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Vom Moonhoax bis 9/11
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3
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
die Schwalbe, Mr. Moon-Knight

Netzwerke

Startbeitrag von die Schwalbe am 13.06.2009 10:45

Hallo Leute,

jeder von uns bekommt es im täglichen Leben mit diversen "Netzwerken" zu tun. Manchmal will man Mitglied werden in einem "Netzwerk" - aus welchen Gründen auch immer. Meist hängt daran einfach nur die Gewährleistung des eigenen Lebensunterhaltes. Wird irgend so ein "Netzwerk" mal unpopulär, wird schnell als Synonym dafür ein anderes Wort wie z. B. "Seilschaft" - oder so - verwendet.

Netzwerke können sehr klein und trotzdem äußerst wirkungs-, weil machtvoll sein. Es gibt aber auch sehr große Netzwerke. Sie haben immer eines gemeinsam: Eine Denkrichtung als Grundlage, einen Glauben und mindestens ein gemeinsames Ziel. Die "anderen" Regeln für die Netzwerkmitgliedschaft müssen anerkannt, toleriert werden. Bei einer Religion als Netzwerk ist einfach das Überlebenwollen die große Gemeinsamkeit für jedes einzelne Mitglied in dem Netzwerk, der Glauben an einen Gott oder eine Göttergemeinschaft, wo angeblich die Regeln für die Netzwerkmitgliedschaft erfunden wurden. Das kann dann so weit gehen, dass die ungläubige Hexe auf dem Scheiterhaufen landet. Oder so.

Auch der Glaube an bestimmte Helden ist häufig die Grundlage für ein Netzwerk. Der bzw. die Helden sind dann die Vorbilder. Ihr Handeln ist zu bewundern. Die Netzwerkmitglieder schauen auf sie auf und bewundern sie, weil sie den Helden vielleicht nacheifern möchten, dazu aber nicht die Voraussetzungen haben, gern aber selbst bewundert werden möchten. Denn: Wer bewundert wird, wird auch gut bezahlt im Netzwerk. Der Lebensstandart eines Helden ist gesichert.

Gerne würden wir alle Mitglied werden im Netzwerk der Mondlandungsgläubigen. Die Helden, die schon auf dem Mond gelandet waren und von da lebend wieder zurück auf die Erde kamen, sind Ausdruck und Nachweis für die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der Gattung "Mensch" an sich. Im Überlebenskampf der Natur überhaupt kann doch eine Gattung, die in der Lage war, zu einem fremden Himmelskörper und heil wieder zurück zu fliegen, niemals mehr verschwinden! Atomkrieg(e) und Meteoreinschläge auf der Erde sind doch da nur noch Nebensächlichkeiten. Oder?

Das Ganze kann aber auch einfach nur lächerlich werden:

http://www.myvideo.de/watch/6559704/Sinn_und_Zweck_des_Glaubens_an_Apollo

Und wer anschließend seine Stimmung noch etwas aufheitern möchte mit etwas Musik, kann hier downloaden (nur für kurze Zeit):

http://fullshare.net/show/1ff4b8e79ec1ee70257bf86c127aa827/Unheilig - AufZumMond.mp3

Herzlichst

Ixi

Antworten:

Hi Ixi,

Jeder ist soweit vernetzt, wie er abhängig ist. Im „Netz der Mondlandungsgläubigen“ lebt es sich zwar bequemer, dass deshalb aber jeder darin Mitglied sein will, denke ich nicht. Trotzdem gehören wir alle zur Menschheit und da die „Menschheit“ den Mond erobert hat, werden wir alle ungefragt zu Mitlügnern erklärt.
Die Schatten des Mondes haben persönlich unterstrichen, dass wir alle Mondlander sind. Sind wir nicht alle ein bisschen Luna (bis auf die wenigen Länder natürlich, die Nixon ausgeschlossen hat)?

Zu dem von Dir angesprochenem Film:
Superpolizist Jansen, der jeden Fall gelöst hat, steht des Öfteren vor seinem Apolloposter und schaut tief in das Spiegelbild von Aldrins Helmvisier, als wolle er auch das letzte Rätsel lösen.
Ob er es Aldrin in der gezeigten Schlussszene des Films „Kamikaze 1989“ besorgen wollte, sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall hat der Regisseur Wolf Gremm mit der Auflösung des inszenierten Attentates und der gleichzeitigen Einspielung von Nixons Telefonat zum Mond seinen klaren Standpunkt wiedergegeben.
Schließlich gibt es nicht nur Träumer.

(Wie war eigentlich nochmal die Vorwahl vom Mond?)


Gruß


Mr. Moon-Knight


von Mr. Moon-Knight - am 14.06.2009 14:57

Aldrin?

Bist Du sicher, lieber Mondritter,

dass es Aldrin ist, da in dem Raumanzug? :xcool:

Na, wie und wer auch immer. Es sei dahin gestellt. Der Spielfilm "Kamikaze 1989" wurde 1982 (und ausgerechnet die Jahreszahl 1989 wurde im Titel verwendet. Warum nicht 2001?...) gemacht und basiert auf dem Roman "Mord im 31. Stock" (Wahlöö). Die Szene(n) mit dem Mondfoto ist aber eine reine "Erfindung" des Spielfilmes. Im Buch wird dieses Thema überhaupt nicht angesprochen und ich komme auch auf keine Erklärung dafür, warum und wieso das Thema "Mensch auf Mond" da überhaupt mit reingezogen wurde. Schließlich ist das Haupthema der Handlung doch die Rolle des Journalismus in der heutigen Zeit mit der Hauptaufgabe, die Selbstmordrate zu senken. Oder so. :rp:

Wen das Thema interessiert, der findet beim Googeln viel dazu - z.B. das hier:
http://www.yopi.de/rev/321189

Interessant ist auf alle Fälle, wie Wahlöö ein Szenario mit Bombe in einem Hochhaus aufbaut und sehr einleuchtend und unzweideutig herausarbeitet, wem das nützt.
Nein! Die Bombe wurde nicht per Flugzeug dahin gebracht. Alles konnte Wahlöö schließlich doch nicht "vorhersehen" ... :D

Vorwahl zum Mond? Na, im Moment ist doch niemand dort, den man anrufen könnte. Oder?

Herzlichst

Ixi

von die Schwalbe - am 14.06.2009 15:25
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