst gab es die Naturreligionen.

Dann hatte der Mensch Abbilder seiner Götter und machte sich seinen GOTT bzw. seine Götter aus Stein, goss sie in Bronze oder schnitzte sie in Holz.

Mit der Entwicklung des Menschen, er war kein Herdentier, sondern hatte Anführer, Herrscher, Pharonen und Könige, wurden die Götter zu einem Gott vereint und der Mensch machte sich keine Abbilder mehr.

DOCH, auch heute macht der Mensch sich ein Gottes-Abbild.
Dieses GOTTES-Abbild existiert nur in seinem Kopf - aber es ist da.

Der Glaube an einen unsichtbaren Gott gelangte mit der Entwicklung des Menschen in die Köpfe der Menschen.

Doch was da in den Kopf gelangt, ist das GOTT?
Oder wer keinen GOTT in seinen Kopf lässt, sperrt der GOTT aus?

Ist der allmächtige GOTT nur ein Wunschtraum des Menschen?
Zu schön um wahr zu sein?

Das Universum braucht keinen Gott

Universum braucht keinen Gott

Der Meister des Universums braucht keinen Gott

Theorie ermöglicht Schöpfung ohne Gott

Daran wo der GOTT-Gläubige hängt, am GOTT als Schöpfer aller Dinge, kann ruhig einmal gezweifelt werden.

Hawking: Ich habe gezeigt, dass die Entstehung des Universums so ablaufen kann, dass sie den Gesetzen der Physik folgt. In diesem Fall wäre es überflüssig, Gott anzurufen, um zu erfahren, wie das Universum begann. Das ist kein Beweis, dass es Gott nicht gibt. Es bedeutet nur, dass Gott nicht notwendig ist.

von www.gimpelfang.de - am 14.03.2015 16:16

Und willst du nicht mein Buder sein, schlag ich dir den Schädel ein

»verübte seine Verbrechen gegen die Gebote seines Gründers«

das sahen »(Kreuzfahrer, Mission mit dem Schwert)« ganz anders.

Ich denke der 30jährige Krieg und die Auseinandersetzung zwischen Protestanten und Katholiken war auch jeweils davon geprägt, dass in den Köpfen der jeweiligen Parteien die Überzeugung herrschte, alles andere Gedanken-Übel im Namen des eigenen Gottes zu bekämpfen.

Im Islam nennt man das im Dschihad sein und dem Pfade Allahs zu folgen.

Egal welches Unrecht die andere Seite oder Andersdenke feststellen wollen und es als Unrecht ansehen. Die Handelnden sehen es ihrerseits als Recht an und gehen davon aus, im Namen, zur Ehre und zur Rechtfertigung ihres Gottes genau das tun zu müssen, tun zu dürfen, was die "Feinde" als Unrecht ansehen.

Das trifft Juden, Christen und Moslems gleichermaßen.

Jeder geht davon aus: GOTT MIT UNS

von www.gimpelfang.de - am 14.03.2015 16:30

Re: Und willst du nicht mein Buder sein, schlag ich dir den Schädel ein

Und du glaubst, dass all die Irrungen und Wirrungen bei den Zeugen Jehovas, ganz im Sinne ihres Gründers - der angeblich seit 1914 regiert - ablaufen?

:p


von Gerd B. - am 14.03.2015 16:38

Re: die „besseren Menschen"

Die an Gottesphobien leiden, müssen wiederholt das predigen:

Zitat
Anti-Gimpelfänger
Die Frage ist jedoch, gibt es einen GOTT?

Es gibt keinen GOTT
Und wer nun gläubig ist reagiert gereizt trotzig. Es gibt einen GOTT - ich weiß es!!


Kinder, wenn sie sich fürchten, schließen die Augen und meinen nicht gesehen zu werden. Manche bewahren diese Art von Gläubigkeit, um z.B. von Gottesphobien befreit zu werden - es sei ihnen vergönnt :drink:

von Gerd B. - am 14.03.2015 16:48

Re: Und willst du nicht mein Buder sein, schlag ich dir den Schädel ein

Der Gründer von Jehovas Zeugen ????

nach meinem Wissen ein Schriftsteller der als Zeitungsjournalist anfing sich über biblische Themen auszulassen.
Dabei revolutionäre bzw. dem Zeitgeist widersprechende aber auch vom jeweiligen Zeitgeist getragene Gedanken religöser Natur transportierte...
und dabei feststellte, dass Menschen mit religiösem Hintergrund sich gerne für eine gute Sache ausbeuten lassen....
zu SEINEM Erfolg.

es war Russsel, der den Wachtturmverlag gründete der heute für Jehovas Zeugen steht.

Und wer den Anspruch erhebt Religion zu sein, der hat auch den Anspruch
GOTT MIT UNS
(nicht nur auf den Koppelschlössern der Deutschen Wehrmacht)
"Gott mit uns" war seit 1701 der Wahlspruch des preußischen Königshauses.

von der einzig wahre Bauer - am 14.03.2015 20:50

Re: die „besseren Menschen"

so ein bisschen gläubig ist schon recht gut, völlig egal welcher Religion ein Gläubiger auch angehört.

Kritsch wird es offenbar häufig dann, wenn sich die Gläubigkeit soweit steigert, dem Gott dienen und gefallen zu wollen.

Der Schritt zum Fanatismus ist dann eventuell nicht mehr weit.

Also, nichts gegen Gläubige - sind in der Regel nette Menschen.


nur allerdings muss man auch mal das ansprechen, was dahinter steht...

Alles nur Fassade, alles nur Potemkinsche Dörfer - alles nur eine Kopfsache

es werden die schönsten Erwartungen geweckt
nur Trugschlsser sind und bleiben Trugschlösser...

... und mancher will ja gar nicht wissen was wirklich dahinger steckt...

das enspricht dem menschlichen Gehirn ...

Das menschliche Gehirn will nicht immer unbedingt die Wahrheit wissen..
es muss nur einleuchten und dann sind Menschen zufrieden

Idiosynkrasien

Wahrnehmen, Erinnern, Vergessen

Religion nur Mittel zum Zweck

Bewußtsein und unsere Grenzen

von der einzig wahre Bauer - am 14.03.2015 21:16

Re: die „besseren Menschen"


Zitat

Mit einem Wort, die Religion ändert nichts an den Leidenschaften der Menschen, sie schenken ihr nur dann Gehör, wenn sie mit ihren Begierden übereinstimmt.

Vergebens predigt die Religion Tugend, wenn diese Tugend mit den Interessen der Menschen in Widerspruch gerät und zu nichts führt.

Anstelle von Moral schärft man den Christen die wunderlichen Fabeln und unbegreiflichen Dogmen einer Religion ein, die der gesunden Vernunft völlig entgegengesetzt ist.
Trotz der Nutzlosigkeit und der Verkehrung der Moral, die das Christentum die Menschen lehrt, wagen uns seine Anhänger zu erklären, daß es ohne Religion keine guten Sitten geben könne. Gute Sitten - was bedeutet das aber in der Sprache der Christen? Das bedeutet unaufhörlich beten, die Tempel besuchen, Buße tun, den Vergnügungen entsagen und in Andacht und Zurückgezogenheit leben.

Mögen Sitten dieser Art in den Himmel führen, für die Erde sind sie äußerst nutzlos.


von Drahbeck - am 14.03.2015 21:33

Re: die „besseren Menschen"

Bei den Gottlosen herrscht nebulöse Vorstellungen über Gottgläubige, wie sonst kann sich das erklären?

Zitat
Ein Vorschreiber
Anstelle von Moral schärft man den Christen die wunderlichen Fabeln und unbegreiflichen Dogmen einer Religion ein, die der gesunden Vernunft völlig entgegengesetzt ist.
Trotz der Nutzlosigkeit und der Verkehrung der Moral, die das Christentum die Menschen lehrt, wagen uns seine Anhänger zu erklären, daß es ohne Religion keine guten Sitten geben könne. Gute Sitten - was bedeutet das aber in der Sprache der Christen? Das bedeutet unaufhörlich beten, die Tempel besuchen, Buße tun, den Vergnügungen entsagen und in Andacht und Zurückgezogenheit leben.


Naja, muss bald in den Tempel beten gehen - nur, wo finde ich den?

von Gerd B. - am 15.03.2015 05:36
Der Islam hält sich immer mehr an die Thesen ihres Gründers (im Koran).

Die Religionsindustrie, die sich den Namen des Gründers "Christus" zulegte, dessen Zielen sie offensichtlich nicht angehören, brachte vorausgesagten Schmach auf diesen, eine aktuelle Studie aus der Wiener Zeitung "Kurier" vom 05.01.2015, das betrifft inhaltlich primär den gegenwärtigen Islam und die Probleme durch diese Religion:

Zehn aktuelle Thesen zum Islam und Europa

These 1: Es gibt keinen "normalen" und einen "radikalen", sondern nur EINEN Islam: Da ist dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan ebenso zuzustimmen wie Leon de Winter und anderen. Der Koran ist unveränderliches Gotteswort, wer ein guter Moslem sein will, nimmt ihn ernst.

These 2: Infolge seiner ihm "innewohnenden Militanz" und "Ethik der Unterwerfung" (Peter Sloterdijk u. v. a.) gibt es daher auch keinen "Islam light". Wieso man sich über die Grausamkeiten der Al-Kaida, des IS, der Boko Haram usw. wundert, ist erstaunlich: Sie agieren nicht anders als Mohammed.

These 3: Eine Religion und deren Inhalte zu beanstanden, muss erlaubt sein. Wer christliche Kirchen kritisiert, muss nicht automatisch "links" sein, wer dies beim Islam tut, nicht automatisch "rechts". Die Nazikeule wird zu oft geschwungen, als Totschlagargument. Weinerlich wird bedauert, dass immer wieder die Tötungsgebote des Korans zitiert werden, anstatt zu beklagen, dass sie in ihm überhaupt formuliert sind. Das erinnert an Franz Werfels Roman "Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig". Nicht der, der den Islam kritisiert, ist der Faschist, sondern der Islam enthält demokratie- und menschenrechtsfeindliche, faschistische Tendenzen (Hamed Abdel-Samad u. v. a.).

These 4: Viele Moslems und ihre Freunde behaupten, das, was IS, Boko Haram etc. "veranstalten", habe nichts mit dem Islam zu tun. Das ist Realitätsverweigerung. Kein Christ, Jude, Hindu, Buddhist oder Anbeter Manitous kämpft im Djihad. Also müssen die täglichen Terror-Grausamkeiten etwas mit dem Islam zu tun haben …

These 5: Integrationsprobleme in Europa gibt es fast ausschließlich bei Moslems. Insbesondere Wien war stets eine Einwandererstadt, aber es gab kaum Probleme mit Tschechen, Ungarn, Südslawen, auch Asiaten. Integrationsschwierigkeiten liegen kaum an der Ethnie, sondern in hohem Maße an der Religion.

These 6: Der Islam ist weitgehend anpassungsunfähig. Das entspricht seiner inneren Logik: Der Koran ist Gottes Wort, daher unveränderlich. Der Vergleich mit den Gräueltaten des Christentums (Kreuzfahrer, Mission mit dem Schwert) hinkt: Das Christentum verübte seine Verbrechen gegen die Gebote seines Gründers. Die Unveränderlichkeit des Gotteswortes, des Islams, führte zu "1400 Jahren Stillstand" in seinem Herrschaftsgebiet, zu einer "versiegelten Zeit". Diese Zeitkapsel will sich der Islam bewahren.

These 7: Europa hat sich aus den Fängen eines falsch verstandenen Christentums und der Herrschaft der Kirche befreit, es hat sich durch die Aufklärung emanzipiert. Diese jahrhundertelange Entwicklung fehlt dem Islam. Er ist im Mittelalter stecken geblieben. Wer verlangt, der Islam möge die Aufklärung nachvollziehen, verlangt auch, dass Moslems aufhören, den Koran als Gottes Wort anzusehen.

These 8: Viele Multikulti-Ideologen, die den Islam als Bereicherung sehen, stellen wie bei einem Pawlowschen Reflex die Interessen des eigenen Landes unter jene der Moslems. Siehe Islamgesetz: Sie klagen, die Moslems würden dadurch zu Österreichern zweiter Kategorie. Das neue Islamgesetz macht nicht Moslems zu Menschen zweiter Kategorie, sondern stellt sie den bisher benachteiligten christlichen Kirchen gleich. Den Moslems ist daher ein "Abschied von der Opferrolle zu empfehlen. Auch sollte unsere gar nicht so schlechte "Willkommenskultur" durch eine positive Haltung der Immigranten gegenüber dem neuen Land, eine bejahende "Zutrittskultur", ergänzt werden

These 9: Die Hoffnung auf einen Wandel des Islams ruht auf vor allem auf den Schultern der Frauen, die sich aus den Klauen und Fängen einer mittelalterlichen Macho-Unkultur befreien sollten. Der Machismo des Islams ist im Koran und seinen vielen frauenfeindlichen Passagen begründet. Viele feministisch bewegte Frauen verteidigen einäugig eine Frauen verachtende Ideologie.

These 10: Es geht demokratiepolitisch nicht an, den Islam zu immunisieren und Islamkritik mit der Nazi- und Faschismuskeule zu verfolgen. Dies ist ein Symptom jener Orientierungslosigkeit und tiefen Dekadenz, in der sich Europa befindet. Wenn sich Europa nicht auf seine Wurzeln und Identität besinnt, wird sich die im Gange befindliche Islamisierung beschleunigen, und dann könnte es bald Schluss sein mit der vielgerühmten Toleranz, wie viele Beispiele zeigen. Fazit: Die Wahrheit muss zumutbar sein – auch über den Islam …

Mag. Dr. Theo Faulhaber, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler, Publizist. Jüngst erschienen "Abschied von Europa – Aus Abendland wird Morgenland"

kurier.at/meinung/kommentare/gastkommentare/zehn-aktuelle-thesen-zum-islam-und-europa/106.366.887

von Gerd B. - am 15.03.2015 08:09
Erleben wir in Europa bald diese importierte Religion?

Zitat
Gerd B.
Der Islam hält sich immer mehr an die Thesen ihres Gründers (im Koran).

Die Religionsindustrie, die sich den Namen des Gründers "Christus" zulegte, dessen Zielen sie offensichtlich nicht angehören, brachte vorausgesagten Schmach auf diesen, eine aktuelle Studie aus der Wiener Zeitung "Kurier" vom 05.01.2015, das betrifft inhaltlich primär den gegenwärtigen Islam und die Probleme durch diese Religion:

Zehn aktuelle Thesen zum Islam und Europa

These 1: Es gibt keinen "normalen" und einen "radikalen", sondern nur EINEN Islam: Da ist dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan ebenso zuzustimmen wie Leon de Winter und anderen. Der Koran ist unveränderliches Gotteswort, wer ein guter Moslem sein will, nimmt ihn ernst.

These 2: Infolge seiner ihm "innewohnenden Militanz" und "Ethik der Unterwerfung" (Peter Sloterdijk u. v. a.) gibt es daher auch keinen "Islam light". Wieso man sich über die Grausamkeiten der Al-Kaida, des IS, der Boko Haram usw. wundert, ist erstaunlich: Sie agieren nicht anders als Mohammed.

These 3: Eine Religion und deren Inhalte zu beanstanden, muss erlaubt sein. Wer christliche Kirchen kritisiert, muss nicht automatisch "links" sein, wer dies beim Islam tut, nicht automatisch "rechts". Die Nazikeule wird zu oft geschwungen, als Totschlagargument. Weinerlich wird bedauert, dass immer wieder die Tötungsgebote des Korans zitiert werden, anstatt zu beklagen, dass sie in ihm überhaupt formuliert sind. Das erinnert an Franz Werfels Roman "Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig". Nicht der, der den Islam kritisiert, ist der Faschist, sondern der Islam enthält demokratie- und menschenrechtsfeindliche, faschistische Tendenzen (Hamed Abdel-Samad u. v. a.).

These 4: Viele Moslems und ihre Freunde behaupten, das, was IS, Boko Haram etc. "veranstalten", habe nichts mit dem Islam zu tun. Das ist Realitätsverweigerung. Kein Christ, Jude, Hindu, Buddhist oder Anbeter Manitous kämpft im Djihad. Also müssen die täglichen Terror-Grausamkeiten etwas mit dem Islam zu tun haben …

These 5: Integrationsprobleme in Europa gibt es fast ausschließlich bei Moslems. Insbesondere Wien war stets eine Einwandererstadt, aber es gab kaum Probleme mit Tschechen, Ungarn, Südslawen, auch Asiaten. Integrationsschwierigkeiten liegen kaum an der Ethnie, sondern in hohem Maße an der Religion.

These 6: Der Islam ist weitgehend anpassungsunfähig. Das entspricht seiner inneren Logik: Der Koran ist Gottes Wort, daher unveränderlich. Der Vergleich mit den Gräueltaten des Christentums (Kreuzfahrer, Mission mit dem Schwert) hinkt: Das Christentum verübte seine Verbrechen gegen die Gebote seines Gründers. Die Unveränderlichkeit des Gotteswortes, des Islams, führte zu "1400 Jahren Stillstand" in seinem Herrschaftsgebiet, zu einer "versiegelten Zeit". Diese Zeitkapsel will sich der Islam bewahren.

These 7: Europa hat sich aus den Fängen eines falsch verstandenen Christentums und der Herrschaft der Kirche befreit, es hat sich durch die Aufklärung emanzipiert. Diese jahrhundertelange Entwicklung fehlt dem Islam. Er ist im Mittelalter stecken geblieben. Wer verlangt, der Islam möge die Aufklärung nachvollziehen, verlangt auch, dass Moslems aufhören, den Koran als Gottes Wort anzusehen.

These 8: Viele Multikulti-Ideologen, die den Islam als Bereicherung sehen, stellen wie bei einem Pawlowschen Reflex die Interessen des eigenen Landes unter jene der Moslems. Siehe Islamgesetz: Sie klagen, die Moslems würden dadurch zu Österreichern zweiter Kategorie. Das neue Islamgesetz macht nicht Moslems zu Menschen zweiter Kategorie, sondern stellt sie den bisher benachteiligten christlichen Kirchen gleich. Den Moslems ist daher ein "Abschied von der Opferrolle zu empfehlen. Auch sollte unsere gar nicht so schlechte "Willkommenskultur" durch eine positive Haltung der Immigranten gegenüber dem neuen Land, eine bejahende "Zutrittskultur", ergänzt werden

These 9: Die Hoffnung auf einen Wandel des Islams ruht auf vor allem auf den Schultern der Frauen, die sich aus den Klauen und Fängen einer mittelalterlichen Macho-Unkultur befreien sollten. Der Machismo des Islams ist im Koran und seinen vielen frauenfeindlichen Passagen begründet. Viele feministisch bewegte Frauen verteidigen einäugig eine Frauen verachtende Ideologie.

These 10: Es geht demokratiepolitisch nicht an, den Islam zu immunisieren und Islamkritik mit der Nazi- und Faschismuskeule zu verfolgen. Dies ist ein Symptom jener Orientierungslosigkeit und tiefen Dekadenz, in der sich Europa befindet. Wenn sich Europa nicht auf seine Wurzeln und Identität besinnt, wird sich die im Gange befindliche Islamisierung beschleunigen, und dann könnte es bald Schluss sein mit der vielgerühmten Toleranz, wie viele Beispiele zeigen. Fazit: Die Wahrheit muss zumutbar sein – auch über den Islam …

Mag. Dr. Theo Faulhaber, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler, Publizist. Jüngst erschienen "Abschied von Europa – Aus Abendland wird Morgenland"


kurier.at/meinung/kommentare/gastkommentare/zehn-aktuelle-thesen-zum-islam-und-europa/106.366.887


von Gerd B. - am 20.09.2015 06:32
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