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elweb Zweiräder
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
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vor 8 Jahren, 1 Monat
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ManfredPress, SteWi, thegray, antonius956, Manuel., Buggi, Reinhold Schebler, R.M, JB Elektronikdesign, Max E., Dr. Mabuse, muemike

Controller mod - brauche Hilfe!

Startbeitrag von ManfredPress am 07.06.2009 20:00

Hallo!
Ich habe hier in diesem Forum mehr gelesen als gepostet, und dabei bin ich auf einige sehr interessante Beiträge betreffend Controllerumbau gestoßen. Ich besitze einen IO Scooter GT1500, noch mit Bleibatterien 48V/38Ah, denke aber daran auf LiMn oder LIFEPo4 umzurüsten wahrscheinlich auf 60V. Habe erst ca 1000km am Tacho, obwohl der Roller bereits 2006 erstangemeldet wurde. Weil er so langsam ist (40km/h vielleicht), mag niemand aus unserer Familie damit fahren. Heute abends habe ich den Controller einmal freigelegt und fotogrfiert. Vielleicht kennt jemand den Controller, dann kann ich weiter googeln oder im ES- Forum gezielt danach suchen.
Bevor ich auf einen Kelly-Controller (z.B.KBL72151 24-72V/150A/75A Dauer) umsteige, möchte ich versuchen den originalen zu mehr Spannung mind. 60V und mehr Strom zu verhelfen - hab von einem E-max Fahrer gelesen, der seinen 1500W Motor mit bis zu 6000W quält ohne thermische Probleme zu haben!? Wenn das klappen würde, hätte ich das Budget für LIthium Upgrade ;)
Anbei zwei Fotos.


LG, manfred

Antworten:

Hallo

So sehr viel wirst du mit einer höheren Spannung nicht herausholen, die Drehzahl wird durch die maximale Frequenz des Controllers festgelegt, du hast lediglich etwas mehr Leistungsreserven was zu einer 3 bis 4 km/h höheren Endgeschwindigkeit führen wird.

Das ist halt der Nachteil von bürstenlosen Motoren die direkt antreiben, ohne Umprogrammierung des Controllers geht nicht viel, von daher wäre wohl ein anderer Controller die erste Wahl, vorausgesetzt der Motor hält mechanisch die höhere Drehzahl aus.


Gruß

Roman

von R.M - am 07.06.2009 20:21
Hallo Manfred

Wenn Du statt einem vergossenen China Steuergerät einen Kelly nimmst, der ja frei programmierbar ist, und die Spannung erhöhst sollte die Drehzahl zunehmen, da beim Gleichstrommotor die Drehzahl linear zur spannung und das Drehmoment linear zum strom geht.
Du kannst das ausprobieren, indem Du mal z.B. 56V Deinen Controller legst, während er aufgebockt steht, die Drehzal wird dann höher, gegenüber z.B. 52V.
Die andere Möglichkeit wäre ein DC/DC Wandler von 48V auf z.B. 5V/50A, um die Spannung zu erhöhen...
Die üblichen Controller sind für 48V mit 56V Ladeschlußspannung konzepiert. Wenn man einfach einen 5. Akku in Reihe hängt, hat man 70V Ladeendspannung. Da muß man dann vorher nachschauen, welche Spannung die Bauteile vertragen...


Viele Grüße Daniel

von Dr. Mabuse - am 07.06.2009 20:31
Die schwarzen Elkos zeigen 63V, soweit auf dem Foto lesbar. Das setzt das Limit derzeit auf 4 Bleiblöcke.
Bei 5 Blöcken ist schon eine Leerlaufspannung von über 65V vorhanden, das kann dann leicht rauchen.

Also erstmal mit 100V-Typen umrüsten oder gleich einen Kelly- oder einen anderen 60-72V - Controller aus der Bucht schießen.

von SteWi - am 07.06.2009 20:50
Elkos auf 100V Typen tauschen ist schon klar! Aber wenn es sonst noch weitere Änderungen wären ....?

von ManfredPress - am 07.06.2009 20:59
Der DC/DC Wandler für Licht etc wird das vielleicht auch nicht aushalten, da dieser ja auch nur die 4 Blöcke erwartet.

von Manuel. - am 07.06.2009 21:21
Hallo

Du vergisst nur eins, das ist kein Gleichstrommotor sondern ein Drehstrommotor, der Controller erzeugt aus der Gleichspannung ein Drehfeld und die Drehzahl hängt von der Frequenz des Drehfelds ab, von daher ist die Maximalfrequenz des Controllers für die Maximaldrehzahl verantwortlich.

Gruß

Roman

von R.M - am 07.06.2009 22:31
Für den Europäischen Markt wird oft per Jumper die Geschwindigkeit auf 25 oder 45 km/h begrenzt. Bei meinem EMAX brachte eine Spannungserhöhung von nur 7.2Volt und Abziehen des Jumpers ca. 60 km/h.

Durch kluges Verdrahten des Boostpacks bekam der DCDC und auch die Spannungsanzeige im Cockpit weiterhin ihre 48V.
Ausserdem brauchte ich auch keine Elkos tauschen, weil die 7 Volt mehr noch im gruenen Bereich waren.

Gruss
Olaf


von Max E. - am 08.06.2009 12:12
Hallo Manfred,

will ja nicht ungemütlich sein, aber du weißt schon, dass du dann ohne Versicherungsschutz etc. unterwegs bist.
Nebenbei behauptet IO ja, dass der Controller in der Steiermark nach IO-Vorgaben produziert wird. Eventuell kannst du ja auch von dort Aussagen über die Tuning-Möglichkeiten bekommen.

von antonius956 - am 08.06.2009 13:22
ist es nicht so, dass man den versicherungsschutz erst verliert, wenn man die maximalgeschwindigkeit von 45km/h überschreitet, auf die der roller ja klassifiziert wurde?
wenn du 40 fährst hast du doch also noch 5km/h spielraum. je nach tachogenauigkeit auch 10km/h spielraum bis zu den 45...

von Manuel. - am 08.06.2009 13:36
Sorry, nein!
Der Versicherungsschutz ist weg, wenn Modifikationen am Fahrzeug durchgeführt werden, die es erlauben die typengeprüfte und zugelassene Geschwindigkeit zu überschreiten. Die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit ist hier nicht maßgeblich. Und mit 6000 W sind in etwa 100 -110 kmh möglich.
Wie der genaue Gesetzestext lautet weiß ich zwar auch nicht, und auch nicht, wie die Auslegungen in D und A unterschiedlich sind, aber die Versicherungen sagen auf jeden Fall einmal: "Kein Versicherungsschutz!" und dann kann man ja einen Prozess führen.

von antonius956 - am 08.06.2009 13:43
Zitat
Nebenbei behauptet IO ja, dass der Controller in der Steiermark nach IO-Vorgaben produziert wird

Stimmt nicht ganz, soviel ich weiß werden die Ladegeräte für IO in Österreich produziert/modifiziert.
Also nach einem Telefonat mit Herrn Peter Nejedly (Inhaber von der Fa. Scooterman - vertreibt auch die IO Scooter), lässt sich bei meinem Controller eher nichts so leicht modifizieren, um bis ca. 55 oder max. 60km/h zu kommen. Es gab eine Controller Serie mit einem Poti an einem Kabel angeschlossen, damit ließ sich die Höchstgeschwindigkeit um etwa 5 - 10 km/h erhöhen. Die neuesten haben dieses Feature leider auch nicht mehr.
Er rät mir daher auch eher zu einem Fremdcontroller a la Kelly - sind auch nicht viel teurer wie Original-Controller der Fa. IO Scooter!
Da gibt es einige , die in Frage kommen:
KBL72101,24-72V,100A,BLDC Controller/With Regen
oder den stärkeren: KBL72151,24-72V,150A,BLDC Controller/With Regen
Welchen würdet ihr mir empfehlen?
lg, Manfred

von ManfredPress - am 08.06.2009 16:39
Ich weiß es ja auch nicht sicher, aber ich hab ein Zitat eines gewissen "IO Bernd" gelesen:

IO ist in Brunn/Geb nahe Wien zu Hause wo entwickelt wird,
Ladegeräte und Steuerelektronik kommen aus der Steiermark

Und produziert wird in einem eigenen Werk in China (Linhai 4 std von Shanghai) gehört IO Österreich und der Werksleiter ist Österreicher.

Und dieser IO Bernd soll gerüchteweise zu IO gehören.



von antonius956 - am 08.06.2009 17:05
Zitat
Der Versicherungsschutz ist weg, wenn Modifikationen am Fahrzeug durchgeführt werden, die es erlauben die typengeprüfte und zugelassene Geschwindigkeit zu überschreiten.
ich rede auch nicht von überschreiten. wenn in den coc papieren eine geprüfte geschwindigkeit von 45km/h drinsteht, der roller aber von sich aus im leerlauf auf 40km/h kommt, kann man doch die akkus so gestalten, dass der roller auch die maximalgeschwindigkeit laut papieren erreicht. meinetwegen auch einen kurzschluss in der steuerung beseitigen.

von Manuel. - am 08.06.2009 18:19
In D ist und bleibt der Roller versichert, auch wenn er getunt wurde oder "aus Versehen" zu schnell läuft. Da gibt es ein paar Threads zu in der rollertuningpage (ist aber ein Benzinerforum). Und das ist auch gut so, denn als Unfallgegner eines 16jährigen mit hochgezüchteter Maschine will man ja auch Geld sehen.
Es ist der Versicherung aber unbenommen, einen Anteil vom Rennfahrer aufgrund des Tunings zurück zu fordern, aber erstmal ist sie in der Zahlpflicht.
Schlimmer sind die übrigen Auswirkungen wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, wenn man denn erwischt wird. Fällt man nicht mehr unter die Kategorie Jugendlicher, wird es schnell sehr teuer, fahren ohne BE ist da noch harmlos gegen.

Nun zur Tuningtechnik:
Die Drehstromer sind in der Tat auch durch die Geschwindigkeit des Drehfeldes behindert. Da kann man nicht viel dran machen. Ein bischen geht schon, aber nicht über die Spannung, sondern über die Stromstärke. Auf dem Photo links oben sind zwei Drahtbrücken = Shunts. Über die wird die Stromstärke gemessen. Wenn man einen kleinen (!) Teil der Shunts zusätzlich etwas (!) verzinnt, sinkt deren Widerstand und somit auch der Spannungsabfall bei großen Stromstärken. Zuviel ist nicht gut, irgendwann mögen die Mosfets nicht mehr und geben Rauchzeichen ab.

Wenn es ein Infineon-Controllerchip ist, ließe der sich auch über ein Selbstbau-Interface etwas beinflußen, so ca. 20% Drehzahl sollen angeblich drin sein. Näheres dazu im ES-Forum. Das habe ich aber auch noch nicht gemacht, und ob sich die Arbeit lohnt ...?

Ein programmierbarer Kelly scheint mir trotz des Preises noch die erste Wahl zu sein.

von SteWi - am 08.06.2009 20:03
So, hab heute eine 5. Batterie 12V/25Ah, die ich noch herumstehen hatte, im Helmfach untergebracht. Vorher habe ich im Controller die drei 1000uF Kondensatoren auf 100V Typen getauscht und die Shunts ein ganz wenig mit Lötzinn verdickt (vielleicht 2 Zehntelmillimeter auf einer Länge von 2 cm). Bei der anschließenden Probefahrt bemerkte ich, bei Erreichen einer lauwarmen Controllergehäuse Temperatur, dass der Antrieb plötzlich Aussetzer bekam, die aber nach ein paar Sekunden (musste nicht einmal stehen bleiben) wieder verschwanden (ich tippe auf ein Hitzeproblem, es hatte heute nahe 30°C). Beim nachhausekommen, vor dem Gartentor, wo ich aus dem Stand etwas bergauf wegfahren wollte, hörte ich ein leises Geräusch aus dem Controller oder Motor, als wie wenn etwas platzen würde und seither geht nichts mehr. Nur die Spannungsanzeige funktioniert, wie auch das Relais im Controller kann man umschalten hören. Motor dürfte normalerweise keinen Schaden genommen haben, Sicherung scheidet aus (hab ich jetzt keine drinnen), der Leitungsschutzschalter 16A ist ebenfalls on, ich tippe auf die FET's.
Kann ich mit dem Ohmmeter direkt an den Controller-Motor-Anschlüssen messen? Möglicherweise sind ein oder mehrere FET's gegangen.
Dann werde ich wohl auf 4110 FET's umrüsten müssen.
Diese Aussetzer im Fahrbetrieb, bei heißem Wetter, habe ich auch schon früher mit 4 Zellen bemerkt, ist das eine Schutzschaltung im Controller oder im Motor?

Manfred

von ManfredPress - am 15.06.2009 19:22
2cm auf den Shunts ist schon eine Menge, und das noch bei gleichzeitiger Spannungserhöhung... Hat es wenigstens etwas gebracht, als der Roller noch funktionierte?

Aber mal folgende Hinweise:
Neben den "fetten" Elektrolytkondensatoren von 1000uF gibt es noch ein paar kleinere, die auch gewechselt werden müssen.
Thermische Sicherung: ist mir bei den Standard-Controllern und dem Motor noch nicht untergekommen, ist aber nicht auszuschließen. Beim Motor müßten neben den 3 dicken Phasen und den 5 Leitungen für die Hallsensoren dann noch weitere (zwei?) Leitungen zu sehen sein. Sollte im Controller eine Temperaturüberwachung sein, dann sollte ein Bauteil mit einer weißen Platinenbeschriftung "NTC" oder "PTC" vorhanden sein.
Wenn der Controller schon vorher mal Aussetzer bei Temperatur produziert haben, hatte er ggf. einen Vorschaden (schlechte Lötstelle ?)

Platzgeräusche könnten folgende Ursachen haben:
- Kondensator falsch herum eingebaut
- einer der anderen Kondensatoren ist hinüber
- die Spannungsreglung für die controllerinterne Stromversorgung ist abgeraucht aufgrund der höheren Eingangsspannung. Diese befindet sich auf der Platine links unten neben den beiden fetten Elkos, bestehend hauptsächlich aus den beiden dicken Widerständen (abgeraucht?) und den Spannungsreglern bzw. Kombination aus Transistor/Spannungsregler. Diese müssen bei ca. 65mA Verbrauch der Controllerschaltung die Differenz von 5V bis zur Batteriespannung verbraten und werden daher gerne heiß
- es könnte einen oder mehrere FETs gerissen haben, dann sollte der Motor aber noch zumindest ruckeln, zumindest wenn man ihn anschiebt

Sollte es der Motor sein, sollte zwischen allen Phasen (im abgekabelten Zustand) jeweils ungefähr der gleiche Widerstandswert gemessen werden können.

Wenn ich es richtig sehe, ist ungefähr vor dem 6. FET von links eine Leuchtdiode, die ggf. Fehlerzustände anzeigen sollte, wenn die interne Spannungsregelung noch funktioniert.
Es hilft also nichts, Controller muß nochmals aufgemacht werden. Wenn nicht einer der Kondensatoren den Geist aufgegeben hat, tippe ich auf die interne Spannungsregelung. Ein Bauteil sollte 7805 beschriftet sein, da sollten dann 5V im Umfeld meßbar sein (bei einem 7812 entsprechend 12V usw., die letzten beiden Ziffern sind entscheidend).


von SteWi - am 16.06.2009 17:02
Danke vorerst an SteWi, dass du versuchst mir zu helfen!
Hab den Controller nochmals geöffnet und gesehen, dass die rote LED leuchtet und die grüne LED blinkt. Offensichtlich ist kein Bauteil irgendwie angeschmort der gar gebrochen, wie es diese FETs manchmal tun.
Die Motor anschlüsse haben ca. 0,7 Ohm zwischen den drei Anschlüssen, scheint also in Ordnung, oder? Der Motor ruckelt nicht einmal. Der Motor hat nur die 3 Phasendrähte und die Hallsensorkabel herausgeführt.
Zitat
Wenn der Controller schon vorher mal Aussetzer bei Temperatur produziert haben, hatte er ggf. einen Vorschaden (schlechte Lötstelle ?)

Ja das hat er bereits seit ich den Scooter besitze, bei Überhitzung pulst der Motor.
Die Kondensatoren scheinen alle in Ordnung zu sein, die kleinen haben entweder 25V bzw. 50 Volt, daher habe ich sie nicht getauscht!
Zitat
die Spannungsreglung für die controllerinterne Stromversorgung ist abgeraucht aufgrund der höheren Eingangsspannung. Diese befindet sich auf der Platine links unten neben den beiden fetten Elkos, bestehend hauptsächlich aus den beiden dicken Widerständen (abgeraucht?) und den Spannungsreglern bzw. Kombination aus Transistor/Spannungsregler.


Die beiden Widerstände schauen gut aus, außer dass sie mit Kleber angepatzt sind, hab hier nichts geändert, da ich den Controller weiterhin nur mit 48V versorgt habe und die 65V nur an den Controller gelegt habe, wie du es dem Forumsmitglied muemike vorgeschlagen hast.
Zitat
tippe ich auf die interne Spannungsregelung. Ein Bauteil sollte 7805 beschriftet sein, da sollten dann 5V im Umfeld meßbar sein



Es gibt einen 24V einen 15V und 5V Spannungsregler. Beschädigung sehe ich keine, kann sie aber erst morgen messen.
Manfred


von ManfredPress - am 16.06.2009 19:39
Hi Manfred

Mein Mitgefühl für deinen zerstörten Controller.
Die Aktion Shunt Wiederstand Auflöten hättest du meiner Ansicht besser timen sollen.

In meinem Fall vertragen die Leistungstransistoren 80 Ampere laut Datenblatt.
Die max. Spannung liegt bei 75 Volt.
Ich habe den max. Strom aus dem Stand beim Beschleunigen gemessen und es hat die 61,5 A nie überschritten.
Auch nicht mit einer 5 Zelle.
Daraus ersichtlich ist das sich der Shunt als eine Art Sicherung sehr zuverlässig gegen eine Selbstzerstörung des Controllers bewährt.
Der Strom kann nicht mehr werden, sehr wohl aber die Spannung und dann steigt die Leistung in Watt. Auch Steigt die Drehzahl des Radnabenmotors, was ja schön ist.

In meinem Fall: (schon mal erwähnt)

4 Zellen= 42km/h
5 Zellen= 52,5km/h
4Zellen+4s Lipo= 55km/h:xcool:
6Zellen= 63 km/h (fast 90V Ladeschlussspannung, schön wärs)

4 Zellen= 48Vx 61,5A= 2952 Watt
5 Zellen= 60Vx 61,5A= 3690 Watt
4 Zellen+4s Lipo= 62,8Vx 61,5= 3862 Watt
6 Zellen= 72Vx 61,5A= 4428 Watt

Bis heute habe ich noch keinen Mut gehabt die Shunt Wiederstände zu Manipulieren.

Noch eine Rechung für Leute die so gut mit dem Lötkolben umgehen können wie der urigella mit seinen Löffeln.



4 Zellen=48Vx80 urigella Ampere=3840 Watt
5 Zellen=60Vx80 urigella Ampere=4800 Watt
4 Zellen+4s Lipo=62,8x80 urigella Ampere=5024Watt
...des wird ma jetzt dann zuviel.


Mit den 4 zelligen urigella kann man Wahrscheinlich Fett Beschleunigen, aber bei 40km/h überholt dich dann der Rückenwind wieder. .
Den Motor schneller Wickeln lassen wäre jetzt angebracht. Aber nicht einfach genug.
Einfach eine 5 Zelle dran ohne urigella Umbau ist meiner Ansicht die komfortabelste Lösung und auch die billigste um schneller zu Fahren und zu Beschleunigen. Auch liegt mein 4Zellen+4s Lithium in diesem Leistungsbereich, nur mit dem grossen Unterschied das der Vortrieb bis 55km/h funktioniert

An die Leute die mir bei meinem Problem zur Seite gestanden haben möchte ich mich noch Bedanken, und habe mein Projekt dadurch erfolgreich ausgeführt.

Was ich noch erwähnen will:

Die Motordrehzahl steigt mit der Spannung was hier immer wieder anders interpretiert wird.
Mein Roller hat einen EC- Motor und die Drehzahl steigt mit der Spannung. Da können hier alle einen Kopfstand machen.
Shunt Mode sollte meiner Meinung nicht empfohlen werden weil es ein grosses Risiko ist das sich unterm Strich einfach nicht lohnt. Ich habe es Glücklicherweise noch nicht gemacht und werde es besser lassen, weil ich glaube das die Qualität jedes einzelnen Mosfets unterschiedlich ist und man deswegen nicht einfach sagen kann, die halten die 80 Ampere schon aus. (in meinem Fall)Noch dazu wenn mann es dann nicht einmal kontrolliert:(

@Manfred
du musst es wieder positiv sehen. Wenn du die Fets nicht geschossen hättest dann wäre es ich gewesen.:cheers: Hast ein Bier gut bei mir
Und alle die was auch noch mit dem kranken Gedanken gespielt haben sind jetzt hoffentlich vernünftig und lassen es lieber bleiben.

Mfg

Mike





von muemike - am 16.06.2009 21:43
Zitat
Wenn du die Fets nicht geschossen hättest dann wäre es ich gewesen.

Ich glaube es noch nicht, dass die FETs geschossen sind, sie weisen weder Brandblasen noch Sprünge im Gehäuse auf, -- muss heute nochmals messen, ob nicht die Spannungsregler defekt sind. EDIT: Hab sie geprüft und sind in Ordnung!!
Wie kann ich die FETs prüfen ohne sie auszulöten???



von ManfredPress - am 17.06.2009 07:44
Auf den neuen Fotos ist ein "interessantes" Detail: der blaue Kasten links neben der Platine, der anscheinend an den Shunts angeschlossen ist. Sieht aus, als wäre das ein Relais z.B. für den "Powermodus". Wenn es das ist, dann würde ich in der Tat darauf tippen, dass die Verzinnungsaktion der Shunts nicht der Auslöser des Defekts ist, also die FETs i.O. sind.
Was helfen könnte, wäre eine Suche im visforvoltage.org mit dem Thema Blink-Codes. Einige der in den USA verkauften Roller hatten die controllerinterne LED ins Armaturenbrett geführt, so dass man dort anhand der Blinkfunktion mögliche Fehlerquellen ermitteln kann.

Weitere mögliche Ursachen außerhalb des Controllers: Seitenständer-Schalter oder Bremslichtschalter (falls die Bremsenbetätigung zum Ausschalten des Motors führen soll). Letzteres ist einfach anhand der leuchtenden oder ebend nicht leuchtenden Bremslichtbirne nachvollziehbar, den Seitenständerschalter (so vorhanden, eigentlich ein Muß) kann man mit dem Ohmmeter beikommen.

Spannungsregler auf der Platine mal nachmessen, ansonsten noch einem Bauteil auf der Platine mit der Bezeichnung F (wie Fuse/Sicherung) suchen.

@muemike
Ansonsten zum Thema Spannungserhöhung = Geschwindigkeitserhöhung. Wenn der Controller tatsächlich kontinuierlich 60A (und nicht nur gepulst) abgibt beim Anfahren bei ca. 50V Batteriespannung, dann sollte schon von Hause aus eine Geschwindigkeit von 45km/h drin sein. Da dem nicht so ist und für die 42km/h im Orginalzustand ca. 1500W reichen (eher weniger), scheint der Controller ab einer gewissen Motordrehzahl auf einen mittleren Verbrauch von ca. 30A abzuregeln.
Das spricht für eine suboptimale Controllerkonfiguration zugunsten der Reichweite.

von SteWi - am 17.06.2009 20:07
Zitat
Auf den neuen Fotos ist ein "interessantes" Detail: der blaue Kasten links neben der Platine, der anscheinend an den Shunts angeschlossen ist.

Das ist das Relais, das mit der Turbotaste geschaltet wird zur kurzfristigen Leistungssteigerung.
Zitat
Weitere mögliche Ursachen außerhalb des Controllers: Seitenständer-Schalter

Lt. Auskunft von einem Techniker von IO gab es den damals noch nicht, scheidet als Fehlerquelle also auch aus. Bremslicht leuchtet nicht, kann es also auch nicht sein.
Die grüne LED blinkt 5mal, dann eine kurze Pause, usw. Der Blinkcode konnte von dem Techniker nicht beantwortet werden. Er meinte, dass eventuell eine Lötstelle defekt sein könnte ....
Manfred

von ManfredPress - am 18.06.2009 14:06
Ich liebe Techniker, die ihre Produkte nicht kennen mangels Dokumentation ...
Wenn es denn ein Crystalite-Controller ist, gelten folgende Error-Codes:

not 100% sure or tested but i think these are the Error Codes:
Indicator light on steady: Normal working
Indicator light on: EABS braking status
Indicator light on for 0.5 second - flash 1 time - off for 1 second: Standby status
Indicator light on for 0.5 second - flash 2 times – off for 1 second: Brake signal
Indicator light on for 0.5 second - flash 3 times – off for 1 second: MOS damage
Indicator light on for 0.5 second - flash 4 times – off for 1 second: Immediate start at high speed protection
Indicator light on for 0.5 second - flash 5 times – off for 1 second: Electric current failure
Indicator light on for 0.5 second - flash 6 times – off for 1 second: Power supply’s low voltage protection
Indicator light on for 0.5 second - flash 7 times – off for 1 second: Hall effect signal failure
Indicator light on for 0.5 second - flash 8 times – off for 1 second: No throttle signal

Bei 5x Blinken: es gibt ein Problem mit der Stromstärke. Daher wäre es vielleicht zur Fehlereingrenzung angebracht, die Verzinnung vom Shunt zu entfernen, wenn das zu schwierig ist, erstmal den verzinnten Shunt entfernen, schauen, ob der Roller dann läuft bei dann natürlich reduzierter Leistung, das Zinn vom Shunt runterschmirgeln und den wieder einlöten.



von SteWi - am 18.06.2009 20:03
Zitat
5 flashes is the shorted highside FET code

Eine Meinung eines Endless-Sphere Mitgliedes zum Blinkcode. Wie könnte ich dies kontrollieren, im ES Forum vermuten sie, es könnten auch die Gatewiderstände und/oder Treiber Schaden genommen haben.

von ManfredPress - am 19.06.2009 14:10
Wenn das der MOSFet-Code ist, dann kann man messen, aber ...
a) der Controller wurde von den Kollegen im ES eindeutig identifiziert? Weil, wenn falscher Controllerchip zugrunde gelegt wird, dann sind auch die Blinkcodes unterschiedlich
b) Datenblatt zu den MOSFets besorgen (google), damit klar ist, welche Anschlüsse Source, Drain usw. sind
c) Eine Messung der Fets ist im eingebauten Zustand meist nicht aussagekräftig. Hier kann man höchstens feststellen, ob von den eingebauten Fetties einer etwas abweicht. Eigentlich hilft nur auslöten aller Fets - und dann könnte man auch gleich neue einsetzen.
d) Gatewiderstände oder Treiber halte ich erstmal nicht für eine Fehlerursache.

Aus den Weiten des Web zur MOSFet-Messung (liest sich noch am brauchbarsten), am spannensten ist Punkt 2 der Liste:

"Am besten lässt ein Mosfet sich im Diodentestbereich eines Multimeters
messen, dort beträgt der Messstrom normalerweise maximal 1mA und die
maximale Spannung etwa 2,5V. Im Widerstandsbereich könnte die Spannung
zu klein sein, so dass der MOSFET nicht durchgesteuert werden kann.

Eine extra Prüfspannung wird nicht benötigt.

1.) alle Pins verbinden, vor allem Gate mit Source, damit das Gate
entladen wird und der MOSFET sperrt.

2.) parasitäre Bodydiode prüfen: Plus des Multimeters an Source, Minus
an Drain, dann sollten 0,3 bis 0,6V zu messen sein, wie bei einer Diode.
Ist die Spnnung 0, hat der MOSFET einen Kurzschluss oder das Gate ist
inzwischen doch aufgeladen.

3.) Plus an Drain, Minus an Source, sollte hochohmig sein, daran
erkennbar, dass das Multimeter seine maximale Spannung anzeigt. Kann
auch im Widerstandsbereich gemessen werden, dann einige Megohm oder
unendlich.

4.) Minuspol bleibt an der Source, mit dem Pluspol das Gate kurz
berühren, damit es geladen wird. Da das Gate Kondensatorverhalten hat,
bleibt es auch geladen, wenn die Messspitze wieder entfernt wird.

5.) dann wieder Pluspol an Drain: es fließt Strom, weil der MOSFET jetzt angesteuert ist, die Spannungsanzeige im Diodenbereich geht fast auf 0.
"




von SteWi - am 19.06.2009 18:22
Zitat
Da dem nicht so ist und für die 42km/h im Orginalzustand ca. 1500W reichen (eher weniger), scheint der Controller ab einer gewissen Motordrehzahl auf einen mittleren Verbrauch von ca. 30A abzuregeln.


Ja diese vorgehensweise kann ich durch eigene Beobachtung an meinem EM2000 sehen.
Ab ca.30-35Km/h kommt die Spannungsanzeige wieder hoch was bedeutet das sich der Strom in den Batt. veringert.

von thegray - am 20.06.2009 01:00
Mit dem Ohmmeter hab ich mal den Widerstand von den eingebauten FETs gemessen und habe genau zwei gefunden, die Durchgang (0 Ohm) zwischen source und drain hatten. Bin gerade am Überlegen ob ich nur die zwei tauschen soll, oder gleich alle gegen 4110 er.

von ManfredPress - am 20.06.2009 14:39
Habe heute die zwei vermeintlichen FETs V11 und V12 getauscht, eigentlich war nur einer defekt, das hab ich erst nach dem Ausbau feststellen können. Das Auslöten war ziemlich schwierig, da die Platine durchkontaktiert ist, und diese beim Auslöten meist mit herausgehen.
Controller funktioniert jetzt wieder wie gewohnt, allerdings betreibe ich ihn wieder mit 4 Batterien also mit 48V. Eines steht fest: ich werde mir in nächster Zeit einen Kelly Controller zulegen.

von ManfredPress - am 24.06.2009 18:37

Glück gehabt Re: Controller mod - brauche Hilfe!

Bravo - Aber überleg dir gleich auch ob bei einer neuanschafung nicht nur Leistung sonderen auch gleich Reku. vorsiehst.

von thegray - am 24.06.2009 19:26
Also es ist Grundsätzlich nicht so, dass bei Drehstrommotoren die Drehzahl nur von der Frequenz abhängt. Das kann jeder bei den Modellbaumotoren nachsehen, die sind alle in U/min pro Volt angegeben. Je mehr Volt desto mehr U/min macht der Motor. Wenn der Controlle allerdings stur bei einer Maximaldrehzahl abregelt hilft das natürlich auch nix, und Du fängst wieder am Anfang an. Die Drehzahlbegrenzung rausnehmen oder anpassen wäre da wohl die beste Methode, wenn man denn wüsste wie...
Würd mich bei meinen auch interessieren, der läuft auch grade so 45kmh, und das ist in der Stadt einfach einen Tick zu langsam.
Bis 50kmh wird ja normalerweise auch toleriert, bei den Stinkern gibts genug, die original so schnell laufen.
Weiss eigentlich jemand, wie das Zulassungstechnisch ist? Alte Roller dürfen ja auch 50 fahren, und die Schwalbe sogar 60 ??? Wenn man sowas bekommen könnte wäre das die optimale Lösung für die Stadt, denn miot 60 ist man grade kein Verkehrshindernis mehr...

von Buggi - am 07.08.2009 20:35
@Buggi
Ähm - ich will dir nichts vorhalten oder besserwissen

Zitat
nicht so, dass bei Drehstrommotoren die Drehzahl nur von der Frequenz abhängt. Das kann jeder bei den Modellbaumotoren nachsehen, die sind alle in U/min pro Volt angegeben. Je mehr Volt desto mehr U/min macht der Motor.


Haste da nicht was verwechselt?!!

U/min pro Volt ist die typische Angabe für Gleichtrommotoren und
Drehstrom ob Syn. oder asyn. zählen nicht dazu.

Natürlich hat du recht wenn du jetzt schreibt DC-Brushless....

Wir Drösseln mal auf , damit auch keiner von uns..
Was heist das - die Bürsten sind für den Komuntator der ist der Polwender der den Rotor doch entsprechend zwangsweise Umpolt.

DCBL heist das die Polwendung ausserhalb und verschleissfrei erfolgt.
Früher zur Positionserkennung mit Halleffekt-Sensoren wie bei deinem Roller.
Weil man beim Modelbau zumeist auf die Genaugkeit auch beim Start verzichten kann und die Kontroller heute mehr Software vertragen kann man es auch aus dem Strom-Spanungsverlauf der Feldspulen ermitteln wie und wo der Rotor grade steht und entsprechend "Polen" (EMK). Auch da ist durch den Drehmoment/Leistungsverlauf nur einen Maximale Drehzahl bei einer Versorgungsspannung möglich. Mal Polzahl des Motors und Feq. des Controllers aussen vor.

Das ist nichts anderes als ein Drehstrom Motor (Synchron) der mit einem Wechselrichter für die Drehzahlregelung versehen wird. Nur das wenn der Stark über sein Nennmoment belastet wird und unsynchron wird schlagartig stehen bleibt. Mit den entsprechenden elektrischen Nebenwirkungen.

Ps. Kannste bei denem IO auch machen mit den Füßen stark gegenstemmen und langsam anfahren und dann noch mehr "Fußbremse" Der Controller merkt spätestens das die asyn-Kurz bevorsteht und wird des wegen (Wenn ich Programierer wäre ) dann abschalten (Selbstschutz).

Und wenn ein Profi hier noch was beizutragen hat oder "schlimmer" mich verbesseren muß bitte - uch ich lerne immer gerne dazu!

von thegray - am 08.08.2009 00:15
Hallo TheGray,

ichhabe mir schon gedacht dass auf die Meldung eine Ansage kommt :p
Viell. habe ich das dewegen geschrieben, weil ich es auch nicht mehr genau zusammenbringe und nun Gelegenheit habe das nachschauen zu müssen. Auf die schnelle hab ich jetzt aber leider nichts gefunden, ausser ein Paper von Microchip. Da kommts aber auch nicht so deutlich raus, daher versuche ich es jetzt mal selbst. Das was inb den Rollern drin ist, nennt sich PMSM, also Permanenterregte Synchronmaschine. Wie der Name schon sagt ist das im Prinzip eine Synchronmaschine, die synchron zu dem an ihr angelegten Drefeld läuft. Die Feinheit ist jetzt, dass das Ding permanenterregt ist, also das Läuferfeld immer die gleiche Feldstärke von sagen wir mal 1,25T aufweist. Die Modellbaumotoren sind genauso aufgebaut, und werden auch als Brushless DC bezeichnet. Bei der richtigen Synchronmaschine wird der Stator und der Rotor von der gleichen Eingangsspannung erregt, es baut sich also ein Feld auf, das proportional zur Eingangsspannung ist. Dadurch fliegt diese in den Gleichungen zur Drehzahl wieder raus, wodurch diese nur von der Frequenz abhängt. Bei der Permanenterregten ist das anders, da das Läufer- oder Rotorfeld immer gleich groß ist, und das Statorfeld aber von der Eingangsspannung abhängt, findet sich diese in der Gleichung zur Drehzahl wieder, und damit ist die Maschine nicht nur Drehfeld, sondern auch Eingangsspannungsabhängig.
Ich suche heute abend nochmal und versuche das zu belegen.
Wenn jetzt jemand meint ich hätte totalen Müll geschrieben (was durchaus sein kann), dann möge er sprechen und versuchen seine Variante zu belegen :D
Also haben wir (hoffentlich!) beide recht, und der Roller lässt sich unter Umständen durch etwas höhere Eingangsspannung schon etwas schneller machen...

von Buggi - am 08.08.2009 08:40

E-Scooter- BASTELBUDE!

Hallo Bastelfreunde!
Also dem Bugi stimme ich zu.
Der BLDC hat nur eine bestimmte Maximaldrehzahl;
Sicherlich liegt die etwas höher ans sie der Regler freigibt.
MEIN bisheriger Wissensstand:
Es gibt Motore unterschiedlicher Polzahl;
Werde diese am gleichen Controller betrieben hat der mit der höheren Polzahl einen grösseren Drehmoment und eine geringere Drehzahl. (Z.B. Baotian 500W: E-Max 1500W)
Der Motor hat auf dem Pol 4 Windungen; mehrere Drähte parallel.
Alle bisher getesteten Controller unterscheiden sich nur geringfügig von der END- Drehzahl.
Z.B. Alte E-Max haben 2 Modi; 25; 45Kmh; über Jumper; manche mit Einstellpoti.
Die Regler haben üblicherweise 75V Transistoren;
6x 1 in Fahrradcontrollern (36-48V/ 20A)
6 x 3 in Billigcontrollern 500W Z.B. Baotian) kleines Gehäuse
6 x 3 Stk bei E-Max und ähnlichen 1500-2000W grosses Gehäuse
6x 5 bei z.b. SCI 3540 oder XB 3500.
Alle Transistoren waren von guter Qualität; ST...

Fahren 2 unterschiedliche Roller nebeneinnander, kann es sein dass bei einem der Motor; beim anderen der Regler warm wird...

Die Motoren haben alle 3 Sensoren auf den Polen. 120 Grad versetzt;
Die Motoranschlussleitungen stellen das Nadelöhr dar; (1,5mmQ bei 500W ; Emax 2,5mmQ)
Können aber net so einfach gewechselt werden, weil der Schlitz in der Welle den Bauraum begrentzt.
Wer kommt an gute Roboterkabeln ran?
Lapkabel und co; Da gibt es Sonderleitungen mit hervorragender Qualität;
Besonders wiederstandsfähige und DÜNNE Isolierung!
Habs getestet; leider hab ich nur 1,5mmQ;
Solarleitung wäre auch gut; aber 4mmQ hat dicke Isolierung!
Der Stecker zwischen Motor und Regler ist eine Schwachstelle; die Leitungslänge;
Z.B: Emax-Alt; 1500 ; geht vor unter Fussraum und dann zum Controller...
Je kürzer je besser...
Manche Batterieverbindungkabel sind unterdimensioniert...
Es gibt einige Verbesserungsmöglichkeiten, welche Zulassungskonform sind ;-))
Manchmal reiben auch die Bremsen...
Tschau
Reinhold





von Reinhold Schebler - am 08.08.2009 11:39

Controller-Alternative!

Hallo Bastler!
Dieser Controller:
[cgi.ebay.de]
Könnte auch passen;
Er ist in d verfügbar...
Was er Maxdrehzehl bringt, müsste getestet werden;
Wer machts?
Tschau
Reinhold

von Reinhold Schebler - am 08.08.2009 11:56
Also normalerweise haben Motoren höherer Polzahl eine höhere elektrische Untersetzung. Dadurch haben sie auch ein höheres Drehmoment. Eben dieser 'Effekt' wird bei den Bürstenlosen Motoren in Außenläuferbauweise der Roller benutzt. Durch den sehr weit außenliegenden Luftspalt ist das Drehmoment extrem hoch, und die Roller haben mind. 36 Nuten im Stator.
Eine schöne Darstellung habe ich beim Brushlesspabst gefunden. Da kommt die Spannungsabhängigkeit der PMSM schön raus (das Wordfile laden).
Ich hab bei meinem Roller die ganzen Hochstromverbindungen von den windigen Lüsterklemmen auf Modellbau-Hochstromstecker (MPX und Ultra Dean) umgebaut, seitdem kein Problem mehr :D
Kann ich nur empfehlen, beim Lipoly.de gibts die recht günstig (oder in jedem anderen Modellbaushop).
Da gäbe es auch schöne Silikonkabel, aber die sind eher nicht 'tough' genug für automotive Anwendungen.
Und die Bremsen reiben bei mir auch !

von Buggi - am 08.08.2009 19:57
@Buggi Yoo - soweit liest sich (so auf die schnelle) ein punkt - schlüssig. Denn rest muß ich noch setzten lassen.

von thegray - am 09.08.2009 08:24

Re: Controller-Alternative!

Ja den hatte ich auch schon im Blick

Aber 460 schleiffn in ein Fahrzeug wie dem meinen nochmals ..... Und dann eine Qualität die evtl. nicht besser als ist und keine Pläne um selbst was.... ich glaube nähmlich hier greift nähmlich Ruskin Gesetz oder das was man ihm zudichtet.

Dann doch lieber die wirklich sauber (ere) aussehende Lösung von sinusstellerdotde. Auch wenn es von denen auch keine Pläne gibt.... der mitelgroße für 650 - denke ich.

.......


von thegray - am 09.08.2009 08:38
Also das Teil ausm Ebay gibts sicherlich für 100¤uronen aus China. Das ist eigentlich schon frech son Preis.

von JB Elektronikdesign - am 09.08.2009 21:27
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