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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Zweiräder
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Helixuwe, R, Sven Salbach, Alex aus NW

Gedanken zum Elektroumbau eines Quad / ATV

Startbeitrag von Alex aus NW am 22.07.2012 12:00

Ein Quad ist zwar kein Zweirad, aber dem Motorrad bis auf die Anzahl der Räder sehr ähnlich.
Man sitzt auch hintereinander mittig auf oder hinter dem Motor/Getriebe und steuert das Gefährt mit einem Lenker statt mit einem Lenkrad.

Es ist sozusagen ein Motorrad auf 4 Rädern und eignet sich hervorragend als Elektrofahrzeug, da es gleich mehrere Vorteile gegenüber einem Zweirad hat:

- größere Sicherheit durch die vier Räder
- niedriger Schwerpunkt
- es kann nicht umfallen oder umgeschmissen werden
- es lässt sich mehr Gewicht einsparen und das zulässige Gesamtgewicht ist höher
- im „Motorraum“ ist genug Platz für die Akkus und einen günstigen 48 Volt Gabelstaplermotor
- ist als Schieb- und Zugfahrzeug einsetzbar (Schneeräumen, Anhängen, Rasenmähen)

In den schnellen Kurven muss man halt bauartbedingt langsamer fahren als mit einem Zweirad. Dafür besteht aber keine Sturzgefahr bei nassen, glatten oder rutschigen Untergründen. Durch den tieferen Schwerpunkt eines Elektroquads gegenüber der Benzinversion würde sich das Fahrverhalten nochmals verbessern.

Durch die einfache und robuste Technik, wäre so ein Elektroquad auch günstig in der Anschaffung und im Unterhalt (Ersatzteile, Versicherung) und eine preiswerte Lösung um von A nach B zu kommen. Durch das geringe Gewicht und den Verbrauch, kann man mehr Akkukapazität einbauen und hat eine größere Reichweite. Mit einem Kofferaufbau wäre auch der nötige Stauraum für Einkäufe vorhanden.

Beim Umbau eines 50 er Quads würde auch die EMV Prüfung und die TÜV - Untersuchungen entfallen. Beim Umbau eines richtigen Quads (4x4) ergeben sich weitere Vorteile gegenüber einem Autoumbau. Dadurch dass keine Änderungen an Heizung, Servopumpe und Bremskraftverstärker erforderlich wäre, ist so ein Umbauprojekt auch überschaubarer, da sich der Umbauaufwand in Grenzen halten würde.

Besonders interessant finde ich dieses Projekt, wo es den Umbaus eines 50er Quads geht:
[www.quadforum-rnz.de]
Dort wird auch auf die Versicherungsproblematik eingegangen.

Antworten:

und hochwetiger sind solche Quads auch noch als ein El :-)
[www.motor-talk.de]

von Sven Salbach - am 20.02.2015 10:26
Quad(sch) ist die konsequente Vereinigung der Nachteile von Auto und Motorrad. Hoher Windwiderstand, kein Wetterschutz, breite Spur mit entsprechendem Parkplatzbedarf u.s.w. Ich finde nicht, das solche Gefährte einen Umbau wert sind.

von R - am 20.02.2015 13:29
ein Quad(sch) ist ein Akkergerät, Zufahrzeug oder landsläufig ein traktor. Abgesehen von ein paar Fasttraks ist deren Geschwindigkeit also unterhalb des Windwiderstandes und der Bauer fährt selten bei Schietwetter auf den Acker. Und Bauern fahren selten mit solch einem Teil in die Innenstadt zum schoppen.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 29.11.2015 08:45
Zum Rasen ungeeignet, könnte ein Elektrokwatt auch sehr viel leichter gebaut werden. Dann mit zwei Nabenmotoren. Ich halte schon immer in Fahrradgeschäften Ausschau. Außer ungefederten Dreiradklapperkisten nichts zu entdecken. Langsam gefahren, dürfte der Energieverbrauch zwei Fahrrädern entsprechen. Bei 30km/h 400 Watt?. 10 kg Akku sind dann ausreichend. Aber eine Federung an allen Rädern muss schon sein. Ein abnehmbarer Regenschutz müsste auch montierbar sein. Ein solches Fahrzeug sollte sich nicht "Kraftfahrzeug" schimpfen müssen, es sollten Sonderbedingngen gelten, auch beim Parken. Preislich? Aber gehörig unterhalb des Twizzy!
Gibt es eigentlich heizbare Kleidung?

Meine Absicht dabei ist nicht nur eine Beruhigung des Verkehrs. Es sollten neue , schmale und auch unbefestigte Wege gebaut werden, zum Wandern und für den umweltverträglichen Verkehr. Davon gibt es viel zu wenig. Wandern auf der Landstraße ist eine Katastrophe. Als Wege dürften auch die landwirtschaftlich genutzten und Waldwege dienen. Geschwindigkeitsbegrenzung und für Verbrenner gesperrt.
Wenn man auf dem Holzweg ist, ist das nicht unbedingt verkehrt.
Statt Verkehrszeichen Wanderwegzeichen, als kwattgeeignet erkennbar.

Mir sind oft Rehe vor das Fahrrad gelaufen. Berührungen stören die gar nicht, man wird als ihresgleichen angesehen. Ich vermute, das ist auch bei Elektro-Kwatts so.
Bei wilden Ebern, weiß ich nicht.
Warum sollten nicht auch Menschen die freie Natur genießen dürfen? Ich behaupte, die Tierwelt passt sich an. Wenn Tiere scheu sind, beruht das nur auf Lärm und schlechten Erfahrungen mit Jägern. Die bekommen ein Schießgebot auferlegt. Für Kwatts ist dann ganzjährig Schonzeit.

von Bernd Schlueter - am 18.02.2016 15:32
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