Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr
Beteiligte Autoren:
. +

Attentat zum Münchner Bezirkskongress

Startbeitrag von . + am 23.07.2016 09:09

Das Attentat in München fand zum Bezirkskongress „Bleibe Jehova gegenüber loyal“ München II im Kongresssaal München statt.

Hier die Karte:



Wir sind früher, in der Kongressmittagspause immer zu MC Donald zum Mittagessen rüber gegangen.
Keine 5 Minuten Fußweg.

Der Münchner Kongress „München II“ findet von Gestern dem Freitag den 22.7 bis Sonntag 24.7.2016 statt.

Einschließlich mit der zugekauften Musikuntermalung der spiritistischen Musik Gruppe Audiomashine.

Freitag endete das Programm um 16:50 Uhr.
17:52 wurden die ersten Schüsse gemeldet.

Antworten:

Samstag Mittag gibt es auf der U1 und auf der U3 zunächst noch Einschränkungen wegen polizeilicher Sperrungen.
Die Züge der U1 wenden bereits am Georg-Brauchle-Ring; der Bahnhof Olympia-Einkaufszentrum wird noch nicht bedient.
Die Züge der U3 durchfahren die Station Olympia-Einkaufszentrum ohne Halt.
Die Buslinien 50, 60, 143, 163, 175 werden im Bereich Olympia-Einkaufszentrum umgeleitet.
Bei der Tram sind keine Einschränkungen absehbar.

von . + - am 23.07.2016 09:18
Über Facebook wird vom Kongress folgendes berichtet:

„Die meisten Besucher des Kongresses waren zum Zeitpunkt des Anschlags schon auf dem Weg nachhause. Als die ersten Schüsse fielen und im Kongresssaal realisiert wurde, dass nebenan ein Terroranschlag verübt wird, wurden die Türen verschlossen und niemand sollte den Saal verlassen. Zu dem Zeitpunkt befanden sich noch ca. 200 Menschen im Saal. Gegen 23 Uhr durften die ersten Personen den Kongresssaal verlassen und sich auf den Weg nachhause machen. Eine Gruppe von ca. 60 Brüdern und Schwestern (vorwiegend mit Kindern) verbrachte die Nacht im Saal, da sie es persönlich zu riskant fanden, ihn zu verlassen.
Niemand wurde verletzt und die Stimmung im Kongresssaal war zu allen Zeitpunkten gut. Es wurde zusammen gesungen und JW Broadcasting geschaut. Der Kongress findet heute und morgen ohne Einschränkungen statt.“



Ich habe einige Jahre in München gelebt.
Wir gehörten zu den Saalbautruppen im Münchener Umland und wussten schon von den Bauvorhaben am Münchner Olympiagelände, lange bevor es auf Kongressen bekannt gegeben wurde.
Wir verbrachten so manches Wochenende dort auf der Baustelle und später über zehn Jahre dort auf den Kongressen.
Wenn andere Jugendliche nach München ins Kino gefahren sind, dann bin ich mit meiner Schwester einfach so nach München in den Kongresssaal gefahren, um Bruder Casola zu sehen.
Seine Vorträge konnte ich als Pionier von Haus zu Haus blind zitieren und machte reichlich Gebrauch davon.
Noch heute könnte ich dir aus dem Stegreif heraus seinen Vorträgen zitieren.
Sollte Bruder Casola das gerade lesen – ich meine zum Beispiel seinen Vortrag bei dem einem Baum die Herzwurzel abgeschnitten wurde und der Baum nur noch „Würzelchen“ hat.
Dann kommt ein Sturm und reißt den Baum um etc. etc.

Die Brüder werden im Vorfeld in den Versammlungen dazu aufgefordert mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Gerade wegen der angespannten Parkplatzsituation rund um die Anwesen.
Es gibt zwei U-Bahn Verbindungen.
U1 und U3
Die Brüder strömen nach Programmende einmal Richtung Olympiastadion und in die andere Richtung Olympia-Einkaufszentrum.
Der Kongresssaal hat zwar einen kleinen Parkplatz, aber diesen darf kein Ottonormalbruder benützen.
Er ist mit einer Schranke bewacht und darf nur passiert werden, wenn man einen speziellen Ausweis besitzt.
Für gehbehinderte Brüder wird ein Shuttle-Fahrdienst organisiert.
Aber für alle anderen, gibt es Quasi nur kostenpflichtige Parkmöglichkeiten.
In der Olympia-Parkharfe oder im Olympia-Einkaufszentrum.
Klar das Ortskundige immer noch den einen oder anderen Geheimplatz kennen.
;-)

Zu der Zeit des Anschlages waren also hunderte Brüder Richtung öffentliche Verkehrsmittel oder zu ihren Parkplätzen unterwegs.
Und dieser MC-Donald ist zu den Programmpausen und -enden voll mit Kongressplakettenbewaffneten Brüdern.

Na wenn es den Brüdern jetzt bei dem Bunkervideo nicht so richtig wohlig gruselt…
Dabei vergessen sie aber möglicherweise eine Tatsache.
Es ist hier nicht das Volk Gottes, das Angegriffen wird, sondern es ist der Segen Jehovas der entzogen wurde, weil die Wachtturm Gesellschaft die Musik von Spiritisten Audiomachine verwendet und verbreitet.
Morgen am Sonntag spielen die Zeugen Jehovas über den ganzen Kongresstag ein Bunkervideo, in dem sie in der Schlussansprache ein Lied der Musikgruppe Audiomachine für ihr eigenes Machwerk ausgeben.

Keine Platte von Audiomachine die nicht okkult angehaucht ist aber hier sei zum Beispiel auf die Platte aus dem Jahr 2015 hingewiesen:

Magician's Midnight Circus.



Mit Liedern wie „Hexer“; „Kristallkugel“; „Ring der Geheimnisse“; „Walzer des Todes“; „Jungbrunnen“; „Böse Hexe“; „Flügel der Wunder“

Diese Gruppe spielen die Zeugen Jehovas auf ihrem Kongress, während sie im selben Atemzug ihre Mitglieder auffordern okkulte Musik wegzuschmeißen.

von . + - am 23.07.2016 13:53
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.