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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
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vor 1 Monat, 2 Wochen
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vor 3 Wochen, 2 Tagen
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. +, Gerd B.

Königreissaal Schwandorf

Startbeitrag von . + am 06.05.2017 19:34

1988 schlug ich angespitzte Dachlatten in einen Kiesboden.



Irgendwie mussten wir ja anfangen.
In der letzten Zusammenkunft hieß es dass heute der Saalbau beginnt und die Brüder kamen zum Helfen und brauchten Arbeit.
So wickelte ich eine Schnur um die Dachlatten, zog eine Linie mit Sägespäne und gab den eifrig arbeitsbereiten Brüdern die Anweisung, entlang der Markierung einen Graben auszuheben.
Alle waren sie am ersten Arbeitstag da.



Ob junge oder ältere Brüder und Schwestern und jede Menge Kinder, schaufelten die ersten Gräben, in die das Fundament unseres Saales gelegt werden sollte.
Voller Eifer gruben wir unsere erste Baugrube in unserem Leben.



Fotos wurden von der Baumannschaft gemacht.
Wie wir in unseren alten Jeans und Latzhosen mit Schaufeln und Pickel die ersten Spatenstiche für unseren neuen Saal machten.
Die Fotos liegen gerade vor mir.
Nächstes Jahr wären dass dreißig Jahre her.
Das wir das überhaut schafften war ein Wunder.
Es war nur mit der Hilfe Jehovas möglich.
Nachmittags kam der Maurer aus der Nachbarversammlung, schaute auf den Plan und ließ die Gruben wieder zuschütten.
Die Gräben waren falsch.
Egal – es wurden neue Pflöcke gesetzt und die Gräben halt neu gezogen.
Es waren unsere „Kinetten“ (Dialekt: Übersetzt Baugrube).
In die Gruben kamen dann Eisenarmierungen, diese wurden Verschalt und es wurde der Betonsockel als Fundament gesetzt.
In den Zusammenkünften wurde das mehr als einmal mit der Aussage der Bibel verknüpft, dass wir auf Sand bauen wenn wir ohne Jehova bauen.



Auch wenn die Bewohner der Dörfer rundherum davon sprechen das sie in die „d‘Stoodt“ fahren (Dialekt Übersetzt: die Stadt) wenn sie nach Schwandorf zum Einkaufen fahren, sind wir doch auch eher ein Dorf.
Knapp 28.000 Einwohner hat unsere „große“ Kreisstadt.
Dreimal so viel wie Burglengenfeld, viermal so viel wie Neunburg vorm Wald.
Aber im Vergleich zu Weiden oder Regensburg sind wir ein Dorf.
Als wir planten einen Saal in Schwandorf zu bauen waren wir in unserem Heimatort der Gesprächsstoff.
„Die Zeugen Jehovas bauen ein Gemeindesaal!“
In der Gemeindeverwaltung war das schon lange ein Politikum.
Die Beamten fürchteten dass sich eine amerikanische Sekte in ihrer Gemeine einnisten wolle.
Sie sorgten sich.
Denn wohin solle das noch führen, wenn diese Sekte immer mehr expandiere.
Aber wir setzten gegen allen Widerstand unser Vorhaben durch und begannen unseren Saal zu bauen.

1/3 finanzierten wir aus der eigenen Kasse.
Vorgezogene Erbschaften, gesammelte Spenden, Sachspenden in Form von Baumaterialien, Baumaschinen, kostenlose Nutzung von Werkstätten der Brüder im Umland etc.

Ein Bruder spendete die Baubaracke.
Sie stand auf seinem Grundstück und sollte abgerissen werden.



Der Bruder demontierte seine Hütte und wir bauten sie auf dem Baugrundstück des Königreichssaales auf.
Zum Absperren des Werkzeuges, der Baumaterialien und als Kantine.
Wir schmückten unsere Baubaracke mit Bildern des Wachtturmkalenders.

Und wenn ich aufzählte was wir selber finanzierten darf man unsere eigene Hände Arbeit natürlich nicht vergessen.

Dann finanzierten wir 1/3 durch eine hiesige Bank.
Verzinst und mit der hinterlegten Sicherheit des Grundstücks und der zu erstellenden Immobilie.

Den fehlenden Rest finanzierten wir durch den Baufond der Wachtturm Gesellschaft.
Natürlich wurde dieser von der Wachtturm Gesellschaft auch verzinst.

Von da an führ ich jedes Wochenende um 4:00 Uhr früh morgens mit meinem alten, von der Oma geschenkten Quelle Fahrrad, zum Saalbau.
Einmal wurde ich dabei von der Polizei angehalten weil ich kein Licht an hatte.
Aber es fuhr sich halt schwerer mit angelegten Dynamo.

Unser Saal war keine Investment von fremden Kapital für einen fremden Konzern.

Das war unsere Herzensangelegenheit.
Ein Stück Greifbar gewordener Glauben.



Ich ging damals halbtags in die Arbeit, hatte meinen Pionierdienst mit den Heimbibelstudien und setzte mich zusätzlich für den Saalbau ein.
Trotz Saalbau berichtete ich auch dann mehr Stunden als verlangt.

Einmal schlugen wir in aller Herrgottsfrühe im Morgengrauen das Eis aus den Fensternischen weil um 8:00 Uhr der LKW mit den Fensterstöcken kam.



Einmal fiel eine junge Schwester von dem Gerüst.
Sie lag regungslos auf dem Boden und kam ins Krankenhaus.
Die wenigsten trugen Helme.
Niemand hatte Sicherheitsschuhe.





Ein andermal rannte eine junge Schwester gegen eine gerade gesetzte Glastür.
Sie fiel vor mir, wie vom Blitz getroffen, wie ein Sandsack ohnmächtig zu Boden.
Sie erholte sich schon wieder und wir klebten Klebebänder an die Glasflächen.
Das nicht mehr passierte war, war wirklich ein Wunder.



Nachdem wir jeden Pfennig der Bank und der Wachtturm Gesellschaft zurückgezahlt hatten, wurden das Grundstück und der Saal in den Besitz der Wachtturmgesellschaft überschrieben.

Als der Saal an die Wachtturm Gesellschaft übereignet wurde hat man das hingenommen.
Für uns war das ein logischer Schritt - Bestandteil unseres Glaubens.
Es war ja nicht „unser“ Saal sondern es war das Werk Jehovas.
Niemals hätten wir, nachdem wir mit unserem Stab auf den Felsen geklopft hätten auf unsere Brust geklopft.
Ohne Jehova stände hier kein Stein auf dem Anderen.
Wenn wir nicht auf das Fundament Jehovas gebaut hätten, hätten wir Schiffbruch erlitten.
Aber der Saal stand.

Wir überschrieben den Saal auch der Wachtturmgesellschaft, weil wir Schutz brauchen.
Wir leben im Krieg gegen die bösen Geistermächte.
In einem feindlichen Umfeld.
Mitten in dem System Satans.
Wir dachten wir wären unter den schützenden Flügeln unserer Organisation des Volkes Gottes, die für uns sorgt wie eine Mutter.




Unsere Versammlung war ein eigener Kosmos.
Wir haben uns mit den Versammlungen im Umfeld nicht gerade gestritten.
Aber wir sahen uns schon als selbstständige Mitstreiter in einem gesunden Wettbewerb mit den Nachbarversammlungen.

Die Versammlungen Burglengenfeld, Neunburg vorm Wald und Weiden, leben in ihrem eigenen Gebiet.
Auf der Landkarte mag das nicht so weit weg erscheinen, aber dort findet man völlig unterschiedliche Mentalitäten.
Einheimische schauen hüben wie drüben misstrauisch in eine benachbarte „Stoodt“ (mit der richtigen Betonung wird das zu einer dialektische Aussage für die Großkopferten aus der Stadt).

Man hört schon aus dem Dialekt, ob man aus Weiden oder Schwandorf kommt.
Ein Gegenüber reagiert schnell sehr empfindlich, wenn die Aussprache sich nicht Deckt.

Glaubt mir – ich weiß wovon ich rede.
Ich bin geborener Hannoveraner und lebe schon 40 Jahre in Bayern.
Je mehr der Gegenüber vom Land kommt, umso mehr fürchtet er dass man auf ihn abfällig herabschaut.

Einmal war ich als Handwerker bei einem Kunden in Neunburg vorm Wald.
Der Kunde gab meinem Hiwi das Trinkgeld, mit der durchaus ernst gemeinten Aussage „das wäre ein Preuße (dabei deutete er in meine Richtung) dem könne man nicht trauen“.
Was ich damit sagen will:

Es hört sich zwar im Jahrbuch recht toll an, das so ein Neger Woche für Woche Stundenlang zu Fuß über reißende Flüsse mit Krokodilen unterwegs ist um jede Versammlung zu besuchen.
Aber man kann nicht einfach einem Schwandorfer sagen, er solle jetzt zukünftig nach Neunburg vorm Wald in die Versammlung fahren.
Das mag einmal im Jahr, zum Halten eines Vortages funktionieren und dann wird man ihn auch zuvorkommend als Fremden willkommen heißen.
Aber man kann diese Mentalitäten nicht einfach per amerikanisches Dekret vergesellschaften.

--------------------

Wozu haben wir den unseren Saal gebaut?
Vor dem Saalbau waren wir in einem Bungalow in der Hauptschule untergekommen.



Wir mieteten einen der provisorischen Baubaracken an, die die Hauptschule mal aufgrund ihrer Raumnot aufstellte.
Nachdem die Schule neu gebaut hatte, waren die Baracken frei und wir mieteten uns dort in eine ein.



Während der Zusammenkunft hörte man in der Lautsprecheranlage leise den Radiosender der nahe gelegenen amerikanischen Streitmacht.



Man hörte AFN in den Lautsprechern.
;-)
Die Lautsprecherkabel waren nicht abgeschirmt und die amerikanischen Streitkräfte scherten sich einen Dreck um störungsfreie Sendestärke.
An den Häuserwänden stand nicht grundlos „Ami go Home“



Im Sommer war es in der Baracke brütend heiß und im Winter brachten die Baucontainerheizungen keine Wärme her.
Wir mussten in diese Schulbaracke ausweichen weil wir uns mit dem Vermieter unseres alten Saales überworfen hatten.

Der alte Saal war im Grundriss L-förmig.
Mit anderen Worten, 1/3 der Verkündiger saßen um die Ecke und sahen nicht zur Bühne.
Ich saß da an der Lautsprecheranlage die um die Ecke aufgebaut war.
Ich sah den Redner nicht.
Es war eine Kunst und bedurfte Übung zur richtigen Zeit das Königreislied zu starten und die Mikrofone hoch und runter zu regeln.
Auf den Stuhlreihen neben meiner Steuerungsanlage, sahen die Brüder bei der Zusammenkunft auch nicht zur Bühne.
Es waren die beliebten Plätze der geistigen Tiefflieger und oft die Plätze derer die zu spät kamen.
An der Außenwand unseres Königreichssaales hing ein Zigarettenautomat.



Der Vermieter ließ nicht mit sich reden den Abzuhängen.
Immerhin nahm er durch den Automat genauso viel monatlich ein wie durch uns.
Wir sollten doch froh sein das wir überhaupt was hatten.
Als wir diese Räumlichkeiten verloren, standen wir vor der Wahl uns im Umland zu verlieren oder eben in die Schulbaracke vorübergehend einzuziehen.
Diese Baracken wurden dann später so lange nicht abgerissen bis wir unseren Saal fertig hatten.



Wir hatten mit den Nachbarversammlungen so gut wie keinen Kontakt.
Einmal erlaubte sich die Nachbarversammlung einen jungen Beamten zu einem Dienstamtgehilfen zu ernennen.
Eine Ungeheuerlichkeit – immer hin, hat der dem deutschen Staate Treue geschworen.

https://dejure.org/gesetze/BBG/64.html

Eine andere Versammlung wurde von uns verächtlich angeschaut, weil sie einen Ältesten gestatteten als Polizist eine Dienstwaffe zu tragen.

Einmal kam heraus dass ein Ältester seiner Frau heimlich eine Bluttransfusion geben ließ und die dortige Ältestenschaft versuchte dies zu vertuschen.
Das war nur, weil dieser Älteste zu der Prominenz der dortigen Versammlung gehörte.
Einem anderen Verkündiger wurde deswegen die Gemeinschaft entzogen.
Unsere Versammlung war dafür bekannt dass wir als Ältestenschaft so etwas niemals geduldet hätten.

Dann war da ein Ältester in einer der Nachbarversammlungen, deren Kind Drogen nahm (es Rauchte), das Gymnasium besuchte und Hurerei beging.
Diese Ältestenschaft beließ den Vater aber im Amt.
Der Vater hatte zwar seine eigene Tochter Denunziert und sie wurde von der Gemeinschaft ausgeschlossen, aber wie kann so jemand als vorbildlicher Familienvater Verkündigern einen Rat bezüglich Kindererziehung geben?

Der vorsitzführende Aufseher der Nachbarversammlung (mein eigener Onkel) hatte schon mehr Gemeinschaftsentzüge ausgesprochen als wir Verkündiger hatten.
Er prahlte stolz damit, dass über die Hälfte derjenigen, denen er die Gemeinschaft entzogen hatte, später zu ihm gekommen sind und ihn um Wiederaufnahme gebeten haben.
Und er legte auch Wert darauf, dass alle wussten, dass er sich im dauernden Schriftverkehr mit der Wachtturmgesellschaft wegen diverser Lehrmeinungen befand.
Dieser Älteste tötete bei einem Autounfall seine Frau, als er sein Wagen auf der Landstraße gegen einen Baum fuhr.
Er wurde, glaube ich, von seinem Amt als Vorsitzführenden Aufseher zum Schulaufseher versetzt.

Die Versammlungen in unserem Kreis unterscheiden sich nicht nur stark durch ihre Mentalität sondern auch durch die Ernsthaftigkeit ihres Glaubens.
Es galt zu beweisen, dass unsere schriftgemäße Loyalität zum Worte Gottes, zu mehr Segen Jehovas führte.
Wir übertrafen uns in unserem Eifer für das Wort Gottes.
Dem Bemühen, die Anweisungen der Wachtturmgesellschaft genauer umzusetzen.
Und wir waren vor dem Saalneubau eine große Versammlung mit schon 50 Verkündigern!

Wie gesagt - unter den Versammlungen des Kreises gab es keine Interaktion.
Sehr wohl gab es aber Brüder die aus ihrer Versammlung in unser Versammlungsgebiet zogen weil sie es in ihrer alten Versammlung nicht mehr aushielten.
Burglengenfeld, Neunburg vorm Wald, Weiden und Schwandorf sind völlig unterschiedliche Welten.
Man traf sich zweimal im Jahr zu den Kreiskongressen und das war‘s dann auch schon.



Wie gesagt – es mag ja sein, das irgendwelche arbeitslosen Afrikaner Tage mit der Anreise zur Zusammenkunft verbringen können.
Aber hier ist das nicht so einfach.
Wenn ich mein Auto versichere, gebe ich einen jährlichen Kilometerverbrauch an.
Wenn ich jetzt, so mir nichts dir nichts, die Strecke zur Versammlung um ein paar Tausend Kilometer im Jahr erhöhe, muss ich den Verschleiß meines Fahrzeuges, die Spritkosten und die höhere Versicherungskosten erst einmal erwirtschaften.
Mal Abgesehen davon, dass viele ältere Brüder per Fahrrad zum Saal gekommen sind.
Kommt doch mal an einem Sonntagvormittag in unsere Zusammenkunft.
Wie viele Anwesende haben gar kein Auto.
Sollen die paar erwerbstätigen Familienväter denn auch noch für gebrechliche Brüder einen Fahrdienst organisieren?

Wofür?
Wir haben doch einen Saal.

Aber Mal von den Kosten und der Zeit abgesehen - die Fahrerei ist gefährlich!
Wir sind hier auf dem Land.
Wenn man hier auf der Straße einen tödlichen Unfall hat und die Straße gesperrt wird, werden wir im Deutschlandfunk nicht einmal erwähnt.
Weil es hier halt keine A1 oder Kölner Stadtautobahn gibt.
Sehr wohl gibt es aber hier überall am Straßenrand die Kreuze, die die Angehörigen aufstellen, weil es wieder einen tödlichen Unfall auf der Landstraße gegeben hat.



https://www.onetz.de/neunburg-vorm-wald/vermischtes/autofahrerin-prallt-nahe-neunburg-vorm-wald-gegen-baum-und-stirbt-46-jaehrige-war-nicht-angeschnallt-aktualisiert-d1749632.html

http://www.mittelbayerische.de/politik/bayern-nachrichten/ostbayerns-biker-leben-gefaehrlich-23462-art1492028.html

Soll ich mal auf der neuen Strecke zum Königreichssaal die Kreuze am Straßenrand fotografieren?



Die Wachtturm Gesellschaft begründet den Verkauf unseres Saales mit "Mitgliederschwund und Unrentabilität".

Es ist schlicht nicht wahr dass wir hier eine aussterbende Region sind.
So etwas kann nur jemand behaupten der weder Land noch Leute kennt.

Wahr mag es sein, das wir in letzter Zeit weniger Spenden.
Ist das auch ein Wunder?
Wir sparten uns von unserm hart erarbeiteten Geld, ein paar Münzen vom Mund ab um einen neuen Bodenbelag zusammen zu sparen.
Was machten die Amis?
Sie zogen das Spendengeld ein, mit der Begründung das nicht so viel Geld auf unserem Versammlungskonto liegen dürfe und genehmigten im Gegenzug aber nicht unsere Renovierung.
Wir müssten aber Renovieren.



Wir verlegten bei dem Neubau damals als Bodenbelag einen Filz.
Zugegeben - Für mehr hatten wir schlicht kein Geld.
Aber in allen Sälen wurde doch dieser Filz gelegt.
Der Bodenbelag gehörte doch zu den tollen Ideen der schlanken Bauweise des regionalen Baukomitees Süd.

In dem Filz sickert aber mit der Zeit der Staub und Dreck bis zum Grund des Bodenbelags.
Trocken reinigen nutze nichts mehr.
Reinigen wir den Belag aber nun durch Extrahieren…
also durch einen Hochdruck Wasserreiniger
…schafft es die Saugdüse des Reinigers das dreckige Wasser nur im oberen Drittel des Filzbelages wieder aufzusaugen.
Mit anderen Worten.
Der Dreck im unteren Drittel des Filzes wird nur nass und beginnt zu stinken.
Auch bekommen die Brüder alle durch die dadurch entstehende Bakteriensuppe im Saal einen kratzenden Hals.
Wir haben halt damals kein Geld für einen hochwertigeren Bodenbelag gehabt.



Selbst wenn wir beim Saalbau mehr für den Bodenbelag hätten ausgeben wollen, wäre uns diese Ausgabe, von der Gesellschaft, als unnötiger Luxus, nicht genehmigt worden.

Jetzt wären wir ja bereit uns einen besseren Bodenbelag zu leisten.
Nur lässt uns der amerikanische Konzern das Geld, das wir uns selber vom Mund abspart hatten, nicht für einen neuen Bodenbelag ausgeben.
Bei dem Einsammeln der Spenden für den neuen Bodenbelag, haben wir uns doch bloß an die Vorschriften gehalten.
Aufgrund der Versammlungsstatuten war es halt nicht möglich, das wir das Geld für die Renovierung in einem Strumpf unter der Matratze lagern konnten, um dann auf eigene Faust zu Renovieren.
Wir waren halt so dumm uns Linientreu an die Vorschriften zu halten.

Will man uns es denn jetzt verdenken, wenn wir uns es nun zweimal überlegen, Geld in den amerikanischen Spendenkasten zu werfen?!




Aber die Behauptung dass wir eine arme Region wären ist schlicht weg nicht wahr.
Wir gehören zu den reichsten Regionen der Welt.
Wir brauchen uns weiß Gott nicht vor dem Vergleich mit anderen deutschen Regionen oder von mir aus, mit der Schweiz oder London verstecken.
Selbst Gegenden wie Starnberg oder München müssen sich warm anziehen, wenn es um den Vergleich mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geht.

Unsere Region hat bayernweit die stärkste Zunahme des Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukts sowohl im letzten Jahr (+4,2 %, Bayern +3,0 %) als auch im 5-Jahres-Vergleich (+24,5 %, Bayern +20,7 %).
Bezogen auf den absoluten Wert des BIP/Einwohner rangiert die Oberpfalz im bayerweiten Vergleich hinter Oberbayern und Mittelfranken an dritter Stelle.
Wir haben es hier deutschlandweit mit der geringsten Arbeitslosigkeit zu tun.
Seit Jahren haben wir die niedrigste Arbeitslosenquote.
Um die 3%.
Momentan 2,9 %.
Es gibt hier Kreise die sprechen seit Jahren von Vollbeschäftigung.
Wir sind so reich, das wir die Flüchtlinge mit offenen Armen aufnehmen.
Wir suchen händeringend nach Arbeitskräften.
Gerade im Großraum Schwandorf werden riesige Betriebe erstellt.
Wohn- und Industrieneubauten wohin man sieht.
Und das schon seit Jahrzehnten.
Und nicht irgendwelche fremden Weltkonzerne die sich hier ansiedeln.
Nein – eigene gesunde Unternehmen die hier gewachsen und groß geworden sind.
Die im weltweiten Wettbewerb ihren Mann stehen.
Durch den Fall des eisernen Vorhangs ist gerade die Region Niederbayern / Oberpfalz zum Wirtschaftlichen Drehkreuz Europas geworden.
Wir sind Nutznießer Europas und der Globalisierung.

Es gibt auch keine Landflucht.
Im Gegenteil.
Die Immobilien in München und Regensburg sind so teuer geworden das es gerade auf dem Land einen großen Zuwachs gibt.
Was allerdings bedeutet, das, wegen dem Bemühen der bayerischen Staatsregierung um globalisierte Wettbewerbsfähigkeit, bei uns auf dem Land schnelles Internet und eine sehr hochwertige Bildungsinfrastruktur aufgebaut wurde.
Also der Zugang der Jugend zu Information und Bildung.

Bildung, die bewirkt, dass diverse Nepper und Schlepper Konzerne, die versuchen ihre Opfer auszubeuten, gegen eine Flut von Informationen branden.
Informationen, die Bewirken, das man es sich zweimal überlegt, ob man sich in seinem Heimat Dorf für einen fremden amerikanischen Konzern von Haus zu Haus zum Affen macht.

Wenn in unserem Königreichssaal die jungen Leute weg bleiben, dann liegt das nicht daran das unser Landkreis altert.
Dann liegt es nicht daran das wir uns nicht loyal an das Wort Gottes gehalten hätten.

Es krankt an denen, die die Führung unter uns haben.



Als wir den Saal bauten, waren wir begeisternde 50 Verkündiger und nun begründet man den Verkauf des Saales weil wir nur noch 54 Verkündiger sind?

Das ist einfach nicht wahr!

Der Saal soll sich nicht mehr rentieren?

Hallo!
Wir kommen doch für den Unterhalt auf.
Das Kostet der Wachtturm Gesellschaft keinen Cent.
Aber wir würden Grundlos unser Leben aufs Spiel setzen, wenn wir jetzt Nacht für Nacht Stundenlang auf den Landstraßen im Dunklen Heim Fahren müssen.




Deswegen haben wir als Ältestenschaft uns gegen den Verkauf unseres Saales gewehrt.

Die gesamte Ältestenschaft wurde deswegen wegen „rebellischen Geist“ entbunden.
Lediglich zwei Älteste (beide über 90 Jahre alt) sind noch im Amt geblieben.
Und das nur weil wir unseren eigenen Saal nicht hergeben wollten.

Warum auch.
Der Saal ist jetzt gerade mal 30 Jahre alt.
Das Grundstück gehört uns.
Jeder Stein des Gebäudes gehört uns.
Jede Planke, jeder Ziegel wurde von unserer eigenen Hand an seinen Platz gelegt.
Wir zahlen doch den Unterhalt für das Gebäude.
Es gab nicht einen Monat in dem wir nicht unseren Obolus an die Wachtturm Gesellschaft überwiesen hätten.

Anreisen zu den umliegenden Sälen würde uns bei jeder einfachen Fahrt gerne eine Stunde und mehr kosten.
Und das nachts.
Und das in Bayern, bei dem im Winter gerne mal die Landstraßen aufgrund der Schneeverwehungen von einem Moment zum anderen unpassierbar sind.

Wir brauchen kein Geld für den Verkauf einer Immobilie.
Und es ist unser Saal.
Ist es denn unsere Schuld dass in Europa das Spendenaufkommen angeblich auf 40% abgesunken ist?



Selbst wenn es denn so wäre – warum macht man dann ausgerechnet unseren Saal zu Geld?

Wie erkläre ich heute meiner Mutter, die damals auf meine Bitte hin, ihre Altersvorsorge in den Saalneubau gesteckt hat, das wir heute kein Geld haben, um sie zweimal die Woche in die Zusammenkunft nach Weiden zu fahren?


Geh!
Last‘s ma doch mei ruah!
Wei heit sperrns ma Kinettn zua.
Geh last‘s ma doch mei ruah!

Am 31.5.2017 wird der Königreichssaal Schwandorf nach der letzten Zusammenkunft von der Wachtturm Gesellschaft abgesperrt und steht dann für 30 Silberlinge zum Verkauf.

Geh!
Last‘s ma doch mei ruah!

Antworten:

Ich hoffe dass es mir gelungen ist dem einen oder anderen Schwandorfer mit diesem Beitrag eine Stimme zu geben.
Die Ältesten wurden des Amtes entbunden und nicht Ausgeschlossen.
Das heißt dass sie nach wie vor ihre Meinung nicht frei äußern können.

Aber zuerst zu ein paar Fakten:

----------------

• Es sind mehrere Älteste die des Amtes Entbunden wurden.
Sie mögen für ihre Weigerung, dem Verkauf des Saales zuzustimmen, unterschiedliche Beweggründe gehabt haben.
Es waren nicht nur Älteste die über die Auflösung der Versammlung entsetzt waren.

• Der Schwandorfer Saal war ein Schnellbausaal.
Er hatte keine Baubaracke.
Die Begebenheiten und die meisten Bilder des Saalbaues kommen von dem Saalbau in Weilheim in Oberbayern.

• Der Saal in Weilheim war kein Schnellbausaal und wurde ein Jahr vor dem Saal im Schwandorf fertiggestellt.
Ich wüsste nicht dass ich von dem Schwandorfer Saalbau Bilder habe.

• Der Unfall bei dem eine Schwester vom Gerüst fiel passierte bei dem Saalbau in Weilheim in OBB und stand nirgends in der Zeitung.

• Ich war derjenige der neben der Schwester stand die gegen eine Glasscheibe lief und Ohnmächtig umfiel.
Wir Polsterten für dutzende Königreichsäle.
Bei welchem Saalbau die Schwester gegen das Glas lief weiß ich nicht mehr.
Wenn es wichtig wäre könnte ich es aber rausfinden.

• Die Begebenheit in der ein Älterster als Polizist eine Dienstwaffe trug war aus der Versammlung Schongau.

• Die Begebenheit in der ein Dienstamtgehilfe einen Beamteneid Schwor war aus der Versammlung Weilheim in OBB.
Er wurde später Ältester.
Sein Sohn treibt hier in den Foren mit seinem Alias „Röntgen“ sein Unwesen.
Die Hauptschule auf der die Baracken standen die wir ein paar Jahre als Saal mieteten heißt „Röntgenschule“.
Sie liegt an der Röntgenstrasse.
Er ist der gleiche 1000%ige wie sein Vater.

• Die Begebenheit mit dem Ältesten der mit seinen Gemeinschaftsenzügen prahlte und seine Frau in den Tod fuhr passierte in der Versammlung Regensburg Ost.

• Die Begebenheit bei der ein Ältester seiner Frau heimlich eine Bluttransfusion geben ließ war in Weilheim in OBB passiert.


• Die Begebenheit in der der Filzboden nach der Reinigung zu Modern begann war in der Versammlung Gräfelfing.
Sie legten dann einen Fliesenboden.

• Eines der Polsterbilder war aus dem Saalbau München.
Ich bin derjenige der da auf dem Bild zu sehen ist.
Auf fast jedem Bild bin ich zusehen.
Beim Dachdecken, beim Imprägnieren der Holzverkleidung, im Saal sitzend, auf dem Gerüst arbeitend etc.



Ich könnte euch mit Saalbaubildern todschmeißen.
Weil auf allen der dutzenden Königreichsaalbauten bei denen wir als Raumausstatterfamilienbetrieb mitarbeiteten, Fotos gemacht wurden.

• Die Begebenheit des Königreichsaales mit L-förmigen Grundriss und später der Schulbaracke war die Versammlung Weilheim in OBB.
Ich bin auf dem Bild zu sehen der neben dem Zigarettenautomaten steht.

• Ich war derjenige der mit 9 Jahren begann dort die Lautsprecheranlage zu bedienen und bediente die Steuerungsanlage 12 Jahre lang.



Ich war derjenige der den AFN in der Lautsprecher Anlage hatte.
;-)
Noch in der Versammlung in Idstein im Taunus, als ich in Selters war, bediente ich die Steuerungsanlage.
Ich hörte erst mit meiner Heirat damit auf.
Weil die Idsteiner nicht zuließen, das eine Schwester neben der Steuerungsanlage saß.
Sie hätte sonst in die Lage kommen können von Brüdern gebeten zu werden Literatur auszugeben.
Schwestern dürfen aber kein Dienstamt ausüben.

• Die Schwandorfer waren im Umland als sehr extremistische 1000% verschrien.
In dem Bericht entsteht der Eindruck dass sie die Guten wären.
Das waren sie aber weiß Gott nicht.
Gerade um die Versammlung Burglengenfeld, die zu den freundlichsten Versammlungen gehörte die ich kenne, tut es mir leid, dass sie sich jetzt mit den extremistischen Oberheiligen aus Schwandorf auseinandersetzen müssen.
So ganz unverschuldet trifft es die Schwandorfer nicht.
So ein kleines „Das geschieht euch Recht!“ darf man sich hier schon gönnen.


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Aber noch einmal zu der Kernaussage des obigen Beitrags.

Die Wachtturmgesellschaft hat sich den Immobilienbesitz nicht ehrlich erwirtschaftet.
Es war eine vertrauensvoll übergebene Spende.
Zu dem Zweck in Geborgenheit und Frieden seinen Gottesdienst verrichten zu können.

Ich hoffe, dass es mir gelungen ist herauszuarbeiten das die unterschiedlichen Mentalitäten hier in den Regionen nicht warlos zu vergesellschaften sind.
Der Minderwertigkeitskomplex der zwischen denen aus der Stadt und denen vom Land existiert ist nicht wegzudiskutieren.

Wenn heute die Schwandorfer (und Schwandorf war eine Zeitlang die Heimatversammlung meiner Eltern) zu Recht nicht einverstanden sind, das der Saal zu Geld gemacht wird, dann liegt das daran, das es schlicht ein Vertrauensbruch ist, wenn sie nun ihren Saal verlieren.
Die Zusammenkünfte fanden früher in Wirtshausräumen statt.
Zigarettenrauch geschwängert.
Während die Gäste nebenan grölten und feierten.
Oft räumten wir vor der Zusammenkunft die Silvesterdekoration weg oder schämten uns, wenn wir neben den feiernden Gästen Königreichlieder sangen.
Oder wir waren in Kellerräumen von Brüdern.
Die Kinder standen zwei Stunden auf der Kellertreppe weil es nicht genug Sitzplätze gab.
Der Kellerraum wurde durch einen rußenden Ölofen geheizt.
Es gab Streit weil die Brüder nicht auf den Besitz des älteren Bruders dem das Haus gehörte aufpassten.
Es mag ja sein das es den Sektenamis nur ums Geld geht.
Uns geht es aber um Glauben.
Andacht.
Anbetung.
Es ist mir schon klar, das das sich nicht mit den Interessen eines Wachtturmkonzerns deckt.
Aber als wir Pioniere den Wachtturm und die Literatur mit 50% Wiederverkaufsrabatt einkauften, gab ich trotzdem die Literatur kostenlos weiter.
Die Geschäftemacherei war mir zuwider.
Das war ja das was mich in meiner Zeit in dem Bethel so abstieß.
Als ich in das Bethel ging dachte ich, ich komme an einen Ort der Anbetung und der Besinnung.
Stattdessen fand ich einen Industriekomplex vor in dem es nur ums Geschäft ging.
Muss ich denn jetzt auf die ungezählten Wachtturmartikel hinweisen in denen die Geschäftemacherei der falschen Religion verurteilt wird?

So komme ich also zu der Kernaussage des einleitenden Beitrages.

Die, in der Mitte des obigen Beitrags zu findende Aussage:




PS.:
Schwandorf ist deutschlandweit wegen ihren anti Atomkraft Protesten in Wackersdorf bekannt geworden.
Heute ist das Gelände um Wackersdorf ein riesiges florierendes Gewerbegebiet.
Wir mögen vielleicht vom Land sein.
Aber von den Großkopferten lassen wir uns noch lange nicht unterkriegen.
.

von . + - am 07.05.2017 23:10
Aus jw Org ist die Versammlung Schwandorf schon gelöscht.
Bei einer Suchanfrage ist sie jetzt dort nicht mehr zu finden.

Hier ist er noch nicht gelöscht:
https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1DgMtXitBn28DezVXUC2UJCr39Lc&hl=en_US&ll=51.32398446575113%2C10.549553500000002&z=6

Offiziell hört sich das dann in etwa so an:

Meschede. Die Zeugen Jehovas ziehen sich mit einem eigenen Standort aus Meschede zurück.
Wie Pressesprecher Wolfram Slupina bestätigte, soll das Versammlungsgebäude im Schwarzen Bruch – der Königreichssaal – aufgegeben und verkauft werden.
„Dies resultiert jedoch nicht aus zurückgehenden Mitgliederzahlen“, betonte Slupina. „Die Zahlen der Mitglieder sind auch in der Region um Meschede stabil.“
Man wolle das Gebäude verkaufen, weil die Immobilie aus dem Jahr 1980 renovierungsbedürftig sei, und man die Königreichssäle im näheren Umkreis noch besser auslasten wolle.
Slupina: „Deshalb werden die Mitglieder der Gemeinde Meschede in die beiden Nachbargemeinden integriert.“


https://www.wp.de/staedte/meschede-und-umland/zeugen-jehovas-verkaufen-ihren-koenigreichssaal-id11141965.html

von . + - am 13.05.2017 07:12
Fotos von dem zum Verkauf stehenden Objekt von heute 15.5.2017
Hochrain Str 93 Schwandorf





Ein bisschen ist das Grundstück schon verwahrlost.





Die Beschriftung und die Schilder sind noch dran,
Aber an der Tür stehen keine Zusammenkunftszeiten mehr.



Schön zu sehen.
Es liegt immer noch der gleiche billige Gammelfilz vom Wachtturmschnellbauprogramm.







Auch habe ich Original Fotos vom Schwandorfer Saalbau bekommen:





Deutlich zu erkennen, das immer noch die alte Bestuhlung im Saal steht.
Es wäre ja denkbar gewesen, das einer der Nachbarsääle die Stühle von Schwandorf übernommen hätte.
Aber den alten Schwandorfer Schrott kann man schlicht nur kostenpflichtig entsorgen.

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Dann habe ich beim Grundbuchamt in Schwandorf angerufen.
Das Grundstück und die Immobilie ist dort noch nach wie vor, auf die Zeugen Jehovas eingetragen.

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Ruft man bei der offiziell im Telefonbuch hinterlegten Telefonnummer an, ist dort momentan nur „Der Anschluss ist nicht Erreichbar, die Verbindung kann nicht hergestellt werden“ zu hören.
Möglicherweise ist der Anschluss aber schon immer nur für Telefonate nach außen genutzt worden oder nur während den Zusammenkunftszeiten erreichbar.

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Im Untergeschoss sind Bierbänke mit Bierbanktische aufgestellt.

Nun nahm ich deswegen mit jemanden aus der Versammlung Schwandorf Kontakt auf und fragte warum im Keller Bierbänke ständen.

Meine Frage war, ob es im Untergeschoss z.B. eine zweite Klasse gegeben hätte.

Die Antwort war, das die Schwandorfer zu keiner Zeit groß genug gewesen währen um eine zweite Klasse im Keller einzurichten.

Dieser erzählte mir aus der Versammlung Schwandorf aber folgende Geschichte:

Einer der führenden Ältesten in Schwandorf vermutete hinter allem und jedem Dämonen und so auch in dem Königreichsaal Schwandorf.
Dieser Älteste hat sich mit seiner Frau in der Dämonensuche besonders hervor getan.
Die beiden räumten ihre Wohnung aus, weil sie Angst hatten das in oder an irgendwelchen Gegenständen Dämonen sitzen.
Die Zeugen Jehovas der Versammlung Schwandorf glaubten das in dem Saal die Dämonen am Wirken wären.
Nun wird erzählt dass sie bei ihrer Suche tatsächlich im Heizungsraum vom Königreichsaal ein Kreuz gefunden hätten.
Wörtlich sagte mir der Schwandorfer:
„Dieses Kreuz soll irgendein Dämonenanbeter dort in dem Heizungsraum versteckt haben.
Als sie das Kreuz entfernt hatten, gab es keine Dämonen mehr“


Die Versammlung Schwandorf tat sich aber immer dadurch hervor das es in ihr sehr viel Streit gab.

Was die Bierbänke angeht, könnte es sein das die Brüder in dem Untergeschoss musiziert hatten und Feste gefeiert hatten.
Aber weswegen die Bierbänke dort standen wusste der Schwandorfer auch nicht.

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Mein Fazit in dieser Sache wäre, dass man im Nachhinein nun feststellen kann:

Als sie das Kreuz entfernt haben wurde der Saal geschlossen.

Sie hatten Recht nach den Zugangstüren der Dämonen zu suchen.
Mit dem Kreuz hätten sie vielleicht eher den Segen gefunden den sie so intensiv suchten.
Auf alle Fälle aber entfernten sie die falschen Einfalltüren für die Dämonen.

Besuchen sie die Zusammenkünfte solange es noch geheyheyheyhet….



PS.:
Ich bleibe an der Sache, wer der neue Besitzer wird, dran.
Ich habe gerade in Schwandorf ein größeres Objekt das im Sommer 2018 abgeschlossen sein wird und werde an der Saal Adresse von Zeit zu Zeit vorbeifahren.

PS.: PS.:
Gerüchten zufolge soll es schon vorgekommen sein, dass man in meinen Beiträgen auch schon versteckte Kreuze gefunden hätte…

von . + - am 15.05.2017 17:21


von . + - am 19.05.2017 22:34
Es erinnert dieses Drama an die sog. "Abschiedssinfonie" von J. Haydn. Am Ende der Sinfonie verläßt eine Musiker nach dem Anderen das Orchester und löscht sein Licht am Pult, dann geht auch noch der zuletzt Verbliebene~~~~~~

Auch bei Zeugens geht einer nach dem anderen, aber welches Licht ist denn noch vorhanden? Nur altes Licht, nämlich das des Untergangs :hot:

Vorher noch ordentlich "Kohle" machen :cheers:

von Gerd B. - am 01.06.2017 04:57
Und w a s bleibt übrig?

Der Titel dieses Theads verrät es:

Re: Königreissaal Schwandorf 

Nur die Greise überleben!

:joke:

von Gerd B. - am 02.06.2017 05:31
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