Technischer Hinweis - Photobucket

Startbeitrag von . + am 28.06.2017 19:43

Photobucket hat heute seinen kostenlosen Hostingdienst eingestellt.

Alle Bilder die dort hinterlegt wurden und auf anderen Internetseiten verlinkt wurden werden nur noch gegen Bezahlung wieder freigeschaltet.

Antworten:

Nach langer Sucharbeit konnte ich das Bild aus Photobucket doch noch kopieren:



Zahlte auch vor Monaten schon eine subscription... Seht in die Bäume, ist da nicht noch ein Geisttier?

von Gerd B. - am 02.07.2017 07:20
Mittelstürmer:



von Gerd B. - am 13.07.2017 08:20
...http://i17.photobucket.com/albums/b65/Gerdy1/Harmagedon071.jpg...

zahlst du für dieses Photobucket Konto?

von . + - am 13.07.2017 12:59
Zitat
. +
...http://i17.photobucket.com/albums/b65/Gerdy1/Harmagedon071.jpg...

zahlst du für dieses Photobucket Konto?


Ja, sonst wären alle Scans verloren~~~~~~

von Gerd B. - am 14.07.2017 04:32
Schade.

Ich möchte nämlich noch ausprobieren ein neues Konto zu erstellen und nur weniger als 1000 Bilder hochzuladen.
Vielleicht geht es dann noch.
Also ich hoffte du sagst, das Dein Photobucket noch kostenlos ist.
Dann wäre es erst Kostenpflichtig wenn man eine bestimmte Trafik überschreitet.
Ist Photobucket jetzt schon ab dem ersten Bild kostenpflichtig?
Wenn ich mal ganz viel Zeit hab kümmere ich mich darum...
;-)

Und keine Angst - die eigenen Bilder gehen nicht "verloren".
Zumindest wenn man die eigenen Bilder nur auf Photobucket gespeichert hat.
Denn man selber kann ja weiter auf sein Fotoalbum zugreifen.
Nur die tausenden alten Forumseinträge sind verloren.

von . + - am 14.07.2017 13:13
Zahlung war nötig, sonst konnte ich meine Bilder nicht aus Photobucket herausholen:

**## Please do not write below this line ##**

Josh (Photobucket Support)
Jan 25, 8:07 AM MST 2017

Hello,
You are very welcome. We are so pleased that your issue has been resolved!
Please let us know if there is anything that you need in the future. We are here to help.
Enjoy your day!
________________________________________
Josh@Photobucket Support
Have a question about something else? Our help site is packed with articles to get the help you need quickly. Click this link to access our help site -

http://support.photobucket.com/home.


This email is a service from Photobucket Support. Delivered by Zendesk.
[JDQVM9-ZMR0]

von Gerd B. - am 15.07.2017 04:22
@.+
Somit ist zu rechnen, dass deine Scans, wie hier:

http://www.manfred-gebhard.de/ForumsarchivA244.htm

nicht mehr weiter verwendet werden können?

von Gerd B. - am 15.07.2017 05:06
Ein Beispiel aus .+ Scans, das klappt ja noch:



von Gerd B. - am 19.07.2017 11:26
Zitat:
Somit ist zu rechnen, dass deine Scans, wie hier:

http://www.manfred-gebhard.de/ForumsarchivA244.htm

nicht mehr weiter verwendet werden können?


Diese Bilder sind von Manfred vor vielen Jahren sofort auf seine Seite umgezogen worden.
Tage und Nächte hat er sich damals um die Ohren geschlagen um diese Beiträge bei sich zu sichern.
Niemand macht sich auch nur eine Vorstellung was das damals für ein von ihm betriebener Aufwand war.

Heute wird dieses Forum und die Internetseite, von ihm privat, nach wie vor Bezahlt.
Forum und Internetseite.

Deswegen habe ich Dir auf deine Aussage nicht sofort geantwortet.
Denn wer sind "wir" (durch die Bank Angehörige des Stammes Nimm) das wir uns auf das Angebot das Manfred noch am Leben hält berufen dürften.
Nichts ist im Internet für die Ewigkeit.
Es wird der Tag kommen an dem ihm auch der jährlich fällige Betrag für das Forum und die Internetseite zu dumm wird.
Und er hätte alles Recht dazu.

Die "Scans" auf Manfred Gebhards Seiten haben nichts mit dem kostenlosen Angebot von Photobucket zu tun.
Oder anders Formuliert:
Schon vor Jahren hat Manfred gesagt das die kostenlosen Angebote ihm zu flüchtig sind.
Heute mach ich zwar gerne noch den einen oder anderen Unsinn (sublimiate Unterbewustseinsbeeinflussung - Kopfschüttel, wer beschäftigt sich denn mit so einem Schmarrn) aber bringe nicht mehr das Interesse an der Sache mit, um größere Archivierarbeit durchzuführen.
Ganz sicher aber, werde ich keine jährlichen Betrag mehr dafür in die Hand nehmen.

Was bleibt ist also wie in allem.
Genießen wir in Dankbarkeit den schönen Moment.
;-)

von . + - am 21.07.2017 12:06
Daher Dank und Anerkennung an .+ sowie an Manfred für die viele Arbeit und für den finanziellen Einsatz!

Zum Durchstöbern all der Schätze, die im deutschsprachigen Raum nicht übertroffen werden können, auch nicht von Infolink, ist hier:

http://www.manfred-gebhard.de/Forumsarchiv

Dieses Archiv sollte wieder erweckt (ZJ-Jargon: "wiedererweckt") werden!

Es grüßt der langjährige Poster, auch zu Beginn hier:
http://forum.sektenausstieg.net/showthread.php

....als es noch für alle offen war, auch für die sog. Dummen, die noch an einen Schöpfer glauben.

Daher haben die "sektenausstieg"-Betreiber, ca. 2008 alle Beiträge gelöscht, die mit einem Gott irgend was zu tun haben.
Traurige "Aufklärer", sind das....

So wurde auch dieser nachfolgende Beispiels-Beitrag von "E.F.", der vor Jahren bei Infolink von mir hineinkopiert wurde, auch gelöscht:

43. Evolution und Schöpfung
Die nachstehenden Ausführungen sind weder eine Auslegung biblischer Texte – etwa 1.Mose
Kapitel 1 - noch sind sie eine naturwissenschaftliche Stellungnahme; sie sind lediglich eine
Meinungsäußerung. Das Thema Evolution und Schöpfung wird oft mit der Frage nach der Existenz
Gottes in Zusammenhang gebracht; wer zu dem Schluß kommt, zum Dasein unseres Universums
sei kein Schöpfer notwendig, meint oft, damit auch dessen Nichtexistenz schon bewiesen zu haben.
Doch ist eine solche Folgerung weder logisch noch zwingend, sondern bestenfalls möglich.
Die Bibel läßt an ihrem Standpunkt keine Zweifel aufkommen; für sie ist Gott der Schöpfer, die
Ursache aller Dinge. ‘...du hast alle Dinge erschaffen und deines Willens wegen waren sie und sind
sie erschaffen worden. .... Und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und
Wasserquellen gemacht hat ..’ (Offenb. 4:11; 14:7). Schon die ersten Worte der Bibel lauten: Im
Anfang schuf Gott... (1.Mose 1:1). Die Frage nach Gott, nach seiner Herkunft, seinem Ursprung,
wird nicht gestellt; man würde die Ursprungsfrage ja immer nur um eine Position hinausschieben.
Allerdings lesen wir auch nicht die Frage, wie sie Hoimar von Dithfurt einmal stellte: ‘warum ist
nicht Nichts?’. Da ja unbezweifelbar ‘etwas ist’, nämlich unser Universum, stellte sich damals
diese Frage nicht. Auch Wissenschaftler stellen nicht die Frage nach Gott (ich meine beruflich;
persönlich vielleicht schon!). Die Wissenschaft arbeitet mit meßbaren Größen, mit Massen,
Ladungen, Geschwindigkeiten, Spin usw. Das ist ihr Forschungsbereich; über Gott kann sie nichts
aussagen!

Nicht wenige Personen gehen nun aber, ausgerüstet mit mehr oder weniger umfangreichen
Kenntnissen aus der Naturwissenschaft, an den biblischen Schöpfungsbericht heran und versuchen,
damit seine Unzulänglichkeit, ja seine Fehlerhaftigkeit zu beweisen. Zwar sagt der Bericht:
‘Im Anfang schuf Gott...’; doch wird in keiner Weise erklärt, wie und mit welchen Mitteln Gott bei
der Schöpfung vorgegangen ist. Es wird vielmehr ein großartiges Bild der Schöpfung gemalt;
wenn man nun mit den Meßinstrumenten der modernen Naturwissenschaft an dieses Bild
herangeht, dann kommt mir das vor, als wenn ich eine Nachricht in chinesischer Schrift als sinnlos
bezeichne, weil ich nur mit römischen Buchstaben an ihre Entzifferung herangehe. Zur
Verdeutlichung will ich eine – wahre – Geschichte erzählen!
Der französische Enzyklopädist und Materialist (Atheist) Diderot weilte als Gast am Hof der
russischen Zarin. Da die Zarin einen atheistischen Einfluß auf den Glauben ihrer Höflinge und
Landsleute befürchtete, beauftragte sie den damals sehr bekannten ja hervorragendsten
Mathematiker seiner Zeit, Euler, über die Existenz Gottes öffentlich mit Diderot zu debattieren.
Man sagte Diderot jedoch nur, ein Mathematiker habe einen gültigen Beweis für die Existenz
Gottes gefunden. Vor dem versammelten Hof und noch vor der geplanten Debatte begrüßte ihn
Euler mit den in Französisch gesprochenen Worten:

(a + bn)/n = x, donc Dieu existe
(a plus b hoch n, geteilt durch n ist gleich x; also existiert Gott)

Algebra war für Diderot so gut wie Chinesisch, er verstand gar nicht, worum es sich handelte.
Hätte er gewußt, daß Algebra eine Größensprache ist, dann hätte er sich den Satz wohl in seine
Sprache übertragen lassen: ‘man kann eine Zahl x erhalten, indem man eine gewisse Anzahl
gleicher Zahlen b miteinander multipliziert, das Ergebnis zu einer Zahl a addiert und das Ganze
durch die Anzahl der b dividiert; was hat das mit der Existenz Gottes zu tun?’ Aber Diderot wurde
vom Lampenfieber gepackt; unter dem Gekicher des Hofes verließ er fluchtartig den Hof und
kehrte nach Frankreich zurück.

Was ich damit sagen will: Naturwissenschaft und Bibelbericht in 1.Mose Kapitel 1 sind zwei
verschiedene Sprachen; ich kann nicht mit der ‘Grammatik’ der einen an die andere herantreten in
der Hoffnung, sie zu verstehen oder sie zu widerlegen. Eindeutig ist allerdings die Aussage der
Bibel: die letzte Ursache alles Seins ist Gott. Wer Gott als letzte Ursache ablehnt, muß ihn
ersetzen, um die Frage ‘warum ist nicht Nichts?’ zu beantworten. Ob ich diese Ursache dann
‘Zufall’ nenne und ihn an die Stelle Gottes setze, ist eine persönliche Entscheidung; allerdings darf
man diesen Zufall als Ersatzgott ebenfalls unter die Lupe nehmen, ob er denn die gestellten Fragen
besser, überzeugender beantwortet als ein Schöpfer, wie ihn die Bibel schildert.
Nicht wenige Wissenschaftler und wissenschaftlich Begeisterte erkennen durchaus, daß die Bibel
in ihrem Bericht eine eigene Sprache spricht; so schreibt der populärwissenschaftliche Autor F.L. Boschke in seinem Buch ‘Die Schöpfung ist noch nicht zu Ende’ schon im Vorwort: ‘In sieben
Tagen, heißt es, sei die Welt erschaffen worden. Doch nur scheinbar steht hier die Heilige Schrift
im Widerspruch zum Wissen der Forscher... Denn die 7 Tage mögen nur 7 Stufen bedeuten, in
denen die Entwicklung zum lebentragenden Planeten vor sich ging. In der Genesis ist für diesen
ungeheuer komplizierten Prozeß ohne menschliche Zeugen eben die faßlichste und genialste Form
gefunden worden’. Nach über 300 Seiten der Besprechung wissenschaftlicher Ergebnisse, bis hin
zur Heisenberg´schen Weltformel, sagt er dann am Schluß seines Buches: ‘Wie überaus
bewundernswert bleibt dennoch jenes große Gedankengebäude, das in der Genesis vor uns
errichtet wird. Es ist das Weltbild eines Menschen, der sich noch zentral auf der Erde sieht. Weltall
und Erde, Licht und Finsternis, Wasser und Land, Pflanze und Tier werden einander vernünftig
zugeordnet. Würden wir heute, beladen mit neuen naturwissenschaftlichen Kenntnissen,
Wesentliches ändern müssen, wenn wir ein erstes Bild der Schöpfung zeichnen wollten? Wenn wir
etwas ergänzen wollten, dann nur so viel, daß die Welt größer ist, daß Erde und Mensch
unbedeutende Einzelheiten sind, daß mehr Demut und Bescheidenheit in das Bild gehören und
mehr Dankbarkeit dem Schöpfer gegenüber, der uns die Größe seines Werkes mehr und mehr
erahnen läßt...’.
Ich erinnere mich immer wieder an meinen Gymnasialdirektor – Fächer Biologie und Chemie -,
der, obwohl selbst nicht Vertreter der Schöpfungslehre, immer wieder mit Erstaunen und Achtung
zu sagen pflegte, es sei ihm unbegreiflich und jeder Bewunderung wert, wie man vor
Jahrtausenden schon so etwas wie den Schöpfungsbericht formulieren konnte, sachlich, in der jetzt
erst durch die Wissenschaft bestätigten Reihenfolge der notwendigen Gegebenheiten (Licht,
Wasser und Erde, Pflanzen, dann Tiere usw.) und Geschehnisse.
Der Mediziner und Autor Peter Bamm schreibt (neben vielen ähnlichen Ausführungen): ‘Wenn
man die Schöpfungsgeschichte einmal betrachtet, als ob sie eine wissenschaftliche Hypothese sei,
muß man feststellen, daß sie die Forderungen, die an eine wissenschaftliche Hypothese gestellt
werden, in idealer Weise erfüllt. Erklärt sie doch alle Phänomene des Lebendigen auf die
vollständigste Weise und noch dazu aus einer einzigen Ursache heraus. .... Da es in diesem
Rahmen für alle Dinge nur eine einzige Ursache gibt, hätten die Disziplinen der Wissenschaft
keine andere Aufgabe, als die Phänomene ihres Bereiches auf diese Ursache zurückzuführen. ....
Tatsächlich haben sich alle Anstrengungen der abendländischen Wissenschaft anderthalbtausend
Jahre lang auf dieses Ziel gerichtet...’.
(Ich weiß natürlich, daß man auch Zitate von absolut atheistischen Wissenschaftlern anführen
könnte; Tatsache ist jedoch, daß die Naturwissenschaften und ihre Ergebnisse die Fachleute auf
diesen Gebieten nicht zwingend und automatisch zu Atheisten machen; wer meint, allein durch die
Negierung Gottes schon ein moderner Mensch zu sein, beweist dadurch geradezu seine Unkenntnis
der Moderne, soweit es die Naturwissenschaften betrifft).

Daß Peter Bamm nicht unrecht hat, wenn er als ein Ziel der Wissenschaft das Finden einer
zentralen Ursache unserer Existenz ausmacht, zeigen ja auch gerade Forschungen und Ergebnisse
der neuen Zeit, besonders in der Kosmologie und in der Kernphysik. Lange Zeit war in der Physik
das Atom das kleinste vorstellbare Teilchen; doch gab es eben sehr unterschiedliche Atome, nicht
nur eine Sorte. Inzwischen entdeckte man die Atomteilchen wie Protonen, Neutronen, Elektronen,
ihre Antiteilchen, Mesonen, Neutrinos usw, ein wahrer Elementarteilchenzoo. Das war aber noch
immer nicht die gemeinsame Ursache. Es ging weiter; es kamen die Quarks dazu, die Gluonen,
man spricht von Gravitonen; inzwischen ist man bei den strings angelangt; strings mit
unterschiedlichen Energiepackungen, die wiederum entscheidend seien, welche Elementarteilchen
sich daraus bilden würden. Eine Stringtheorie entstand als Basis eines ‘eleganten Universums’.
In der Kosmologie anerkennt man schon lange, daß unser Universum einen Anfang hatte, einen
Anfang von Raum und Zeit; vielleicht in einem Urknall. Doch warum kam es zu einem Urknall, zu
einem Anfang; warum bildeten sich Wasserstoffatomkerne und gleichzeitig Bedingungen, die
deren Fähigkeiten, sich aufzubauen zu allem, was existiert, das entsprechende Umfeld gaben? Und
warum und woher hatten sie diese Fähigkeiten? Gott Zufall? Und warum hat dieser ‘Urknall’
gerade all die Merkmale erfüllt, die ein Universum ermöglichten, das wiederum die unzähligen
Bedingungen erfüllen mußte, um so zu werden, wie es ist. Mathematisch gesehen, ist es äußerst
unwahrscheinlich, ja eigentlich unmöglich, daß wir existieren; dennoch fällt es mir schwer, an
unserer Existenz zu zweifeln oder sie nur als virtuell anzusehen.
Die Bibel sagt nichts über Gottes Vorgehensweise bei der Schöpfung; der Schöpfungsbericht ist
keine wissenschaftliche Darstellung von Vorgängen, sondern gleichsam eine Beschreibung in einer
anderen ‘Sprache’; evolutionäre Vorgänge sind unbestreitbar; doch warum sollte Gott nicht solche
evolutionären Vorgänge gebraucht, in Gang gesetzt haben? Ohne in die Gefahr geraten zu wollen,
selbst die ‘Sprachen’ zu vermengen, weise ich nur darauf hin, daß es zum Beispiel heißt: ‘Und Gott
sprach: die Erde bringe hervor’ oder ‘lasse sprossen’; also gab Gott der Erde die Fähigkeit, seinem
Willen gemäß ‘hervorzubringen’! Wie denn? Durch Evolution? Die Bibel sagt es nicht, schließt
aber offensichtlich solche Dinge auch nicht aus; wie immer die Mittel waren, so ist nach der Bibel
doch Gott die letzte Ursache.
Wie steht es mit dem Gott Zufall? Er müßte ein hochintelligenter Gott sein, um überhaupt ein
Universum zustande zu bringen, das all die Bedingungen und Voraussetzungen unseres eigenen
erfüllt; dazu muß er noch mit einem Gesetz klarkommen, das nun wirklich im ganzen All bis
hinein in die letzte Kinderstube regiert: mit dem Gesetz der Entropie. Der zweite Hauptsatz der
Thermodynamik gilt universal; überall laufen Prozesse von selbst ab nur in Richtung einer
Vermehrung der Entropie. Will man die Entropie verringern, vermindern, muß man Energie
aufwenden, um sozusagen höher geordnete Systeme zu schaffen. Die Evolution bildet per
definitionem höher geordnete Systeme. Wie überwindet Gott Zufall die Entropie?
Von dem Logos Gottes, dem Christus, sagt die Schrift:‘Alles wurde durch dasselbe, und ohne
dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden war’ (Joh. 1:3) ‘Denn in ihm ist alles in den
Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare....alles ist durch
ihn...geschaffen’ (Kol. 1:16). Auch hier wird nicht gesagt, wie die Schöpfung vonstatten ging; es
wird lediglich die gemeinsame Ursache alles Existierenden genannt, eine Ursache, umfassend und
ausreichend.
Doch wenn ich einwende: Wunder dürfen nicht sein!? Wie steht es dann mit dem ‘Zufall’ als
gemeinsamer Ursache? Ist diese Ursache umfassend und ausreichend? Ist sie als Ursache größer
als das Ergebnis? Meines Erachtens ist der Zufall als Ursache ein viel größeres Glaubenswunder!

Unsere Existenz selbst und die unseres Universums, ja die Existenz jeder Galaxie bis hin zu jedem
Gänseblümchen – ein Wunder des Zufalls? Ja, dann wirklich ein Wunder! Doch Wunder dürfen
nicht sein in wissenschaftlichen Theorien, wurde gesagt; man nimmt sie aber ungehemmt als
Grundlage des ganzen Gedankengebäudes.
Wahrlich, man muß nicht an Gott glauben; man kann auch ohne Gott leben; das beweisen täglich
Millionen. Du kannst auch den Zufall in die Rolle Gottes setzen; glaube an den Gott Zufall, wenn
er dir überzeugender erscheint. Doch sei Dir wenigstens Deines ‘Glaubens’ bewußt! Welcher
Glaube jedoch mehr oder weniger an echter Substanz aufzuweisen hat, das muß jeder für sich
s e l b s t entscheiden!

von Gerd B. - am 21.07.2017 13:47
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.