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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
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muemike, SteWi, thegray, myexcalibur, Manuel., der_magus, actimell, Reinhold Schebler, Jens Schacherl, Max E., 1500GT

Leistungssteigerung durch fünfte Zelle bei IO- Florenz

Startbeitrag von muemike am 09.03.2009 18:03

Das Problem dabei ist. Sobald ich die Nennspannung von 48V auf 60V erhöhe, geht der Controller auf Störung, lässt sich sobald man wieder auf 48V zurückgeht in Betrieb nehmen. Ich gebe aber noch nicht auf und Bastle eine 3,3V 15Ah starke 123 ähnliche (aus Segway) LiFe hinein, in der Hoffnung das Teil funzt und fährt dabei auch schneller. Aber nein- wieder nichts. 3 Stunden Basteln für die Katz.:hot:

Die ursprüngliche Idee dahinter war eine optionale Leistungssteigerung die nur bei Bedarf angeschlossen wird.
Ein Rema Stecker wird einfach vor dem Automaten also dem Pluskabel von der Batterie unter der Sitzbank montiert und - kurzgeschlossen. Somit ist alles beim alten. Wenn man aber jetzt 11,1V Lithium Polymer Zellen mit einer Leistung von ca. 20-30Ah dazwischenhängt hat man eine sehr leichte fünfte Zelle die man ohne Probleme mitnehmen und in meinem Falle am ALC 8500 wieder aufladen kann. Eine orig. 12V,46Ah Silizium bringt nur Fett und Platzprobleme.

Ich hoffe ihr könnt mir ein paar gute Tipps dazu geben.

Stromige Grüsse aus Österreich

muemike

Die 50 interessantesten Antworten:

Hallo!
Da ist anscheinend eine Überspannungsüberwachung drin...
Üblicherweise gehen die Dinger ja bis 65V; Dann Zereist ses sehr schnell...
Es bliebe Dir die möglichkeit einen Prüfung:
unterbrich die 48V; häng ein Varables Netzteil 0-12V- 10A dazwischen...
Bock auf und lass laufen;
Dreh die Spannung hoch wie lange er es packt...
Brauchst los ein Voltmeter Parallel schalten...
Stromquelle:
Effntuell ein Dimmer+ Hallogenlampentravo+ Gleichrichter+ Kondensator...
Tschau
Reinhold


von Reinhold Schebler - am 09.03.2009 18:13
Das habe ich anscheinend schlecht formuliert. Wenn ich kümmerliche 3,3 Volt zusätzlich draufhänge ist es dem Controller schon zu viel. Kurz- der selbe Effekt wie bei 12V.

von muemike - am 09.03.2009 20:35
Da wirst du mit dem Zuschalten des Zusatzakkus wohl warten müssen, bis die nominale Akkuspannung in den Keller geht. Das ganze ist doch als Reserve"tank"gedacht, oder zur Geschwindigkeitserhöhung?

Gruss
Olaf


von Max E. - am 10.03.2009 08:19
Es wäre eigentlich gedacht um die Geschwindigkeit zu steigern. Hat man die Möglichkeit den Regler auf eine höhere Nennspannung auszulegen?

Servus
Mike

von muemike - am 10.03.2009 08:41
Hallo!

Also als erstes würde ich den Controller mal vorsichtig öffnen und Bilder, am Besten auch Makroaufnahmen machen damit man sehen kann, ob irgendwo Parallelen zu anderen Controllern da sind.

Denke mal es wird wie bei meinem alten Controller ein PIC oder ein Atmel oder ähnliches verbaut sein, der an einem Pin die Spannung zur Kontrolle aufnimmt. Mit einem Spannungsteiler sollte da eventuell schon einiges möglich sein.
Aber wie gesagt, ohne Bilder bzw. Infos zu den verwendeten Bauteilen wirds schwierig.

mfg Christian

von myexcalibur - am 10.03.2009 10:39
Die Bilder wären gemacht. Leider check ich nicht wie man die Bilder hier darstellt.
Wäre es möglich dir die Bilder per email zu schicken? Ich würde die Bilder hier am liebsten jedermann zugänglich machen um die Resonanz zu erhöhen, aber leider hab ich keinen blassn Schimmer davon.:confused:

mfg
Mike

von muemike - am 10.03.2009 17:13
Hallo muemike,

Bilder kannst Du hier einstellen, in dem Du sie erst bei einem der zahlreichen kostenlosen Bilderdienste z.B. [www.bilder-hosting.de] hochlädst, und dann hier verlinkst.
Das Verlinken geht ganz einfach mit der "Bild einfügen"-Schaltfläche in der Toolbar (Icon = die Berggipfel mit roter Sonne drüber).

Der io-Florenz ist in Deutschland wenig bekannt, und es scheint momentan nicht mal einen brauchbaren io-Händler mit Webseite hier zu geben, also bin ich etwas neugierig :D:
Was kostet denn die Li-Version des Florenz in Österreich?
Hat der Li-Akku ein Batteriemanagement?
Wie ist die Reichweite, und die allgemeine Qualität des Florenz?

Wäre nett, wenn Du mal ein paar Sätze zu Deinem Roller schreiben könntest :spos:
(am besten in einem neuen Thread).

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 11.03.2009 06:47
















von muemike - am 11.03.2009 11:12


von muemike - am 11.03.2009 22:00


von muemike - am 11.03.2009 22:03


von muemike - am 11.03.2009 22:04


von muemike - am 11.03.2009 22:07


von muemike - am 11.03.2009 22:08


von muemike - am 11.03.2009 22:10


von muemike - am 11.03.2009 22:11


von muemike - am 11.03.2009 22:12
Naa - die Kondensatoren sind schon mal nur bis 63V. - offiziell
Und da die Bleier bei tiefen Temp. bis 15V Geladen werden, wird das Teil Schaltungstechnisch dann an der Grenze sein dann haste schon mal bei 5 Blocks das Problem der Gesamtspannung im Leerlauf.



von thegray - am 14.03.2009 00:02
Kein Blitz; mehr Licht dadurch kürzere Belichtungszeit; und etwas mehr Abstand so ist keine Schärfe da.

von thegray - am 14.03.2009 00:06


von muemike - am 18.03.2009 18:41


von muemike - am 18.03.2009 18:44


von muemike - am 18.03.2009 18:45


von muemike - am 18.03.2009 18:47


von muemike - am 18.03.2009 18:48


von muemike - am 18.03.2009 18:50


von muemike - am 18.03.2009 18:52


von muemike - am 18.03.2009 18:54


von muemike - am 18.03.2009 18:55
Da geht ein graues Kabel auf die Platine (Ucc-L steht da), daneben sind 3 dicke Widerstände, die zunächst einmal einmal für einen Spannungsabfall sorgen sollen, bevor über die 2 Transistoren, ein paar weitere Bauteile und den 7805 die Spannung auf die internen 5V für Hallsensoren und Throttle herunter geregelt wird.

Theorie (ohne Gewähr):
Das graue Kabel wird über das Zündschloss mit Spannung versorgt, ich gehe mal von den vollen 48V aus. Ein Versuch wäre das Vorschalten eines weiteren Widerstandes. Laut Endless-Sphere - Forum gönnen sich diese Controller zumeist um die 65mA. Um einen zusätzlichen Spannungsabfall von 12V zu erzeugen, der die zusätzliche Batterie kompensiert, muß demnach ein Widerstand 180 Ohm zusätzlich eingebaut werden, vorsichtshalber sollte man mal mit 220Ohm anfangen. Mit viel Glück läuft es dann.
Was nicht mehr funktionieren wird, ist die Abschaltung bei leeren Batterien, hier wären noch weitere Modifikationen notwendig.

Zusätzliche Infos findet man im Endless-Sphere - Forum bei den Controller-Modifikationen.

von SteWi - am 18.03.2009 20:01
@ SteWi

Vielen Dank erstmal für deinen Tip.
Wie in deiner Anleitung beschrieben, habe ich einen 2 Watt Kohleschichtwiederstand mit 220 Ohm in das graue Kabel ``gehängt``.
Anschließend schloss ich 3.3V zusätzlich zu meinen 4 Bleiern dazu. Die Reaktion darauf war wie wenn ich nichts geändert hätte. Die Spannungsanzeige war kurz aktiv und nach 1 Sekunde hat der Regler abgeschaltet.
Mit den orig. 4 x Blei lief plötzlich auch nichts mehr. Die Spannungsanzeige blieb zwar da, aber Gas wollte er nicht mehr annehmen. Erst als ich den Wiederstand wieder entfernt hatte funzte das Teil wieder.
Auch nahm ich diese Aktion zum Anlass den Ruhestrom meines Controllers beim grauen Kabel zu Messen. 58 mAh gönnt sich der. Steigt leicht auf über 70 mAh beim Gasgeben.

Trotzdem Danke für deinen Tip, vielleicht hast du ja noch einen anderen Vorschlag?

Mike

von muemike - am 19.03.2009 15:45
Dann mißt der Controller wahrscheinlich über die "fette" 48V-Zuführung die Batteriespannung oder eine weitere Leitung. Mit dem Schaltungsteil habe ich mich aber noch nie befaßt, also kann ich zu den diesbezüglichen Modifikationen leider nichts sagen.
Das mit dem Widerstand und 4x12V nichts lief, ist "normal". Der Schaltungsteil, der die 5V aus dem grauen Kabel heraus erzeugt, benötigt halt eine Mindestmenge an "Saft".
Empfehlen würde ich das endless-sphere - Forum. Die Jungs dort modifizieren ihre Controller in alle Richtungen (Spannungen rauf und runter), bis hin zur Anschlußmöglichkeit eines Cycle Analysts.
Den Widerstand mal nicht wegschmeißen, den wirst Du bei einer Spannungshochsetzung dort wieder benötigen, wo Du ihn jetzt eingesetzt hattest.

von SteWi - am 19.03.2009 18:54
Hallo!

Besteht vielleicht die Möglichkeit die 48 Volt Versorungsspannung auf der Platine des Controllers zu verfolgen? Ich gehe auch mal davon aus, das die Spannung über einen Eingangspin an dem IC gemessen wird. Sollte man diese jetzt über einen Spannungsteiler verändern, wäre es eventuell möglich, dem Controller eine andere Spannung vorzugaukeln ohne das er direkt in Störung geht.

mfg Christian

von myexcalibur - am 22.03.2009 03:52
Hi Muemike,
bei dem Controller kann ich dir leider nicht helfen, jedoch habe ich den Anzug und die Geschwindigkeit durch ein kleines Potentiometer erhöhen können. Zwar "nur" um 5km/h laut Tacho, aber der Anzug ist viel besser. Beim 1500GT sitzt es unter der kleinen Abdeckung im Helmfach, vielleicht auch bei der Florenz?



von 1500GT - am 23.03.2009 16:03
Habe heute nochmals ein paar Sachen ergoogelt. Wahrscheinlich wird die Spannungsdetektion doch über die graue dünne Leitung abgewickelt. Zu dem Controllertyp gibt es im ES-Forum durchaus einiges zu lesen.
Was man probieren kann (ohne Gewähr und alles): Schaltungstechnisch dafür sorgen, dass die graue Leitung, der DC-Konverter usw. auch weiterhin nur von den 4 Batterien versorgt werden. Die 5. Batterie hängt man dann so rein, dass nur die fette +Leitung zum Controller darüber versorgt wird. Das ergibt allerdings eine asymmetrische Batteriebelastung.
Abraten würde ich aber trotzdem davon: laut Photos von Deinem Controller sind bei den Kondensatoren nur 63V-Typen verbaut. Bei einer zusätzlichen Batterie gehen die ob kurz oder lang hoch. Die Dimensionierung halte ich schon so für fahrlässig genug. Der Impuls, wenn mal die Batterie ab- und wieder angeklemmt wird, ist recht heftig.
Und die sehen auch nicht nach 105° - Typen aus. Die gehören also erstmal gewechselt, bevor man es mit Spannungserhöhungen probiert.

Da es sich um einen Infineon-Chip im Controller halten, kann die maximale Geschwindigkeit per Software auf 120% hochgejubelt werden. Unter der Suche nach " "Infineon Controller Technical" xc846 " ist auf dem 3. Link ein nettes Dokument herunterladbar, das alle möglichen Modifikationen bis hin zum regenerativen Bremsen aufzeigt. Insbesondere spannend das serielle Interface und die Links zur Programmiersoftware.

von SteWi - am 23.03.2009 17:25
Hi

Vielen Dank für die Infos SteWI. Habe alles notwendige ergoogelt und werde demnächst meinen Regler etwas gutes tun.
Halte euch natürlich am laufenden.

Bis dann

Mike

von muemike - am 26.03.2009 18:21
Hallo zusammen

Mein Roller läuft jetzt über 55km/h. Der Ratschlag den Controller eine andere Spannung vorzugaukeln hat geholfen. Zur Zeit habe ich eine gebrauchte, ausrangierte und obendrein noch GRATIS USV 12V 38Ah Blei Gel Batterie zusätzlich angeschlossen. Die Beschleunigung ist jetzt so als würde ich mit 4 Zellen mit dem Power Button Beschleunigen. Bei 35 km/h mit rotem Knopf ist die Beschleunigung überdurchschnittlich gut. Fahre jetzt 1 Woche und habe ca. 100km mit der 5ten Zelle zurückgelegt.
Einen Lithium Polymer (4S1P,14,8V, 5Ah) habe ich auch noch reingehängt. Fährt halt dementsprechend schneller. Ich habe alles so gebaut das man mit wenigen Handgriffen den Ursprungszustand wiederherstellen kann, was aber eigentlich nicht notwendig ist, weil ich beim Laden (48V) nicht umstecken muss. Der Stromverbrauch ist jetzt leider viel höher. (zumindest vom Gefühl)
Von der LIPO- Zelle habe ich mir noch 5 Stück bestellt(1 Stück 25 Euronen) damit das ganze auch etwas leichter wird. Ein 4s1p hat unter 500 Gramm. So kommt man hoffentlich auf das Gewicht einer Damen Handtasche und dem Platzbedarf eines Conrad Katalogs.
Vielen Dank an alle und einen besonderen an dem Schwertträger :)

Mike

PS: Mein Moped beschleunigt und fährt schneller als manch seiner stinkenden Artgenossen:cool:




von muemike - am 03.04.2009 10:50
Erinnert sei nochmals an die 63V-Kondensatoren. Die laufen teilweise auf der Spannung aller Batterien! Und die werden sterben, das ist sicher. Gerne beim Anklemmen der Batterie.
Nächstes Problem: die 5AH-Lithiums haben erheblich weniger Kapazität als die Bleier, selbst wenn Du sie auf 10AH verdoppelst, sind die daher deutlich früher leergefahren als die Bleiakkus. Und die Spannungsanzeige im Roller umfasst nur die 4 Bleibatterien. Pro 1AH mit den Lithiums nicht weiter als 1 Kilometer fahren, sonst droht denen Tiefentladung und vorzeitiger Tod.

von SteWi - am 03.04.2009 14:45
@ SteWi

Habe ein schlechtes Gewissen bekommen und habe die betroffenen Kondensatoren gegen 100V getauscht.
Leider dürfte sich ein Fehler eingeschlichen haben. Der Motor läuft jetzt nur mehr langsam und und ohne Kraft. Auch muss er "angedreht" werden damit er überhaupt wegläuft. Ich habe so das Gefühl das es etwas mit den 3 kleinen 104J Kondensatoren unterhalb der Leistungstransistoren zu tun haben könnte. Gibt es da + oder minus? es sind auch 250V Typen weil der Händler nichts anderes gehabt hat.
Hier ein Bild ohne die 63V Kondensatoren:




Da ist er schon fertig:




Wäre für jeden Tipp sehr dankbar


Für alle die das Interessiert:
gemessen am Haupständer, also im Leerlauf

1022 m/min bei 60V (61,31 km/h)
822 m/min bei 48V (49,31 km/h)

Jetzt geht null komma nix:cheers:

Muss das Bier jetzt selber Tragen:





von muemike - am 07.04.2009 09:25
Bei den kleinen (Folien-)Kondensatoren gibt es keine Polung. Lediglich bei den Elektrolytkondensatoren und Tantalperlen. Hätten die 104er-Kondensatoren wirklich gewechselt werden müssen?

Aufgefallen ist mir folgendes an Deinen Bildern:

Die "Kondensatordeckel": der 4er-Block ist recht nahe am Gehäuse. Der "Deckel" der Kondensatoren ist mit einem der Anschlußbeinchen verbunden. Das kann daher zwischen Kondensator-Controllergehäuse-Wärmeübergang der FET-Reihe ("Transistorreihe") zu unschönen Kurzschlüssen kommen. Das gilt auch für den stehenden Kondensator. Hier evtl. noch Isolierband draufpacken. Wenn alles läuft, sollten die Kondensatoren fixiert werden (z.B. Heißkleber).
Dann sehe ich bei den Anschlüssen für die 3 Motorphasen noch 3 kleine Elkos - sind die auch schon getauscht?

Nun zu Fehlersuche:
Von den Sympthomen deutet etwas darauf hin, dass wahrscheinlich eine Motorphase nicht so richtig will (oder ein Hallsensorkontakt, wenn "angedreht" werden muß) oder grundsätzlich noch ein anderer Fehler vorliegt.

Checkliste:
- alle Lötstellen nochmals überprüfen, eventuell nachlöten
- Kondensatoren sind richtig herum gepolt
- gibt es vielleicht einen Lötklecks irgendwo, oder bist Du mit dem Lötkolben abgerutscht und hast eines der kleinen Bauteile verschoben oder teilweise entlötet?
- da nicht auszuschließen ist, dass beim Auslöten eines alten Kondensators evtl. eine Durchkontaktierung (so kleine Metallröhrchen, die die oberen Leiterbahnen der Platine mit den unteren verbinden) flüchtig geworden ist, sollten die Kondensatoren dort, wo auch auf der Platinenoberseite eine Leiterbahn verläuft, auch noch angelötet werden.
- Platine von unten gegen das Gehäuse elektrisch isolieren, damit die während der Fahrt nicht mit den Lötkontakten dagegen schlägt
- Verbindungen des Controllers zu den Hallsensoren und dem Gasgriff prüfen; zwischen rot und schwarz an den Steckern sollten ca. 5V (knapp darunter) anliegen. Eventuell sind beim Zusammenbau aber auch Stecker verrutscht




von SteWi - am 07.04.2009 11:48
Hallo

Habe den Fehler gefunden! Der Stecker (im Stecker) einer Phase ist dummerweise zurückgeruscht und hat keinen Kontakt gehabt.
Die Kondensatoren habe ich auch noch sicher mit Heisskleiber vergossen.

Vielen Dank
Mike

von muemike - am 08.04.2009 21:40
Mal was anderes hat das Teil eine 25 Mofazulassung?

Weil wenn nicht, hast du mal von der "Optimierung" mal abgesehen, einen Lapsus - so ein Fahrradanhänger ist nicht zulässig!

von thegray - am 09.04.2009 10:21
@ thegray

Wenn das Moped eine 25 km/h Zulassung haben würde, musste man einen Elektrischen Stuhl draufmachen um das zensierte Fahrgefühl zu kompensieren. Auch mit 42 km/h (GPS) haut's einem nicht gerade von den Socken.
Der "Bierfreund" hängt ja auch nicht ständig dran, und wenn dann auch nur so lange es denn sein muss.

Mike

von muemike - am 10.04.2009 18:13
Moped fährt laut GPS nur 51 km/h mit der fünften Zelle. :rolleyes:
Zum Jux habe ich auch noch ne 6te drangehängt im Leerlauf laufen lassen und festgestellt das da noch was geht.
Die verwendeten 18 Leistungstransistoren im Regler haben die Bezeichnung 75NF75 und haben laut Datenblatt 80Ah Dauerstrom bei 25 C und 70Ah bei 100 C. Drain source voltage:confused: ist 75V
Der vom Hersteller verwendete 60 Ampere Automat unter der Sitzbank hat noch kein einziges mal ausgelöst. Also gehe ich davon aus das ich auch durch die fünfte Zelle noch nicht an die Grenzen des Reglers gekommen bin.
Hier ein Rechenspiel:
Hersteller gibt an 2,2kw bürstenloser Antrieb, 3500 Watt mit Power Button.
Schöne Zahlen...
48V x 60A= 2880 Watt 60V x 60A= 3600 Watt
48V x 70A= 3360 Watt 60V x 70A= 4200 Watt
48V x 73A= 3504 Watt 60V x 73A= 4380 Watt
48V x 80A= 3840 Watt 60V x 80A= 4800 Watt

Wie der Hersteller auf die 3,5 KW mit Power Button kommt ist mir somit ein Rätsel, weil die Verluste von ich nehme an 20% auch noch nicht berücksichtigt sind.

Frohe Ostern

Mike

von muemike - am 11.04.2009 09:25
Jaja, Hersteller, Datenblätter und die Realität :angry:

Lass es mal bei 5 Batterien / 60V und wende (auf eigene Gefahr) den Shuntmod an. Im Controller sind links außen 3 "Drahtbrücken", das sind die Shunts (Widerstände). Über deren Widerstand fällt eine Spannung ab und der Controller "errechnet" damit die aktuelle Amperebelastung. Wenn nun der Widerstand der Shunts etwas kleiner wäre ...

Lösung: ungefähr 3mm einer Drahtbrücke etwas (!!!) zusätzlich mit dem Lötkolben verzinnen. Betonung liegt auf ETWAS, schließlich wollen wir nicht so hohe Ströme erlauben, die die FETs zum zum Glühen kommen. Die Drahtbrücken selbst haben ja schon keinen großen Widerstand, von daher sollte man es mit dem zusätzlichen Material auftragen nicht übertreiben.

Ob es wirklich wesentlich mehr Speed bringt, ist fraglich. Der Infinion-Chip scheint ab einer gewissen Drehzahl "abzuregeln", dem ist nur SW-technisch etwas beizukommen.

von SteWi - am 11.04.2009 09:57
Zitat
Der vom Hersteller verwendete 60 Ampere Automat unter der Sitzbank hat noch kein einziges mal ausgelöst.


So in Richtung - nicht erreicht- Da würde ich nichts drauf geben die Automaten haben eine gewollte Trägheit und sind "hier" nicht zur Sicherung des Controllers oder der Transistoren sondern des Fahrzeugs und Erfüllung "irgend" welcher Zulassungsvorschriften.

Und mit einem weiteren 6 PACK gehst du bei voller Leerlaufspanung(Ladeendspannung) über jegliches hinaus was die Transistoren abkönnen.




von thegray - am 11.04.2009 14:06
Hallo muemike,

Da ich mir einen florenz bestellt habe und dieser bald geliefert wird, wollte ich dich fragen wie es dir mit der leistungssteigerung geht? darf ich nachfragen wo aus austria du kommst, und ob du mir helfen könntest den florenz ein bissl zu "richten"? wäre dir echt dankbar.

Gruss aus südl. austria
actimell

von actimell - am 13.05.2009 17:52
Bin zurzeit mit einer neuen fünften Zelle unterwegs. Es handelt sich um einen Lithium Jonen Polymer mit 14,8V Nennspannung mit 30Ah Kapazität. Hat im ebay ¤150,- gekostet. Dieser Hongkong AKKU leistet jedoch nur max. 20Ah dann isser leer und die Freude am Fahren schwindet.
Der Akku besteht aus 6 Stück 14,8V 5Ah Packs für den Modellbau. Die Balancerkabeln wurden einfach auch paralell über eine gebastelte Platine geschaltet und über einen Robbe Equalizer verbunden. Geladen wird das Teil zur Zeit noch mit einem ALC 8500 oder mit einem Netzteil. Habe mit Glück ein Ladegerät in ebay Amerika um Schlappe 20 Dollars neu ersteigert, und werde es hoffentlich auch bekommen. Hat die Grösse eines Notebook- Netzteils und 5Ah Ladeleistung. Komisch ist - es ist wie für mein Projekt gemacht und kostet eigentlich nicht sehr viel. Diese 5te Zelle hat nur 3 kg und ist sehr klein. (16cm Würfel mit einem haufen an Kabeln)
Werde wenn ich mal Zeit habe Fotos reinstellen.

Für alle die es Interessiert:
Das Moped hat eine max. Stromaufnahme von 61,5 Ah. Egal ist auch wenn die Spannung erhöht wurde ist der max. Strom nicht angestiegen.
Der Durchschnittsverbrauch mit meinem 5ten Lipo beträgt ca. 500mAh/km bei normaler Topographie und Fahrweise.
Für alle die es nicht glauben können diese Rechnung:
Lipo war leer nur noch 14,2 Volt Klemmspannung. Bin an diesem Tag ca. 50km am Stück gefahren.
Mit ALC 8500 Aufgeladen: 19Ah Reingeladen-Dann war er wieder voll!





@ actimell

Komme aus der Landeshaupstadt von OÖ. Falls du den Weg nicht scheust und ein paar Seidln verträgst kannst immer kumma.:cheers:

von muemike - am 14.05.2009 20:39
du scheinst ja genug ahnung von dem ganzen zu haben, deswegen:

schreib die einheiten bitte richtig: A != Ah

A ist vergleichbar mit einer geschwindigkeit, während Ah vergleichbar ist mit der zurückgelegten Strecke (die man in dieser bestimmten geschwindigkeit gefahren ist)

Wenn du Ah statt A schreibst, ist das wie, wenn du sagst "ich hab heute ne maximalgeschwindigkeit von 50km erreicht" - totaler blödsinn.

also: der akku hat 30Ah und wird mit 5A geladen. :P

von Manuel. - am 14.05.2009 22:26
:)

Danke für deinen Hinweis. Habe leider beim Schreiben vergessen zu denken.

Fotos vom Akku kommen noch.

Bis dann
Mike

von muemike - am 15.05.2009 20:09






Wie man auf den Bildern erkennen kann handelt es sich beim ersten um einen 12V 40Ah AGM Bleiakku den ich zum Testen mit einem tollen Ctek XS7000 Charger mit 7A Ladesleistung im Betrieb hatte.
Das zweite ist schon der Lipo mit angeschlossenem Balancer und im Hintergrund ein ALC8500 während das Ladevorgangs. So wie der Lipo abgelichtet wurde habe ich ca. ¤150,- dafür hinlegen müssen. Werde noch 4 zusätzliche Packs dranhängen um in etwa die gleiche Kapazität wie von den 46Ah Blei zu erreichen.
Zum Gewicht: 12V 40Ah Blei hat 13,5 Kg
14,8V 30Ah (was er ja nicht wirklich hat- aber günstig) 3Kg

Wenn ich das vorher gewusst hätte würde ich statt eines 4s einen 5s nehmen und die Kapazität etwas genauer hinterfragen.
Also 18,5V wären sich auch noch ausgegeangen.

Bis dann

Mike

von muemike - am 20.05.2009 19:35
wenn ich das hier so richtig verfolge, scheint es keien einfache möglichkeit zu geben die büchse ein wenig zu tunen, schade eigentlich.

von der_magus - am 13.07.2009 10:44
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