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Informationen zum Thema:
Forum:
DieTagtraeumer
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 16 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Liesel, Monika, Dietagtraeumer, Bienenstock, DieTagtraeumer

Kennt sich jemand mit dem OEG aus?

Startbeitrag von DieTagtraeumer am 23.09.2001 17:37

Hallo,
wir haben vor einiger Zeit einen Antrag auf Opfer entschädigung gestellt und danach nur einmal etwas vomVersorgungsamt gehört. Wir nehmen an das der antrag noch bearbeitet wird.
Aber wie lange dauert sowas?
Habt ihr da erfahrungen?

Gruß DieTagtraeumer

Antworten:

Haben Juli 1999 einen Antrag auf anraten des Weißen Ringes beim OEG-Amt gestellt. Mußten später dann dort einen sogenannten Lebenslauf abgeben. Hat irgendeiner von uns geschrieben. Antrag wurde dann abgelehnt. Weißer Ring sagte wir sollen Widerspruch einlegen- dann wurde von uns ein psychatrisches Gutachten gemacht. Die Fragerei hatte über 3 Stunden gedauert. Zum Glück war meine Th. dabei. Dann wurden wir für 60%Behinderung eingestuft. Haben dann Juli 2001 einen Rentenbescheid erhalten und ein Schreiben dass über das Behandlungsgeld noch entschieden wird. Achso der Rentenbescheid enthielt eine Mindestrente die mir dann rückwirkend vom Juli 99 an ausgezahlt wurde. Behandlungsgeld habe ich jetzt erst Bescheid bekommen, wo ich aber wieder Montag zum Anwalt gehen muß, um Widerspruch einzulegen weil die Berechungen nicht richtig sind. Der weiße Ring bezahlt die anwaltskosten, ich denke jetzt auch wieder. Also von Juli 99 an hat sich das bis heute noch nicht endgültig geklärt. Es dauert - also Geduld

von Bienenstock - am 02.11.2001 13:40
Hallo Bienenstock,
lieben dank für Eure Antwort.
Puh das dauert ja ewig... da werden wir uns wohl in geduld üben müssen :-(

Gruß
DieTagtraeumer

von Dietagtraeumer - am 05.11.2001 16:46
:-) Hi Tagtraeumer,

bei uns hat die Bearbeitung ziemlich genau zwei Jahre gebraucht,bis wir unser Geld erhalten haben.Lange hat sich gar nichts getan,zwischendurch kamen mal Briefe,z.B. weil ein Arzt sich wiegerte,trotz Entbindung von der Schweigepflicht Auskuenfte zu geben.Leider koennen wir euch keine angenehmere Antwort darauf geben.Tut uns leid.

Viele Gruesse von uns,Monika
Blumenwiesen


von Monika - am 13.11.2001 14:44
Ja, OEG befindet sich auch im Internet unter "OEG-Opferanwalt". Ich kenne jemanden, der wurde entschädigt mit der Grundrente. Dieses wurde durch eine Amtsärztin festgestellt. Sie stellt den Grad der Behinderung auch fest (GdB.. %). Danach erfolgt wieder eine Bearbeitung bei dem Versorgungsamt. Es hat von der Antragstellung (da die Verjährung noch nicht nach der Tat abgelaufen war - 10 Jahre) 4 Jahre gedauert, bis Anerkennung und Geld erfolgte. Diese Zahlungen werden ab Antragstellung im Nachhinein nach Beendigung des Verfahrens vom Versorgungsamt geleistet. Grundlage für das OEG ist eine Anzeige. Ein Strafverfahren muss nicht unbedingt durchgeführt werden. Es kann auch eine Aussage bei dem Versorgungsamt erfolgen (evtl. als Eidesstattliche Versicherung) deklarieren. Aber wirklich näheres erfährt man über den "Weissen Ring", in jeder Stadt erreichbar, wie das Procedere ist. Ich könnte hier vieles schreiben. Es würde den Rahmen sprengen. Die Geschädigte wurde mit Grad der Behinderung 80% anerkannt, da die Folgen Psychose, Paranoia etc. sind. Sie ist seit dem zu 80% behindert. Sie erhält eine Grundrente (29 J.) und der Berufsschadenausgleich wurde ermittelt. Da diejenige seit etwa 1 1/2 Jahren in ständiger nervenärztlicher Behandlung ist (Psychiatrie) sind dies die Spätfolgen der Tat. Sie bekam auch einen Behindertenausweis. Es sind Infos im Internet unter OEG vorhanden sowie beim Bundesministerium für Soziales und Gesundheit. Alles Gute für Euch alle in dem Forum und die Betroffenen.

von Liesel - am 19.12.2001 13:24
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