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Informationen zum Thema:
Forum:
Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
X ~ mysnip, Gerd B., nouvaleur

NWÜ - PREDIGER

Startbeitrag von X ~ mysnip am 18.02.2016 16:30

In der Bibel heißt es über die Menschen das sie:
Zitat
Prediger 3:18

... an sich Tiere sind.


und über das Sterben liest man:
Zitat
Prediger 3:21

Wer ist es, der den Geist der Menschensöhne kennt - ob er aufwärts steigt, und den Geist des Tieres - ob er niederwärts zur Erde steigt?


Wie ist das einzuordnen?
Gibt es hierzu Interpretationen der LK der Zeugen Jehovas?

Antworten:

Aus der WT-Bibliothek kopiert:

*** rs S. 176 Abs. 7 - S. 177 Abs. 1 Geist ***

Pred. 3:19-21: „Es gibt eine Zufälligkeit hinsichtlich der Menschensöhne und eine Zufälligkeit hinsichtlich des Tieres, und dieselbe Zufälligkeit trifft sie. Wie der eine stirbt, so stirbt der andere; und sie alle haben nur e i n e n Geist, so daß es keine Überlegenheit des Menschen gegenüber dem Tier gibt, denn alles ist Nichtigkeit. Alle gehen an e i n e n Ort. Sie alle sind aus dem Staub geworden, und sie alle kehren zum Staub zurück. Wer ist es, der den Geist der Menschensöhne kennt — ob er aufwärts steigt, und den Geist des Tieres — ob er niederwärts zur Erde steigt?“ (Da die Menschen von Adam Sünde und Tod ererbt haben, sterben sie alle und kehren zum Staub zurück wie die Tiere. Hat aber jeder Mensch einen Geist, der als intelligente Person weiterlebt, nachdem die Körperfunktionen zum Stillstand gekommen sind? Nein, im Vers 19 heißt es, daß Mensch und Tier alle „nur e i n e n Geist“ haben. Wenn man lediglich vom menschlichen Wahrnehmungsvermögen ausgeht, kann niemand die im Vers 21 gestellte Frage über den Geist autoritativ beantworten. Doch Gottes Wort sagt, daß dem Menschen bei der Geburt nichts mitgegeben wird, was ihn, wenn er stirbt, dem Tier überlegen macht. Aufgrund der barmherzigen Vorkehrung Gottes durch Christus wird jedoch den Menschen, die Glauben ausüben — nicht aber Tieren —, die Aussicht eröffnet, für immer zu leben. Für viele Menschen wird dies durch die Auferstehung möglich werden, wenn die von Gott kommende wirksame Lebenskraft sie erneut beleben wird.)

Luk. 23:46: „Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: ,Vater, deinen Händen vertraue ich meinen Geist [griechisch: pneuma] an.‘ Als er das gesagt hatte, verschied er.“ (Man beachte, daß Jesus verschied. Er fuhr nicht zum Himmel auf, als sein Geist ausging. Erst am dritten Tag danach wurde Jesus von den Toten auferweckt. Dann vergingen, wie es Apostelgeschichte 1:3, 9 zeigt, 40 weitere Tage, bevor er zum Himmel auffuhr. Was bedeuten also die Worte, die Jesus kurz vor seinem Tod äußerte? Er wußte, daß im Fall seines Todes die Aussicht auf künftiges Leben ganz und gar von Gott abhing. Weitere Erklärungen über den ‘Geist, der zu Gott zurückkehrt’, sind auf Seite 389 unter dem Thema „Seele“ zu finden.)

von Gerd B. - am 19.02.2016 05:43
Zitat
Gerd B.
Aus der WT-Bibliothek kopiert:

*** rs S. 176 Abs. 7 - S. 177 Abs. 1 Geist ***

Pred. 3:21: „Wer ist es, der den Geist der Menschensöhne kennt — ob er aufwärts steigt, und den Geist des Tieres — ob er niederwärts zur Erde steigt? ...

Wenn man lediglich vom menschlichen Wahrnehmungsvermögen ausgeht, kann niemand die im Vers 21 gestellte Frage über den Geist autoritativ beantworten. Doch Gottes Wort sagt ...


... das Salomo die in "Gottes Wort" gestellte Frage nicht "autoritativ" beantwortet!
Gerade die ausbleibende Antwort macht mir Salomo sympathisch.

Am Ende stehen eben mehr Fragen als Antworten.

von X ~ mysnip - am 04.03.2016 08:19
ok, aber alles in allem muss man zum Prediger sagen: er litt an Depressionen, egal ob endogen oder vlt sogar durch Jehova verursacht. Heute würde man ihm den Aufenthalt in einer Tagesklinik anbieten.

von nouvaleur - am 18.03.2016 08:14
Ist doch klar nouvaleur,

mancher hat schon mit einer Frau im Haus sein Malheur, aber mit fast 1000 hat Salomo vlt auch noch die Borderline dazu bekommen.
Aber er lieferte uns seine Erfahrung und zeigt "es gibt nix neux unterm Himmel", Sprüche 21:

9 Besser ist es, auf einer Dachecke zu wohnen, als ein zänkisches Weib und ein gemeinsames Haus.

Grüße aus dem Keller...

von Gerd B. - am 18.03.2016 10:23
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