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Vom Moonhoax bis 9/11
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
die Schwalbe, Susanne Walter, Capt.GB, Martin, Capt Ahab

Antwort auf Bewerbung 3 der 30.000Euro-Aktion

Startbeitrag von Susanne Walter am 07.07.2008 16:33

Hallo Juest,

die Antwort auf deine Bewerbung ist fertig: http://www.clavius.info/A15flag01.htm

viel Spaß damit ;-)

Susanne

Antworten:

Zitat
Susanne Walter
Hallo Juest,

die Antwort auf deine Bewerbung ist fertig: http://www.clavius.info/A15flag01.htm

viel Spaß damit ;-)

Susanne


Susi hat es nun geschafft, sich vollständig zu entblöden. Ich werde noch mehr dazu schreiben, dies nur vorab:

Zitat:
Ein abschließendes Urteil, ob die Flagge in der TV-Übertragung zu schnell oder genau richtig schwingt, kann nicht gemacht werden.
Zitatende

Soweit könnte das noch akzeptabel sein, wenn nicht das direkte Experiment dagegen gesprochen hätte. Natürlich wurde auch der Einfluß des Anbindens untersucht. 2s nach wie vor. Die im Pamphlet angeführten "Begründungen", insbesonders der Torsionsstab, haben mich herzlich lachen lassen.

Direkt danach bricht aber bei Susi die unnachahmliche Moonhoaxerunlogik gepaart mit direkter Lüge durch:

Zitat:
Fazit

Jürgen Staalkopff hat die Pendelbewegung der Apollo15-Flagge falsch interpretiert und in seiner Komplexität unterschätzt. Eine an 3 Punkten aufgehängte Flagge kann nicht mit einem Stabpendel verglichen werden. Außerdem hat er den Einfluss der Falten nicht erkannt und übersehen, dass auch die Querstange mitschwingt. Seine Berechnungen und Versuche sind für diesen speziellen Fall nicht anwendbar und daher wertlos.

Zitatende

Man muss schon ein gewiefter Moonhoaxerkenner sein, will man sie entlarven. Ihr System ist, wenn man es einmal durchschaut hat, denkbar einfach und primitiv. Es zeichnet sich aus durch eine perfide Unverschämtheit, die deshalb so erfolgreich ist, weil man sie meist in solchen Graden überhaupt nicht für möglich hält.

Der Moonhoaxer beherrscht die Register der Wahrheitsverdrehung so genial, und er tritt dabei so sicher auf, das er es sogar einem harmlosen Gegner gegenüber wagen kann, bei der klarsten Sache der Welt, das glatte Gegenteil von dem zu sagen, was den Tatsachen entspricht. Er tut es mit einer so dreisten Frechheit, dass der Zuhörer plötzlich anfängt, unsicher zu werden, und dann hat der Moonhoaxer meist schon gewonnenes Spiel.

Jüst, die haben wir im Kasten, die Moonhoaxer!

von Martin - am 07.07.2008 17:14
Hallo ihr sinnlos dahinglimmende Teelichter,

wir freuen uns auf das Urteil eures unabhängigen wissenschaftlichen Instituts :D :D :D

Susanne
heute in allerbester Plonk-Laune

von Susanne Walter - am 07.07.2008 17:24


Martin schrieb:

Ansonsten wärest du nämlich in der Lage gewesen, gegen meine Argumente ein sachliches Gegenargument zu bringen.

Zitat Ende

Nichts dergleichen kommt von Martin.

Was du jetzt hier geschrieben hast, liest sich wie das wütende Schreien eines Kindes, dessen Lüge aufgeflogen ist, für die es doch so lange gearbeitet hatte.

Herrlich, das mitanzusehen :-)

von Capt.GB - am 07.07.2008 17:26
Hey, der Capt gehört mir. Immer diese Nachahmer :angry:



von Capt Ahab - am 07.07.2008 18:34
Schreib bitte nicht so viel, Martin,

sonst leidet die Übersicht und die meisten kommen nicht mit. Sogar die Freunde der Familie verwechseln ja schon die Susi mit ihrer Schwester. :D

Wer weiß, was die noch alles verwechseln hier. :confused:

Herzlichst

Ixi

von die Schwalbe - am 07.07.2008 18:52
Hallo Capt Ahab,

das wurde schon bemerkt. Aber es steht ein Punkt hinter Capt da, was auf Abkürzung einer völlig anderen Bezeichnung hinweist. Und außerdem - da wird keineswegs eine Assoziation zu Moby Dick hergestellt. Dein Nick ist also trotzdem völlig "unangetastet". ;-)

Herzlichst

Ixi

Vielen Dank bei dieser Gelegenheit für die ausgezeichnete Mitarbeit hier in diesem Forum!
Weiter so.


von die Schwalbe - am 07.07.2008 18:57
Zitat

Schreib bitte nicht so viel, Martin, [...] Wer weiß, was die noch alles verwechseln hier.


Vielleicht die Sterne mit dem Mondboden *brüll*
lxi, endlich ein guter Ratschlag!

Herzlichst

von Capt.GB - am 07.07.2008 19:11
Aber hallo, Major Tom (Entschuldigung - Beförderung vorweg genommen),

wolltest Du jetzt die Qualität Deiner Meinungsäußerungen aufwerten?
Wäre dringend notwendig, ging aber nach hinten ... ;-)

Herzlichst

Ixi

von die Schwalbe - am 07.07.2008 19:25

Erster Eindruck zur "Gegendarstellung"

Hallo Leute,

sehr schön. Endlich auch mal was Greifbares und nicht nur Angemotze und Geschwätz mit Bewegung zum Spielfeldrand.

"Der Fall scheint auf den ersten Blick simpel und eindeutig."

- so beginnt eine "kampfbetonte Gegendarstellung". Gut gemacht aus rhetorischer Sicht! Alles wird auf das "ABER", das dann kommen muss, konzentriert und ausgerichtet.

Das kommt dann auch und ... wirkt leider sehr an den Haaren herbeigezogen. Die Gegendarstellung hat den grundsätzlichen Fehler, viel zu umfangreich zu sein in Bezug auf den zu vermittelnden Inhalt. Form und Inhalt bilden also keine Einheit. Erfahrungsgemäß bedeutet dies so i.d.R.:

1. Man tut sich schwer, überzeugend zu wirken, obwohl man überzeugend wirken will. Das ist ein sicheres Indiz für "Überreden wollen".

2. Man liefert in der Masse des Gesagten neue Ansatzpunkte für den Gegenredner.

Bin gespannt

Ixi





Ein paar Sprichworte und Aphorismen angemerkt an dieser Stelle: ;-)

Wer so spricht, dass er verstanden wird, spricht gut. (Moliere)

Es ist ein Beweis hoher Bildung, die größten Dinge auf einfachste Art zu sagen. (Emerson)

Es hört doch jeder nur, was er versteht. (Goethe)

Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft auf, um die Probleme herumzudrehen, anstatt sie anzupacken. (Quelle unbekannt)






von die Schwalbe - am 07.07.2008 20:07

Ablehnung der Susiphantasien

Nun habe ich Susis Pamphlet noch einmal kurz überflogen. Es ist wirklich bemerkenswert, mit welch dreister Frechheit argumentiert wird. Nicht eine einzige Berechnung ist aufgeführt. Nicht ein einziges widerlegendes Experiment ist angeführt. Aber der Autor dieser Mondlandungstotalwiderlegung wird als Idiot hingestellt, welcher ja gar keine Ahnung von solchen Dingen hat. Nun, die angebliche Nichtahnung kommt eben aus der Erfahrung und dem Vermögen, unwesentliche von wesentlichen Einflüssen unterscheiden zu können.

Zur Sache. Behauptet wird, daß die Torsionsschwingung um den Fahnenmast eine Rolle spielt. Sicherlich. Nur in welcher Richtung? Machen wir es einmal ganz einfach und rechnen, wie hoch die Schwingungsfrequenz, die allerniedrigste, dieses Torsionspendels eigentlich wäre. Dazu habe ich im Susipositiven Sinn eine Fahnenstange aus Aluminium mit 25mm Durchmesser und 0,5mm Wandstärke angenommen. Also wirklich ein flapsiges Ding. Und 2m Masthöhe. Dann kommt daran eine Querstange ebenfalls aus Alu, 1,4m lang und 25mm dick, um aber Masse zu gewinnen habe ich hierfür 1mm Wandstärke angenommen. Man weiß ja, die hohe Gravitation auf dem Mond erfordert Sondermaßnahmen:)

Der Flagge habe ich ein Flächengewicht von 360g/m² verpasst, so wie mein Handtuch auch hat.
Wegen Rechenfaulheit habe ich dann die gesamte schwingende Masse am Ende der Querstange angenommen, was natürlich völlig falsch ist. Aber Susigerecht.

Welche Torsionsschwingungsperiode hat nun diese unmögliche Flagge? 0,60 Sekunden, also 3 mal so schnell wie die Sternenbannerschwingung!

Oder waren die Fahnenmaste wegen Gewichtsersparnis etwa aus kohlefaserverstärktem Kunststoff? Dann ist die Periodenzeit kleiner als 0,25 Sekunden.

Das bedeutet alles, die Torsionsschwingung des Mastes mit Zubehör spielt hier überhaupt keine Rolle. Susi hat aus Verschleierungsgründen und als Ablenkung hier einen Pappdrachen aufgebaut, der die Leser verunsichern soll.

Was war da noch? Ach ja. Die Falten. Die hatte ich bereits angesprochen und aus diesem Grund den Stab als schnellstschwingende Referenz herangezogen. Schließlich muß Susi erklären können, wie die 2-Sekundensternenbannermondschwingung zustandekommt und der bereits schnell schwingende Stab würde auf dem Mond mit nur 3,4s schwingen.

Was war noch? Ach ja. Die Anbindung. Nach meinen ungenauen Messungen an einem kleineren Küchenhandtuch mit 60cm * 40cm hängender Länge (Seitenverhältnis 1,5), umgerechnet auf die 71cm hängende Länge, habe ich auf der Erde 1,91s unangebunden und 2,07s angebunden gemessen. Die Messungen waren allerdings keine Präzisionsmessungen.

Das Seitenverhältnis des Sternenbanners Breite/Länge liegt aber bei etwa 2 und das bedeutet, der Unterschied beim Anbinden oder nicht wird am Ende der Flagge noch geringer! Bei einem Verhältnis von unendlich ist der Unterschied dann 0, das entspricht dann dem frei hängenden unangebundenen Tuch.

Wo war noch eine dreiste Frechheit? Ach ja. Die Biegesteifigkeit des Tuches beim Einstecken des Fahnenmastes, wo die Flagge so einen Schlenker macht. Susi ist doch glatt so dreist, hier zu behaupten, zwischen Vorwärtsschwingung und Rückwärtsschwingung bzw. Biegung sei ein Unterschied zu sehen. Der Unterschied kommt natürlich einfach durch den dämpfenden Luftwiderstand hier auf der Erde zustande.

Ach ja. Der Fahnenmast steht nicht senkrecht. Mag sein. Aber die Gravitation wirkt senkrecht und das Tuch ist eben ein lappriger Lappen. Susi meint dann wohl auch, ein Fadenpendel würde an einer schrägen Querstange ebenfalls mit anderer Periode schwingen.

Susi hat nicht den Nachweis bringen können, daß dieses Sternenbanner auch nur in Mondnähe stehen könnte. Sie hat es auch versäumt, mit einem realen Experiment den Nachweis zu erbringen, daß hier auf der Erde ein solches Sternenbanner mit annähernd etwa 0,8 Sekunden schwingt. Egal ob mit Luft oder Vakuum. Bei kleinen Schwingamplituden ist der dämpfende Lufteinfluß nämlich recht gering. Ersatzweise hätte sie auch ein sehr hohes Flächengewicht bei der Flagge nehmen können. Damit hätte sie Vakuumverhältnisse simulieren können.

Selbst wenn man Susis Wert von 20% schnellerem Schwingen wegen des Anbindens Glauben schenken würde und die 20% kaufmännisch als einen Schwingungsperiodenrabatt auffaßt, könnte nur eine Schwingungsdauer auf dem Mond von 2,7s erwartet werden. Aber 2s sind auf dem Video klar zu sehen. So wie bei einem Erdhandtuch eben auch.

Die von Susi angesprochenen "Effekte" hätten darüber hinaus nur den Effekt, daß die gegenüber dem Stab berechneten Schwingungsdauerwerte sogar noch größer wären. Ich nenne einmal als Extremfall einen butterweichen Fahnenmast aus Gummi, welcher eine Eigenperiode um die senkrechte Achse von 20s hätte. Dann würde die Fahne eben nicht mit 2s schwingen sondern mit 20s. Das heißt, die Fahne würde um die Querstange gar nicht schwingen sondern nur der ganze Flaggenmast samt Fahne.

Wie Susi so schön sagt, hat sie sich mit der Torsionsschwingung also höchstens selbst ins Knie geschossen.

Und wie sieht es nun mit dem Anbindeeffekt aus, wo ich nun die Stabschwingung auf dem Mond mit Kaufmannsrabatt auf 2,7s entgegenkommend heruntergerechnet hatte?

Nun, damit müßte das angebundene Sternenbanner auf der Erde "Susitheoretisch" wenigstens unter eine 1,1s Schwingungsperiode kommen. Da aber das Sternenbanner eben mit 2s Achwingungszeit bereits auf dem "Mond" gezeigt hat, bleibt es bei den unerreichbaren rund 0,8s Schwingungsdauer für ein Erdexperiment. Hier hat das Handtuchexperiment aber schon die schönen 2s gezeigt.

Aber daß die Stimmung der Astronoven die Flaggeschwingung auch noch beeinflußt, hat Susi in Punkt 8.5 doch glatt vergessen. Tssss.

Susi hat aber andererseits bereits zugestanden, daß die Filmwiedergabegeschwindigkeit korrekt ist und der Film garantiert von Apollo15 stammt. Dies geht auch alleine aus der Annahme der Eingabe hervor. Nur wenn sie nun diese beiden Fakten Leugnen würde, könnte sie das retten. Dann aber steht sie als Lügnerin da und mit einer weltweit wohl einzigartigen Meinung. Obwohl, da würde sich an ihrem Status ja gar nichts ändern :)

Lieber Jüst, Du darfst nun übernehmen.


von Martin - am 07.07.2008 21:58
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