Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Vom Moonhoax bis 9/11
Beiträge im Thema:
22
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Martinus, Gerald Wischnevski, die Schwalbe

Moderne Physik löst Energieproblem mit einem Perpetuum Mobile erster Art

Startbeitrag von Martinus am 13.07.2009 14:01

Moderne Physik löst Energieproblem.

Diese Wundermaschine löst nach den Gesetzen der modernen Physik auf wundersame Weise das Energieproblem. Im Gegensatz zu den üblichen Konstruktionen, welche nicht einmal theoretisch einen Energieüberschuß erkennen lassen, ist dieser Überschuß theoretisch hier im Übermaß vorhanden.

Bei diesem Perpetuum Mobile wird also nicht nur eine ewige Bewegung aufrecht erhalten sondern darüber hinaus richtige Dauerleistung aus dem Nichts der unendlichen Vakuumenergie der modernen Physik erzeugt. Oder woher soll die erzeugte Energie sonst kommen?

Man störe sich nicht an den beiden "gelben Schrauben", wo die Wechselspannung symbolisch abgegriffen werden soll. Der erzeugte Energieüberschuß kann auch anderweitig abgegriffen werden. Im ungünstigsten Fall wird die erzeugte Energie nämlich einfach in Wärme umgewandelt und könnte z.B. Wasser verdampfen lassen, welches eine Turbine antreibt. Die Details des "Wie" sind also letztlich vollkommen uninteressant. Nur das Faktum, daß überhaupt Energie erzeugt wird und die muß schließlich "irgendwo" hin bzw. abgreifbar und verwertbar sein, ist interessant.

Daß eine Leistung im Beispiel von über 100 kW erzeugt wird, zeigt die Berechnung nach den Gesetzen der modernen Physik. Das dürfte also nicht anzweifelbar sein. Oder etwa doch?

Wenn man die Wirkung dieses Perpetuum Mobiles erster Art anzweifelt, muß man die Rechnung anzweifeln bzw. direkt einen Fehler nachweisen können. Nur unspezifisch "zweifeln" gilt nicht. Oder man sagt, man hätte diese schwierige Konstruktion gar nicht verstanden und kann daher die Rechnung nicht nachvollziehen und außerdem sei das Fundament sowieso braun. Dieser Ansatz wäre etwa für die Mitglieder des ZDF tauglich.

In dem Bild soll der rote Balken natürlich starr gedacht sein und der Spalt zwischen dem Ende des Balkens so eng sein, daß der Wagen ihn leicht überrollen kann.

Links:
Perpetuum Mobile: http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_Mobile#Perpetuum_Mobile_zweiter_Art

Für die Gläubigen der modernen Physik hier noch einmal zur Vertiefung die Definitionen der verwendeten Begriffe:
Vakuumenergie: http://de.wikipedia.org/wiki/Vakuumenergie
Drehmoment: http://de.wikipedia.org/wiki/Drehmoment
Frequenz: http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenz
Leistung: http://de.wikipedia.org/wiki/Leistung_(Physik)

Das Jedermann Perpetuum Mobile erster Art für den Hausgebrauch:

Antworten:

Hallo Martinus,

sorry für die blöde Nachfrage, aber könntest Du erläutern, warum durch die Belastung des Balken Arbeit geleistet wird? Der Balken bewegt sich doch nicht, oder?

Vielen Dank
Gerald Wischnevski

von Gerald Wischnevski - am 13.07.2009 18:13
Zitat
Gerald Wischnevski
Hallo Martinus,

sorry für die blöde Nachfrage, aber könntest Du erläutern, warum durch die Belastung des Balken Arbeit geleistet wird? Der Balken bewegt sich doch nicht, oder?

Bei einem thermischen Konverter, z.B. einem Thermoelement oder Peltierelement bewegt sich auch nichts. Und dennoch kann dieses Element Energie konvertieren. Aus Wärme wird Strom oder auch umgekehrt. Um den "Wirkungsgrad" bei obiger Maschine so hoch wie möglich zu treiben, empfahl auch einen starren Balken. Je starrer, desto besser.

Wie gesagt, die erzeugte Energie bzw. Leistung, gegeben durch Kraft*Hebelarm*Frequenz muß schließlich irgendwo raus. Ob man die nun an "den gelben Schrauben" ausleitet oder durch den glühenden Balken, wenn der die ganze Vakuumenergie der modernen Physik in sich aufgesaugt hat, spielt keine Rolle.

Die Rechnung nach den Regeln der modernen Physik beweist schließlich, daß die Maschine Leistung aus dem Nichts erzeugen kann. Nur darauf kommt es an.



von Martinus - am 13.07.2009 18:31
Sorry, ich verstehe immer noch nicht bzw. scheint mir eine Voraussetzung nicht bekannt zu sein. Energie ist doch "Kraft*Weg" und nicht "Kraft*Frequenz", also damit der Wagen Arbeit leisten kann, müsste er doch den Balken durch das ausgeübte Drehmoment tatsächlich drehen, sonst ist doch alles statisch? Oder hat das was mit der "Vakuumenergie" zu tun, die Du erwähnt hast? Die kenne ich leider nicht...

von Gerald Wischnevski - am 13.07.2009 18:41
Zitat
Gerald Wischnevski
Sorry, ich verstehe immer noch nicht bzw. scheint mir eine Voraussetzung nicht bekannt zu sein. Energie ist doch "Kraft*Weg" und nicht "Kraft*Frequenz", also damit der Wagen Arbeit leisten kann, müsste er doch den Balken durch das ausgeübte Drehmoment tatsächlich drehen, sonst ist doch alles statisch? Oder hat das was mit der "Vakuumenergie" zu tun, die Du erwähnt hast? Die kenne ich leider nicht...


Energie ist Kraft*Weg, richtig. Und Leistung ist Energie/Zeit, also Kraft*Weg/Zeit. 1/Zeit, 1/s ist als Frequenz definiert. Und Drehmoment ist als Kraft*Hebelarm = Kraft*Weg definiert = Nm. Also Drehmoment * Frequenz = Nm*1/s = Nm/s = Leistung.

Leistung ist auch Drehmoment mal Drehzahl, also z.B. Nm * 2*pi/s = [Nm/s] oder eben Drehmoment * Frequenz, wenn man von dem Faktor 2*pi absieht.
Zur Vakuumenergie habe ich im ersten Beitrag einen Link gesetzt. Ebenso zum Drehmoment. Beim Drehmoment kannst du dir in dem Link genau dessen Definition und SI Einheit ansehen.

Ansonsten ist natürlich bis auf den hin- und herschwingenden Wagen alles statisch.

Der Wagen ist natürlich wichtig. Wenn dessen Schwingungsfrequenz gegen 0/s geht, geht auch die erzeugte Leistung gegen 0. Also Nm * 0/s = 0 Nm/s = 0 Watt.

Wenn du nun zusätzlich zum Drehmoment noch "Weg" in die Formel einbauen möchtest, kommt Unsinn heraus, nämlich: Nm/s * m = Nm²/s und das ist eben weder Arbeit noch Leistung sondern Leistung mal Weg. Auch wenn du den "Weg" anders in die Formel einbaust, etwa Nm/s * 1/m = N/s ist auch das nur Unsinn. Nur "ohne" Weg stimmt die Formel. Sonst wäre es ja auch kein Perpetuum Mobile erster Ordnung nach den Erkenntnissen der modernen Physik.

von Martinus - am 13.07.2009 19:00
Leistung ist nicht "Drehmoment * Frequenz", sondern "Drehmoment * Winkelgeschwindigkeit". Wenn sich der Balken drehen könnte und aufgrund des durch den Wagen ausgeübten Drehmoments eine Drehbewegung (also mit einer Winkelgeschwindigkeit > 0) ausführen würde, würde er Leistung abgeben. Wie Du aber sagst ist alles statisch. Die Schwingung des Wagens ist hingegen vom ausgeübten Drehmoment unabhängig und linear, hier wird auch keine Leistung abgegeben (außer der vernachlässigten Reibung).

Bitte verstehe mein Nachfragen nicht als Kritik, ich arbeite selbst seit Anfang des Jahres in einem mittlerweise sehr erfolgreichen Freie Energie Projekt. Ich mache zwar das Management und kenne die Technik nicht im Detail, das macht mein Partner, aber er hat mir erklärt, dass Vakuumenergie bei
unseren Systemen auch eine Rolle spielt, daher mein Interesse an Deinem System.

Aber ich verstehe hier den Zusammenhang zur Vakuumenergie nicht. So wie ich es verstanden habe, ist es ein quantenmechanischer Effekt, das System hier wird aber scheinbar rein klassisch mechanisch betrachtet?

Viele Grüße
Gerald Wischnevski

von Gerald Wischnevski - am 13.07.2009 23:23
Zitat
Gerald Wischnevski
Leistung ist nicht "Drehmoment * Frequenz", sondern "Drehmoment * Winkelgeschwindigkeit".


Du meinst also: Leistung = Nm * rad/s ? Kann nicht sein, da Nmrad/s keine Leistungseinheit ist. Die Leistungseinheit ist Nm/s.
Zitat

Wenn sich der Balken drehen könnte und aufgrund des durch den Wagen ausgeübten Drehmoments eine Drehbewegung (also mit einer Winkelgeschwindigkeit > 0) ausführen würde, würde er Leistung abgeben. Wie Du aber sagst ist alles statisch. Die Schwingung des Wagens ist hingegen vom ausgeübten Drehmoment unabhängig und linear, hier wird auch keine Leistung abgegeben (außer der vernachlässigten Reibung).

Genau. Statisch und keine Verluste.
Zitat

Bitte verstehe mein Nachfragen nicht als Kritik, ich arbeite selbst seit Anfang des Jahres in einem mittlerweise sehr erfolgreichen Freie Energie Projekt. Ich mache zwar das Management und kenne die Technik nicht im Detail, das macht mein Partner, aber er hat mir erklärt, dass Vakuumenergie bei
unseren Systemen auch eine Rolle spielt, daher mein Interesse an Deinem System.

Es gibt ein erfolgreiches Freie Energie Projekt? Das kann ich mir nicht vorstellen. Aus solchen Projekten kann nichts rauskommen. Verabschiede dich davon lieber. Dein Partner ist ein Spinner, was natürlich nicht als Kritik gemeint sein soll. Oder sollte ich unter "sehr erfolgreich" verstehen, daß ihr schon einen Haufen Investoren abzocken konntet? Nun ja, im Pisazeitalter ist das sicher sehr leicht möglich.
Zitat

Aber ich verstehe hier den Zusammenhang zur Vakuumenergie nicht. So wie ich es verstanden habe, ist es ein quantenmechanischer Effekt, das System hier wird aber scheinbar rein klassisch mechanisch betrachtet?

Nein, ich sagte doch bereits in der Überschrift, daß dieses Perpetuum Mobile erster Art nach den Gesetzen der modernen Physik funktioniert. Es ist also genau konform mit der Quantenphysik. Es sieht nur so aus, als sei das rein klassisch betrachtet. Wenn aus diesem Perpetuum Mobile keine Überschußenergie herauskommt, ist die Quantenphysik falsch. Schließlich ist es genau nach den Gesetzen der modernen Physik, insbesonders nach der Quantenphysik berechnet. Wenn es funktioniert, ist auch die Quantenphysik, also die moderne Physik mit der Vakuumenergie richtig.

Einen Beweis führt man heutzutage durch Berechnung, jedenfalls in der modernen Physik. Wenn ein Experiment ein anderes Ergebnis liefert als berechnet oder gar der Berechnung widerspricht, ist das Experiment falsch.

Wenn z.B. bei der Relativitätstheorie ein Experiment eindeutig zeigt, daß die Lichtgeschwindigkeit doch von der Bewegung des Empfängers abhängig ist, also der Relativitätstheorie widerspricht und sie damit widerlegt, ist das Experiment falsch. Nicht die Theorie.

Warum?

Nehmen wir einfach einmal an, wir haben eine Meßstrecke von 300m exakt mit dem Zollstock abgemessen. Am Anfang der Meßstrecke sei ein Sensor A, welcher die Ankunftszeit eines Lichtimpulses registriert. Und am Ende der Meßstrecke sei ein gleicher Sensor B mit Uhr installiert. Die Zeitdifferenz bei einem Lichtpuls, der die Meßstrecke passiert hat, sei 2 Mikrosekunden. Normalerweise würde man dann sagen, die Geschwindigkeit des Lichts war dann (aus irgend einem Grund) 150000 km/s. Der Relativist sagt aber, falsch. Du hast deine Meßstrecke falsch ausgemessen. Sie ist nicht 300 m lang wie du mit deinem alten Zollstock glaubst gemessen zu haben. Sondern 600 m. Eine Länge mißt man nämlich über die Zeit, welche ein Lichtstrahl für diese Strecke benötigt und dank der Relativitätstheorie wissen wir, daß Licht sich unter allen Umständen mit 300000 km/s bewegt. Über die Lichtlaufzeit ist auch das Meter definiert. Urmeter gilt nicht mehr. Und deinen 2m langen alten Zollstock kannst du in die Tonne Klopfen.

von Martinus - am 14.07.2009 01:01
Zitat

Du meinst also: Leistung = Nm * rad/s

Nein, ich meine die "Leistung bei Drehbewegung" wie hier dargestellt: http://de.wikipedia.org/wiki/Rotation_(Physik)

Zitat

Es gibt ein erfolgreiches Freie Energie Projekt? [...] Oder sollte ich unter "sehr erfolgreich" verstehen, daß ihr schon einen Haufen Investoren abzocken konntet?

Nein, keine Abzocke, keine Sorge. Mein Partner, der Atomphysiker Jessie Marsson, der auch die Technik entwickelt hat, und ich haben dieses Unternehmen in Afrika aufgezogen, mit Absicht "weit vom Schuss" und ohne jegliches Aufsehen/Publicity. Als "Pilotprojekt" haben wir mittlerweile eine größere Plantage komplett auf Freie Energie umgestellt, kein Tropfen Diesel/Benzin/whatever mehr!

Da Energie hier ein großer Kostenfaktor ist (Arbeitskraft und Grund/Boden ist vergleichsweise billig) und wir jetzt die Vorteile von kostenfreier Energieversorgung an einem realen Betrieb demonstrieren können, hoffen wir, schnell weitere Unternehmen vor Ort für unser System gewinnen zu können, in diesem Sinne "sehr erfolgreich".

Zitat

Es ist also genau konform mit der Quantenphysik. Es sieht nur so aus, als sei das rein klassisch betrachtet.[...] Schließlich ist es genau nach den Gesetzen der modernen Physik, insbesonders nach der Quantenphysik berechnet.

Ich fürchte, ich kann Dir hier nicht folgen, die quantenmechanische und die klassisch mechanische Betrachtungsweise ist nicht gleich (sonst wären ja die Theorien gleich). Wenn Deine Rechnung konform mit der Quantenmechanik wäre, müsstest Du meines Wissens nach andere Gleichungen verwenden (Schrödingergleichung) bzw. für die Größen "Geschwindigkeit" oder "Leistung" lineare Differenzialoperatoren verwenden. Du verwendest aber die Gleichungen/Größen der klassische Mechanik?

Zitat

Wenn es funktioniert, ist auch die Quantenphysik, also die moderne Physik mit der Vakuumenergie richtig.

Wahrscheinlich ist Deine Theorie "zu hoch" für mich, aber auch mein Partner konnte bislang nicht nachvollziehen, wo genau die Vakuumenergie in Deine Überlegungen eingeht?

Zitat

Einen Beweis führt man heutzutage durch Berechnung, jedenfalls in der modernen Physik. Wenn ein Experiment ein anderes Ergebnis liefert als berechnet oder gar der Berechnung widerspricht, ist das Experiment falsch.

...und jetzt bin ich völlig verwirrt, wie kann denn ein Experiment "falsch" sein? Meinst Du damit, es funktioniert nicht oder anders als in der von Dir beschriebenen Art und Weise, liefert also gar keine Energie?

Ich meine, z.B. unser Freie Energie Generator liefert offensichtlich Energie, das können wir und unsere Kunden direkt beobachten (vor allem an ihrem volleren Geldbeutel ;-) ), wen interessiert es denn, ob das "falsch" ist, weil es gegen eine Theorie verstößt?

Viele Grüße
Gerald Wischnevski

von Gerald Wischnevski - am 14.07.2009 09:56
Zitat
Gerald Wischnevski
Zitat

Du meinst also: Leistung = Nm * rad/s

Nein, ich meine die "Leistung bei Drehbewegung" wie hier dargestellt: http://de.wikipedia.org/wiki/Rotation_(Physik)

Dein Link ist zu unspezifisch. Zitiere genau, was du zeigen willst.
Zitat

Zitat

Es gibt ein erfolgreiches Freie Energie Projekt? [...] Oder sollte ich unter "sehr erfolgreich" verstehen, daß ihr schon einen Haufen Investoren abzocken konntet?

Nein, keine Abzocke, keine Sorge. Mein Partner, der Atomphysiker Jessie Marsson, der auch die Technik entwickelt hat, und ich haben dieses Unternehmen in Afrika aufgezogen, mit Absicht "weit vom Schuss" und ohne jegliches Aufsehen/Publicity. Als "Pilotprojekt" haben wir mittlerweile eine größere Plantage komplett auf Freie Energie umgestellt, kein Tropfen Diesel/Benzin/whatever mehr!

Da Energie hier ein großer Kostenfaktor ist (Arbeitskraft und Grund/Boden ist vergleichsweise billig) und wir jetzt die Vorteile von kostenfreier Energieversorgung an einem realen Betrieb demonstrieren können, hoffen wir, schnell weitere Unternehmen vor Ort für unser System gewinnen zu können, in diesem Sinne "sehr erfolgreich".

Bedenke, wir sind hier nicht im ZDF, denen du sowas erzählen kannst. Vielleicht investieren sie sogar.
Zitat

Zitat

Es ist also genau konform mit der Quantenphysik. Es sieht nur so aus, als sei das rein klassisch betrachtet.[...] Schließlich ist es genau nach den Gesetzen der modernen Physik, insbesonders nach der Quantenphysik berechnet.

Ich fürchte, ich kann Dir hier nicht folgen, die quantenmechanische und die klassisch mechanische Betrachtungsweise ist nicht gleich (sonst wären ja die Theorien gleich). Wenn Deine Rechnung konform mit der Quantenmechanik wäre, müsstest Du meines Wissens nach andere Gleichungen verwenden (Schrödingergleichung) bzw. für die Größen "Geschwindigkeit" oder "Leistung" lineare Differenzialoperatoren verwenden. Du verwendest aber die Gleichungen/Größen der klassische Mechanik?

Ich verwende nicht Gleichungen der klassischen Mechanik sondern Gleichungen der modernen Physik. Nach Gleichungen der klassischen Mechanik würde das Perpetuum Mobile natürlich nicht funktionieren.
Zitat

Zitat

Wenn es funktioniert, ist auch die Quantenphysik, also die moderne Physik mit der Vakuumenergie richtig.

Wahrscheinlich ist Deine Theorie "zu hoch" für mich, aber auch mein Partner konnte bislang nicht nachvollziehen, wo genau die Vakuumenergie in Deine Überlegungen eingeht?

Nun, da es in der klassischen Mechanik keine Vakuumenergie gibt und die Gleichungen der modernen Physik aber die Vakuumenergie postulieren und nach den Gleichungen der modernen Physik das Perpetuum Mobile funktioniert, kann also die Energie nur aus der Vakuumenergie herrühren. Eine andere Quelle kommt da gar nicht in Frage.
Zitat

Zitat

Einen Beweis führt man heutzutage durch Berechnung, jedenfalls in der modernen Physik. Wenn ein Experiment ein anderes Ergebnis liefert als berechnet oder gar der Berechnung widerspricht, ist das Experiment falsch.

...und jetzt bin ich völlig verwirrt, wie kann denn ein Experiment "falsch" sein? Meinst Du damit, es funktioniert nicht oder anders als in der von Dir beschriebenen Art und Weise, liefert also gar keine Energie?

Natürlich kann ein Experiment nicht falsch sein. Es wird aber behauptet, daß es falsch ist, wenn es Ergebnisse liefert, welche gegen die Theorie sprechen. Früher war das natürlich nicht der Fall.
Zitat

Ich meine, z.B. unser Freie Energie Generator liefert offensichtlich Energie, das können wir und unsere Kunden direkt beobachten (vor allem an ihrem volleren Geldbeutel ;-) ), wen interessiert es denn, ob das "falsch" ist, weil es gegen eine Theorie verstößt?

Ja klar. Ich sage immer, wer solche Wundermaschinen "erfindet", würde sich vom Risiko des Unglaubens anderer dadurch freimachen, daß er die erzeugte Energie einfach ins Netzt einspeist und kassiert.

Ich behaupte nicht, daß obige Maschine tatsächlich funktioniert. Eher behaupte ich, daß die der Berechnung zugrundeliegende moderne Physik falsch ist. Wenn ich das aber ohne jeglichen Beweis bringe, würde man natürlich mir nicht glauben. Die "Maschine" ist der Beweis.

Also, versuche einmal den Fehler in der modernen Berechnung zu finden. Vielleicht kannst du deinen Atomphysiker damit überzeugen, daß er nur ein Spinner ist.

Ich befürchte allerdings, daß er das dennoch nicht glauben wird. Lieber wird er an die freie Energie und fluktierende Vakuumenergie der Quantenphysik glauben. Das ist nämlich die Folge aus dem hier gezeigten Fehler.

von Martinus - am 14.07.2009 11:50
Zitat

Dein Link ist zu unspezifisch. Zitiere genau, was du zeigen willst.

Rechte Spalte der Tabelle unter der Überschrift http://de.wikipedia.org/wiki/Rotation_(Physik)#Vergleich_mit_der_Translationsbewegung , Formel beschriftet mit "Leistung bei Drehbewegung".

Zitat

Ich verwende nicht Gleichungen der klassischen Mechanik sondern Gleichungen der modernen Physik. Nach Gleichungen der klassischen Mechanik würde das Perpetuum Mobile natürlich nicht funktionieren.

Wir sprachen von der Quantenmechanik, meinst Du die mit "moderner Physik"?

Aber vielleicht verstehe ich so den Unterschied besser: Wie würden die Gleichungen der klassischen Mechanik für Dein System ausschauen, die dann zu keiner Leistungsabgabe führen? Sie müssen sich ja von Deinen bisher vorgelegten Berechnungen unterscheiden, wenn sie zu einem anderen Ergebniss kommen.

Zitat

Nun, da es in der klassischen Mechanik keine Vakuumenergie gibt und die Gleichungen der modernen Physik aber die Vakuumenergie postulieren und nach den Gleichungen der modernen Physik das Perpetuum Mobile funktioniert, kann also die Energie nur aus der Vakuumenergie herrühren. Eine andere Quelle kommt da gar nicht in Frage.

Nun, es gibt noch mehr Unterschiede zwischen klassischer Mechanik und Quantenmechanik als nur die Vakuumenergie, also kommt nicht nur die Vakuumenergie als Quelle in Frage. Das hat doch aber mit Deinem System jetzt nichts zu tun, oder?

Zitat

Natürlich kann ein Experiment nicht falsch sein. Es wird aber behauptet, daß es falsch ist, wenn es Ergebnisse liefert, welche gegen die Theorie sprechen. Früher war das natürlich nicht der Fall.

Also in "meiner Welt" ist das heute auch nicht der Fall. :-)

Zitat

Ja klar. Ich sage immer, wer solche Wundermaschinen "erfindet", würde sich vom Risiko des Unglaubens anderer dadurch freimachen, daß er die erzeugte Energie einfach ins Netzt einspeist und kassiert.

Jep, genau das tun wir, klappt prima!

Zitat

Ich behaupte nicht, daß obige Maschine tatsächlich funktioniert. Eher behaupte ich, daß die der Berechnung zugrundeliegende moderne Physik falsch ist. Wenn ich das aber ohne jeglichen Beweis bringe, würde man natürlich mir nicht glauben. Die "Maschine" ist der Beweis.

Äh, funktioniert sie oder nicht? Ich meine hast Du sie ausprobiert?

von Gerald Wischnevski - am 14.07.2009 13:42
In deinem Link steht:
Leistung bei Drehbewegung = M*omega

Korrekt?

Ich nehme an, daß "M" Drehmoment bedeutet und Drehmoment wird in r*F, also mN oder Nm angegeben.
Drehmoment: http://de.wikipedia.org/wiki/Drehmoment

Korrekt?

Unter http://de.wikipedia.org/wiki/Winkelgeschwindigkeit wird die Winkelgeschwindigkeit omega mit rad/s angegeben.

korrekt?

Demnach wäre die Leistung

M*omega = Nm*rad/s = Jrad/s. Das ist aber keine Leistungseinheit. J/s ist eine Leistungseinheit.

In meiner Berechnung verwende ich statt omega nur Frequenz, da omega schließlich bei dem Balken nicht vorkommt. Er rotiert schließlich nicht. Bei mir kommt daher richtigerweise beim Balken

M*f = Nm/s = Leistung heraus.

Erreicht wird das alleine durch Belastung und Entlastung des Balkens mit einer Frequenz f mit einem Drehmoment Nm. Das ergibt die Leistung. Nach der modernen Quantenphysik.

von Martinus - am 14.07.2009 14:07
Ja, das hattest Du alles in Deinem letzten Post schon geschrieben (wobei aber bei der Dimension von Winkelgeschwindigkeit 1/T steht, also sehe ich hier kein Einheitenproblem), aber wenn das Quantenmechanik sein soll (was ich immer noch nicht nachvollziehen kann), wie sieht dann die klassisch mechanische Darstellung des Systems aus?

Ich frage aus rein didaktischen Gründen, vielleicht verstehe ich eher, wo genau die Vakuumenergie eingeht und was genau Deine Rechnung mit Quantenmechanik zu tun hat, wenn ich die beiden Rechnungen gegenüber stehen sehe. Du schreibst ja auch:

Zitat

Nach Gleichungen der klassischen Mechanik würde das Perpetuum Mobile natürlich nicht funktionieren.

... und meiner Rechnung nach ja auch nicht, also muss sie sich ja irgendwie von Deiner "Quantenmechanik" unterscheiden?

von Gerald Wischnevski - am 14.07.2009 16:06
Zitat
Gerald Wischnevski
Zitat

Nach Gleichungen der klassischen Mechanik würde das Perpetuum Mobile natürlich nicht funktionieren.

... und meiner Rechnung nach ja auch nicht, also muss sie sich ja irgendwie von Deiner "Quantenmechanik" unterscheiden?

Wo hast du etwas gerechnet? Zeigen, mit Einheiten. Ich sehe keine Rechnung von dir.

von Martinus - am 14.07.2009 16:45
OK, ich habe eher argumentiert, "gerechnet" war nur Leistung = Drehmoment * Winkelgeschwindigkeit (stimmt das denn jetzt klassisch bzw. quantenmechanisch?), mein Problem ist, dass ich keinen Zusammenhang zwischen dem Drehmoment auf den (statischen) Balken und der Schwingung des Wagens sehe und auch nicht, wie die Vakuumenergie in Deine Rechnung eingeht.

Aber wie gesagt ich behaupte ja nicht, dass ich recht habe, ich glaube Dir ja prinzipiell, dass Du eine Möglichkeit gefunden hast, Vakuumenergie direkt in nutzbare Leistung zu verwandeln, ohne ein Orgonfeld "aufspannen" zu müssen. Ich verstehe nur Deine Rechnung nicht und hatte gehofft, Du kannst sie etwas erläutern, vor allem den Unterschied zur klassischen Mechanik, gemäß der - wenn ich Dich richtig verstanden habe - hier ebenfalls keine nutzbare Leistung entsteht?

von Gerald Wischnevski - am 14.07.2009 17:32
Flukturierendes Zwischenvakuum

von Martinus - am 14.07.2009 18:49
Zitat
Gerald Wischnevski
OK, ich habe eher argumentiert, "gerechnet" war nur Leistung = Drehmoment * Winkelgeschwindigkeit (stimmt das denn jetzt klassisch bzw. quantenmechanisch?), mein Problem ist, dass ich keinen Zusammenhang zwischen dem Drehmoment auf den (statischen) Balken und der Schwingung des Wagens sehe und auch nicht, wie die Vakuumenergie in Deine Rechnung eingeht.

Der Wagen ist nicht nötig, nur bequemer. Du kannst dich auch mit einem Bein auf den Balken stellen und mit dem anderen auf den festen Boden und hin und herwippen. Auch da wird der Balken mit einer Frequenz f be- und entlastet. Nur schaffst du kaum mehr als 1 Hz und und 10 kW Leistungsausbeute ist doch etwas wenig. Insbesonders bei den üblichen Grundstücksgrößen, wo man kaum einen 20 m langen Balken hinbekommt, um richtiges Drehmoment zu erzeugen. Mal sehen:
20m *75 kg * 9,81 m/s² * 1/s = 14,7 kW.
Einsatz höchstens 0,15 kW, geschätzt.

Wenn du nun sagst, Leistung = Drehmoment * Winkelgeschwindigkeit, mußt du das auch mit den Einheiten nachweisen können. Und Nm * rad/s = Nmrad/s = keine Leistung. Nm/s = Leistung.
Also muß deine Formel falsch sein. Aber meine muß nach der modernen Physik richtig sein. Weil da Nm/s als Leistung herauskommt.
Zitat

Aber wie gesagt ich behaupte ja nicht, dass ich recht habe, ich glaube Dir ja prinzipiell, dass Du eine Möglichkeit gefunden hast, Vakuumenergie direkt in nutzbare Leistung zu verwandeln, ohne ein Orgonfeld "aufspannen" zu müssen. Ich verstehe nur Deine Rechnung nicht und hatte gehofft, Du kannst sie etwas erläutern, vor allem den Unterschied zur klassischen Mechanik, gemäß der - wenn ich Dich richtig verstanden habe - hier ebenfalls keine nutzbare Leistung entsteht?

Du mißverstehst immer noch. Ich behaupte ja nicht, daß die Maschine tatsächlich funktioniert. Ganz im Gegenteil. Nur nach der modernen Physik scheint sie zu funktionieren und die moderne Physik behauptet eben auch Vakuumenergie, also gespeicherte Energie im Nichts.

Da du offensichtlich die freie Energie vertrittst ("ich arbeite selbst seit Anfang des Jahres in einem mittlerweise sehr erfolgreichen Freie Energie Projekt."), nicht ich, samt anscheinend einem "Orgonfeld", solltest du eigentlich zeigen können, wie nun diese freie Energie in meinem Balken eigentlich reinkommt. Ich weiß nur, daß es rechnerisch nach der modernen Physik funktioniert.

Ich sage nur, Drehmoment * Frequenz = Leistung und das stimmt einheitenmäßig. Du sagst dagegen: Drehmoment * Winkelgeschwindigkeit = Leistung und das stimmt einheitenmäßig eben nicht.

Also solltest du meine offensichtlich richtige Rechnung dank deinen Erfahrungen bei der freien Energiegewinnung erklären können und uns verraten, wie mein Balken die Vakuumenergie eigentlich anzapft.

von Martinus - am 14.07.2009 18:51
Zitat

Du mißverstehst immer noch. Ich behaupte ja nicht, daß die Maschine tatsächlich funktioniert. Ganz im Gegenteil.

Ja, das kannst Du laut sagen, ich weiss ehrlich gesagt wirklich nicht mehr, was Deiner Meinung nach jetzt stimmt und was nicht. Ich nenne jetzt mal ein paar Punkte, von denen ich glaube, dass sie Deiner Meinung nach zutreffen, bitte korrigiere mich entsprechend, damit wir endlich aufhören, nur aneinander vorbei zu reden:

1. Was wahr ist, wird ausschließlich durch die wahrgenommene Realität bestimmt oder anders gesagt, dass Experiment hat Vorrang vor allem anderen, insbesondere Theorien.

2. Das von Dir vorgestellte System, wenn man es in der Realität ausprobiert, liefert KEINE nutzbare Leitung nach Außen ("funktioniert nicht").

3. Wenn man dieses System klassisch mechanisch betrachten würde (was Du nicht getan hast), wäre das Ergebnis, dass es KEINE nutzbare Leistung nach Außen liefert ("funktioniert nicht").

4. Als "moderne Physik" bezeichnest Du alle nicht-klassischen Theorien, hauptsächlich die Quantenmechanik und die Relativitätstheorien.

5. Die Leistung bei Drehbewegungen wird NICHT durch die Formel "Drehmoment * Winkelgeschwindigkeit" bestimmt, weder in der klassischen Mechanik noch in der "modernen Physik", die Formel (und die Wikipedia) ist falsch.

6. Die Leistung bei Drehbewegungen wird durch die Formel "Drehmoment * Frequenz" bestimmt.

7. Die Formel "Leistung bei Drehbewegungen = Drehmoment * Frequenz" gilt in/ist ein Element von der "modernen Physik".

8. Die Formel "Leistung bei Drehbewegungen = Drehmoment * Frequenz" gilt NICHT in/ist KEIN Element von der klassischen Mechanik.

9. Die von Dir im ersten Post skizzierte Berechnung gilt NICHT in der klassischen Mechanik (ist dort falsch).

10. Die von Dir im ersten Post skizzierte Berechnung gilt in der "modernen Physik" (ist dort korrekt).

11. Statt dem ursprüglichen System kann ich auch auf dem (immer noch fixen) Balken wippen, das ändert nichts an der prinzipiellen Berechungsweise in der "modernen Physik" (Dein letzter Post).

Danke
Gerald Wischnevski

von Gerald Wischnevski - am 15.07.2009 10:30
1 bis 4 und 8 bis 11 ist richtig.

Zu 5 bis 7:

Die moderne Physik behauptet:

Leistung = Drehmoment mal Winkelgeschwindigkeit
Und Leistung hat die Dimension Nm/s.

Aber es kommt eben bei Nm*rad/s nicht Nm/s heraus. Also müsste es heißen: Leistung = Drehmoment mal Frequenz. Dann kommt Nm/s heraus. Aber das Experiment widerspricht diesem Ergebnis.


In der klassischen Physik wird dagegen behauptet:

Leistung = Drehmoment mal Winkelgeschwindigkeit
Und Leistung hat die Dimension Nm/s.

Der Unterschied ist der, daß die Einheit beim Drehmoment falsch ist. Heute, in der modernen Physik, läßt man die Winkeleinheit immer gerne unter den Tisch fallen, weil behauptet wird, rad = 1. Tatsächlich ist die Bedeutung von Drehmoment Energie je Drehwinkel, also z.B. Nm/rad, J/rad, J/°, J/U.

Läßt man dagegen in der modernen Physik die Winkeleinheit nicht unter den Tisch fallen (rad = 1), wird offenkundig, daß etwas nicht stimmen kann. Eine wesentliche Konstante ist das Plancksche Wirkungsquantum mit der Bedeutung Arbeit * Zeit, Js. Diese Bedeutung ist falsch. Richtig ist die Einheit Arbeit / Winkelgeschwindigkeit, also Js/rad.

Dies ergibt sich sofort aus der Dimensionsanalyse bei Energie = hquer * omega, wobei omega die Winkelgeschwindigkeit rad/s bedeutet. Hquer muß also Energie/omega = J/(rad/s) = Js/rad haben.

Nun spielt in der modernen Physik auch die Heisenbergsche Unschärferelation eine Rolle, welche sagt, Impulsunschärfe (kgm/s) * Ortsunschärfe (m) soll >~ hquer/2 sein. Dies ist jedoch ein unzulässiger Vergleich, da damit unvergleichbare Größen miteinander in Relation gesetzt werden: Js # Js/rad

Aus dieser falschen "Erkenntnis" werden aber weitere Schlußfolgerungen gezogen, wie eben z.B. das Vorhandensein von "Vakuumenergie" und waberndem Vakuum, virtuellen Teilchen und sonstige Phantasieprodukte des Teilchenzoos, welche die Unschärfebehauptung eben "erlaubt". Große Teile der modernen Physik schweben also in der Luft, weil das Fundament fehlt bzw. falsch ist.

Aber selbst wenn die Heisenbergsche UR wahr wäre, und das ist der nächste Fehler, liefert sie keineswegs die Berechtigung zu solchen Teilchenzoophantasien. Bei der UR ging es nämlich eigentlich um die Meßmöglichkeit eines Zustandes. Und das hat nichts damit zu tun, wie sich z.B. Teilchen unbeeinflußt verhalten. Die Messen nämlich nicht ihre Positionen und Geschwindigkeiten und leiten daraus eben nicht die nächsten Bewegungen ab. Es ist hierbei also keinerlei Unschärfe des Zustands vorhanden, was aber die UR glauben läßt.

Die eingängliche Fragestellung bzw. Behauptung (Balken) würde sofort als falsch erkannt werden, wenn man die Einheit des Drehmoments aus der richten Leistungsformel (auch experimentell bestätigt) ermittelt. Dann kommt zwingend Nm/Winkel als Einheit heraus und keineswegs kann man den Winkel unter den Tisch fallen lassen. Immer wird gelten, Dremoment mal Winkelgeschwindigkeit = Leistung, egal wie man die Winkelgeschwindigkeit tituliert (°/s, U/s, rad/s) einsetzt.

Ach übrigens, da du die Relativitätstheorie erwähnt hast, mit der kann man auch ein wunderschönes Perpetuum Mobile erster Art basteln! Sogar noch einfacher als mit der modernen Quantenphysik. Und richtig mit Power!

von Martinus - am 15.07.2009 11:57
Auch nach Albert Einstein, dem Erfinder der Relativitätstheorie, kann jeder ein prima Perpetuum Mobile erster Art (das ist eines, womit man aus Nichts Energie zaubern kann) leicht herstellen. In nachfolgendem Bild sieht man einen Rotor aus Stahl (grün), welcher mit der zentralen Welle (gelb) verbunden ist (nicht gezeigt). Letztlich kann man mit dieser Welle z.B. einen el. Generator antreiben oder anderweitig die erzeugte Energie abzapfen.

Am inneren Umfang sind zwei Permanentmagnete befestigt und zwar so, daß sie sich gegenseitig anziehen. Daher stehen der Nordpol und der Südpol gegenüber.

Nun kommt Einstein ins Spiel. Einstein behauptet, nichts kann sich schneller als das Licht bewegen. Auch Kraftfelder können ihre Felder nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten.

Das bedeutet, der Nordpol "sieht" den Südpol nicht an der Stelle, wo er sich augenblicklich befindet sondern an derjenigen Stelle, wo er sich eine kleine Zeitdifferenz vorher befunden hat!

Genau von dieser gesehenen Stelle spürt er auch den Südpol. Im Bild ist das dann die Stelle Sv.

Dadurch ergibt sich eine resultierende Umfangskraft (magenta) in Drehrichtung.

Genau dasselbe geschieht mit dem Südpol, der ebenfalls den Nordpol aus einer Position verspürt, wo er vorher war.

Insgesamt ergibt das ein Drehmoment, welches den Rotor in Drehrichtung beschleunigt.

Dieses Perpetuum Mobile wird sich daher, nachdem es einmal einen kleinen Schubs bekommen hat, immer schneller drehen und dabei wird sogar das Drehmoment immer weiter ansteigen. Man kann sich das vorstellen, weil der Abstand von S zu Sv immer größer wird und daher wird auch die resultierende Umfangskraft mit steigender Drehzahl ansteigen. Die Drehgeschwindigkeit ist also stark beschleunigt.

Man wartet nun so lange, bis man eine bestimmte Drehzahl erreicht hat und bremst dann das Perpetuum Mobile durch konstante Leistungsentnahme auf konstante Drehzahl ab.

Dann wird die Leistung Drehmoment * Drehzahl dauerhaft abgegeben.

"Wahrscheinlich" ist das Drehmoment sogar noch entschieden stärker, beim Einsteinseidank Perpetuum Mobile! Nämlich auch die eigentlichen Pole werden von den Xv Polen in Drehrichtung abgestoßen!

Übrigens, je kleiner man den Rotor baut, desto kräftiger werden sich die Magnete anziehen und umso stärker wird auch das Drehmoment sein. Für echte Einsteingläubige Profis (z.B. Florian Freistetter u. die mondlandungsgläubigen aus dem ZDF) empfehle ich einen Rotordurchmesser von vielleicht nur 1 bis 2 cm!

Außerdem ist das Magnetmaterial so auch billiger. Natürlich empfielt es sich nur die stärksten Hochleistungsmagnete zu nehmen, solche mit vielleicht 1,5 Tesla.

Mit der Newtonphysik wäre eine derartige Maschine undenkbar gewesen. Newton behauptet nämlich, daß sich Kraftfeldwirkungen mit unendlicher Geschwindigkeit fortpflanzen, also instantan sind (z.B. Gravitation). Aber Einstein sei Dank wurde das von den Relativisten als falsch erkannt und daher funktioniert auch das EINSTEINSEIDANK Perpetuum Mobile. Ächt!



Hier gibt es noch weitergehende Informationen: http://forum.mysnip.de/read.php?27441,18680


von Martinus - am 17.07.2009 16:17

Moment mal

Also Martinus,

das muss ich mir noch mal in Ruhe ansehen. Da ist ja mit Sicherheit irgendwo ein falscher Fehler drin, denn wir WISSEN ja, dass Energie etwas ist, dass am Ende einer Umwandlungslinie immer nur als "Wärme" endet, niemals aber "herbeigezaubert" werden kann.
Allerdings hatte ich auch schon mal in Erwägung gezogen, hier im Forum die Rolle der Zauberer an sich in der Menschheitsgeschichte anzusprechen. Na ja, kurz tangiert wurde das ja schon beim Stichwort "Schamanen". :rp:

Kannst Du bitte mal eine Zusammenfassung zum Thema hier noch machen? Und ruhig als neues Thema dann einbringen bitte. Aber warte ruhig erstmal noch 'ne Weile, bis wir das hier "verdaut" haben. Vielleicht kommen noch paar wesentliche Hinweise. :xcool:

Herzlichst

Ixi

von die Schwalbe - am 17.07.2009 18:02
Sorry, dass ich micht jetzt erst wieder melde, das alltägliche Gewitter hatte unseren Uplink zerlegt und Ersatzteilversorgung ist hier DAS Problem (zumindest was die Technik angeht). :mad:

Bezüglich 1. bis 4. sind wir uns völlig einig, schön! :-)

Bezüglich 5.-7. gebe ich es noch mal in meinen Worten wieder mit Bitte um Korrektur:

In der klassichen Mechanik wird die Leistung bei einer unbeschleunigten Drehbewegung durch die Formel

Leistung = Drehmoment mal Winkelgeschwindigkeit

berechnet, wobei Winkelgeschwindigkeit in [rad/s] oder [°/s] (oder °/min etc.) gemessen wird, d.h. Winkeländerung pro Zeit, der Vollkreis hat entweder 2pi rad oder 360°. Das Drehmoment wird in [N m/rad] oder [N m/°] gemessen, die Leistung dann entsprechend in [N m/s].

D.h. mein 5. war falsch und 6. in der klassischen Mechanik ebenfalls.

Bei 8., 9. und 11. sind wir uns wieder völlig einig, sehr gut! :-)

Bleibt 7. und 10., also:
7. Die Formel "Leistung bei Drehbewegungen = Drehmoment * Frequenz" gilt in/ist ein Element von der "modernen Physik".
10. Die von Dir im ersten Post skizzierte Berechnung gilt in der "modernen Physik" (ist dort korrekt).

und/oder

Zitat

Da du offensichtlich die freie Energie vertrittst ("ich arbeite selbst seit Anfang des Jahres in einem mittlerweise sehr erfolgreichen Freie Energie Projekt."), nicht ich, samt anscheinend einem "Orgonfeld", solltest du eigentlich zeigen können, wie nun diese freie Energie in meinem Balken eigentlich reinkommt. Ich weiß nur, daß es rechnerisch nach der modernen Physik funktioniert.


Ich arbeite wie gesagt im Management, daher kann ich Dir 10. nicht aus dem Stegreif beantworten, aber ich werde mit Jessie Marsson darüber reden, da er dies sicherlich kann und melde mich dann entsprechend.

Bzgl. 7. habe ich Folgendes von Jessie in Erfahrung gebracht, wieder mit der Bitte um Korrektur:

In der modernen Physik werden Winkel tatsächlich dimensionslos betrachtet, aber die Leistung ist nicht Drehmoment * Frequenz, sondern

Leistung = Drehmoment * 2pi * Frequenz

mit Drehmoment als [N m], Frequenz als [1/s] und Leistung wieder als [N m/s]. Da 2pi > 6, also ein 6mal größeres Ergebnis liefert, sollte sich das leicht experimentell unterscheiden lassen? Das würde dann bedeuten, dass 7. um Faktor 2pi falsch war.

Bzgl. 10. muss ich mich wie gesagt erst schlau machen, aber Jessie hat mir schon einen Hinweis gegeben, vielleicht hilft er: Im Gegensatz zur klassischen Mechanik kann man in der modernen Physik nicht mehr gemäß der Eingangsdaten bzw. ihrer Einheiten direkt auf die zu verwendende Formel schließen. Die Formel alleine definiert nicht eindeutig ihre Anwendbarkeit, sondern das "Modell", sozusagen die dahinterstehende, durch sie beschriebene Struktur.

Konkret würde das für dieses Beispiel in der klassischen Mechanik heißen, dass eine Frequenz und ein Drehmoment gegeben ist, diese Größen passen nicht zur diskutierten Formel für die Leistung, also keine Leistung (quasi Punkt 2. und 3.).

In der modernen Physik passen diese Größen zur Formel (was sie auch täten, wenn Du auf dem Balken sitzend die Frequenz Deiner Armbanduhr mit angibst oder die Drehzahl des Motors Deines Autos oder whatever), aber man kann sie trotzdem nicht anwenden, da diese Formel eine Drehbewegung beschreibt, hier sich aber nichts dreht. Insbesondere ist die Voraussetzung (oder das Modell) der Drehbewegung nicht in der Formel enthalten und man kann es auch nicht aus der Formel schließen, sondern dies muss zusätzlich definiert werden. Oder anders gesagt in der modernen Physik wird die Realität nicht mehr nur mit Formeln beschrieben, sondern durch ein Modell, das u.a. aus Formeln besteht, eben aber auch aus Voraussetzungen, Nebenbedingungen, Zwangsbedingungen u.v.m.

Ich gebe dies hier wie gesagt nur laienhaft wieder, ich hoffe aber, eine ungefähre Vorstellung vermittelt zu haben und würde mich natürlich für Deine Sicht der Dinge interessieren!

Viele Grüße
Gerald Wischnevski

von Gerald Wischnevski - am 23.07.2009 18:10
Zitat
Gerald Wischnevski
Bezüglich 5.-7. gebe ich es noch mal in meinen Worten wieder mit Bitte um Korrektur:

In der klassichen Mechanik wird die Leistung bei einer unbeschleunigten Drehbewegung durch die Formel

Leistung = Drehmoment mal Winkelgeschwindigkeit

Ob unbeschleunigte oder beschleunigte Drehbewegung spielt dabei keine Rolle.
Zitat

Bleibt 7. und 10., also:
7. Die Formel "Leistung bei Drehbewegungen = Drehmoment * Frequenz" gilt in/ist ein Element von der "modernen Physik".

Weil darin das Drehmoment falsch verstanden ist ("Kraft*Hebelarm") und daraus die "Frequenz" folgen würde: Nm *1/s = Nm/s; 1/s = Frequenz, Häufigkeit und daher Nm/s / Nm = 1/s
Zitat

10. Die von Dir im ersten Post skizzierte Berechnung gilt in der "modernen Physik" (ist dort korrekt).

Ja
Zitat

und/oder

Zitat

Da du offensichtlich die freie Energie vertrittst ("ich arbeite selbst seit Anfang des Jahres in einem mittlerweise sehr erfolgreichen Freie Energie Projekt."), nicht ich, samt anscheinend einem "Orgonfeld", solltest du eigentlich zeigen können, wie nun diese freie Energie in meinem Balken eigentlich reinkommt. Ich weiß nur, daß es rechnerisch nach der modernen Physik funktioniert.


Ich arbeite wie gesagt im Management, daher kann ich Dir 10. nicht aus dem Stegreif beantworten, aber ich werde mit Jessie Marsson darüber reden, da er dies sicherlich kann und melde mich dann entsprechend.

Klar kann "er" das :)
Zitat

Bzgl. 7. habe ich Folgendes von Jessie in Erfahrung gebracht, wieder mit der Bitte um Korrektur:

In der modernen Physik werden Winkel tatsächlich dimensionslos betrachtet, aber die Leistung ist nicht Drehmoment * Frequenz, sondern

Leistung = Drehmoment * 2pi * Frequenz

mit Drehmoment als [N m], Frequenz als [1/s] und Leistung wieder als [N m/s]. Da 2pi > 6, also ein 6mal größeres Ergebnis liefert, sollte sich das leicht experimentell unterscheiden lassen? Das würde dann bedeuten, dass 7. um Faktor 2pi falsch war.

Das Experiment bestätigt in der Tat den Faktor 2pi. Habe gerade ein kleines Balken-Tischexperiment aufgebaut und die Leistung gemessen. Es kamen exakt 0*2pi Watt heraus! Der das 6mal größere Ergebnis ist also durchaus zu rechtfertigen.
Zitat

Bzgl. 10. muss ich mich wie gesagt erst schlau machen, aber Jessie hat mir schon einen Hinweis gegeben, vielleicht hilft er: Im Gegensatz zur klassischen Mechanik kann man in der modernen Physik nicht mehr gemäß der Eingangsdaten bzw. ihrer Einheiten direkt auf die zu verwendende Formel schließen.

In der Tat. In der modernen Physik kann man daher sagen:
0 Elephanten = 0
0 Glühbirnen = 0
Folge, da 0=0 ist:
0 Elephanten = 0 Glühbirnen
und wenn wir diese Gleichung durch 0 teilen hat kann man Glühbirnen in Elephanten umwandeln:
1 Elephanten = 1 Glühbirnen
Man kann sich über den "genauen" Faktor 0/0 eventuell noch streiten, aber das betrifft nur das Quantitative, also wieviele Glühbirnen nun wirklich einem Elephanten entsprechen.
Zitat

Die Formel alleine definiert nicht eindeutig ihre Anwendbarkeit, sondern das "Modell", sozusagen die dahinterstehende, durch sie beschriebene Struktur.

Insbesonders auch deshalb nicht, weil mit derselben Methode der Modellbildung Elephanten in Wäscheklammern umgewandelt werden können und Wäscheklammern wiederum in Glühbirnen.
Zitat

Konkret würde das für dieses Beispiel in der klassischen Mechanik heißen, dass eine Frequenz und ein Drehmoment gegeben ist, diese Größen passen nicht zur diskutierten Formel für die Leistung, also keine Leistung (quasi Punkt 2. und 3.).

Ja. In der klassischen Mechanik würde bei Drehmoment * Frequenz nur Nm/rad * 1/s = Nm/rads herauskommen und nicht Nm/s. Es fehlt also eine Multiplikation mit einem Winkel, um eine Leistung zu erhalten. Frequenz * Winkel passt. 1 rad und das 10 mal je Sekunde, also Winkelgeschwindigkeit, ergibt dann die gewünschte Leistung und die Konstruktionsvorschrift bzw. das richtige Modell.
Zitat

In der modernen Physik passen diese Größen zur Formel (was sie auch täten, wenn Du auf dem Balken sitzend die Frequenz Deiner Armbanduhr mit angibst oder die Drehzahl des Motors Deines Autos oder whatever), aber man kann sie trotzdem nicht anwenden, da diese Formel eine Drehbewegung beschreibt, hier sich aber nichts dreht. Insbesondere ist die Voraussetzung (oder das Modell) der Drehbewegung nicht in der Formel enthalten und man kann es auch nicht aus der Formel schließen, sondern dies muss zusätzlich definiert werden. Oder anders gesagt in der modernen Physik wird die Realität nicht mehr nur mit Formeln beschrieben, sondern durch ein Modell, das u.a. aus Formeln besteht, eben aber auch aus Voraussetzungen, Nebenbedingungen, Zwangsbedingungen u.v.m.

Das Beispiel der Armbanduhrfrequenz hat mir sehr gut gefallen. Tatsächlich würde die bei dem Balken keine Rolle spielen. Allerdings werden in der modernen Physik tatsächlich Einflussgrößen behauptet, welche eben mit dem eigentlichen Problem wirklich nichts zu tun haben.

Beispielsweise wird in der modernen Physik behauptet, daß bei der Bestimmung der Geschwindigkeit eines Bahnkunden relativ zur Schiene, welcher durch die einzelnen Wagons während der Fahrt nach vorne zum Speisewagen läuft, die Farbe der Strümpfe deiner Großmutter bei ihrem Tod in der Rechnung ebenfalls eine Rolle spielt. Dies deshalb, weil die Farbe zweifelsfrei mit der Lichtgeschwindigkeit korreliert.

Natürlich behauptet die moderne Physik nicht direkt das mit den Strümpfen deiner Großmutter sondern indirekt mit der Lichtgeschwindigkeit. Aus dieser Behauptung, daß bei der Geschwindigkeitsaddition von Zug und Passagier noch die Strümpfe eine Rolle spielen, entstand die relativistische Geschwindigkeitsaddition des albernen Herrn Einstein und in der Formel sind daher auch die Strümpfe enthalten.
Zitat

Ich gebe dies hier wie gesagt nur laienhaft wieder, ich hoffe aber, eine ungefähre Vorstellung vermittelt zu haben und würde mich natürlich für Deine Sicht der Dinge interessieren!

Ich sage eben, die Strümpfe haben in der Rechnung nichts zu suchen und das "rad" muß aber enthalten sein. Ansonsten können mathematisch Wäscheklammern in Elephanten umgewandelt werden und dem fluktuierenden Vakuum, welches man "mathematisch" erzeugt hat, Energie entzogen werden.

von Martinus - am 23.07.2009 19:38
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.