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Vom Moonhoax bis 9/11
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vor 8 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
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Martinus, die Schwalbe

Kein Laserspiegel auf dem Mond! Er wäre längst erblindet!

Startbeitrag von Martinus am 11.12.2008 02:51

Als Beweis für den Mondlandungsschwindel hatte ich schon darauf hingewiesen, daß die Laserentfernungsmessungen zum Mond ein Schwindel sein müssen. Der erste Grund, welchen ich hierfür genannt habe, war der Sonnenwind, welcher den Retrospiegel in kurzer Zeit erblinden lassen würde.

Desweiteren habe ich in umfangreichen Recherchen nachgewiesen, daß die Lasersignale, welche von vielen Stationen vom Mond empfangen werden, auf keinen Fall Spiegelsignalen entsprechen können. Die Gründe hierfür können da nachgelesen werden:
http://forum.mysnip.de/read.php?27441,7271

Nun habe ich ertmals eine unfreiwillige Bestätigung für das Erblinden der Spiegel gefunden!

Hier geht es um die Beobachtungsmöglichkeit des inneren Planeten Merkur, aus Wikipedia:
Zitat

Selbst von einem Erdorbit aus sind die Beobachtungsbedingungen zu ungünstig, um ihn mit Teleskopen zu beobachten. Der Spiegel des Hubble-Weltraumteleskops würde durch die Teilchen des Sonnenwindes großen Schaden nehmen, wenn man ihn auf einen dermaßen sonnennahen Bereich ausrichten würde. Jedoch kurz vor der Außerdienststellung von Hubble, bevor es kontrolliert zum Absturz und in der Erdatmosphäre zum Verglühen gebracht wird, wäre das als letzte Aufgabe bis zum Erblinden des Spiegels völlig vertretbar.

http://de.wikipedia.org/wiki/Merkur_(Planet)


Sämtliche Institutionen und Wissenschaftler, welche den Völkern die Lügengeschichten mit den Lasereentfernungsmessungen angedreht haben, sind also Betrüger!

Einige Wissenschaftler der Fundamentalstation Wettzell haben allerdings tatsächlich bereits Bedenken angemeldet, ob die empfangenen Signale wirklich von einem Spiegel stammen können.

Zitat

Der Laser-Reflektor, der bei einigen APOLLO-Missionen neben der Landefähre deponiert wurde, hatte es Kresken besonders angetan, denn nun konnte er auf die
„Verschwörungstheoretiker“, die er dann „Verschwörungsgläubige“ nannte, so richtig loslegen. Es sei Gernot L. Geises persönliche Theorie, dass die Laser-Reflektoren nicht angemessen werden könnten.

Tatsächlich wären im Laufe der Zeit tausende Messungen durchgeführt worden, wodurch man heute den genauen Abstand zur Erde kennen würde. Weshalb es meine Theorie sei, und was es damit auf sich hat, erläuterte Kresken allerdings nicht.

Es entstand allerdings etwas Unruhe im Saal, als Mitglieder der Fundamentalstation Wettzell riefen, dass es nicht eindeutig sei, ob die vom Mond empfangenen Signale von Laser-Reflektoren stammen würden. Das überging Kresken jedoch und wechselte gleich zum nächsten Punkt.
http://www.gernot-geise.de/apollo/dateien/2007_koetzting.html



Zitat

"Aus einem vom Mond zurück reflektierten Laserstrahl lässt sich nicht ablesen, ob er von der Mondoberfläche oder von einem Reflektor reflektiert worden ist. Hinzu kommt, dass die NASA seit den APOLLO-Missionen die Koordinaten für die einzelnen Landestellen bis zu dreimal teilweise gravierend verändert hat. Welche Koordinaten will man nun also anpeilen, um aus der Gesamtreflexion ein einigermaßen einwandfreies Reflektor-Signal herauslesen zu können?
Vor längerer Zeit wurde in einer Fernsehsendung der Frage nachgegangen, ob die Laserreflektoren funktionieren würden. Dazu hat man Mitarbeiter von verschiedenen Observatorien interviewt und auch gezeigt, wie die vom Mond reflektierten Laserstrahlen auf dem Bildschirm aussehen. Die einhellig vertretene, allerdings vorsichtig formulierte Meinung war dabei, dass man zwar den Laserreflex vom Mond empfangen könne, und dass „selbstverständlich“ dort Reflektoren stehen würden, dass es sich aber aus den empfangenen Signalen nicht herauslesen lasse, ob diese von einem Reflektor stammen würden oder nicht. "
http://www.gernot-geise.de/apollo/dateien/2007_koetzting.html


Wie rotzfrech weitergelogen und mit unsaubersten Mitteln geblockt wird, kann man bei Florian Freistetter sehen, wo ich auch diese Retroreflektoren als widerlegendes Element ins Spiel gebracht habe. Die altbekannten Lügner und Betrüger aus dem ZDF, Susanne Walter mit Anhängsel, sind natürlich auch wieder argumentationslos vertreten:
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/12/die-mondlandungsluge.php

Antworten:

So wie es aussieht, hat diese Nachricht vom Solarwind in "unserem" ZDF eingeschlagen wie eine Bombe. Helle Aufregung.
Zitat Susanne Walter aus dem ZDF:
Zitat

Das scheint ein haushoher Sieg für Martinus zu sein.

Dann fängt sich Susanne Walter und versucht ein schönes Scheinargument aufzubauen:
Zitat

Es scheint allerdings nur so, denn er hat einige Dinge nicht bedacht, die seine gesamte Argumentation zunichte machen.

Da wollen wir doch einmal sehen, wie das Scheinargument weitergeht:
Zitat

Da ist zunächst die Konstruktionsweise des Retroflektoren. Die Tripelspiegel sind vertieft in Aluminium-Ringe eingelassen, die Licht von der Seite abschatten. Der Sonnenwind kann die Spiegel nur dann direkt treffen, wenn die Sonne im Zenit steht (± einige Grad).:


Schön. Aber unbedeutend. Da müßte dieser Rand schon richtig als lange Röhre ausgebildet sein, was nicht der Fall ist. Zur Sicherheit, Susanne Walter hat sich anscheinend von ihrer eigenen Argumentation nicht so recht überzeugen lassen, behauptet sie, der Sonnenwind würde den Mond gar nicht treffen, da das Magnetfeld der Erde diesen abhalten würde. Geschickt im Manipulieren zeigt sie auch gleich eine "beweisende" Graphik:




Natürlich hat sie da Recht. Sie beweist die Unschädlichkeit des solaren Windes mit einer Mondposition, welche praktisch einer Mondfinsternis entspricht!!!

Zugegebenermaßen werden die Spiegel jährlich vielleicht eine Stunde tatsächlich vor dem vernichtenden Sonnenwind geschützt sein.

Weitere Rettungsanker werden ausgeworfen: Die spiegelnde Schicht beim Retrospiegel liege schließlich geschützt und nicht wie beim Hubble Teleskop direkt dem Sonnenwind ausgesetzt. Das ist richtig. Aber die Oberfläche des gläsernen "Schutzes" wird eben durch den Sonnenwind zerstört, das Glas verwandelt sich in Milchglas.

Die Geschoße des Sonnenwinds dringen etwa 0,1 my in die Glasoberfläche ein, ganz grob entspricht das rund 100 Atomlagen. Diese 100 Atomlagen nehmen die Energie auf, sie verdampfen. Schwups, wech.

Letztlich passiert mit der schönen blitzblanken Eintrittsoberfläche, welche natürlich für die Güte des Retrospiegels maßgebend ist, genau dasselbe wie mit dem Mondstaub: Dieser ist total zerschossen und durchlöchert.

Das gibt es natürlich auch noch, Wiki:
Zitat

Regolith
Der Mond besitzt keine nennenswerte Atmosphäre. Deshalb schlagen ständig Meteoroiden jeder Größe ohne vorherige Abbremsung auf der Oberfläche ein und pulverisieren die Gesteine. Der durch diesen Prozess entstehende Regolith bedeckt bis auf die jungen Krater die gesamte Oberfläche mit einer mehrere Meter dicken Schicht, die die Detailstruktur des Untergrundes verbirgt.

Die Erde soll jährlich mit ca. 150000 t Meteoritenmaterial beschossen werden. Für den Mond sind das dann je Jahr etwa 0,3 mg/m². Das ist tatsächlich nicht viel. Auch die Zerstörwirkung ist im Verhältnis klein, da die Auftreffgeschwindigkeit bei vielleicht nur 20 km/s liegt.Das entspricht dann einer Zerstörleistung von rund 58 J/m². Damit könnte man etwa 30nm Tiefe jährlich zerstören. Natürlich sehr unregelmäßig. In 30 Jahren also 1/1000 mm. Das ist für einen Retrospiegel aber bereits ebenfalls tödlich. Das Licht wird stark gestreut. Eben so wie bei Milchglas.

Beim Sonnenwind sieht das etwas anders aus.

Wiki:
Zitat

Der Sonnenwind besteht hauptsächlich aus Protonen und Elektronen sowie aus Heliumkernen (Alphateilchen); andere Atomkerne und nicht ionisierte (elektrisch neutrale) Atome sind nur in kleinem Umfang vorhanden. .......
Die Geschwindigkeit des langsamen Sonnenwinds liegt bei etwa 400 Kilometern pro Sekunde, der schnelle Sonnenwind, der an den koronalen Löchern austritt, erreicht 800–900 Kilometer pro Sekunde (dies entspricht etwa drei Millionen Kilometer pro Stunde). In Erdnähe hat der Sonnenwind eine Dichte von etwa 5 · 10^6 Teilchen pro Kubikmeter.

Das bedeutet, daß die zerstörerische Leistung etwa 0,9mW/m² beträgt. Weil es auch auf dem Mond Tag und Nacht gibt (1 Monat =1 Tag), beträgt dann der durchschnittliche Beschuß ca. 0,22 mW/m². In einem Jahr sind das dann etwa 7000 J/m². Nach 30 Jahren ist dann rund 0,1mm abgetragen.

Das kurze Rohr am Retrospiegel spielt hierbei wahrlich keine Rolle mehr. Der Spiegel wäre total zerstört.

Es ist also vollkommen ausgeschlossen, daß in den letzten "zig" Jahren Signale von diesen Spiegeln empfangen worden sein können und heute sowieso nicht mehr.

Wie sagte Susanne Walter?
Zitat

Zitat:
Das scheint ein haushoher Sieg für Martinus zu sein.

Auf Sieg kommt es nicht an. Maßgebend ist nur, daß die Wahrheit an die Oberfläche kommt und die betrügerischen Machenschaften offengelegt werden. Wer diese Arbeit leistet, spielt keine Rolle. Hauptsache dabei ist, daß die Argumente sachlich richtig und nachvollziehbar sind.

von Martinus - am 11.12.2008 20:52
Es geht weiter. Nun wird von "Spezialgläsern" dahergeschwafelt. Ein Glas kann so "spezial" sein wie es will, sogar aus Diamant. Jedes mit 600 km/s daherfliegende Kerngeschoß wird das zerstören!

Susanne Walter versucht also ihre faustdicken Lügen mit weiteren Manipulationen aufrecht erhalten zu wollen.

Das dümmste Argument im ZDF aber war, dei Glashersteller hätten sich doch schon lange gemeldet, wenn das schiefgegangen wäre! Das muß man sich nur einmal vorstellen! Im ZDF haben die doch glatt die Vorstellung, daß ein Hersteller sich zu Wort melden würde und die Situation richtig stellen würde, wenn das Produkt offiziell hervorragende Dienste leistet!

Das wäre direkter Selbstmord für eine solche Firma. Schließlich nutzt sie natürlich diesen Werbeeffekt für ihre Produkte aus.

Verdrehter kann Logik nicht mehr angewandt werden als im ZehnDeppenForum.

Hätte man tatsächlich einen Retroreflektor aufgestellt, wäre dieser von der Erde fernsteuerbar gewesen. Auf ein Funksignal hin hätte er kurz die Blende für den Laserblitz geöffnet und dann wieder alles dichtgemacht!

Wenn dies "anständig" gemacht worden wäre, hätte man die zerstörerische Strahlung auf vielleicht ein Millionstel herunterdrücken können.

Alleine die Tatsache, daß man eine derartig primitive Retrospiegelkonstruktion dort oben hingestellt haben will, beweist auch die Bauhausplattentechnik der Mondlandefähre! Fürs Studio reicht das allemal aus.

Die neuesten Märchen unserer ZDF Tussi lauten nun, der Mond hätte sich wesentlich länger im schützenden Magnetfeld der Erde befunden.

Anscheinend haben das aber die gläubigen Wissenschaftler nicht gewußt, welche extra eine Alufolie auf dem Mond aufgespannt haben wollten, um den Solarwind messen zu können. Der Mondstaub, welcher mehrere Meter dick sein soll, wurde dann anscheinend von Heinzelelfen durchlöchert.

Susanne Walter steckt in einer Lage, in welcher ich wahrlich nicht stecken möchte. Sie muß mit allen Mitteln diese Lüge aufrechterhalten. Und dann hat sie immer noch das Flaggenproblem auch am Hals. Armes, fast bedauernswertes Weibchen. Aber eine Lügnerin, welche derartig rotzfrech ihre Lügen verteidigt, verdient kein Bedauern!

Hier noch einige Bilder von den Retrospiegeln mit "Spezialglas":





Angebliche Spiegelpositionen auf dem Mond:




von Martinus - am 11.12.2008 21:44
Im ZDF preist man nun das "fused silica" als allerletzten Rettungsanker an. Immerhin haben einige aus dem ZDF schon gemerkt, daß die Argumentation von mir doch nicht ganz so "ohne" ist.

Fused silica ist im Prinzip Quarzglas, SiO2. Dieser optische Werkstoff ist tatsächlich sehr resistent gegen Protonen. Er wir nicht innerhalb von Tagen kaffebraun wie andere Gläser. Dieser Werkstoff soll auch für die Retrospiegel eingesetzt worden sein.

Allerdings muß hierbei die Art der Bestrahlung berücksichtigt werden, für welche Quarzglas ausreichend resistent ist. Im freien Weltraum beträgt die Strahlenbelastung etwa 0,2 Gray/Jahr. Das bedeutet, daß in 1 kg Materie eine Energie von 0,2 J/kga absorbiert wird. Die kosmische Teilchenstrahlung ist hochenergetisch und durchschlägt dicke Schichten. Hierbei wird während des Durchlagens der Materie die Energie auf dem ganzen Weg, der mehrere Meter betragen kann, nach und nach vom Material absorbiert, wobei das Material zerstört bzw. umgewandelt wird.

So hat ein 1 GeV Teilchen eine Reichweite von etwa 100 g/cm² während ein 1 keV Teilchen nur eine Reichweite von 1e-5 g/cm² hat. Letzteres bedeutet, bei einer Glasdichte von 2,5g/cm³ kommt ein 1 keV Teilchen nur etwa 400 nm weit. Auf diesem kurzen Weg ist die gesamte Teilchenenergie dann zerstörend freigesetzt worden.

Man kann auch Anderes den typischen Reichweitekurven von Teilchenstrahlung "ungefähr" entnehmen: Je cm durchquertem Weg bei Materialdichte 1g/cm³ werden etwa 10 MeV freigesetzt

Wenn nun im freien Raum jährlich 0,2 J je kg Materie (Strahlungsbelastung im freien Raum ist 0,2 Sv/a) absorbiert werden und dies auf einen Quarzglaswürfel von 10cm Kantenlänge umrechnet (das sind dann 2,5 kg), sind dann in diesem 1 ltr Volumen 0,5 J je Jahr absorbiert worden. Ein Teilchen hat dann beim Durchdringen dieses Würfels eine Energie von 2.5g/cm³ *10 MeV/cm *10cm = 250 MeV hinterlassen. Das sind je Teilchen dann 4e-11 J.

Dieser 10cm Quarzwürfel wird also in 1 Jahr von 0,5J/4e-11 J/Teilchen = 1.25e10 Teilchen höchster Energie durchquert!

Je Quadratmeter wären das dann 1,25e12 Teilchen harte Strahlung je Jahr. Auf dem gesamten Teilchenweg wird zerstört, "auch" auf der Oberfläche, durch welche die Teilchen strömen!

Das war also die "allgemeine" harte kosmische Strahlung, gegen welche eine Optik resistent sein muß.

Nun sehen wir einmal auf den Solarwind, welcher nur etwa aus 1-2 keV Teilchen besteht und nur etwa 40nm in das Quarzglas Zerstörung anrichten kann. Diese Teilchen sind also nur oberflächenwirksam.

Aus Wiki wissen wir, daß die Teilchendichte des Sonnenwinds etwa 5e6 Teilchen (Protonen) je m³ beträgt und bei einer Geschwindigkeit von 600 km/s treffen dann auf 1 m² Oberfläche etwa 3e12 Teilchen je Sekunde auf!


Die Oberfläche des Retrospiegels auf dem Mond wird also durch den Sonnenwind in 0,4 Sekunden so zerstört wie die Oberfläche einer geschützten Kameraoptik in 1 Jahr!

Ein zweiter Vergleich mag auch noch eindrucksvoll sein. Durch die harte kosmische Strahlung nimmt "unser" 1 ltr Glaswürfel im Jahr 0,5J Energie im Volumen auf.
Derselbe Würfel würde durch den Sonnenwind "nur auf die Oberfläche" konzentriert im Jahr eine Energie von rund 280 J aufnehmen!

Im "Werbeprospekt" eines Kameraherstellers, welcher die Vestamission ausrüstet, heißt es entsprechend:
Zitat

"Besondere Herausforderungen bei der Entwicklung der Objektive waren die strahlungsresistente Auslegung der Optiken für eine Missionszeit über neun Jahre"

Text: http://www.innovations-report.de/html/berichte/physik_astronomie/bericht-93205.html

Und so sieht es dann aus, wenn die gut geschützte Kamera einmal ein Bild machen darf. Der Klodeckel wird hochgeklappt und dann darf das Licht einige Sekunden hineinpinkeln:



Dem Sonnenwind wird die Oberfläche der Optik praktisch nie ausgesetzt sein. Nur der kosmischen Strahlung, welche auch die Abdeckung durchdringen wird. Der Sonnenwind wird natürlich sowieso abgehalten und Gegenlichtaufnahmen (in den Sonnenwind) werden nicht vorkommen, weil dann alles nur schwarz sein wird.

Ergebniszusammenfassung:

SiO2 ist sicherlich ein ausgezeichneter Werkstoff für optische Geräte. Solange jedenfalls, wie die Oberfläche vor dem Sandstrahlgebläse Sonnenwind geschützt wird. Jede Oberfläche wird aber durch den Sonnenwind zerstört werden und die Oberfläche einer Linse oder Spiegels ist das, was auf keinen Fall zerstört werden darf.

Der Retrospiegel wäre also in kürzester Zeit unbrauchbar geworden. Setzt man für obige Kamera eine zulässige Degradation der optischen Leistung von 0,1% in diesen 9 Jahren an, hätte der Retrospiegel bereits nach rund 1 Stunde die 100% Degradation erreicht.

Da halten auch die weiteren Rettungsanker, welche Susanne Walter am Auswerfen ist, indem sie suggerieren will, daß der Solarwind doch viel schwächer sei, als ich vorausgesetzt habe, den Sturz der Mondlandung nicht mehr auf.

Selbst wenn der Sonnenwind 1000 mal schwächer wäre, würde die 100% Degratation eben in erst in einem Monat erreicht worden sein.

Angeblich sollen aber sogar nach 40 Jahren immer noch voll funktionierende Retrospiegel auf dem Mond stehen.

Hier findet zur Zeit die Paralleldiskusion im ZDF statt: http://forum.mysnip.de/read.php?6903,1075588,1075817#msg-1075817

Nun bereitet bereits mein Vorschlag, man hätte die Spiegel mit einer fernsteuerbaren Abdeckung versehen, unüberwindbare gedankliche Schwierigkeiten. Wegen Koordination und Stromversorgung. Gerade eben war man noch bereit, selbst die größten Schwierigkeiten, welche eine Mondlandung bereitet hätte, als überwindbar anzusehen und nun wird bereits eine lächerliche Abdeckung zum Schattenspenden als unüberwindbares Problem angesehen.

Es muß noch einmal betont werden, daß die Retrospiegel eine Top Oberfläche haben müssen. Das zurückgeworfene Licht durchdringt 2 Mal diese Oberfläche und wird daher 2 Mal in seiner Richtung abgelenkt. Die Gesamtablenkung darf nicht größer als 2 Winkelsekunden sein, das Licht darf also nicht durch eine zerschossene kraterhaltige Oberfläche gestreut bzw. abgelenkt werden. Die Situation ist also völlig anders als etwa der Blick aus einer Raumkapsel. Selbst durch ungeputzte Fenster kann man noch sehr gut hinaussehen. Aber ein durchgeschossener Laserstrahl wird sich aufweiten. Besonders dann, wenn die Oberfläche etwas milchig geworden ist.

von Martinus - am 12.12.2008 14:44
Im ZDF wird tatsächlich behauptet, Protonen würden keine Wechselwirkung mit Siliziumdioxid zeigen, dem Material, aus welchem die Retrospiegel bestehen. Hier habe ich nun eine Diagramm samt Daten gefunden, welche diese dümmliche Behauptung widerlegen. Das Diagramm zeigt die Eindringtiefe von Protonen in Siliziumdioxid als Funktion ihres Energiegehaltes. Wäre keine oder nur eine sehr geringe Wechselwirkung vorhanden, mußte die Kurve "ganz oben" verlaufen. Das Material müßte also ganz leicht von den Protonen durchdrungen werden, wobei diese dann kaum abgebremst werden würden.

http://www.physics.nist.gov/PhysRefData/Star/temp/graph_46904.png

Die zugehörigen numerischen Werte, aus denen dann das nachfolgende Diagramm errechnet wurde. Die Dichte von SiO2 beträgt 2,32g/cm³.

Zitat

PSTAR: Stopping Powers and Range Tables for Protons

SILICON DIOXIDE

Kinetic CSDA
Energy --------- Range
MeV------------- g/cm2

1.000E-03----- 1.395E-05
1.500E-03----- 1.844E-05
2.000E-03----- 2.240E-05
2.500E-03----- 2.596E-05
3.000E-03----- 2.923E-05
4.000E-03----- 3.513E-05
5.000E-03----- 4.039E-05
6.000E-03----- 4.519E-05
7.000E-03----- 4.963E-05
8.000E-03----- 5.378E-05
9.000E-03----- 5.769E-05
1.000E-02----- 6.140E-05


Hier nun eine Auswertung dieser Daten, welche nun direkt die Verhältnisse für die Geschwindigkeiten der Protonen beim Sonnenwind (Bereich 400 km/s - 900 km/s) wiedergibt.



Innerhalb der Eindringtiefe wird die gesamte Energie eines Protons innerhalb von ca. 0,3e-12s absorbiert, was zur Materialverdampfung führt.

Datenbasis von hier: http://www.physics.nist.gov/PhysRefData/Star/Text/PSTAR.html

von Martinus - am 14.12.2008 16:30
Ave Martinus,

ich habe auch fast den Eindruck, dass man im ZDF ein wenig schwankend wird. Sollte da wirklich ein Rest an Denkvermögen vorhanden sein?

Test, Test ... ;) Sondergruß an Manfred ...

Normalerweise schweigt man da die echt schwierigen Argumente tot. Susi hat es bis heute nicht fertig gebracht, meine Frage, welches Klebeband denn nun am Apollo-17-Rover tatsächlich verwendet wurde, mal zu beantworten. Dabei würde ich zu gerne noch ein paar Klebebandtests in Vakuumkammern machen wollen.

Es kommt auch vor, dass jemand von da, der direkt nach hier in dieses Forum eingeladen wurde, lieber gar nicht erst hier auftritt, weil er nach kurzem Studium des Inhaltes dieses Forums merkt, dass man mit Gläubigkeitsgewäsch hier schlecht Fuß fassen kann. Eine allgemeine Spielregel ist ja: Spiel nie ein Spiel, wenn deine Chance auf Gewinn sehr schlecht ist. Für die Rhetorik angewendet heißt das dann wohl für jemanden, bei dem der Spieltrieb überdurchschnittlich ist: "Mit euch red' ich lieber nich', mich zu blamieren ist schlimmer, als der Wahrheit ein Stück näher zu kommen.".

Frohe Adventszeit noch an alle Leser hier.

Herzlichst

Ixi

von die Schwalbe - am 15.12.2008 16:22
APOLLO: the Apache Point Observatory Lunar Laser-ranging Operation:

Instrument Description and First Detections

Specifications of Actual Equipment Used and Other Real Measurements
http://home.austin.rr.com/broadb/chris/Using_Lunar_Retroreflectors.html
Albedo of Moon Surface = 0.073
Distance to Moon = 3.6x10^8 Meters

Laser Pulse Energy = 1500x10^-3 Joules
Laser Pulse Duration = 200x10^-12 Seconds
Laser Pulse Rate = 10 Hz
Laser Pulse Power = 7.5x10^9 Watts
Average Laser Power Output = 15 Watts

Diameter of Laser Spot on Moon = 7 Kilometers
Diameter of Retroreflector Spot on Earth = 20 Kilometers


Collecting Area of Telescope = 0.37 Square Meters (ie, a telescope with ~0.75 meter diameter mirror obstructed by a 15cm secondary)
Telescope Optical Path Efficiency = 90%


Collecting Area of Retroreflector = 0.42 Square Meters
Retroreflector Efficiency = 90%
-------------------------------------------------


Ein Laserpuls hat also eine Energie von 1,5J. Das sind bei einer Wellenlänge von 532 nm dann 1,5J/(h*f) = 4e18 Photonen, welche der Laser zum Mond schickt. Bei einem Laserfleckdurchmesser von 7 km sind das dann 1,04e11 grüne Photonen/m²

Vom Spiegel werden dann 1,04e11/m² * 0,42m² = 4,38E10 Photonen Richtung Erde zurückgeschickt.

Diese weiten sich auf 20 km auf, bis sie die Erde erreichen, wobei dann 139,7/m² ankommen. Das Empfangsteleskop hat eine Empfangsfläche von 0,37m² und empfängt dann 51,7 Photonen je Puls, wenn kein weiterer Verlust vorhanden wäre. Mit den Verlusten von Retrospiegel und Empfangsteleskop kommen am Sensor dann 0,9*0,9*51,7 Photonen = 41,8 Photonen je Puls an.

Der Empfangssensor hat auch noch einen Wirkungsgrad von vielleicht 25%. Damit sollten also 10 Photonen je Laserimpuls vom Retroreflektor zu identifizieren sein!

Wieviele tatsächlich empfangen werden kann man hieraus entnehmen:

"The currently operating LLR stations, McDonald Laser Ranging System in Texas (Shelus et al., 2003) and Observatoire de la Cˆote d’Azur (Samain et al., 1998), typically detect 0.01 return photons per pulse during normal operation."

Nun sehen wir uns einmal das Sonnenlicht an, das Störsignal. Im Empfangszweig sitzt ein 532 nm Filter mit einer gesamten Filterbandbreite von 1nm. Es wird also nur dasjenige Licht vom Mond gesehen, welches eine Farbe in dieser Filterbandbreite hat. Von der Sonne empfängt der Mond Licht dieser Farbe als 4,77e18 Photonen/m²s.

Bei einem Albedo des Mondes von 0,073 und der Annahme, daß dies auch für die grünen Photonen gilt, werden also je Quadratmeter 4,77e18*0,078 = 3,7e17 grüne Photonen je Sekunde von der Mondoberfläche diffus in alle Richtungen reflektiert.

Auf eine Halbkugel mit Radius Mondabstand verteilt kommen je m² Mondoberfläche auf einen Quadratmeter Erdfläche davon 3,7e17 Photonen/m²s / (386400000^2*2*pi) = 0,4 Photonen/m²s an. Das Teleskop empfängt mit seinen 0,37m² Empfangsfläche damit 0,15 Sonnenphotonen/sm²Mond.

Wie viele kommen davon auf der Sensorempfangsfläche an?

"The 400 μm hole corresponds to 3 arcsec on the sky."
http://arxiv.org/abs/0710.0890

In Mondentfernung entspricht das einem "gesehenen" Fleck mit 6 km Durchmesser!

Je Sekunde fallen daher von dieser Mondfläche 0,15*6000^2*pi/4 *.4^2/1^2 = 678000 Photonen auf diese Sensorfläche.

Das Empfangsfenster ist aber zeitlich beschränkt! Es ist jeweis höchstens 1e-9 Sekunden offen! Das bedeutet, daß in der Empfangszeit nur ein Störsignal von 678000*1E-9 = 0,00068 Photonen auftritt. Dies galt nun eine Sensorfläche von 0,4 mm (400my) Durchmesser.

Dieser Wert muß noch mit dem Wirkungsgrad von Teleskop und Empfänger behandelt werden und dann sind das 0,00015 Photonen Störsignal von der Sonne gegenüber 10 Photonen Nutzsignal bei einem Laserblitz mit Reflektor! Das Nutz/Stör Verhältnis läge bei einem vorhandenen Retrospiegel in einem 1 ns Zeitfenster bei rund 10 / 0.00015 = 65000 : 1 !

*** Bemerkung

Nun eine andere Betrachtung. Welches Nutzsignal wäre zu erwarten, wenn in dieses 1 ns großes Zeitfenster Licht vom Laserblitz von einem Top-ebenen Mondboden reflektiert werden würde, welcher 6km Durchmesser hätte?

Da müssen wir nur die bereits berechneten grünen Sonnenphotonen mit den Laserphotonen vergleichen. Oben beleuchtete der Laserblitz die Mondoberfläche mit 1,04e11 Photonen/m² (im Zeitfenster). Die Sonne schickte 4,77e18 Photonen/m²s. In 1 ns fallen dann 4,77e9 Sonnenphotonen/m² auf den Mondboden ein. Das Laserlicht ist also im Zeitfenster 1,04e11/4,77e9 = 21,8 mal heller als die Sonne.

Vom Sonnenlicht konnten vom Sensor im Zeitfenster 0,00015 Photonen vom Mondboden identifiziert werden. Vom Laserblitz werden 21,8 mal soviel identifiziert, also 0,0033 Photonen vom Mondboden.

Oben kamen wir auf 10 Lasernutzphotonen je Schuß mit Spiegel und diese 6km Ebene würde dann 0,0033 Photonen vom Laserblitz bedingt durch die Bodenreflexion liefern. Voraussetzung hierfür war aber, daß diese 6km Ebene auch eben ist, also keine größeren Höhenunterschiede als 15cm aufweist (2*0,5ns Lichtlaufzeit).


Dies entspricht dann " typically detect 0.01 return photons per pulse during normal operation."
http://arxiv.org/abs/gr-qc/0507083

Wir empfangen also rund 1000 mal weniger Nutzphotonen, als es mit einem funktionierendem Retrospiegel zu erwarten wäre.

Insbesonders für den Empfang von Mondbodensignalen ist noch anzumerken, daß das Albedo des Mondes lokal sehr stark schwanken kann. Der genannte Wert von 0,078 kann lokal auch 0,3 betragen (helle Stellen auf dem Mond). Der von mir unterstellte Wirkungsgrad des Empfängersensors kann auch höher als 25% betragen. Vielleicht auch 70%. Das bedeutet, aus den "0,0033" könnten auch 0,033 werden.

Auch andere Daten "müssen" nicht stimmen. so wird für den gesendeten Laserstrahlaufweitung eine Aufweitung von kleiner 0,5 Bogensekunden genannt. Oben würde der Laser dann nur eine Fläche mit rund 1000m Durchmesser beleuchten. Entsprechend "viel kleiner" und heller wird diese Fläche aufblitzen. 36 mal stärker.

Von einer ebenen Fläche mit guter Reflexion und dem empfindlichen Sensor könnten dann also sogar 0,033*36 = 1 Photon je Laserblitz identifizierbar sein, ohne Spiegel!

Ein durchschnittliches Signal von 0,01 Photonen entsprächen dann gerade einmal einer ebenen Fläche von 8000m² Oberfläche, also ein Fußballplatz!

Wir empfangen also rund 1000 mal weniger Nutzphotonen, als es mit einem funktionierendem Retrospiegel zu erwarten wäre.

Das bedeutet zunächst nur, daß es "oben" keinen funktionierenden Spiegel gibt und die vermeintlichen Nutzsignale nur einem zufällig passend gefundenen Mondarreal mit einer bestimmten Höhenverteilung entsprechen.

Diese Höhenverteilung bzw. die "Ebene" muß nicht einmal zusammenhängend sein. Nur 2,2 % der gesehenen Fläche muß dieser Bedingung genügen.

Kann es nun sein, daß "oben" der Reflektor tatsächlich "nur" kaputt ist, er aber von den Astronoven dennoch aufgestellt worden ist?

Ich sage hierzu ganz klar NEIN. Niemand hat dort oben einen Reflektor je hingestellt. Die Begründung hierfür sind die angeblichen Messungen dieser "Wissenschaftler", welche wider besserem Wissen (so doof kann niemand sein) mit diesen Messungen das Märchen der Mondlandung aufrecht erhalten wollen! Wir haben es also mit Betrügern und Lügnern zu tun.

Diese Lügner behaupten heutzutage zudem noch, mit diesen (nicht vorhandenen) Spiegeln den Mond auf 2cm genau vermessen haben zu wollen! Die Lüge wird also nicht nur aufrecht erhalten sondern es werden sogar "Fortschritte" bei diesen Spiegelmessungen behauptet (heute 2cm Präzision, früher nur 15cm). Desweiteren werden mit diesen erlogenen angeblichen Messungen weitere "Erkenntnisse" behauptet (Einsteinbestätigung usw.).

Hier findet also ein Wissenschaftsbetrug in großem Maßstab statt.

Noch einmal die Lasermessergebnisse von 2006 bis 2008 für den großen "Apollo 15" Spiegel, wo die Empfangsphotonen/Schuß abhängig von der Mondphase wiedergegeben sind. Jeder Punkt stellt dabei bereits einen Mittelwert von ca. 5000 Schuß dar. Nahe beieinanderliegende Punkte wurden in der Regel in direkt aufeinanderfolgenden Schußfolgen innerhalb einer Stunde erzielt. Das bedeutet, man hatte dann noch dieselbe Landschaft im Visier. Offensichtlich hat man die dann bei späteren Messungen nicht mehr gefunden und daher sind die Werte so stark unterschiedlich. Man beachte auch den logarithmischen Maßstab!


***Bemerkung: Hier muß ich noch einmal überprüfen und Quellen bringen. Ist nur vorläufig.

von Martinus - am 15.12.2008 21:44

Photonenüberschwemmung: Feuerwehr muß kommen

Hahahaha. Muhahahapruuust, Träneneimer und Wischlappen hol, Feuerwehr wegen Überschwemmung usw.

Danach habe ich gesucht. Als normal begriffsstutziger Mensch fiel mir die unmögliche Situation leider erst einige Minuten später auf und ich fand im Netz wochenlang nicht mehr, wo ich das gesehen hatte. Ich wußte aber, irgendwo hatte ich die Situation gesehen. Nun habe ich es gefunden. Ein "Wissenschaftler"-Statist bei der Laserrangingmessung verfolgt das Aufblitzen der Laserpulse auf dem MONITOR! Oben haben wir gelernt, daß mit viel Glück manchmal ein Photon vom angeblichen "Reflektor" empfangen worden sein soll, welches dann auch mit entsprechender Ehrerbietung und sicher mit viel Champagner vom Steuerzahler gespendet begrüßt wurde. Und nun sehen wir hier ein regelrechtes Photonenfeuerwerk:

http://img72.imageshack.us/img72/5083/laseraufmondsichtbarie8.png

Ein sicherlich hochseriöser "Wissenschaftler" ab 7:00 "optimiert" seine Messeinrichtung am Monitor:
http://de.youtube.com/watch?v=aqlo_spATEM&feature=related

Ich bin für Wissenschaft, nicht daß mich jemand falsch versteht. Aber ich habe etwas gegen "Wissenschaft" entsprechend dem ZDF und anderen Betrügern in jeder Form.

Nun habe ich gerade im ZDF einen Kommentar hierzu von Susanne Walter gelesen. Bisher habe ich Susanne Walter als Lügnerin bezeichnet. Vielleicht habe ich mich geirrt. Sie ist offensichtlich nur ein strunzdummes Weib. Sie führt die Mondlandergemeinde (Clavius) an und wenn sie schon die Anführerin ist, kann man sich leicht ausrechnen, mit welcher Dummheit dann ihre Gefolgschaft gesegnet sein muß.

Aus obigen Beiträgen geht hervor, daß kaum 0,1 Photonen je Laserblitz zurückkommen. Je Sekunde sind das dann rund 2 ganze Photonen, welche mühsam identifiziert werden, nach allen Regeln der physikalischen Kunst. Der YAG Laser wird natürlich frequenzverdoppelt, was dann die sichtbare 532nm Wellenlänge ergibt, welche zum Mond geschickt wird. Das ist aber nicht das Wesentliche.

Susanne Walter, IQ etwa 9, wie ich am Thermometer ablesen kann, Logik der Nachkommastelle entsprechend (0) plappert munter drauflos:
Zitat

Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht kann man die Laser-Lichtblitze auf der Mondoberfläche doch sehen, wenn man nur in der Wellenlänge beobachtet, mit der man auch sendet. Beim Lunar Laser Ranging werden Nd:YAG-Laser verwendet, also nahes Infrarot mit 1064nm. Gemessen wird nur in diesem schmalen Spektralbereich, aber was der Monitor in der Sendung angezeigt hat, kann man nicht wissen.

Susanne
http://forum.mysnip.de/read.php?6903,1075588,1079040,page=3#msg-1079040


von Martinus - am 21.12.2008 04:12

Wertung des Themas

Ave (nochmal) Martinus,
hallo Leute,

aus dem Galileo-Mystery-Beitrag zur Mondlandung wissen wir, dass die angebliche Tatsache, dass sich Laserreflektoren auf dem Mond befinden sollen, gern als "abschließendes"Argument verwendet wird. In der betreffenden Reportage wird von dem da auftretenden "wissenschaftlichen Berater" (also "Experten"), ein Mitarbeiter des "Mittweidaer Raumflugmuseums", dieses Argument als abschließendes Argument für die Richtigkeit der offiziellen Apollohistorie ins Feld geführt. Also, wenn man sonst nichts Besseres bringen kann als Letztes Wort da ... :rp:

Beim derzeitigen Erkenntnisstand hier an dieser Stelle führt dies zur Einschätzung mit "sehr bedauernswert" für die Befürworter der offiziellen Apollohistorie.

Zwar liest man hier recht zahlreich mit, aber es kommen außer Clownstest keine Beiträge mehr von anderer Seite.

Dabei stellt das Thema "Laserreflektoren auf dem Mond" weiter nichts dar als mal wieder einen weiteren Versuch "den Ball am Spielfeldrand zu halten". Für die Installation von Laserreflektoren auf dem Mond wären BEMANNTE Mondlandungen nicht erforderlich gewesen. Es wäre auch unbemannt möglich gewesen, solche Dinger da abzuladen.

Dass diese "Spiegel" gar nicht funktionieren können, weiß man sehr schnell nach einem Blick ins Physikbuch. Martinus hat hier sehr ausführlich dargelegt, was dazu drin steht - im Physikbuch. Ein Laserstrahl ist zwar stark lichtgebündelt, aber der Weg bis zum Mond ist doch ziemlich weit. Und der Reflex muß ja auch den selben Weg wieder zurück bis zum Meßgerät. Aber dies hat Martinus ja sehr anschaulich hier dargelegt.

Vielen Dank, Martinus, für diesen Beitrag.

Herzlichst

Ixi

von die Schwalbe - am 25.12.2008 17:55

Re: Wertung des Themas

Wenn man sich die Daten der verwendeten Geräte einmal vorknöpft, stellt man sehr Erstaunliches fest. Behauptet word immer ein Laserfleckdurchmesser von rund 7000m. Nun hat das sendende Teleskop eine Öffnung von 3,5m. Aus der Strahldivergenz ergibt sich dann ein Laserfleckdurchmesser, wenn nichts anderes das verhindern würde, von gerade einmal 40m!
Auch das reflektierte Licht, welches von den 3,8cm Retrospiegeln zurückgeworfen wird, hätte auf der Erde nur einen Durchmesser von.rund 3,5km.

Für beide Daten wurden aber wesentlich höhere Aufweitungen genannt. Ob das "erklären" soll, weshalb der Spiegel so schwer zu identifizieren ist? Ich vermute das einmal.

Mit diesen Daten ergäbe sich nämlich ein wahrnsinnig hohes Nutzsignal von rund 70e6 Photonen je Laserblitz. Selbst wenn alles nicht so ideal ist, etwa das Seeing der Luft (flackern), ergäbe sich dennoch ein phantastisch hohes Nutzsignal von rund 100000 Photonen/Schuß.

Man plant derzeitig auch den Mars mit MLR zu vermessen. Die Entfernung zu diesem ist selbst bei größter Nähe rund 150 mal so weit wie der Mond.

Würde man die Erfahrungsdaten des Mondes zugrundelegen, hätte man nicht mehr als 0,000001 Photonen/Schuß zu erwarten. Das wäre unmöglich zu identifizieren.
Daß man dieses MLR dennoch anpeilt beweist eigentlich nur, daß man tatsächlich weit mehr Photonen erwartet, als das LLR gezeigt hat. Man weiß also, daß dort oben kein Retrospiegel aktiv ist.

Allerdings kommen mir da auch schon wieder Zweifel. Zum Mars ist es auch für das Licht recht weit. Bis das Signal zurück kommt dauert es bei größter Nähe des Mars immerhin 390s und die Erde hat sich in dieser Zeit bereits um 11500 km weiter bewegt. Ein Retrospiegel würde daher glatt sein Ziel verfehlen. Mal sehen, was man hier wirklich machen wird. Oder bahnt sich da wieder etwas an?

Obiger geringer Leuchtfleckdurchmesser würde natürlich auch sehr leicht erklären, wie es möglich sein kann, daß man ein passendes Bodenprofil findet, welches ähnlich eben wie ein Spiegel die Signale zeitlich zurückwirft. Bei 40m+ beleuchteter Fläche wäre es sicher kein Problem, eine Fläche passender Ebenheit zu finden.

Alle Angaben wurden natürlich nicht mit den entsprechenden Faktoren bewertet (Empfindlichkeit der Sensorik usw.).

Beinahe hätte ich es vergessen. Beim letzten Beitrag habe ich nicht zugehört. Es sollaber bei 7:46 gesagt worden sein, daß das Reflexsignal auf dem Bildschirm nicht vom Mond ist sondern dirrekt vom Teleskop beim Senden eingespiegelt ist. Da habe ich mich also geirrt. Allerdings habe ich mich bei der Bewertung zu Susanne Walters diesbezüglicher Aussage nicht geirrt.


von Martinus - am 25.12.2008 23:17

Optik

Hier noch das Gesetz zur Strahlaufweitung, wenn die Optik genau fokussiert ist.

Dfleck = Doptik + 2 * Mondabstand * TAN (lambda /(pi*Doptik) +1/2* Seeing)

Die Winkelfunktion ist hierbei in RAD gedacht und auch das Seeing ist in RAD anzugeben.

Bei Seeing 0" (grd) und Doptik 3,5m, lambda = 532e-9 m und Mondabstand 384600 km beträgt dann der Laserfleckdurchmesser auf dem Mond 40,7m.

Bei einem Seeing von 0,4" beträgt der Laserfleckdurchmesser 786m und bei 1" 1910m.

Seeing bedeutet aber nicht unbedingt, daß der Fleck sich tatsächlich auf diese Werte verbreitert hat. In erster Linie bedeutet das, daß der Laserstrahl in diesem Bereich wegen der Luftunruhe wackeln wird.

(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ef/Seeing_Moon.gif)

Wäre es anders, könnte man in der Astronomie nicht durch viele Kurzbelichtungsaufnahmen, welche dann im Computer zusammengesetzt werden, eine schärfere Aufnahme bekommen als bei einer einzigen Aufnahme mit der Summe der Teilbelichtungszeiten.

Das normalerweise von einem Stern erhaltene Bild wandert eben auf der sensierenden Fläche durch die Luftunruhe der Atmosphäre hin und her, weshalb ein Stern/Objekt verschmiert, unscharf und groß erscheint.

Wenn der Laserstrahl gesendet wird, passiert auf dem Mond dasselbe. Der 40m Fleck wackelt hin und her und trifft einmal hier und einmal da den Mondboden.
In der Kurzen Zeit eines Schusses von 100ps wackelt da natürlich nichts mehr. Aber der nächste Schuß trifft vielleicht 500m daneben auf und würde einen Spiegel gar nicht mehr treffen.

Wenn alllerdings einmal zufällig der Spiegel getroffen werden würde, wäre das ein Peak auf dem Monitor in Höhe einiger Häuser.

Auch die Retroreflektorgröße kann mit obiger Formel berechnet werden. Da allerdings die Atmosphäre unmittelbar vor dem Empfänger liegt, kann das Seeing sich nicht mehr bemerkbar machen. Für den Rückweg ist hier also 0" anzunehmen. Die 3,8cm Öffnung des Retroreflektors ergibt dann einen konstanten Leuchtfleck von 3430m Durchmesser.

Das, was dann letztlich verlustlos gedacht am Empfänger ankommt, ist dann bei einer Retroreflektorfläche von 0,34m² und 3e17 Photonen je Schuß:

nPhoton = Puls * Fspiegel / ( DfleckLaser *pi/4 * DfleckErde*pi/4) *Doptik*pi/4

nPhoton = 3e17 Ph * 0,34m² / ( 40,7^2 *pi/4 * 3430^2*pi/4) *3,5^2*pi/4 = 81,6 Mio Photonen !

Selbst bei Seeing 1" wären das immer noch stattliche 37000 Photonen je Schuß !

Auch wenn man nun annimmt, daß nur 1/10 davon tatsächlich vom Empfänger identifiziert werden kann, wäre ein einziger Laserspiegeltreffer bereits ein eindeutiges Feuerwerk.

Da es dieses Feuerwerk noch niemals gegeben hat, kann man nur annehmen, daß es dort oben eben keinen Laserreflektor gibt.

Vom Mondboden würden bei einem Albedo von 1 (was natürlich nicht vorhanden ist) jeweils 3,11 Photonen je Schuß theoretisch zu empfangen sein. Unabhängig davon, wie groß der Fleck tatsächlich ist (er muß nur innerhalb des Sichtfensters liegen).

Bei dem kleinen Laserfleckdurchmesser von rund 40m wäre es aber kein Problem, z.B. 0,1 Photonen je Schuß als vermeintliches Retrospiegelsignal zu erhalten.

Dazu muß nur das lokale Albedo z.B. 0,25 betragen und die Höhendifferenz eines Teils der 1300 m² beleuchteten Fläche dürfte nicht größer als rund 10cm sein. Diese Teilfläche müßte dann wenigstens 170m² groß sein, also eine Fläche mit rund 15m Durchmesser, ein kleiner Bauplatz.

Solche Stellen gibt es sicherlich massenhaft auf dem Mond.

Bodenrücksignal (Ph) = Albedo * Puls / ((2*Mondabstand)^2*pi/2)*Dopt^2*pi/4 = 3.11 Ph/Schuß max

Wie gesagt, die durchschnittlich erhaltene Photonenanzahl liegt sogar bei nur 0,01 Ph/Schuß!
Zitat

"The currently operating LLR stations, McDonald Laser Ranging System in Texas (Shelus et al., 2003) and Observatoire de la Cˆote d’Azur (Samain et al., 1998), typically detect 0.01 return photons per pulse during normal operation."
http://www.physics.ucsd.edu/~tmurphy/apollo/doc/matera.pdf


von Martinus - am 26.12.2008 22:58
Nachfolgend wurde angenommen, daß der Sonnenwind immer genau senkrecht in die Laserspiegeloberfläche einschlägt und die Blickrichtung bzw. der Laserstrahl ebenfalls senkrecht ist. Tatsächlich trifft beides nicht zu, so daß die optische Beeinflussung wesentlich stärker sein wird. Bei der gewählten Beschußdauer von 10% der Zeit würde der Sonnenwind unter einem Winkelbereich von ca. +- 18° einschlagen und aus einem einfachen Pixelpunkt würde wegen der Tiefe des Kraters dann ein Strich über den ganzen jeweiligen Bildausschnitt werden (rechte Spaltengraphik). Die Beeinflussung würde sich zudem zweimal bemerkbar machen, beim Eintritt und beim Austritt an anderer Stelle. Die Bilder sind also sehr schmeichelhaft.

Bei normalem unstruktierem Milchglas wird eine Oberfläche kurz mit einer Säure angeätzt, in der Tiefe ist das Glas dagegen klar. Ein normaler Spiegel zeigt die Wirkung einer solchen Milchglasscheibe, wenn man ihn anhaucht. Mit einem Laserpointer kann man sich von der Streuwirkung dann selbst sehr gut überzeugen.



Hier geht es mit der Analyse der Ergebnisse der Lasermessungen weiter.
http://forum.mysnip.de/read.php?27441,7271

von Martinus - am 03.07.2009 22:52
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